Der Kurze hat einen 50mm Fangspiegel ( +X ) und der Lange einen mit mit ca. 35mm. Der Kurze hat damit eine Obstruktion von 33% und der Lange eine von 23,3% und das macht hier schon in Sachen Kontrast den Unterschied.
Jein, nicht wirklich. Bei 20% ist das meiste passiert, und so richtig mies wirds erst wieder weiter oben, das Auge geht da nicht linear, sondern logarithmisch.
20% gegen 33% macht an Jupiter echt nicht nennenswert was aus:
(Quelle:
TELESCOPE CENTRAL OBSTRUCTION: SIZE CRITERIA)
ansonsten noch gerne
hier weiter dazu lesen.
Des weiteren wird bei der Massenproduktion an einem F8-Spiegel die Parabel in der Regel besser getroffen als bei F5. Die häufige Verwendung einer Blende um die Halteklammern ab zu decken ist hier wohl ein deutliches Zeichen. Eine abgesunkene / hochstehende Kante ist bei F5 deutlich häufiger fest zu stellen als bei F8. Auch das macht am Planeten den Unterschied!
Das kann wohl sein, da müsste man mit Sterntest und Ronchi den Scopes mal zu leibe rücken. Auf jeden Fall ein wichtiger Punkt.
Einfache Okulare kommen mit F8 besser zu recht als mit F5.
Einfache, ja, aber im Hochvergrößerungsvereich nutzt man heutzutage idR Okulare mit integrierter Barlow, da ist das egal
Orthos haben übrigens ne kritische Blende von F/4.
Zu dem bietet die längere Brennweite das größere Primärbild was bei der visuellen Beobachtung weniger stark nachvergrößert werden muß.
das ist so, ist aber nur fotografisch relevant. Ist mir aber neu, dass das visuell ein Problem wäre. Ein Okular vergrößert Winkel, wenn das Teleskop diese sauber abliefert hat auch das Okular kein Problem.
Auch die feinsten Details im Primärbild sind größer.
Wie gesagt, nur Fotografisch wirklich wichtig.
Mit den feineren Details im Bereich ein, zwei tausendstel eines Millimeters haben die Okulare bis weilen beim Nachvergrößern so ihre Probleme.
Wie gesagt, Winkel, nicht mm, wir sind in der optischen Vergrößerung, nicht auf Sensorpixeln.
Sind die feinen Details bei einem größeren Primärbild etwas größer hat es ein Okular mit längerer Brennweite etwas leichter zudem es nur weniger stark vergrößern braucht.
Kauf doch einfach die Okulare nicht bei Aldi.
Jupiter hat beispielsweise im Primärbild bei genannten Brennweiten in etwa folgenden Durchmesser:
-5000 mm / 1,2 mm
-2500 mm / 0,6 mm
-1200 mm / 0,29mm
-750mm / 0,18mm
ja, wie gesagt, nur Fotografusch von Belang.
Wenn die Optik nun etwa 1% vom Jupiter-Durchmesser auflösen soll so kann man nun in etwa abschätzen wie groß die Feinheiten bei den verschiedenen Brennweiten denn tatsächlich sind und ob ein Okular diese Feinheiten denn überhaupt noch aufdröseln kann.
Ne, bitte nicht ein Prozent vom Durchmesser, das wären 0,4". Lass uns doch bitte bei Winkeln bleiben.
Bei 750 mm Brennweite wären wir da bei 0,0018 mm und bei 5000 mm währen es 0,012 mm. Was glaubt Ihr denn wo es das Okular leichter hat bei 750mm Brennweite oder bei 5000 mm Brennweite.
Ein Okular vervielfacht Winkel, nicht mm.
Was hängst du dich nur immer an diesen tausendstel mm auf?
So ein Spiegel wird auf Millionstel mm präzise geschliffen, Linsen ebenso.
Lambda/8 sind mal eben 67nm, also 67 millionstel mm, glaubst du ernsthaft, dass sich solchermaßen gefertigte Dinge um Tausendstel mm scheren?
Die Sternabbildung eines F/5 Teleskops ist 0,0066mm groß, die eines F/8 Teleskops ist 0,0106mm groß, dieser Unterschied ist einem Okular, was auch noch die Beugungsringe darum klar zeigt, wohl herzlich egal.
Das Thema mit der Vergrößerung und den Okularen kannst du in Zukunft getrost wesentlich entspannter angehen, denke ich, da machst du dir glaube im Moment zu viel Stress drum.
LG
Olli