ED APO 4" Refraktor ???

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas dundee
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Trotzdem finde ich das ein 4'' ein gutes Teleskop ist mit dem man schon viel sehen kann, auch wenn grössere Öffnungen mehr zeigen.
Gruss Patrick
 
Hallo !
Ich hatte mittlerweile Kontakt mit Leuten,die Astrofotografie betreiben und habe auch Bilder von 5"ern gesehen.Darstellungsgüte und Sichtbarkeit div.Objekte wie Saturnringe mit Cassiniteilung,Orionnebel und anderes haben mich eigentlich überzeugt.Nach Abwägung dieser Vor-und Nachteile scheint für mich ein 5" ED,APO schon interessant zu sein:

REFRAKTOR:
Plus:
- traumhaftes visuelles Bild !!!!!
- einfache Handhabung,
- bessere Einsicht - Zenithprisma verwendbar,
- KEIN NACHJUSTIEREN, daher auch keine verzogenen Sterne,
- ausreichend gute Farbkorrektur bereits aber einem ED - besser natürlich
beim APO,
- schnelle Umgebungsanpassung,
- für Sonnenbeobachtung uneingeschränkt verwendbar,
- mit Reducern auch "schnellere" Öffnung möglich,
- Autoguiding sowohl mit Leitfernrohr, als auch OffAxis brauchbar möglich,
- auf der Montierung sehr leicht auszubalancieren

Minus:
- PREIS,
Auflösung ist bei hoher Vergrößerung nicht so gut wie ein optimaler
8"Newton (ein 5" Newton wäre aber deutlich schlechter),
- Gewicht - ein guter Refraktor mit optimalem Tubus und OAZ wiegt mehr, als
ein Newton,ist aber besser zu transportieren,
- bei größeren Kamerachips ist ein Flattener (=Korrekturlinse für
Bildfeldwölbung) auch bei den
besten APOs nötig = Kostenfrage.
- 4"/5" für Planetenfotografie etwas wenig

NEWTON:
Plus:
- sehr preiswert auch bei guten Geräten,
- kein Farbfehler,
- sehr lichtstark bei DeepSky - sowohl visuell bei gutem Himmel, besonders
aber für die Fotografie,
- 8" zeigen in den DeepSkyobjekten fotgrafisch schon sehr viel Detail,
wichtig bei Mond und noch mehr bei
Planetenaufnahmen (bei Planeten sind aber andere Systeme auch sehr gut >>


Minus:
- KOMA, je lichtstärker, umso lästiger und umso schwieriger zu justieren,
bzw. benötigt teureren Komakorrektor -
visuell und fotografisch (finde ich persönlich lästiger, als einen
minimalen! Farbfehler),
- muß häufig nachjustiert werden,
- Autoguiding schwieriger, da nur mit OffAxis System wirklich gut möglich
- für Sonnenbeobachtung im Weißlicht wenig geeignet, in H-alpha ungeeignet,
- ungünstiges Einblickverhalten und bei Fotografie lästiges Ausbalancieren
auf der Montierung (wichtiges Kriterium),
- umständlichere Handhabung,
- windanfällig,
- je mehr Öffnung, umso seeinganfälliger - bei uns leider ein sehr häufiges
Problem

Jetzt,wo ich eine Entscheidung getroffen habe,stellt sich die Frage,welcher Hersteller holt am Meisten raus...

Grus + cs Norbert


 
Hi Norbert,

nur eine kurze Anmerkung ... ich will Deiner Euphorie ja keinen Abbruch tun ;)

REFRAKTOR:
Plus:
- KEIN NACHJUSTIEREN, daher auch keine verzogenen Sterne,

Man hört immer wieder - und somit ists keine "Ausnahmeerscheinung" - dass ED/APO "von der Stange" unter - gelegentlich sogar sehr verzwickten - Dejustagen des Objektivs (der Linsen) "leiden". Sinnvoll wäre es da auf jeden Fall auf eine entsprechende und "easy" Justagemöglichkeit des Objektivs etc. zu achten.
 
Hi,
bei einigen Teleskopfachhändlern werden die ED Refraktoren justiert, beim Teleskop Spezilisten ist das Kostenlos wenn man da das Teleskop kauft, mein ED Refraktor ist perfekt justiert bei mir angekommen.

Mit 4'' kann man seinen schon seinen Spass haben, der zeigt auf der Sonne schon einiges und auch an Mond und Planeten.
Deepsky ist auch machbar aber mit 4'' darf man da halt nicht zu viel erwarten.

Falls die 4'' dir doch irgendwann zu wenig sein sollten kannst du dir ja immer noch einen Dobson anschaffen,
bei den meisten kommt früher oder später eh ein 2. und 3. Teleskop.

Gruss Patrick
 
Hallo Norbert,

wer hat dir die Minus-Punkte beim Newton genannt?
Sorry, wenn ich das mal so krass formulieren muss, aber das ist so ziemlich der größte Schmarrn, den ich bis heute hier im Einsteigerboard gelesen habe.
Du wirst mir vielleicht nachsehen, dass ich mir jetzt nicht die Arbeit mache, jeden einzelnen Punkt stichhaltig zu widerlegen. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mich auf eine Diskussion mit Auch-Einsteigern einzulassen, die selbst keine praktischen Erfahrungen mit anderen Systemen haben.

Nur soviel:
Visuell und Fotografie muss man voneinander trennen, da man sonst nur irgendwelche Kompromisse eingeht, mit denen man nie zufrieden sein wird.

Grüsse,
Matthias

PS: Nimm's nicht zu persönlich ...
 
Hi,
dann mach ich mir mal die Arbeit das zu wiederlegen.
Das ein Newton justiert werden muss ist für mich persöhnlich kein Negativpunkt, ganz im Gegenteil kaum ein System lässt sich so leicht justieren.
Ich würde auch nicht sagen das ein Newton ständig nachjustiert werden muss, ich justiere meine Newtons vor jeder Beobachtung am Beobachtungsort innerhalb weniger Minuten.
Ich bin froh das ein Newton justiert werden kann, beim Refraktor hättest du mehr Probleme wenn der mal justiert werden müsste, was eher sehr selten vorkommt aber doch irgendwann mal vorkommen kann.
Wenn du den Newton einmal am Beobachtungsplatz justiert hast brauchst du da dann nichts mehr justieren.

Zur fotografie kann ich nichts sagen da das nicht mein Gebiet ist.
 
Hallo Norbert,

Fotos sind mit den visuellen Möglichkeiten nicht zu vergleichen. Ein gutes Planetenfoto braucht kein visuell gutes Teleskop.

Aber ab einem gewissen Punkt sollte man Beratungsresistenz akzeptieren und mahnende Hinweise einstellen.
Viel Spaß ab hier, es wird auf jeden Fall ein Teleskop sein, mit dem man beobachten kann. Herstellerunabhängig.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Zusammen !

Vielen Dank für alle Eure Einschätzungen.Wie das in allen Foren und zu allen Themen ist,gehen die Meinungen dermassen auseinander,dass man sich dann die entsprechenden Aussagen für sich persönlich aussuchen muss.Geschmäcker sind (Gott sei Dank) verschieden,sonst gäbe es in allen Lebensbereichen keine individuelle Note.Den Kauf werde ich wahrscheinlich
aus Zeitgründen erst gegen Ende Mai vornehmen.
Schöne Osterfeiertage !!

cs,Norbert
 
Hallo Norbert,

die traumhafte Abbildung beim Refraktor mit vielen Ausrufezeichen schenke ich Dir! Da ist der Dir innewohnende Subjektivismus aus dem Karton gesprungen. Vielleicht stehen wir mal auf einem Teleskoptreffen nebeneinander und beobachten beide M51! Da hast Du dann eine traumhafte Abbildung bei den Feldsternen, ich hab eine traumhafte Abbildung bei der Galaxie, mit Spiralarmen usw., während Du ein Wattebäuschchen siehst. Vielleicht fragst Du Dich dann, warum der nebendran so verzückte Äußerungen von sich gibt, an seinem 16", aber den Grund wirst Du nicht erfahren, da die gräßliche Koma Dich davon abhält, auch mal durch den Newton zu sehen.
Übrigens habe ich schon durch etliche Newtons gesehen, die eine traumhafte Sternabbildung haben!
Bevor Du viel Geld verbrennst, schau doch wirklich erst mal durch ein paar Teleskope, anstatt Dich hietr durch eine pseudosachliche Diskussion auf irgendwas einzuschiessen, was Dir zwar gefällt, aber Deinen Anforderungen leider nicht gerecht werden kann.

Ein schönes Osterfest wünscht

Gottfried
 
Hallo Gottfried,

du hast es thematisch auf den Punkt gebracht, dass 16" mehr zeigen, als 4". Egal ob Newton oder Refraktor. An Galaxien ist das besonders fest zu machen und später auch zu sehen.

Aber ein 16" - Dobson kann genauso an den Anforderungen vorbei gehen, wie ein 4" Refraktor. Jedenfalls ist das aktuell aus diesem Thread für mich nicht eindeutig zu erkennen.

Daher etwas Emotionen rausnehmen und sachlich die Hinweise geben. Schließlich kann es durchaus sein, dass der 4" Refraktor das Gerät der Wahl sein wird und erhalten bleibt. Dennoch kann später auch ein 16" - Dobson hinzukommen, was aber nicht bedeutet, dass dieser gleich besser gewesen wäre oder ein 6"/8" - Newton die goldene Mitte.

Die guten Ratschläge sind gegeben und der Rest entwickelt sich. Mehr Verantwortung sollte sich keiner der beratenden Forumsteilnehmer auferlegen.

CS,
Stefan
 
Hallo Gottfried:

Zitat von dundee:
Hallo !
Auf Grund von einem dauerhaften Handicap habe ich mich nach Besuch in einem Astroshop von den 8-10`` Newton distanziert.Ausmass und Gewicht würden wahrscheinlich dazu beitragen,dass ich mir zweimal überlege,den Aufbau zu starten.

Bei diesen Voraussetzungen einem Anfänger Vergleiche mit einem 16-Zöller zu ziehen, ist schon sehr gewagt. :pfeif:
Und überhaupt: Wenn schon Vergleiche, dann wenigstens zwischen Geräten der selben Größen-, Gewichts-, Preis-, oder Öffnungsklasse.

CS, Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tilo,

nun, wer einen 4" Refraktor nebst Montierung aufbaut, der bewegt durchaus ein Gewicht, welches Vergleichbar mit diversen 8" Spiegelteleskopen ist. Ob als Dobson oder montiert. Reisedobsons können vom Gewicht her sogar bei 12" (oder mehr?) Öffnung konkurrieren, und zwar durchaus auch vom Gewicht des schwersten "Einzelstücks" her.

Du hast sicher Recht darauf noch einmal hinzuweisen, aber die Diskussion entwickelte sich ja eher in die Richtung, dass etwas merkwürdige Vorstellung von Abbildungsgüte und Möglichkeiten eines 4" oder 5" "Wunderteleskops" eine Rolle spielten. Dass dies nicht so ist, wird die Praxis zeigen. Ob das der Fragesteller aber nachvollziehbar erfährt hängt einfach davon ab, ob er den direkten Vergleich mit einem entsprechenden Gerät erlebt. Ohne einen solchen Vergleich kann man natürlich in einer einsamen Blase der Glückseligkeit die Überzeugung hegen, das Maximum herausgeholt zu haben. Wenn das gewünschte Ergebnis dabei das "glückliche Gefühl" ist, muss man bestätigen, dass das Ziel vollständig erreicht wurde.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Tilo, hallo Stefan, hallo Forum,

mit nichten habe ich einen 16" Dob empfohlen. Wobei mich meiner nicht teurer kam als das Teleskop, das sich der TO kaufen möchte und auch nicht mehr wiegt. Allerdings wollte ich ein wenig an der oft an den Tag gelegten Beratunsresistenz herumsticheln.
Hätte auch überhaupt kein Problem, wenn hier offen gefragt würde: Bin Rollstuhlfahrer, was empehlt ihr mir, oder ich darf nur Einzelteile bis 5kg heben, oder ich habe eine versteifte Halswirbelsäule, was ist für mich geeignet. Solche Infos wurden hier jedoch nicht in den Raum gestellt. Da könnte das Forum sehr gezielt beraten.
So wird der gehandicapte TO künftig sein mindestens 35kg schweres Teil umeinanderheben und das sehen was ein Vierzöller halt so zeigt. Kopfkratz! Das ganze für mindestens 1500 Euro und ohne selbst je durch so ein Gerät gesehen zu haben. Nochmal Kopfkratz.

Auf jedenfall frohe Ostern,

Gottfried
 
@Sven:
Haste recht und sehe ich genauso. Mich hat bloß der der Vergleich zwischen 4 und 16 Zoll verwundert.

@Gottfried:
Unsere Posts haben sich wohl überschnitten. Sicher hast Du recht, dass es leichtere Versionen als eine EQ3 gibt, um ein Teleskop zu montieren. Ich hätte da auch ein Problem, darum reicht mir z.B. eine Giro aus. Aber das ist immer die Sache mit Montierungen und Mobilität....Das mit dem Handicap hat er bereits anfangs erwähnt, kann man bei diesem meterlangen Thread sicher auch leicht überlesen...

Gruß, Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tilo,

das hatte ich nicht überlesen. Auf unkonkrete Infos gebe ich jedoch nix. Sind wir nicht alle irgendwie gehandicapt??? Für teleskopische Beobachtung ists ein Unterschied ob die Haxen nicht wollen oder das Kreuz....
Der Dundee will uns jedoch nicht sagen was sein Handicap ist, also kann es für die Beratung keine Rolle spielen. Er möchte auch nicht die EQ3 sondern die HEQ5, und die wiegt mit 4" Refraktor, Gegengewichten, Stromversorgung usw. schon deutlich über einen halben Zentner.

Frohe Ostern,

Gottfried
 
Hi,
hier geht es darum, das jemand aufrund eines Handykaps mit einem grossen Dobson übervordert ist.
In dem Zusammenhang kann dann doch der 4'' Refraktor das passende Instrument sein....Warum ? : Aus folgenden Gründen.
Der Refraktor wiegt nicht viel, die Montierung (wenn sie einzellnd transportiert auch nicht) wiegt auch nicht viel.
Das Stativ wiegt Dank Aluminieum auch fast nichts.

Das sind dann mit Gegengewicht ca. 4 Teile die zusammengebaut werden müssen,
das Stativ hinstellen , die Montierung auf das Stativ raufsetzen, gegengewicht anschrauben und Teleskop in die Rohrschellen.
Dann die Montierung somindest grob nach Norden ausrichten (bei Fotografie muss das natürlich genauestens passieren) und schon kanns losgehen.

Ein 150/750 Newton müsste auch noch leicht transportierbar sein,
ein 200/1000 Newton zeigt zwar deutlich mehr ist dann aber auch unhandlicher und deutlich schwerer.

So gesehen wäre ein 4'' Refraktor schon eine gute Wahl.

Klar muss dier aber sein das mit 4'' fast alle Galxien nur Wattebausche sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

Bei Kugelsternhaufen kommt es mit darauf an wie dunkel dein Himmel ist, bei guten Bedingungen sind sie zumindest am Rand aufgelöst.
Offene Sternhaufen gehen mit 4'' gut, Planetarische Nebel sind schon schwieriger, die hellsten davon sind auch mit 4'' gut beobachtbar.
Doppelsterne giebt es genug mit 4'' zu beobachten.
Je mehr Öffnung vorhanden ist desto besser sind die Objekte sichtbar, das merkt man besonders bei Galaxien.

M51 zum Beispiel am Stadtrand. Mit 4'' sieht man 2 blasse Fleckchen, mit 8'' werden die Fleckchen heller aber ohne Strucktur, mit 12 Zoll kommt mit indirektem Sehen die Spieralstruktur zum Vorschein.

Zum vergleich auf dem Land. Der 4'' zeigt M51 deutlich als 2 Flecken, ohne jegliche Struktur. Der 8 Zöller zeigt mit indirektem sehen die Spieralstruktur leicht angedeutet.
Der 12 Zöller zeigt dann auch bei direktem sehen die Spieralstruktur schon recht deutlich.

Mit der Beschreibung will ich sagen das dunkler Himmel an erster Stelle noch vor Öffnung stehen sollte, M51 sieht mit 8'' in der Stadt ähnlich aus wie im 4'' auf dem Land.

Ein 4'' kleines Universalinstrument was am Planeten schon bisschen was kann, aber längst nicht alles zeigen kann was zu sehen ist.
Deepsky geht mit 4'' gut komplett aufgelöste Kugelhaufen und Galxien mit Spieralstruktur darf man halt NICHT erwarten.
Der 4'' kann unter dunklem Himmel schon einiges, 4'' ist halt eine Grössenklasse die man nicht überschätzen aber auch nicht unterschätzen sollte.
Der Reiz bei der Beobauchtung mit kleiner Öffnung ist das Objekt zu finden und sich klar zu machen wie weit das Objekt überhaubt entfernt ist.
Bestes Beispiel der Virgohaufen, viele verschieden grosse Milchige Fleckchen ohne Struktur, der Reiz daran ist so viele Galxien wie möglich zu idendifieziren.

Gruss Patrick
 
Jetzt wird es immer langweiliger: Welches handicap???
HEQ5 nicht schwer? Händlerangabe 7,5kg Achsenkreuz (schwerstes Teil). Wenn es sich um ein best. Rückenleiden handelt ist das zu viel (bin zufällig vom Fach).


Gruß,

Gottfried
 
hallo,

habs grad mitm "Ischias" und habe mich gestern Abend schon schwer getan, bzw. war nicht so einfach meine HEQ5 aufzustellen, Stativ aufstellen und nach Norden ausrichten, dann mit Wasserwaage schön waagerecht hinbringen, dabei muss man sich nämlich bücken und die Stativschrauben abwechselnd lösen bis alles passt, dann die eigentliche Montierung "hochwuchten" und befestigen und zuletzt am Boden "kriechend" durch den Polsucher Polaris anvisieren usw. (ok, dafür könnte man sich nen 90 grad Prisma kaufen).

Ach ja, und dann noch das Teleskop mit ca. 4kg (gefühlte 20...), auf die Montierung schnallen...

Also ich hatte gestern echt Probleme...

;)

Mit dem 8" f/6 Dobson meiner Freundin wäre es besser gegangen (2 Teile, die man eigentlich unterm Arm nehmen kann...)!

Gruss Alex

:D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Alex,

vermutlich wolltest Du fotografisch arbeiten. An dieser Stelle aber: Ich verstehe nicht, warum sich so viele visuelle Beobachter die Mühe machen, das Stativ nach Wasserwaage oder Dosenlibelle auszurichten. Ich tue das schon lange nicht mehr. Ich stelle das Stativ so auf, dass die gerade geklemmte DE-Achse nach Polaris (also nichtmal exakt Norden) zeigt und erziele damit eine Aufstellung, die auch bei hoher Vergrößerung eher nur alle paar Minuten eine kleine Korrektur erfordern würde - aber meistens bewege ich dann das Objekt ohnehin im Feld umher.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

stimmt, wollte fotographieren...

Visuell hätte ich mir die Mühe nicht gemacht, da reichts, wenn ich die Montierung grob Richtung Norden und augenscheinlich im "Wasser" habe und dann 1-Star-Alignment durchführe und jedes Objekt erscheint nach dem Anfahren zumindest im GF.

Wollte aber eigentlich nur auf das Gewicht hinweisen.

:-)

Gruss Alex
 
Hi,
die Sichtbarkeit von Galaxien hängt an erster Stelle ab wie gut dein Himmel ist, und wie gross deine Öffnung ist, das mit 8'' erheblich mehr davon zu sehen sind ist klar, das müsste jeder wissen behaubte ich mal.

Bestes Beispiel ist M31 in der Stadt mit blossem Auge kaum sichtbar, im Teleskop nur der helle Kern sichtbar.
Auf dem Land ist M31 schon im 7x50 Feldstecher spektakulär.
Ein 6 Zöller zeigt Dunkelbänder.
Ab 8 Zoll kann man versuchen in M31 auf Kugelsternhaufen jagt zu gehen.
Ab 8 Zoll kann man die ganze Nacht damit verbringen M31 zu beobachten ohne das es langweilig wird.

Ich würde deine Entscheidung mit dem Refraktor noch mal überdenken, was spricht dagegen einen 8" Dobson auf einer Sackkarre zu transportieren? Da merkst du das Gewicht überhauptnicht, da braucht nichts aufgebaut werden, nur hinstellen justieren und fertig.

Fotografie geht mit einem Dobson nicht, das muss klar sein.

Aber das muss du letzendlich selbst entscheiden.

Gruss Patrick
 
hallo dundee,

ohne jetzt für eine bestimmte Marke zu werben, hab mal gelesen, dass es einen 12" Dobson gibt, der 12 kg wiegt. Der kostet ungefähr soviel, wie ein 4" Apo mit HEQ5 Monti, hat einen GSO Spiegel, die gelten als gut.
Zeigt aber natürlich häßliche Koma und greißliche Spikes und hat nicht die wunderschöne Abbildung, die Du so gerne hättest.

Frohe Ostern,

Gottfried
 
Status
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