Dobson auf Exos2

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peryotus

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Guten Tag allerseits,
Ich wollte heute abend Planeten beobachten nun eignet sich mein kurzer newton (150/750) dafür ja eher weniger, meine frage kann ich meinen großen Newton (152/1200) auf die Exos2 montierung Packen mit rohrschellen oder sollte ich das lieber lassen die montierung trägt maximal 13kg und mein dobson wiegt c.a 9kg
 
Hallo Peryotus,
die Exos2 packt das. An einem windgeschützten Platz und visuell sollte das gehen..
CS Harald
 
eignet sich mein kurzer newton (150/750) dafür ja eher weniger
ich verstehe den Sinn darin nicht, insofern du nicht von Fertigungsmängeln des Kurzen weißt, die der Lange nicht hat.
Warum die Exos II mit langem Hebel an ihre Grenzen heranführen, wenn beide Geräte Newtons sind und beide Geräte 6" Öffnung haben.
Da du beobachtest und nicht fotografiert ist die Brennweite doch total unerheblich, die Vergrößerung macht das Okular.

LG, Olli
 
@olli.mit.zwei.l gilt für Planeten nicht je höher die Brennweite desto besser? Was das angeht kann mein kleinerer newton nicht mit meinem großen mithalten
da wirfst du zweierlei Sachen in den selben Topf.
nur wenn du fotografiert, dann bestimmt die Brennweite den Abbildungsmaßstab.
Wenn du visuell beobachtest ist es völlig Latte ob du in den 750er ein 5er Oku für 150x reinstopfst oder ob du die selben 150x mit nem 8er Oku im 1200er Newt erreichst.
Mehr Brennweite ermöglicht die Nutzung längerbrennweitiger Ojulare, was zu früheren Zeiten mal ein gutes Argument bezüglich Einblickverhalten war.
Längere Refraktoren haben idR weniger Farbfehler, was den Kontrast und die Schärfe verbessert.
Längere Newts haben tendenziell einen kleineren FS, was den Kontrast verbessert, aber nur, wenn der Unterschied bestimmte grenzen überschreitet. Den Unterschied zwischen 20% und 33% ist sehr subtil. zwischen 20% und gar keine Obstruktion ist recht deutlich, und zwischen 33% und 50% liegen auch Welten.

LG
Olli
 
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Hallo Freunde

Der Kurze hat einen 50mm Fangspiegel ( +X ) und der Lange einen mit mit ca. 35mm. Der Kurze hat damit eine Obstruktion von 33% und der Lange eine von 23,3% und das macht hier schon in Sachen Kontrast den Unterschied.
Des weiteren wird bei der Massenproduktion an einem F8-Spiegel die Parabel in der Regel besser getroffen als bei F5. Die häufige Verwendung einer Blende um die Halteklammern ab zu decken ist hier wohl ein deutliches Zeichen. Eine abgesunkene / hochstehende Kante ist bei F5 deutlich häufiger fest zu stellen als bei F8. Auch das macht am Planeten den Unterschied!
Einfache Okulare kommen mit F8 besser zu recht als mit F5. Zu dem bietet die längere Brennweite das größere Primärbild was bei der visuellen Beobachtung weniger stark nachvergrößert werden muß. Auch die feinsten Details im Primärbild sind größer. Mit den feineren Details im Bereich ein, zwei tausendstel eines Millimeters haben die Okulare bis weilen beim Nachvergrößern so ihre Probleme. Sind die feinen Details bei einem größeren Primärbild etwas größer hat es ein Okular mit längerer Brennweite etwas leichter zudem es nur weniger stark vergrößern braucht.
Jupiter hat beispielsweise im Primärbild bei genannten Brennweiten in etwa folgenden Durchmesser:
-5000 mm / 1,2 mm
-2500 mm / 0,6 mm
-1200 mm / 0,29mm
-750mm / 0,18mm
Wenn die Optik nun etwa 1% vom Jupiter-Durchmesser auflösen soll so kann man nun in etwa abschätzen wie groß die Feinheiten bei den verschiedenen Brennweiten denn tatsächlich sind und ob ein Okular diese Feinheiten denn überhaupt noch aufdröseln kann. Bei 750 mm Brennweite wären wir da bei 0,0018 mm und bei 5000 mm währen es 0,012 mm. Was glaubt Ihr denn wo es das Okular leichter hat bei 750mm Brennweite oder bei 5000 mm Brennweite.
Unterm Strich summiert sich das alles bei längerer Brennweite bis weilen zu einem visuell sichtbar besseren Bild.
Und ja , der F8-Newton zeigt hier in der Regel ein besseres Planetenbild als der F5. Der 6"-F8 macht hier in der Regel bei 240-facher Vegrößerung keine Probleme.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nützt Dir der kürzere Hebel wenn Du bei der Abbildung deutlich Abstriche machen mußt?
Der "Lange" braucht halt den richtigen Unterbau.
Leider wird das mit der Exos 2 recht wackelig / sehr Grenzwertig.
Auf der AV-GT gehts gerade noch so eben.

Gruß Peter
 
Na ja, Ich habe schon "Neuschrott-Sets" gesehen, die waren noch viel wackliger. Und in der Not frisst der Teufel Fliegen. Also mal ausprobieren, das kostet hier doch nichts. Die Rohrschellen vom Kurzen sollten auch am langen passen.

c.S.
Peter
 
Der Kurze hat einen 50mm Fangspiegel ( +X ) und der Lange einen mit mit ca. 35mm. Der Kurze hat damit eine Obstruktion von 33% und der Lange eine von 23,3% und das macht hier schon in Sachen Kontrast den Unterschied.
Jein, nicht wirklich. Bei 20% ist das meiste passiert, und so richtig mies wirds erst wieder weiter oben, das Auge geht da nicht linear, sondern logarithmisch.
central_obstruction0.png

20% gegen 33% macht an Jupiter echt nicht nennenswert was aus:
jupiter.png

(Quelle: TELESCOPE CENTRAL OBSTRUCTION: SIZE CRITERIA)

ansonsten noch gerne hier weiter dazu lesen.

Des weiteren wird bei der Massenproduktion an einem F8-Spiegel die Parabel in der Regel besser getroffen als bei F5. Die häufige Verwendung einer Blende um die Halteklammern ab zu decken ist hier wohl ein deutliches Zeichen. Eine abgesunkene / hochstehende Kante ist bei F5 deutlich häufiger fest zu stellen als bei F8. Auch das macht am Planeten den Unterschied!
Das kann wohl sein, da müsste man mit Sterntest und Ronchi den Scopes mal zu leibe rücken. Auf jeden Fall ein wichtiger Punkt.

Einfache Okulare kommen mit F8 besser zu recht als mit F5.
Einfache, ja, aber im Hochvergrößerungsvereich nutzt man heutzutage idR Okulare mit integrierter Barlow, da ist das egal
Orthos haben übrigens ne kritische Blende von F/4.

Zu dem bietet die längere Brennweite das größere Primärbild was bei der visuellen Beobachtung weniger stark nachvergrößert werden muß.
das ist so, ist aber nur fotografisch relevant. Ist mir aber neu, dass das visuell ein Problem wäre. Ein Okular vergrößert Winkel, wenn das Teleskop diese sauber abliefert hat auch das Okular kein Problem.
Auch die feinsten Details im Primärbild sind größer.
Wie gesagt, nur Fotografisch wirklich wichtig.
Mit den feineren Details im Bereich ein, zwei tausendstel eines Millimeters haben die Okulare bis weilen beim Nachvergrößern so ihre Probleme.
Wie gesagt, Winkel, nicht mm, wir sind in der optischen Vergrößerung, nicht auf Sensorpixeln.
Sind die feinen Details bei einem größeren Primärbild etwas größer hat es ein Okular mit längerer Brennweite etwas leichter zudem es nur weniger stark vergrößern braucht.
Kauf doch einfach die Okulare nicht bei Aldi. ;)

Jupiter hat beispielsweise im Primärbild bei genannten Brennweiten in etwa folgenden Durchmesser:
-5000 mm / 1,2 mm
-2500 mm / 0,6 mm
-1200 mm / 0,29mm
-750mm / 0,18mm
ja, wie gesagt, nur Fotografusch von Belang.

Wenn die Optik nun etwa 1% vom Jupiter-Durchmesser auflösen soll so kann man nun in etwa abschätzen wie groß die Feinheiten bei den verschiedenen Brennweiten denn tatsächlich sind und ob ein Okular diese Feinheiten denn überhaupt noch aufdröseln kann.
Ne, bitte nicht ein Prozent vom Durchmesser, das wären 0,4". Lass uns doch bitte bei Winkeln bleiben.

Bei 750 mm Brennweite wären wir da bei 0,0018 mm und bei 5000 mm währen es 0,012 mm. Was glaubt Ihr denn wo es das Okular leichter hat bei 750mm Brennweite oder bei 5000 mm Brennweite.
Ein Okular vervielfacht Winkel, nicht mm.

Was hängst du dich nur immer an diesen tausendstel mm auf?
So ein Spiegel wird auf Millionstel mm präzise geschliffen, Linsen ebenso.
Lambda/8 sind mal eben 67nm, also 67 millionstel mm, glaubst du ernsthaft, dass sich solchermaßen gefertigte Dinge um Tausendstel mm scheren?

Die Sternabbildung eines F/5 Teleskops ist 0,0066mm groß, die eines F/8 Teleskops ist 0,0106mm groß, dieser Unterschied ist einem Okular, was auch noch die Beugungsringe darum klar zeigt, wohl herzlich egal.

Das Thema mit der Vergrößerung und den Okularen kannst du in Zukunft getrost wesentlich entspannter angehen, denke ich, da machst du dir glaube im Moment zu viel Stress drum.

LG
Olli
 
Hallo zusammen,

meine frage kann ich meinen großen Newton (152/1200) auf die Exos2 montierung Packen mit rohrschellen oder sollte ich das lieber lassen die montierung trägt maximal 13kg und mein dobson wiegt c.a 9kg
mit der Exos-2 und dem 150/1200 Newton wird das nichts. Ich besitze diese Montierung und da wäre für mich bei maximal 1000mm Brennweite Schluss.
Die Darstellung über die Okular von @arago / Peter ist sicherlich richtig. (durch @olli.mit.zwei.l / Olli relativiert).
Da denke ich aber, dass das ganze dann durch nach schwingen und warten bis Ruhe einkehrt, wieder zu Nichte, wenn vielleicht auch "nur" teilweise, gemacht.
Unter so ein Rohr muss eine bessere Basis.
 
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