EAA - Handy + apps statt Laptop möglich ?

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AlienResident

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Würde gernes wissen ob hier jemand ausschließlich mit Handy und Teleskop unterwegs ist.
Der Gedanke dahinter ist das ich festgestellt habe das mein Handy eigentlich das technisch
kraftvollste mobile Gerät ist das ich habe, den StandPC ausgenommen natürlich.
Da ich nun über Stellarium so oft schon gelesen und es da auch die app gibt kam die Idee auf.
Kostet halt knapp 20€ um die Teleskop Steuerfunktion freizuschalten.
 
Hallo <>,

Da ich nun über Stellarium so oft schon gelesen und es da auch die app gibt kam die Idee auf.
mit Stellarium kannst Du aber "nur" Deine Montierung steuern.
Es fehlt ja noch eine App die das live-stacking beherrscht.
Wenn das Mobile dann am Okular pappt, wird das aber alles recht kniffelig zu bedienen.

Oder meinst Du "nur" die Montierung mit dem Mobile zu steuern und dann die von Klaus erwähnte Astrokamera zusätzlich an Dein Mobile zu stöpseln?
Da muss dann aber auch eine App her die das live-stacking beherrscht.
 
Hi!

Vaonis hat ja gerade das Hestia rausgebracht:
Das ist im Prinzip nur eine 30mm Vorsatz-Optik mit 25x Vergrößerung und Smartphonehalter.

Wenn ich das richtig sehe, müsste die App Platesolving und Live-Stacking mit der Handy-Kamera beherrschen. Braucht aber wohl den QR-Code auf der Rückseite vom Hestia, um zu funktionieren (und ein neueres Handy als meins).

Kombiniert mit einer Nachführung und einem stabileren Stativ, damit es nicht ganz so erbärmlich wackelt wie in den ersten Youtube-Videos, dürfte das das sein, was du suchst. So wird Grenzgröße 7-8 angegeben.

Sehr geil: Als Zubehör ist ein Sucherfernrohr angekündigt, das "die Objekte zeigt, die die App aufgrund der Sichtverhältnisse nicht zeigen kann" ;)

Viel an Infos gibt es dazu noch nicht, die ersten Geräte von Kickstarter werden wohl gerade ausgeliefert. Im normalen Shop ist es aktuell nicht zu kaufen, aber dürfte um die 250-300$ kosten. Wird hart im Vergleich zum Seestar mit Goto und Nachführung...

Beste Grüße,
Alex
 
Hi,
Was ist denn mit deiner Astrokamera? Benutzt du sie nicht?
Achso, sorry hab mich unklar ausgedrückt, ich meinte auch die Astrokamera ebenfalls übers Handy laufen lassen. Also ein "normaler" Aufbau nur halt mit Handy statt Laptop. Inzwischen denk ich aber das es an der Bedienfreundlichkeit scheitern könnte, von wegen Bildschirmgröße.
 
N'abend zusammen,

Inzwischen denk ich aber das es an der Bedienfreundlichkeit scheitern könnte, von wegen Bildschirmgröße.
das sehe ich als das größte Manko an, was man mit den mobilen Endgeräten hat.
Auch wenn es rein technisch machbar ist, sind mir die Displays einfach zu popelig. Das rum getappse auf den Bildschirmen ist auch nicht wirklich förderlich.
Meine Meinung ;).

Mit ASIAIR geht es, da alles in einer App stattfindet. Ich selbst nehme aber dafür lieber ein iPad wegen der größeren Fläche.
auf solch eine oder ähnliche Lösung wird hinaus laufen.
Ein irgendwie gearteter Rechenknecht am Teleskop.
- AsiAir oder
- RPi mit Stellarmate für den RPi oder
- Mini-PC mit Stellarmate X oder
- Mini-PC mit Windows/Linux oder
- halt ein Notebook mit Windows/Linux
das ganze dann Remote bedienen, je nach gewähltem Teleskop-Rechner, mit Tablet (für mich das Minimum an Displaygröße, 10") oder einem weiterem Notebook.
 
Hi,
suche nach einem ähnlichen Setup. Wenn ich das richtig sehe wird es ohne mini PC oder Asiair mini nicht gehen?
Früher gab es ja anscheinend ASI Cap. Finde ich nur leider nirgends.
Hast du da schon was getestet Alien? LG & CS
Christian
 
Dann lese ich mich wohl mal bei Asiair ein. Möchte leicht sein
Das ist leicht, aber nicht ganz preiswert durch die Technikbindung von ZWO.

Ich sitze gerade und nehme den Kometen 12P auf. Die ASIAIR ist am Teleskop, die Daten kommen dann per LAN oder WLAN auf dem Empfangsgerät an. Bei mir jetzt im konkreten auf dem Mac Bildschirm, ansonsten auf dem iPad.

Bildschirmfoto 2024-02-25.jpg
 
Also wegen der Programme, ich würde Win10 auf den Handy emulieren, damit dann eben die anderen nötigen Programme, wie von euch erwähnt wurde. Zum provisorischen Stacken und Bearbeiten sicher ok
und gerade als Vorschau, aber das "Finale" würde dann auf meinem StandPC passieren, eben wegen Bedienbarkeit und Monitoren.

Da die ganze Idee mit der Überlegung der Mobilität entstand, will ich nur wissen ob jemand schon seine
Ausrüstung diesbezüglich optimiert/reduziert hat und alles was größer als ein Handy ist, weglassen konnte.
 
N'abend zusammen,

Da die ganze Idee mit der Überlegung der Mobilität entstand, will ich nur wissen ob jemand schon seine
Ausrüstung diesbezüglich optimiert/reduziert hat und alles was größer als ein Handy ist, weglassen konnte.
da wage ich mal frech zu behaupten, dass da nicht wirklich viele so unterwegs sind.

Der Titel des Thread fragt ja nach
EAA - Handy + apps statt Laptop möglich ?
M.E., alles auf dem Mobile laufen zu lassen, nur mit viel Kompromissen und einigem Aufwand das mobile Endgerät dahin zu biegen.
Da käme für mich
als aller letztes in Frage.

Wenn ein mobiles Endgerät eingesetzt werden muss, warum auch immer, bleibt die hier aufgeführte Variante mit AsiAir und der dazu passenden App auf Tablet oder Mobile.
Da aber halt mit der Einschränkung das nur ZWO-Geräte genutzt werden können.

Andere Variante, StellarMate auf dem RPi und der dazu passenden App für Tablet und Mobile.
Etwas kostengünstiger und ich kann andere Hardware benutzen.

Mir stellt sich die Frage wo denn EAA betrieben werden soll? Mobilität ist dafür angeführt worden. Heißt für mich, dass man raus auf den Acker will.
EAA bietet ja den Vorteil, das ich das nicht zwingend muss. Ich betreibe EAA vom Balkon vom Stadtrand aus und mit 3 Laternen direkt vor meiner Nase.
Hier im Forum gibt es Beispiele die unter noch schlechteren Bedingungen EAA betreiben.

Ich habe es schon im anderen Thread von @fnupfnup geschrieben, ich weiß nicht warum, auch wenn es irgendwie technisch möglich ist, alles auf mobilen Endgeräten anzuwenden. M.E. in unseren Bereich nicht immer zielführend.
Ich habe erst gestern wieder mit StallarMate getestet. Ja, die App ist klasse. Bietet (fast) alles was EAA so verlangt, kommt aber nicht an SharpCap ran.
Auch ist mir das Rumgetappse auf dem Tablet, egal ob 8" Android oder 10,5" iPad einfach zu blöd und zu klein.
Auch Linux ist immer noch nicht so weit um SharpCap bezüglich EAA das Wasser zu reichen, obwohl sich in den letzten Monaten einiges verbessert hat.

Zu AsiAir kann ich nichts sagen, da ich es noch nicht benutzt habe. Scheint aber nach vielen Nutzern hier, out of the box gut zu funktionieren und liefert gute bis sehr gute Ergebnisse.
 
N'abend zusammen,


da wage ich mal frech zu behaupten, dass da nicht wirklich viele so unterwegs sind.

Der Titel des Thread fragt ja nach
EAA - Handy + apps statt Laptop möglich ?
M.E., alles auf dem Mobile laufen zu lassen, nur mit viel Kompromissen und einigem Aufwand das mobile Endgerät dahin zu biegen.
Da käme für mich

als aller letztes in Frage.

Wenn ein mobiles Endgerät eingesetzt werden muss, warum auch immer, bleibt die hier aufgeführte Variante mit AsiAir und der dazu passenden App auf Tablet oder Mobile.
Da aber halt mit der Einschränkung das nur ZWO-Geräte genutzt werden können.

Andere Variante, StellarMate auf dem RPi und der dazu passenden App für Tablet und Mobile.
Etwas kostengünstiger und ich kann andere Hardware benutzen.

Mir stellt sich die Frage wo denn EAA betrieben werden soll? Mobilität ist dafür angeführt worden. Heißt für mich, dass man raus auf den Acker will.
EAA bietet ja den Vorteil, das ich das nicht zwingend muss. Ich betreibe EAA vom Balkon vom Stadtrand aus und mit 3 Laternen direkt vor meiner Nase.
Hier im Forum gibt es Beispiele die unter noch schlechteren Bedingungen EAA betreiben.

Ich habe es schon im anderen Thread von @fnupfnup geschrieben, ich weiß nicht warum, auch wenn es irgendwie technisch möglich ist, alles auf mobilen Endgeräten anzuwenden. M.E. in unseren Bereich nicht immer zielführend.
Ich habe erst gestern wieder mit StallarMate getestet. Ja, die App ist klasse. Bietet (fast) alles was EAA so verlangt, kommt aber nicht an SharpCap ran.
Auch ist mir das Rumgetappse auf dem Tablet, egal ob 8" Android oder 10,5" iPad einfach zu blöd und zu klein.
Auch Linux ist immer noch nicht so weit um SharpCap bezüglich EAA das Wasser zu reichen, obwohl sich in den letzten Monaten einiges verbessert hat.

Zu AsiAir kann ich nichts sagen, da ich es noch nicht benutzt habe. Scheint aber nach vielen Nutzern hier, out of the box gut zu funktionieren und liefert gute bis sehr gute Ergebnisse.
Oha scheint doch mehr software als app variante zu geben als ich dachte, allerdings habe ich nicht ZWO sondern eine PlayerOne Kamera, merke aber gerade das man den Namen vom Programm schon sehr genau kennen muss um es zu finden, da is nix mit... in den apps blättern :D
 
Wenn ein mobiles Endgerät eingesetzt werden muss, warum auch immer, bleibt die hier aufgeführte Variante mit AsiAir und der dazu passenden App auf Tablet oder Mobile.
Da aber halt mit der Einschränkung das nur ZWO-Geräte genutzt werden können.
Und das ist ja schon irgendwie strange – statt einen Laptop mit Akku und Software zu nehmen, einen anderen kleinen Computer mit eigener Stromversorgung zu nehmen (nichts anderes ist eine ASIAir ja letztlich als ein spezialisierter Computer) und den dann per Handy/Tablet zu steuern, um ein kleineres Display zu haben als mit einem Laptop direkt (wenn auch evtl. mit benutzerfreundlicherer Software – ich benutze sie auch nicht).

Es gibt für iOS noch NightCap Camera iPhone Astronomy Gallery für die integrierte Kamera, wo ich immer noch nicht zum Testen gekommen bin – und externe Kameras (Webcams) gehen da wohl nur mit iPad und der Facetime-App. Nich wirklich für Astro tauglich.

Windows auf meinem 5,4" iPhone Mini Display dürfte auch ein Erlebnis sein ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Mal ne ganz doofe Frage.
Man muss z.B. 5km sein komplettes Gerödel einen Berg hochschleppen um seinem Bruder per Whatsapp ein Foto vom Jupiter zu schicken. Nehmt ihr da alle einen Laptop mit? Mir geht es nicht um das perfekte Bild. Es geht um minimal equipement weil man vielleicht mit 5Personen in den Urlaub fährt und der Lebenspartner jedes okular hinterfragt. Nur so als Idee. Ich stelle die anderen rangehensweisen nicht in Frage.
LG & CS
Christian
 
Ja ;)

Den Wunsch, nur mit Handy zu arbeiten, kann ich nachvollziehen – SkySafari für die Goto-Montierung zu nutzen bzw. StarSense Explorer als PushTo ist fein, weil man das Handy eh dabei hat. Und es hat seinen Sinn, das Celestron bei den Geräten mit eingebautem WLAN und Akku gleich eine USB-Ladebuchse spendiert, um das Handy zu laden. Wenn das Handy dann noch eine Kamera versorgen soll, wird's echt eng, vor allem, solange nciht jedes OS externe Kameras vorsieht.

=> Christian: Für ein Whatsapp-Foto von Jupiter langt es, das Handy ans Okular zu halten und abzudrücken. Mit etwas Übung kommt da was halbwegs brauchbares raus. Bei Mond sind die Ergebnisse noch besser. Im blauen Foto gibt's einen Thread dazu:

Und bei meinem kompletten Astro-Gerödel fällt der Laptop gar nicht mehr ins Gewicht ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Man muss z.B. 5km sein komplettes Gerödel einen Berg hochschleppen um seinem Bruder per Whatsapp ein Foto vom Jupiter zu schicken.
bei EAA, wie oben schon erwähnt, musst Du nicht auf den Berg klettern.

Christian: Für ein Whatsapp-Foto von Jupiter langt es, das Handy ans Okular zu halten und abzudrücken
:y:
würde da auch nicht den Aufwand betreiben, zumal gesagt wurde
Eine gute Halterung für das Mobile und die auch an verschiedenen Okularen zu adaptieren ist reicht da doch vollkommen aus.

Ich habe EAA angefangen um eben nicht das ganze Geraffel irgendwohin zu schleppen. Selbst rein visuell war mir das irgendwann zu blöd, also kein Notebook etc. Damals dritte Etage, runter/rauf dreimal, ins Auto und die selbe Prozedur Nachts/Morgens zurück.

EAA, kleiner Newton oder FH, Alt/AZ GoTo Montierung, auf dem Balkon, Notebook neben dran wo alles angestöpselt ist, rein in die warme Stube, zweites Notebook, remot drauf und fertig ist die Laube.
 
Danke Alex für den link. Einen guten Halter für mein Handy werde ich mir auch noch bauen. Aber ich denke mein rangehensweise ist wohl eher so zu 99% die Ausnahme. Aber kommt ich auch mit klar. Euch allen viel Spaß mit den Lichtern da oben. CS
Christian
 
Kann ich nachvollziehen – im einfachsten Fall ist meine einzige Elektronik am Teleskop der Leuchtpunktsucher.
Wenn ich Goto will, hat meine GP-DX halt nur einen Handcontroller mit Richtungstasten, alles darüber hinaus läuft per Handy und WLAN. Und die StarSense-App ist noch recht neu, aber durchaus netter Luxus, wenn ich unvorbereitet raus gehe und die Sternkarte am Teleskop habe. Ganz nach Lust und Laune.

=> Christian: Kein Jupiter, aber im Anhang ist ein Bild mit Minimal-Equipment: Die Bedeckung von Aldebaran durch den Mond am 10. Oktober 2018, mit dem Handy durch ein 20-60x80-Spektiv auf einem einfachen Fotostativ geknipst. Unten links ist der Stern am Mondrand.

Clear Skies,
Alex
 

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  • Aldebaranbedeckung-klein.jpg
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Guten Morgen zusammen,

ist ja nicht so das ich den mobilen Endgeräten abgeneigt bin.
Aber schon seit Jahren renne ich nicht mehr jedem neuen Gerät hinterher. Das war in meiner ITler Zeit anders. Da waren die mehr oder weniger neuesten Geräte geradezu Pflicht. Das Mobile lag ständig griffbereit, das Tablet war mit allen Werkzeugen bestückt die man als ITler brauchte. Deshalb auch die Erfahrung das remote auf irgend welche Rechner zu gehen recht frickelig war. Aber um einem Kunden schnell bei einer Kleinigkeit zu helfen, ging es.

In meinem jetzigen, wesentlich ruhigeren, Job ;), fahre ich irgendwas zwischen 50 und 100 Km durch den Landkreis. Da ist das Mobile auch mit dabei. Sozusagen als Backup, falls mal etwas sein sollte.

Zu Hause werkeln zwei etwas betagte Notebooks. 2 mal i5. Einmal 6-te Generation, einmal 7-te Generation. Das alltäglich Gerät mit Linux, das für Astro mit W11 (geht auf Grund von SharpCap) nicht anders.
Beide verrichten ihre Dienste bestens und stammen noch aus meiner Austrittszeit aus der IT.
So lange die Teile noch das so machen wie ich es will, wird da nichts neues angeschafft. das Geld steck ich lieber in Astrogeraffel. Bessere Kamera oder ähnliches.

Auch ich habe mein Equipment abgespeckt. Nicht weil ich raus muss/will (Weichei halt ;)), sondern weil mir das ganze Zeugs schlicht zu schwer wird, selbst auf die kurze Strecke zum Balkon. Also kleinerer Newton, kurzer FH, leichte Alt/AZ. Nichts wiegt da über 8 Kg und das ist das Stativ und das steht eh immer draußen :D.

Letztendlich muss jeder für sich selbst abwägen wie er sein Astro-Hobby betreibt. Für mich sind die mobilen Endgeräte in diesem Zusammenhang einfach nichts.

Für mich war die Entscheidung zu EAA auf dem Balkon eine gute.
Hat a weng gedauert bis es so läuft wie es jetzt läuft, eben auch mit den Test's über mobile Endgeräte.
Hie und da muss noch etwas getauscht werden (Kabel ohne Adapter), bessere Kamera, evtl. ein Mini-PC an der Montierung. Aber grundsätzlich steht das System und funktioniert, so denn das Wetter mit spielt :eek:.

live long and prosper ?
 
Und das ist ja schon irgendwie strange – statt einen Laptop mit Akku und Software zu nehmen, einen anderen kleinen Computer mit eigener Stromversorgung zu nehmen (nichts anderes ist eine ASIAir ja letztlich als ein spezialisierter Computer) und den dann per Handy/Tablet zu steuern, um ein kleineres Display zu haben als mit einem Laptop direkt (wenn auch evtl. mit benutzerfreundlicherer Software – ich benutze sie auch nicht).

Es gibt für iOS noch NightCap Camera iPhone Astronomy Gallery für die integrierte Kamera, wo ich immer noch nicht zum Testen gekommen bin – und externe Kameras (Webcams) gehen da wohl nur mit iPad und der Facetime-App. Nich wirklich für Astro tauglich.

Windows auf meinem 5,4" iPhone Mini Display dürfte auch ein Erlebnis sein ;)

Beste Grüße,
Alex


Alles Geschmacksache. Ich mag draußen kein Laptop aufbauen, ist mir zu viel Gerödel, im Winter schon gar nicht. Habe ich alles hinter mir. Wenn es nicht anders ginge, würde ich es natürlich machen. Aber es gibt halt Alternativen. Vorteil Asiair/Ipad: Ich kann draußen drahtlos das Teleskop einrichten und die Aufnahme starten. Dann gehe ich rein und steuere über das MacBook, das die Asiair-App ebenfalls unterstützt, weiter. Immer noch drahtlos. Das Ipad läuft nebenher weiter und ich kann damit ebenfalls steuern und/oder Mitbeobachtern das Bild zeigen.

Sharpcap ist sicher die komplettere Software, für mich wäre das der einzige Grund, aufs Laptop umzusteigen. Ich werde es aber nicht machen, weil die Asiair mir alles bietet, was ich benötige. Nur bei Planetenaufnahmen finde ich sie verbesserungswürdig, das geht zwar auch, aber da ist Sharpcap wohl deutlich besser und genauer einzustellen, so wie ich das von meinen frühen Versuchen mit der Software in Erinnerung habe.

LG Olaf
 
Hi!

Die ursprüngliche Frage war ja "Handy plus Apps statt Laptop".

Von daher finde ich die Lösung Handy plus App, um dann doch einen wie auch immer gearteten Computer am Teleskop fernzusteuern, etwas heftig – unabhängig davon, ob der Computer am Teleskop jetzt ein Mini-PC, ein Laptop, ein Eagle oder eine ASIAir ist – das hängt dann lediglich davon ab, welche Software man gerne hätte und worauf sie läuft. Hardwaretechnisch ist es kein großer Unterschied, ob ich jetzt einen Laptop ans Stativ hänge oder eine ASIAir auf das Teleskop setze, oder? Wenn ich den Laptop anschließe, ist das ein USB-Kabel zum USB-Hub und eins zur Kamera – das System kann ich dann bei Bedarf auch remote bedienen. Ob der Computer ein Windows-Laptop, ein M1-Mac oder ein Raspberry Pi ist, ist letztlich egal.

Mit dem Gedanken
Der Gedanke dahinter ist das ich festgestellt habe das mein Handy eigentlich das technisch
kraftvollste mobile Gerät ist das ich habe, den StandPC ausgenommen natürlich.
hat das dann nicht mehr viel zu tun, weil die Rechenarbeit ja auf ASIAir läuft und das Gerät, an dem du sitzt, nur ein Terminal ist, oder? (Gerne korrigieren - aber ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Planetenfilm, bei dem es auf Geschwindigkeit ankommt, erst per WLAN auf dein Tablet gestreamt wird, um dort gespeichert zu werden, und nicht die ASIAir die eigentliche Arbeit macht).

Dass ASIAir komfortabel funktioniert, bezweifle ich gar nicht. Ich sehe nur (außer der Benutzeroberfläche) keinen Unterschied zu einem anderen, vorkonfigurierten Computer am Teleskop, der remote gesteuert werden kann. Den Ansatz, den Computer am Teleskop zu vermeiden, indem man einen PC ans Teleskop setzt und den Remote bedient, finde ich halt strange – und nicht das Konzept, einen Computer am Teleskop zu lassen und ihn nur remote aus dem warmen zu bedienen.

Beste Grüße,
Alex
 
Danke erstmal für die pro und con Beiträge, wie einige schon hervorgehoben haben, ja es geht um die
Reduktion der gesamten Ausrüstung. Wie zB erwähnt muss man doch mal auf den einen oder anderen
Berg/Hügel weil eben das Himmelszelt, sagen wir mal zu einem Himmels-Panoramadach verkommt ;-)
Wird jetzt sicher nicht dauerhaft vorkommen und auch vermeidbar sein bei entspechender Routenplanung,
wenn man jetzt die Reisevariante betrachtet.
Aber selbst bei mir zuhause ist es nicht prickelnd, nur so als (jetzt) aktuelles Beispiel: Richtung Sirion, der ist einen Fingerbreit über dem Bergkamm, diese Höhe steht mir zur (sichtbaren) Verfügung, gegenüber
ohne wegzufahren 0, ok evtl. teilweise etwas übers Dach, wenn ich das ganze ans andere Ende des
Gartens bringe.
 
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