Dr. Jekyll & Mr. Urs - oder: Urs goes professional

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Ursus corpulentus

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Liebe Forenmitglieder,

hier ein Beobachtungsbericht von meinen ersten Versuchen mit dem Auffinden von Kugelsternhaufen:

Donnerstag, 15. Juni, 22.30 Uhr - 24.30 Uhr local time, Mittleres Auenland (156 M. ü. n. N.), klarer Himmel, 15°C, Seeing II.
VIXEN 102M (102/1000) auf Super Polaris, 1.25'' Okulare der Serien VIXEN/CELESTRON Silvertop/Orthos
Auffinden mittels VIXEN UWA, Fernglas VIXEN 10x50 und Sucher 6,4x50 (und einem Hocker) anhand von Papierkarten


Ziele: 1. Alkor/Mizar, 2. M13, 3. M92, 4. M56 und 5. M29 - rein visuell.

1. Visuell zweifach auflösbar, ab 30 mm (33-fach) vierfach, bestes Bild mit 17 mm (59-fach)
2. Bis 120-fach vergrößerbar, bestes Bild bei 60-fach
3. Bis 150-fach vergrößerbar, bestes Bild bei 60-fach
4. Bis 150-fach vergrößerbar, bestes Bild bei 45-fach mittels indirektem Sehen
5. Bis 80-fach vergrößerbar, generell schwach

Dr. Jekyll


Und, wie angekündigt, die "Ur-Version" desselben Beobachtungsabends:


Liebe Glasaugen und Kondensationskerne,

ein weiterer, ereignisreicher Trip auf meinem Carport-Dach liegt hinter mir.
Gott sein Dank bin ich nicht runtergefallen. Diesmal war es knapp (@uwe: "Doppelsternbeobachtung" ... und so).

Geplant war ein Double Feature mit meinem 102er Vixen und dem alten Ofenrohr aus Bayern, dem 150er Heidenhain. Es hat mich interessiert, wie Kugelsternhaufen in den beiden unterschiedlichen Systemen aussehen. Leider waren die Verrenkungen, die dazu nötig waren, für meine körperliche Leistungsfähigkeit in Sachen Beweglichkeit nicht zu wuppen und so habe ich nur durch den Vixen geguckt (das Stativ ist deutlich höher).

Beim letzten Schluck Gin-Tonic habe ich im selben Moment, als mir im Glas die Zitrone entgegenpurzelt, den Wagen im Blick. Seine Sterne waren selbst für mich, noch halb tagblind, gut zu finden. Also zum "Aufwärmen" kurz hoch auf die Deichsel des Wagens zu Alkor und Mizar. Und siehe da: Hui! Das Ding ist ja vierfach! - und das sieht wirklich hübsch aus. Und auch hier wird mir wieder deutlich, dass Vergrößerung nicht alles ist. Und dass von einigen, wenigen hellen Punkten an einem ansonsten dunklen Firmament eine betörende Ästetik ausgehen kann.

Aber die Nebel warten.

Es wird langsam dunkler und im Schein der roten Kopflampe (ich komme mir dabei manchmal vor, wie im U-Boot) versuche ich, die Objekte im Himmels-Atlas zu finden und die Ausrichtung meines Instruments damit in Einklang zu bringen.
Dazu:
Fernbrille ab, Lesebrille auf.
"Ah ja ... da neben dem da links hoch, so ungefähr eineinhalb Mal und dann ..." der Rest des Arbeitsauftrags versickert irgendwo in den Windungen meines Großhirns.
Merken.
Dann:
Lesebrille ab, Fernbrille auf, Blick in den Himmel.
Fernbrille ab, Blick durchs UWA.
"??"
Position vergessen.
Am Punkt "Lesebrille auf" neu starten.

Kommt manchem bekannt vor? :)

Was für Anfänger wie mich eine echte Hilfe beim Auffinden ist, sind die Ultra Wide Angle "Guckies" von Orion, Vixen oder Omegon. Vor allem, wenn man mit den Sternbildern noch nicht so firm ist. Jeder Anfänger sollte sich eines anschaffen und, ggf., wenn er es nicht mehr braucht, wieder verkaufen - an den nächsten Anfänger. Ganz im Sinne interstellarer Nachhaltigkeit.

Irgendwann, nach dem mehr oder weniger koordinierten "Abstreifen" der betreffenden Region mit dem Sucher, taucht tatsächlich der erste Nebel im Blickfeld auf (war kein Problem, denn M13 im Herkules liegt zwischen zwei ziemlich prominenten Sternen. Und NUR deswegen war es kein Problem).
Nicht mehr, als ein Hauch von Sternenlicht. Ich bin gespannt, ab welcher Vergrößerung ich einzelne Sterne sehen kann (- nie).
Aber: ein weiterer Kugelsternhaufen, den ich mit eigenen Augen sehen konnte. Ein Blick in die Vergangenheit ebenso, wie ein Blick auf etwas durchaus Präsentes (zumindest bis vor rund 20.00 Jahren).

Wie immer versuche ich einige Okulare verschiedener Brennweiten und Serien aus, wobei Letzteres langsam zum Tick wird. Aber hin und wieder ist auch das ganz interessant. Am schönsten ist der Blick auf M13, M92 und M56 so um eine Vergrößerung von ungefähr 60 herum. Aber selbst mit dem Wissen um die endlos elektronisch zusammengerechneten Langzeitbelichtungen in den Himmelsatlanten bin ich zumindest ein bisschen enttäuscht; ich hatte gehofft, in diesen Schneebällen einzelne Stern ausmachen zu können.

Zwischenzeitlich dämmert mir auch der Sinn von sogenannten "Astro-Stühlen". Mein geliebter Korbsessel ist zwar leicht (und damit einfach aufs Dach zu stellen), und außerordentlich gemütlich, doch beim Beobachten, vor allem bei steilen Winkeln passiert etwas Seltsames: er wird gleichsam zum Sportgerät. Denn er ist immer irgendwie entweder zu hoch (oder zu tief) zum Anlehnen (oder Sitzen). Daraus reslutieren beim Beobachten Bewegungsfolgen, die sich irgendwo zwischem klassischem Ballett und modernem Ausdruckstanz bewegen. Astro-Yoga. Oder, wenn man zu zweit beobachtet, Astro-Kamasutra.
Es ist Zeit für einen Astro-Stuhl.

Bei der Suche nach M29 ziemlich spät nachts bin ich kurz vor dem Aufgeben; ich finde das Schei$$ding einfach nicht!
Plötzlich ballert eine richtig "dicke" Sternschnuppe ziemlich tief - gefühlt zumindest - über den Himmel, und wünsche ich mir ganz bescheiden das glückliche Auffinden von M29 - anstatt des üblichen Porsches.

Und siehe da: M29 - danke, Kosmos, für den schönen Abend!

P1300861.JPG

Mr. Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
Fernbrille ab, Lesebrille auf.
"Ah ja ... da neben dem da links hoch, so ungefähr eineinhalb Mal und dann ..." der Rest des Arbeitsauftrags versickert irgendwo in den Windungen meines Großhirns.
Merken.
Dann:
Lesebrille ab, Fernbrille auf, Blick in den Himmel.
Fernbrille ab, Blick durchs UWA.
"??"
Position vergessen.
Am Punkt "Lesebrille auf" neu starten.
Lieber Mr. Urs,

sehr charakteristisch wiedergegeben, ich habe mich sofort erkannt.
Beim rezitieren der "Sprungformationen" zum Ziel komme ich mir wie ein Mönch vor, der seine Gebete in ständiger Wiederholung vor sich hin murmelt. Besonders wenn der Blick durch die Optik dann aber etwas verwirrendes hat ist die Abfolge sofort verloren und man kann wieder über "Los" gehen. ?

Verständnisvolle Grüße
Johannes
 
Hi Urs,

danke für deinen kurzweiligen Bericht.

Du benutzt ja, wenn ich es richtig verstehe, Star-Hopping mit Sucher-Fernrohr oder Übersichtsokular zum Aufsuchen. Das ist ziemlich mühsam, besser und einfacher wäre ein Leuchtpunktsucher.

Hast du eigentlich Sternkarten mit der richtigen Ausrichtung (links, rechts, oben, unten)?
Wenn nicht, unbedingt Sternkarten mit der gleichen Ausrichtung wie im Sucher-Fernrohr oder Übersichtsokular benutzen.

Bei den Sternkarten- oder auch den Planetariums-Programmen (absolutes Muss ist das freie Stellarium) kann man eigentlich immer die Ausrichtung verändern.
Falls man keinen Notebook beim Beobachten benutzen will, muss man dann die richtigen Ausschnitte ausdrucken.
So war's früher vor Jahrhunderten. ;)

Gruß
Peter
 
Das ist ziemlich mühsam, besser und einfacher wäre ein Leuchtpunktsucher.
Das ist wirklich sehr nett gemeint und ich freue mich wirklich über all die Zuschriften mit Tipps, die mir mein Leben als Carport-Fledermaus einfacher machen (sollen) - aber ich bin ein bockiger alter, rückwärtsgewandter Sack.

Lest mal diesen Beitrag von mir, dann wird ersichtlich, wie ich ticke: Endlich das Seepferdchen!

Und, nein, ich gehöre keiner abstrusen Sekte an. Ich bin nur durch und durch altmodisch.

Einen schönen Sonntag wünscht der
Ursus cinctutus
 
Ciao

Alles (bis auf eine Sache s.u.) prima, noch folgende Tipps:

1. Drehbare Kosmos-Sternkarte
Hiermit lernt man die Sternbilder optimal.

2. Die helleren Einzelsterne in M13 haben Helligkeiten zwischen 12...14mag. Man würde etwa 6-8" Öffnung brauchen um sie 'bequem' zu sehen. (Die Frage ist allerdings auch, ob Deine Okulare moderneren Datums sind und was taugen... in sehr guter Quali (nicht Spitzen-Quali !) allerdings: 150 Euro/Okular)

3. Alcor/Mizar war nicht als richtiges 'Beobachtungsobjekt' gedacht, sondern um zu checken, wie Sternkarte und Teleskop-Anblick sich vergleichen. Damit kann man lernen, wie man dann starhoppt, z.B. von Alcor/Mizar zur Deichselspitze eta UMa, aber nur mit Sternen am Himmel und Karte... Wenn die Sternkarte nicht genug Sterne zeigt (sehr wahrscheinlich), haben wir die Lösung ja schon genannt: (detailreichste Karten oder) Sternkartenprogramm (irgendeines, ich nehme Guide 9.1) oder App (SkySafari) auf dem Tablet. Vielleicht auch nochmal nach Starhopping googeln.

Leider noch 4.
Ein geländerloses Dach, bei Nacht (evtl. mal ohne Brille, und 'nem Drink dazu) zu benutzen ist ABSOLUT NICHT zu empfehlen. Im Klartext: die meisten von uns würden das *AUF KEINEN FALL* auf die Dauer (= mehr als 2x) tun... Das Flugverhalten einer 'Fledermaus' versus die Spezies 'bockiger alter, rückwärtsgewandter Sack' werden i.a. in der Avionik als recht unterschiedlich bewertet. Aber im Ernst: tu's nicht !

Insofern: good luck ! - und viel Spass beim weiteren Beobachten - möglichst auf dem Erdboden...
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Peter!

Ohne Witz, danke nochmal für alles! Bis zu einem gewissen Grad blödel' ich hier ja auch rum.

Die drehbare(n) Sternkarte(n) hatte ich nicht erwähnt, weil sie hier in unterscheidlicher Ausführung überall rumliegen und sowieso zur absoluten Grundausstattung zählen.

Alcor/Mizar war nicht als richtiges 'Beobachtungsobjekt' gedacht, sondern um zu checken, wie Sternkarte und Teleskop-Anblick sich vergleichen.

Das war schon klar, doch - ebenfalls ohne Witz! - fiel mein Blick tatsächlich mit dem Kopf im Nacken (und einer Zitronenscheibe auf der Nase) beim finalen Schluck GT auf die Deichsel des Wagens. Ich fand es so lustig, dass ich darauf aufgebaut habe. Kosmsiche Fügung trifft schriftstellerische Freiheit.

Vor allem merke ich, wie ich jedes Mal in kleines bisschen dazulerne. Und das macht richtig Spaß, vor allem, wenn ich es mich Euch allen teilen kann.

Ein Letztes noch: ... nur Sissies haben Geländer um ihre Dachterrassen.

Tally ho!
Ursus
 
Ja mach, was Dir Spass macht, aber DAS mit der geländerlosen Dachterrasse... o_O:sleep:_jungeschlagen: Mach DAS nicht !
Und das jetzt mal - zwischendurch - OHNE SCHERZ !!! :n: Ist (1) viel zu gefährlich, (2) nachts, (3) abgelenkt und (4) mit Gin Tonic...
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja mach, was Dir Spass macht, aber DAS mit der geländerlosen Dachterrasse... o_O:sleep:_jungeschlagen: Mach DAS nicht !
Und das jetzt mal - zwischendurch - OHNE SCHERZ !!! :n: Ist (1) viel zu gefährlich, (2) nachts, (3) abgelenkt und (4) mit Gin Tonic...
Peter

Ach lass ihn doch - wer beim Spechteln noch Gin trinkt, obwohl Alkohol der Sache abträglich ist (Augenphysiologie), sollte da beratungsresitent sein.

In ner Astro-fb-Gruppe warne ich jedesmal, wenn jemand nen größeren Dob auf dem Balkon nutzen will, dass der Einblick vorne ist, man eh versucht ist bei enger Blickrichtung noch'n bisschen nachzuschieben, der Balkon eng ist, nachts ggf. auch sich Tau auf dem Fussboden befindet, der zudem im Herbst oder Winter gefriert weil der Balkon unten Luft hat (vgl. Brücken), dass irgendein Kleinkram auf dem Boden liegen kann, man vmtl. übermüdet ist, der Einblick hoch, die Brüstung niedrig usw. - zwecklos. Man wird ausgelacht oder 'ich pass schon auf'. Na dann.

csm
 
Guten Morgen zusammen,

schon klar, Leute. Das war natürlich Flachs. Es ist bereits eine Brüstung in Planung, damit niemand von Bord geht.

Und ja, Manne, ich weiß, Alkohol ist contraproduktiv für die Augenmuskeln. (Deswegen finde ich ja auch keine Kugelsternhaufen). Aber produktiv für die Seele. Und ein lauer Abend auf dem Dach verlangt nach ein paar GTs, da beißt die Maus keinen Faden ab. Hey - das ist ein Hobby! Eben "Spechteln", wie Du sagst, keine Feldarbeit für meine Habilitation.

Euch allen eine schöne Woche,
Urs
 
Hallo Urs , ich bin auch altmodisch und suche die Objekte mit einem Telrad Finder auf.
Dieses sehr nützliche Zubehör hat Steve Kufeld in den 70/80ern ersonnen und ist inzwischen auch ein Klassiker.
Ich nutze auch manchmal ein kleines Fernglas um damit durch den Telrad zu schauen und schwächere Aufsuchsterne zu sehen.
"Mit dem Sucher suchst Du, mit dem Telrad Finder findest Du!"
Gute Sternkarten finden sich im Deep Sky Reiseatlas, und ein passendes Gestühl der Füssener Astrostuhl.
Viel Erfolg und weiterhin Spaß beim Aufsuchen am gestrinten Himmel.
 
Hi Urs
Von schmunzelnd bis lachend und ab und an einem Kopfschütteln habe ich Deinen Erlebnisbericht gerade gelesen.
Viele Deiner 'Beobachtungstraumatas' ;)kann ich als mittlerweile fortgeschrittener Anfänger nachvollziehen. Yep... das gehört einfach dazu und macht die ersten Beobachtungsnächte erst so richtig farbenfroh.
Wichtig dabei... nie den Humor verlieren.

CS Thomas
 
Hey Thomas,

NEVER! - ich hoffe hingegen inständig, dass weder meine Leser, noch die "Rennleitung" hier den Humor verliert und mir irgendwann nahelegt, meine kindischen Berichte ganz einzustellen und mich künftig nur noch aufs Lesen zu beschränken. Denn die nächste Nagelprobe steht an: momentan dokumentiere ich das Sommertreffen der Anonymen Teleskopiker ... hihihi!

Im Bereich Smalltalk natürlich.

Vielen Dank für Deine freundliche Unterstützung!
Tally ho!
Urs
 
Hallo Urs,
die originalen sind von Kufeld. Man findet die auch gebraucht bei Ebay.
Auf die Lauer legen dann findet sich einer unter 50 Euro.
 
Hi,

ich habe so einen alten Telrad.
Viel zu grosses Gehäuse und völlig leer. ;)

Aber ich denke die Telrads die man heute bei den Astroshops bekommt sind praktisch identisch.
Sehen zu mindestens genauso aus.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter es sind die selben,
und immer noch die Besten , weil 4 Kreise an die Scheibe projeziert werden, 4°,2°, und 0,5°
und benötigt werden Batterien AA und keine Knopfzellen.
Das Innenleben, da gebe ich Dir recht, sieht aus wie der Motorraum in einem alten Opel Kadett B oder C.
Fast leer :LOL::LOL::LOL:.
 
Hey Gerd, besten Dank - coole Info! Wo kriege ich so ein (originales, altes) Teil her?
Hat diesbezüglich noch jemand was im Fundus 'rumfahren? Und welche Firma hat die ersten gebaut?

Schöne Grüße,
Ursususus

Der auf dem Foto im Anhang ist knapp 30 Jahre alt.

Den Fotos im Internet nach zu urteilen steht bei den neueren statt der Adresse nur „by Steve Kufeld“ unter dem Telrad Schriftzug.

Vielleicht hilft das bei der Suche. Falls du es wirklich so genau nehmen solltest mit den zeitgenössischen Oldtimer-Teilen ;-)

Gruß,

Simon
 

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Hallo Simon,

vielen Dank, das ist nett von Dir. Ich werde tatsächlich mal die Augen offenhalten.

Schöne Grüße,
Urs
 
Keine Ursache, und viel Erfolg bei der Suche!

Ich selber hab auch eine Vorliebe für alte Technik aus der „pre-China Zeit“. Kann das somit schon ein Stück weit nachvollziehen.
 
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