K.Bahr
Aktives Mitglied
Moin,
beim Betrachten einer Aufnahme des Kokonnebels fiel mir am Rand des Bildfeldes ein kleiner,
grünlich-bläulicher Nebel auf.
Sofort kam mir der Gedanke: Das könnte von der Größe her genau das Richtige für meine 1200 mm Brennweite sein.
Also stellte ich die entsprechende Region in Stellarium ein, in der Hoffnung,
dort den Namen des Objekts zu finden. Doch an dieser Stelle war kein Objekt hinterlegt.
Was nun folgte, war eine etwas intensivere Suche im Netz.
Am Ende hatte der kleine Nebel dann doch einen Namen: DrZi1.
Bei DrZi1 handelt es sich um ein nur selten fotografiertes Objekt,
das sehr schwache Emissionsstrukturen zeigt.
Die feinen Hα- und OIII-Anteile sind ausgesprochen lichtschwach und lassen sich
erst mit entsprechend langen Belichtungszeiten und einer sorgfältigen
Bildbearbeitung aus dem Hintergrund herausarbeiten.
Das Objekt mit einer OSC-Kamera aufzunehmen, war dabei noch einmal eine zusätzliche Herausforderung.
Auf den ersten Blick wirkt die Region recht unscheinbar, doch mit zunehmender
Belichtungszeit kommen immer mehr der zarten Emissionsstrukturen zum Vorschein.
Auch die anschließende Bildbearbeitung war entsprechend anspruchsvoll.
Gerade bei einem so schwachen Objekt muss man einen guten Mittelweg finden,
um die vorhandenen Strukturen sichtbar zu machen, ohne dabei den Hintergrund unnötig zu strapazieren.
Letztlich ist DrZi1 doch ein ausgesprochen interessantes Ziel und vermutlich eines,
das man nicht jeden Tag in einer Astrofotografie zu sehen bekommt.
50% Ansicht
Damit verabschiede ich mich aus dieser Himmelsregion, mehr Photonen waren diesmal leider nicht drin,
Kommentare und Kritik sind wie immer willkommen.
Grüße und CS
Karsten
beim Betrachten einer Aufnahme des Kokonnebels fiel mir am Rand des Bildfeldes ein kleiner,
grünlich-bläulicher Nebel auf.
Sofort kam mir der Gedanke: Das könnte von der Größe her genau das Richtige für meine 1200 mm Brennweite sein.
Also stellte ich die entsprechende Region in Stellarium ein, in der Hoffnung,
dort den Namen des Objekts zu finden. Doch an dieser Stelle war kein Objekt hinterlegt.
Was nun folgte, war eine etwas intensivere Suche im Netz.
Am Ende hatte der kleine Nebel dann doch einen Namen: DrZi1.
Bei DrZi1 handelt es sich um ein nur selten fotografiertes Objekt,
das sehr schwache Emissionsstrukturen zeigt.
Die feinen Hα- und OIII-Anteile sind ausgesprochen lichtschwach und lassen sich
erst mit entsprechend langen Belichtungszeiten und einer sorgfältigen
Bildbearbeitung aus dem Hintergrund herausarbeiten.
Das Objekt mit einer OSC-Kamera aufzunehmen, war dabei noch einmal eine zusätzliche Herausforderung.
Auf den ersten Blick wirkt die Region recht unscheinbar, doch mit zunehmender
Belichtungszeit kommen immer mehr der zarten Emissionsstrukturen zum Vorschein.
Auch die anschließende Bildbearbeitung war entsprechend anspruchsvoll.
Gerade bei einem so schwachen Objekt muss man einen guten Mittelweg finden,
um die vorhandenen Strukturen sichtbar zu machen, ohne dabei den Hintergrund unnötig zu strapazieren.
Letztlich ist DrZi1 doch ein ausgesprochen interessantes Ziel und vermutlich eines,
das man nicht jeden Tag in einer Astrofotografie zu sehen bekommt.
50% Ansicht
Damit verabschiede ich mich aus dieser Himmelsregion, mehr Photonen waren diesmal leider nicht drin,
Kommentare und Kritik sind wie immer willkommen.
Grüße und CS
Karsten