ED APO 4" Refraktor ???

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas dundee
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Hi,
ich kann mich dem von Tilo gesagten nur anschliessen, mit 4'' Öffnung wirst du alles sehen was es zu sehen giebt, der Unterschied von 102mm zu 120mm Öffnung ist zwar sichtbar, Welten liegen aber nicht dazwischen.
Bei 120mm Öffnung ist das Bild etwas heller, ob sich der Mehrpreis lohnt muss jeder für sich entscheiden.

Ich sags mal so, ein geübter Beobachter wird mit 100mm Öffnung mehr sehen als ein ungeübter mit 120mm Öffnung.
Wenn man nun z.B. Details im GRF auf Jupiter sehen will sind 120mm auch noch wenig, da würde ich 8'' guter Optik ansetzen.

Der 4'' Apo ist gut mit der EQ 5 kombinierbar, den 5''Apo würde ich lieber auf eine HEQ 5 packen wollen, was dann erheblich teurer wird als der 4'' Apo.

Gruss Patrick
 
Nervendes Gesülze

Hallo Leute,

ch kann mich dem von Tilo gesagten nur anschliessen, mit 4'' Öffnung wirst du alles sehen was es zu sehen giebt, der Unterschied von 102mm zu 120mm Öffnung ist zwar sichtbar,
...

ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen...
Nein, mit 4" wird er nicht alles sehen was es zu sehen gibt.

Statt dessen wird er mit 4" maximal das sehen was mit 4" zu sehen ist.

Der Unterschied in Punkto Auflösungsvermögen zwischen 102mm zu 120mm
beträgt 17,65% und der Unterschied un Punkto Lichtsammelvermögen
beträgt 38,4% , was aber im Zusammenhang mit Planetenbeobachtung
nebensächlich ist, da erstens Planeten hell sind und zweitens
die Flächenhelligkeit bei gleicher AP gleich ist.

Bei gleicher AP ist die Vergrößerung beim 120mm gegenüber
dem 102mm wieder um den Faktor 17,65 größer.

Karsten
 
Re: Nervendes Gesülze

Hallo Karsten,

warum du selten einen anderen Stil an den Tag legst als den Holzhammer, wirst nur du selber wissen.

Aber bitte verschone uns mit deinen üblichen Änderungen des Threadtitels... Das ist eine Frage von Höflichkeit gegenüber dem Threadstarter und den - bisweilen natürlich von Halbwissen geprägten - Antworten aller Teilnehmer. Soviel soziale Kompetenz traue ich dir zu: Sachlich und hart zu informieren, ohne jedoch Menschen (hier insbesondere Anfänger) zu beleidigen und Ihnen damit den Spaß am mitmachen zu nehmen.

CS

Logi
 
Re: Nervendes Gesülze

Hallo Karsten, :)
ich konnte mich lange zurück halten, aber du sprichst mir aus der Seele. :respekt2:
Weiter unten schreibt der User vor ein paar Tagen, dass er Jupiter noch nicht mit seinem Gerät beobachten konnte.
 
Geh selbst hinaus und beobachte !

Hallo Dundee,

ich hoffe du hast mittlerweile gemerkt daß du in diesem Thread
zum Narren gehalten wirst. Es werden grundlegende Tatsachen
wie etwa das Auflösungsvermögen negiergt. Das kommt dabei heraus
wenn Unwissende meinen Einsteiger beraten zu müssen.
Aber das ist woanders auch nicht besser als hier, im Gegenteil.

Mein gutgemeinterr Rat an dich:

Triff dich mit Leuten aus deiner Nähe! Beobachte bei denen mit.
So kannst du selbst in der Praxis und im direkten Vergleich sehen
wie verschiedene Teleskope unterschiedlicher Öffnung dir
die Planeten zeigen.

Basierend auf der dadurch gewonnenen Erfahrung kannst du
danach eine sinnvolle Entscheidung treffen.

Bezüglich Astrophotographie solltest du die Foren und die
in jeweiligen Avatar verlinkten Homepages nach Bildern durchstöbern
die mit 4" Apochromaten gemacht wurden, Beachte welche Montierungen
dafür eingesetzt wurden und wie die Bildbearbeitung
durchgeführt worden ist.

Allgemeiner Rat: Laß dich nicht für dumm verkaufen!

CS,Karsten
 
Re: Geh selbst hinaus und beobachte !

Hallo Leute,

ihr könnt gerne einen 100er ED-Refraktor empfehlen.

Wenn aber der Unterscheid zwischen 100 und 120 mm (ansonsten gleichwertiger) Öffnung kleingeredet wird, dann hört der Spass eben auf.
Die Hilfsargumente Seeing und Erfahrung sind in dem Zusammenhang äußerst fadenscheinig. Im Umkehrschluss müsste man dem Unerfahrenen ja eher zu doppelter Öffnung raten!?

Ich hatte im ersten Reflex auch schon die Finger über der Tastatur, habe es aber gelassen. Klar war aber auch, dass irgendeinem erfahrenen Beobachter der Kragen platzt.

Mir persönlich sind 4" Öffnung für Planetenbeobachtung zu wenig und für Deepsky erst recht. Fotografisch kann das anders aussehen, nicht mein Fach.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Geh selbst hinaus und beobachte !

Um hier mal kurz die Wogen zu glätten:

Ich denke im Grunde geht es allen hier darum, jemanden, der freundlich fragt, weiter zu helfen. Das kann der langjährige Hobbybetreiber natürlich aus einem breiten Erfahrungsfundus, aber dieser wird sicher auch ganz andere Ansprüche an Optik, Bild- und Detailqualität stellen als jemand, der die ersten Schritte in Richtung Astronomie macht. "Frischlinge" mögen vielleicht weniger fachlich fundiert sein und auch mal eine falsche Äußerung von sich geben. (Ich glaube allerdings nicht, dass Patrick diese Äußerung mit "damit siehst Du alles" wirklich so gemeint hat). Aber es ist doch sicher nicht zutreffend, das hier jemand "zum Narren gehalten" wird. Das nämlich wäre die bewusste Täuschung eines Hilfesuchenden aus reiner Boshaftigkeit. Ich denke, eine Diskussion darüber erübrigt sich...
Aber vielleicht sind auch gerade Kommentare von noch weniger erfahrenen Hobbyisten für einen Anfänger aus anderer Sicht interessant: Weil diese sich bis vor kurzem mit denselben Fragen auseinandersetzen mussten, damit noch recht nahe an der Problematik sind und sich an einer Ausrüstung und Beobachtungen begeistern können, die einem "Langjährigen" evtl. nur noch ein mitleidiges Lächeln abringen würde...

@ Günther:
Falls sich deine Bemerkung mit dem "Unterschied klein reden" auch auf mich beziehen sollte:
Niemand bezweifelt, dass ein 120er mehr Auflösung, Helligkeit, förderliche Vergrößerung besitzt als ein 100er, aber Dundee äußerte bereits in der Eingangspost, den Wunsch eines 100ers und wollte nur ein paar Eindrücke, was man damit sehen kann. Weiter schrieb er von einem "körperlichen Handicap" was ihn am Einsatz von schweren Geräten hindert. Und schließlich war da noch die Frage, ob der Preisunterschied von fast 100% zwischen den von ihm angesprochenenen 100mm und 120mm Refraktoren den Mehrpreis auch in Sachen "mehr Sehen" rechtfertigen.
Aufgrund dieser 3 Punkte kam von mir die Empfehlung, dass der 100er reichen sollte, viele interessante Beobachtungen zu machen und der Unterschied unter Berücksichtigung vom Mehrpreis (775€ <-> 1599€) und Handicap eben nicht sooo groß ist...

Gruß, Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Geh selbst hinaus und beobachte !

Hallo Tilo,

ich unterstelle keine böse oder schlechte Absicht, nein ich unterstelle sogar die beste Absicht, so wie Du sie jetzt zum Ausdruck bringst.
Daher nochmal meinen ersten Satz:

Ihr könnt gerne einen 100er ED-Refraktor empfehlen.
Es gibt sicher genügend gute Gründe dafür.
Seeing, Erfahrung und auch (un)genügende Mehrleistung eines 120er EDs (den ich persönlich nicht ständig mit passender Monti wuchten wollte) gehören NICHT dazu.

Ich persönlich sehe recht gute Gründe für ein Teleskop welches vom Threadstarter ausgeschlossen würde, also lasse ich das.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal !
Was haltet Ihr von GOTO !
Ist es wirklich so hilfreich.Ich weiss,Anfänger sollen erst einmal den Himmel "zu Fuss" erkunden.
Bei der HEQ5 ist es ja dabei.Habt Ihr Erfahrungswerte,welches
Goto wie gut und vor allem,wie laut es ist?

cs , Norbert
 
Schlechter Beratungsmodus

Hallo Tilo,

Preisunterschied von 100%? Dreh das doch mal um: Rechtfertigt doch bitte erstmal, warum es ein Refraktor sein muss? Wenn ich mir eine vernünftige Öffnung nicht leisten kann, scheint grundsätzlich was schief zu laufen. Wir haben einfach nicht mehr 1980, als man sich eine Liste der in Deutschland verkauften 8" SCs zuschicken lassen konnte, um mal 8" Öffnung vor dem Kauf selbst zu erleben.

Ich finde das ist ein gewaltiger Denkfehler, nicht über den Tellerrand eines vorgewählten Optikprinzips hinwegzudenken und stattdessen Öffnungsunterschiede klein zu reden.
Die 150x bei denen die Details auf Planetenoberflächen mannigfaltig werden, sind doch bei 4" schon grenzwertig. 0,67mm AP, der Idealbereich für Jupiter, jedenfalls wenn die Augen OK sind (und das meine ich als Fakt und nicht herabwürdigend). Jedes Zoll mehr bringt dann was und selbst bei 8" ist bei weitem noch nicht Schluss, es wird nur von 6" an eben mit jedem Zoll auch seltener, dass man den vollen Detailzugewinn (Z u g e w i n n!) bedingt durch Luftunruhe sehen kann. Nochmal: Zugewinn, das heißt nicht Detailverlust gegenüber kleinerer Öffnung.

Es stellt sich also ganz dringend die Frage, ob nicht Bedarf für 5", 6", gar 8" Öffnung besteht und dann die Frage, wie man das bei den gegebenen Bedingungen umgesetzt bekommt.Teleskopbauformen sind Legion!

Was Beratung oder Narretei angeht: Ich glaube ich bin in den letzten Monaten dickfellig oder zum Wegseher geworden. Jedenfalls kann man seitens der beratenden Beiträge seit Monaten nur immer häufiger den Kopf schütteln. Ich werde mich gleich möglicherweise noch zum Wort "Glassammelstelle" in einem anderen Thread äußern. Was allein in diesem Thread an Verteidigung für einen eigentlich nicht tragbaren Beratungsmodus stattfindet, ist nicht erstaunlich, sondern ungerechtfertigt und eine solide Basis zur Kritikunfähigkeit.

Clear Skies
Sven

PS: Titel des Beitrages mit Absicht frei gewählt in Ausübung der Freiheit des Autors, dem Beitrag eine treffende Überschrift zu geben!
 
Hallo Norbert,
Anfänger "sollen" nix, das müssen sie schon selber entscheiden.
Fakt ist aber, das Himmelskenntnisse immer von Vorteil sind.
Fakt ist auch, daß man für GoTo auch den Himmel kennen muß - das System muss nämlich vor jeder Benutzung eingerichtet werden, damit es auch was findet.
Klar geht das auch noch "komfortabler" mit GPS und automatischer Einrichtung (dann kann ich aber auch gleich einfach in ein Planetarium gehen), trotzdem muss ich die angefahrenen Referenzsterne mit Namen bestätigen.

So richtig laut finde ich nur die alten Systeme von Meade, der Rest ist eigentlich erträglich. Die Genauigkeit ist überall ausreichend, da ist der Aufstellungs-/Einrichtungsfehler gravierender.

Wenn das "Anfänger"Budget es hergibt kann GoTo eine feine Sache sein.
Für die visuelle Beobachtung empfinde ich es als etwas für Technikverliebte.
In der Fotografie ist es absolut sinnvoll, da man oftmals das Objekt der Begierde garnicht visuell wahrnehmen kann.
 
Re: Geh selbst hinaus und beobachte !

Hi,
ich stelle das mal richtig...ich meinte mit dem Satz das man mit 4 Zoll Öffnung alle wesentlichen allseits bekannten Details sehen kann...damit meinte ich nicht das man alles sichtbare sehen kann was es zu sehen giebt....und noch etwas ich weis was mit 4'' Öffnung geht und was nicht geht.

Ich besitze nicht nur meinen 3'' Refraktor , sondern auch noch einen 4'' Fraunhofer, einen 8''Dobson und einen 12'' Dobson.

Von daher weis ich was man mit 4'' erwarten kann, das man mit 4'' z.B. feinste Details sehen kann hab ich nie behaubtet.

Und noch etwas @ Kastern ich habe Jupiter seit jahren etliche male beobachtet, nur in meinem 3'' ED Refraktor noch nicht, da ich den erst seit kurzem besitze.

Man darf halt nicht vergessen das es Leute wie mich giebt die mehrere Teleskope im einsatz haben.

Um gleich vorweg zu sagen ja ich weis, der 4''F10 Fraunhofer ist kein gutes Planeteninstrument,
nicht das der Eindruck entsteht ich behaupte ein 4'' Fraunhofer kann mit einem Halbapo verglichen werden.

Mein Satz oben bezog sich auch von dem Gedanken her des leider oft nicht guten Seehings den meist ist es nun mal so das Refraktoren um die 4'' meist optimal ausgelastet sind am Planeten.

Klar, es giebt halt viele Leute die sich mit 4'' Öffnung nicht zufrieden geben, Fakt ist je mehr Öffnung desto mehr wird an Details aufgelöst und desto heller ist das Bild, ich habe nie etwas gegenteiliges behauptet.

Wie gesagt wenn der Satz falsch rübergekommen ist tut es mir leid, manchmal denkt man etwas und schreibt etwas und führt den Gedanken nicht zu ende.

Ich beschreibs mal so, ich habe mit vor einiger Zeit den Spass gemacht und habe mit einem Kumpel zusammen mir den Spass gemacht meinen 4'' Refraktor gegen meinen 8'' Dobson antreten lassen,
das Seehing war gut der 4 Zöller hat den Jupiter mit Bändern gezeigt und mit dem GRF, in den Bändern kamen erste Struckturen zum Vorschein bei 166x.
Klar ist man muss schon sehr genau hinsehen mit 4''.

Dann Jupiter im 8'' es waren sehr viel mehr Details sichtbar, bei Vergrösserungen bis 300x, im Hauptwolkenband waren unzählige Details sichtbar,
das was mit 4'' gerade so sicher erkannt werden kann ist mit 8'' deutlich sichtbar und dazu noch viel mehr Details sichtbar.

Fakt ist aber das mit 4Zoll alle wesentlichen Details sichtbar sind, gut was man unter wesentlichen Details versteht auch darüber kann man sich streiten.

Unter allen wesentlichen Details verstehe ich zum Beispiel bei Merkur und Venus die Pfasen zu sehen, beim Mars in Oppositionszeiten die Polarkappe und die groben Albedostrukturen wie die grosse Syrte zum Beispiel.

Beim Jupiter meine ich mit dem Satz das der GRF und die Bänder sichtbar sind.
Beim Saturn der Ring mit Cassiniteilung und auf dem Planeten das Hauptwolkenband und die hellsten Monde.

Das alles ist mit 4'' Öffnung sichtbar, nichts anderes wollte ich damit sagen.
Das mit jedem mehr an Zoll Öffnung mehr sichtbar ist ist logisch.
Berücksichtigen muss man natürlich die Stellung der Planeten, das Seehing usw.

Klar ist auch es wird immer Leute geben die Sagen unter 8'' Öffnung macht das alles kein Sinn,
das muss jeder selbst entscheiden.

Es war bestimmt keine böse Absicht von mir, sorry wenn das so rüber kam.
Gruss Patrick
 
Hallo Norbert,

es kommt sehr darauf an, was man beobachten will und wie und es beinhaltet auch ein gewisses Risiko bezüglich der eigenen "Beobachter-Erziehung". Kommt auf die Zielvorstellungen im Hobby an.

1. Planeten
Die Planeten auf denen Details beobachtbar sind lauten Mars, Jupiter und Saturn. Venus und Merkur sind bezüglich der Phasengestalt interessant, Venusdetails sind eine fotografische Sache. Diese Planeten sind dort wo sie stehen immer das hellte Gestirn ihres Himmelsareals, es sei den es begegnen sich mal zwei oder der etwas blassere Saturn geht an einem besonders hellen Stern vorbei (Aldebaran fällt mir ein). Jedenfalls, wenn man in der Großstadt noch 5 Sterne sieht - die Planeten sieht man dann direkt. Wozu dann ernst gemeint Goto?
Uranus und Neptun sind ohne Goto nicht leicht zu finden, aber wenn man sie dann gefunden hat, ist der Beobachtungserfolg eben das Finden, nicht wirklich das Beobachten. Was hilft hier Goto? Es findet den Planeten, ja, aber das ist keine Leistung.

2. Deepsky
Ja, Goto hilft, nette Objekte zu finden. Die Gefahr besteht aber, sich am Himmel niemals ohne Goto zurecht zu finden und es besteht die Gefahr, dass man ein so leicht angefahrenes Objekt weniger würdigt und daher weniger intensiv beobachtet, als wenn eine längere Suche vorausgegangen ist.
Muss jeder selbst wissen, wie sehr das zutrifft, bzw. ob es einen "tangiert".

3. Foto
Da man durch einen Kamerasucher schauend kurz vor Blind ist, mag Goto manchem Fotografen unverzichtbar erscheinen. Naja, es gab auch Fotos vor Goto, aber man muss ja auch nicht mit Bleiweste schwimmen lernen...

4. Deine Fragen nach Lautstärke und welches Goto wie gut ist, sind eigentlich genau die uninteressantesten Fragen bei diesen Systemen. Fakt ist: Wenn man heute ein Goto kauft, dann führt einen das zum Ziel, und wenn ein solches System das nicht schafft, ist es unverkäuflich. Obwohl... vielleicht würde auch das noch einer hier schönreden wollen...

Clear Skies
Sven
 
Ich hab mir mein Posting von oben nochmal durchgelesen, der Satz wo ich sagte...Mit 4'' ist alles sichtbare sichtbar oder so ähnlich war unglücklich gewält, da hab ich warscheinlich meinen Gedanken nicht zuende geführt,
das kommt da von wenn man so wie ich mehrere Dinge gleichzeitig versucht zu erledigen.

Wahrscheinlich wollte ich schreiben, mit 4'' ist alles wesentliche sichtbar was sichtbar ist, wenn man dann versehentlich das Wort wesentliche weglässt kommt halt was ganz anderes bei raus als das was man meint.

Gruss Patrick
 
Hallo Sven,

nur noch eine kurze Richtigstellung: Ich habe nie behauptet, daß er nun unbedingt einen Refraktor braucht oder gar parallaktisch montiert. Der 4'' Ed war von Anfang an das Gerät, um das es im Thread ging und ich habe lediglich darauf Bezug genommen. (Ich selbst würde mir für das Geld auch eher einen Reflektor holen, aber darum geht´s nicht.)
Es geht eher darum, ob es eine schlechte Beratung ist, jemanden auf Fragen zu einem bestimmten Gerät zu antworten, ohne es ihm sofort ausreden zu wollen.
Es ist ja noch nicht lange her, da eine ewig lange Diskussion geführt wurde, ob man jedem, der es will oder nicht, einen 8'' Dobson empfehlen soll. Ich für meinen Teil denke, wenn er lieber einen Refraktor will, dann ist das sicher auch kein Fehlkauf (selbst wenn es viele Geräte mit besserem Kosten/Nutzenfaktor gibt). Auch die Preise und deren Geräte hat er sich selbst in die engere Wahl gezogen. Da kann ich jetzt auch nichts dafür. Ich habe dann eben nur darauf hingewiesen, dass 700€ für 2cm mehr Öffnung auch nicht den optischen Quantensprung bringen, den der Preis suggerieren könnte.
Also eigentlich nichrs anderes, als Du auch sagst.
Nur habe ich ihm eben nicht wie du vom Refraktor abgeraten, sondern lediglich gesagt, dass man mit dem Teil durchaus lange Spaß haben kann. Da finde ich jetzt eigentlich keinen großartigen Beratungsfehler, wenn man zu konkreten Fragen antwortet...

Schönen Gruß, Tilo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi allerseits,

mal ganz allgemein, und nicht auf Tilo bezogen, auch wenn ich ihn zitiere:

Es geht eher darum, ob es eine schlechte Beratung ist, jemanden auf Fragen zu einem bestimmten Gerät zu antworten, ohne es ihm sofort ausreden zu wollen.

Ab einem gewissen Punkt kann es aber u.U. sinnvoll sein, die ursprüngliche Entscheidung/Festlegung des Fragestellers mal dezent zu hinterfragen ... könnte ja sein, dass er von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen ist ... ?)
 
Hallo Tilo,

ich habe mir schon damals überlegt, es aber aus "Schonungsgründen" nicht ausgesprochen:
Wenn man etwas anderes empfiehlt, nur weil man des 8" Dobsons überdrüssig wird, dann belügt man den Fragesteller generell, weil man eine falsche Herangehensweise hat.

Entweder ich hinterfrage, was ein Fragesteller vor hat und komme ich dann darauf, dass ein 8" f/6 Dobson dafür gut ist, dann muss diese Option genannt werden. Alles andere ist Fehlberatung.
Und wenn dann der 8" f/6 eben so oft die Antwort ist: Who cares?! Wenn Dich hingegen etwas an den 8" f/6 Dobson stört, wie sie zu kaufen sind: Ja, da stört mich eine Menge und deshalb mache ich dem potenziellen Interessenten auch Verbesserungsvorschläge, und deshalb gibt es auch ohne direkten Beratungsbezug Forderungen, wie dieses und jenes Teleskop besser zu gestalten wäre, und zwar viel zu oft, ohne dass es beim Hersteller wirklich etwas kosten würde.

Clear Skies
Sven
 
Hi,
der Fragesteller hat ja ursprünglich gesagt das er aus transportgründen einen ED Refraktor haben will und damit ewentuell mal Fotos machen will,
und der Fragesteller fragte was ein 4'' zeigen kann.

Ich kann übrigens noch ein Buch zum Thema empfelen Planeten Beobachten ist ein weisses Taschenbuch, dort wird genau beschrieben was mit welcher Öffnung geht , in dem Buch sind zahlreiche Zeichnungen von erfahrenen Planetenbeobachtern.

Da fällt mir gerade ein, da giebts doch auch noch die Seite vom Binowiever wo gezeigt wird was mit einer bestimmten Öffnung auf den Planeten sichtbar ist.
Dort wird auch unteranderem beschrieben was man für eine erfolgreiche Planetenbeobachtung befolgen muss.

Ich sags mal so, wenn jemand nach einem Refraktor fragt, empfele ich ihm keinen Dobson,
klar man kann jemanden sagen das der mehr zeigt, aber eben auch nicht perfekt ist,
meiner ist auch erst nach ordentlicher Bastelarbeit richtig gut geworden.

Der 8''F6 Dobson ist ein guter Allrounder gut am Planeten, gut bei Deepsky, weniger gut bei Widefieldbeobachtungen der.

Es wurde nach einem Refraktor auf HEQ 5 Montierung gefragt, inklusive eines 4'' Refraktors sind wir schon in einem Preisbereich wo man schon einen langbrennweitigem 8''F8 oder sogar 10''F6 Dobson von Orion UK empfelen kann.

Wenn man so einen Dobson tunt hat man ein richtig gutes Planetenteleskop , der Fangspiegel ist klein und die Tuben sind leicht.
Auch sollte nicht verschwiegen werden das auch die Orion UK Dobsons nicht perfekt sind,
ein Krietikpunkt war immer das dünne Blech des Tubus zum Beispiel.

Die Skywatcher, Gso , Galaxie Dobsons sind zwar auch meist gut, müssen aber optiemirt werden.
Wenn man bei den günstigen Dobsons die Schwachstellen beseitigt und man das Glück hat gute Spiegel erwischt zu haben kann man daraus ein gutes Planetenteleskop machen für sehr wenig Geld.

Gruss Patrick
 
Hallo Norbert,

wenn es aus Transportgründen kein 8 - 10" Newton sein soll (Größe? Gewicht?), dann bedenke bitte, dass eine HEQ5 auch ihr Gewicht hat. Auseinander genommen ist sie natürlich weniger sperrig, aber dafür müssen Einzelteile transportiert und Vor-Ort korrekt zusammengebaut werden.

Die HEQ5 hat übrigens Motoren zur Nachführung, aber GoTo ist
erst separat oder in einer Ausbaustufe der HEQ5 enthalten.

CS,
Stefan
 
Hi,
ein Refraktor auf HEQ5 ist devinitiv schwerer als ein 8'' Zoll Dobson der mit Rockerbox ,,nur'' ca 20Kg wiegt, mein 4''F10 Fraunhofer wiegt ca.22Kg mit allem drum und dran, das heist EQ3 und Stativ und elektronischer Nachführung.

Mit der HEQ5 müsste das Gewicht deutlich über 20Kg liegen.
Ich persöhnlich habe als ich vor 3 bis 4Jahren mit der Amateurastronomie richtig anfing auch mit dem 8''F6 Dobson angefangen, danach kam der 12'' Dobson.
Letztes Jahr der 4'' Refraktor , den ich extremst günstig bei Ebay ersteigert habe.
Und jetzt als schnellspechtel Instrument habe ich einen 3'' ED Apo, der wiederum meinen 4'' Refraktor eigendlich überflüssig gemacht hat.

Ich behaubte einfach mal das man mit einem 8'' Dobson nichts falsch machen kann, wenn man visuell beobachtet.
Wenn du unbedingt Fotografieren willst wäre ein Refraktor die bessere Wahl...oder du schnallst den 8'' Newton auf eine EQ6, damit dürften dann mit entsprechendem Zubehör auch gute Planetenaufnahmen machtbar sein,
ob man damit dann Deepskyobjekte Fotografieren kann weis ich nicht, ich beobachte nur visuell.

Den 8'' Dobson kann man noch gut mit dem Auto, Sackkarre, oder wenn man jung und sportlich ist noch gut mit dem Fahrrad im Fahrradanhänger transportieren, am besten in einem Kinderanhänger oder ähnlichem.

Auch Maksutovnewtons sind gute Planetenteleskope, welches Teleskop nun das richtige ist ist schwer zu sagen, alles hat seine vor und Nachteile.

Ein Refraktor ist natürlich besser zum mal eben schnell mit rausnehmen und durchgucken.
Ein Rafraktor hat wenn er gut gebaut ist für in seiner typischen Grössenklasse bis 6'' die schärste Abbildung, bin jetzt von einem Apo ausgegangen, bezogen auf die typischen Fraunhofer gilt meine eben gemachte Aussage nicht.

Egal wie man es betrachtet jedes System hat seine pro und Kontras, das perfekte Teleskop giebt es leider nicht...das beste Planetenteleskop welches ich mir kaufen würde, wenn ich Millionär währe, währe ein langbrennweitiger Apo über 8'' je grösser desto besser,
das Teleskop hätte ich warscheinlich auf einem möglichst hohen Berg aufgebaut.

Ein Refraktor mit 4'' Öffnung hat zwar eine scharfe Abbildung, aber spätestens ab 200x wirds dunkel.
Letzendlich kommt es darauf an was man erwartet , man kann zwar mit 4'' einiges sehen, aber Wunder sollte man nicht erwarten, jeder 8Zoll Newton wenn er keine Gurke ist zeigt mehr.

Gruss Patrick
 
Hallo Patrick,

das Buch "Planeten Beobachten" habe ich in dem Abschnitt gelesen, in dem es um Teleskope geht. Dieser Abschnitt enthält einige drastische sachliche Fehler, zum Beispiel das eine Barlow-Linse durch die Brennweitenverlängerung Seeing reduziert, und einiges mehr. Für die Teleskopanschaffung ist dieses Werk völlig unbrauchbar.
Die Hinweise für die Beobachtungspraxis hingegen sollen (und da bin ich in dem Werk nicht bewandert) gut sein.

Persönlich meine ich: Wenn jemand nach einem bestimmten Teleskoptyp fragt, dann erlaube ich mir (und das macht Beratung für mich aus), sein Gesamtkonzept zu hinterfragen. Das geschieht automatisch, denn ich muss mich ja in die Situation heineindenken. Ich brauche niemanden zu beraten, wie es mir geht, oder zu tun was ich tue!

Stelle ich dann fest, dass am Konzept etwas nicht stimmt, dann spreche ich das an. Wenn es ein grober Fehler ist, habe ich einen Hang dazu, zynisch zu werden. Das kann mancher nicht ab, es soll aber auch Leute mit entsprechender Kritikfähigkeit mal in früheren Zeitaltern gegeben haben.

Jedenfalls, wenn mich einer fragt, ob ich sein Geld verbrenne, dann nehme ich mir das Recht heraus, mich zu weigern. Bei der Häufigkeit, mit der das hier vorkommt, würde ich lieber meine Kontonummer angeben und mich zur Ruhe setzen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo !
Schade,dass ich mit meiner Frage ein solches Wortgefecht untereinander ausgelöst habe.Entscheidungshilfe war das leider nicht !Vielen Dank an die wenigen Teilnehmer,die sachlich auf meine Fragen geantwortet haben.

cs,
Dundee
 
Hallo Dundee,

eventuell findest Du das schade, weil die Bestätigung der eigenen Idee damit ins Wanken gerät.
Wenn das so ist finde ich schade, dass Du das schade findest.

Dein Eingangspost:
-----------------------------
Aus Transport und Handlingsgründen beabsichtige ich,ein ED APO
4`` Refraktor auf HEQ5 zu kaufen.Astrofotografie ist auch geplant.Kann mir jemand sagen,was ich mit dieser Optik so zu sehen bekomme?Planeten,Pferdekopfnebel,M13 mit Auflösung ?
Wäre die Kombi für Astrofotografie ok ?Danke für eine Info !!
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Auszug:
Kann mir jemand sagen,was ich mit dieser Optik so zu sehen bekomme?Planeten,Pferdekopfnebel,M13 mit Auflösung ?

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Kurzantwort:

NEIN, gute Auflösung gibt das nicht.

Ausführlich:

Planeten profitieren in der Detailfülle visuell und fotografisch von jedem Millimeter mehr Öffnung und das sogar dann noch, wenn das Seeing es nicht zulässt, die volle Auflösung gegebener Öffnung durch Anlegen zuträglichen maximalvergrößerung zu nutzen.

Pferdekopfnebel geht visuell unter besten Voraussetzungen ab 6" Öffnung mit entsprechenden Filtern, 10" sind besser.
4" Öffnung zeigen nichts. Ich selbst habe ihn mit 6" noch nicht eindeutig geknackt.

Visuell wird M 13 angelöst, sehr gute 4" Refraktoren zeigen M 13 mit einigen Einzelsternchen und einem (für mich) sehr schönen Puderzucker auch schwarzer Platte Anblick.
auch 8" lösen ihn nicht voll auf, auch 10" nicht.......!

Schau Dir verschiedene Möglichkeiten an und schau durch. Entscheide dann.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sven,
du hast schon recht ich weis auch wie du das meinst, wenn mich einer Fragen würde ,, was ist das perfekte günstige Allroundteleskop?'' dann würde ich auch bedingungslos zum 8'' Dobson raten,
und auch gleich die Verbesserungsmöglichkeiten aufzählen.

Ich sags mal so ein 8'' Gso hat oftmals einen sehr guten Spiegel verbaut, über die Mechanik kann man sich streiten finde ich,
ich habe mittlerweile bei meinen Dobsons, besonders beim 12Zöller schon meine Tricks gefunden wie ich mit der Nachführung zurechtkomme ohne das das Objekt beim Nachführen zittert und so.
Gut ein 4 Zöller zeigt schon viel, der 8'' zeigt aber wesentlich mehr das dürfte jedem klar sein.

Ich persöhnlich habe mir die Refraktoren auch erst gekauft als ich genau wusste was ich erwarten kann und was nicht und vorallem als ich wusste was ich damit machen wollte.

Ich stand damals vor der gleichen Situation, ich habe mir auch Wochenlang überlegt Refraktor um die 4'' vs 8'' Dobson, letztendlich hab ich zum 8'' Dobson gegriffen,
er wurde in allen Foren am meisten empfolen...gut hätte ich einen 4 Zoll ED damals gekauft wäre ich wohl nicht entäuscht geworden, ich hätte mir warscheinlich trotzdem früher oder später einen Dobson gekauft.

Meinen 3'' ED Apo find ich zum Beispiel zum schnellspechteln ideal, als Hauptinstrument wäre mir das zu wenig besonders in einer Neumondnacht wo man dann mehr sehen will.

Ich geb zu seit dem ich den kleinen Refraktor habe bin ich ein Fan ,,kleiner'' Refraktoren, das vorallem weil man den einfach mal schnell mit raus nimmt.

Ich geb zu ich hätte den 4'' ED nicht so vehement hoch loben und empfelen dürfen, da spielte wohl auch meine persöhnliche Freude über meinen 3'' ED Apo eine Rolle.

Ich finde deshalb auch deine Homepage sehr gut und auch die von Binoviewer ,
die Seiten haben mir schon das eine oder andere mal bei meinen Kaufentscheidungen geholfen, besonders deine Okulartest finde ich sehr gut.
Bei der Seite vom Binoviewer ist zum Beispiel sehr gut dagestellt was man ungefähr mit der jeweiligen Öffnung auf den Planeten sehen kann, finde ich sehr gut.
Ein neuer Einsteiger weis oft garnicht wie zum Beispiel sich ein Farbfehler auswirkt,
oder was man überhaupt sehen kann.

Im Alter von 11 Jahren habe ich damals die Venus, und den Saturn durch meinen damaligen Tasco 50mm Refraktor gesehen, früher war ich total überwältigt, heute wo im Vergleich riesen Teleskope besitze lässt mich der Anblick durch so eine Kaufhausgurke kalt.
Richtig begonnen habe ich erst vor ca. 3 Jahren mit der Beobachtung,
ich finde jedes Teleskop hat irgendwie seinen Himmel, aber wenn mich nun einer Fragen würde was der 4'' Refraktor visuell besser kann als der 8'' Newton sofern er keine Gurke ist würde mir erlich gesagt so gut wie nichts einfallen bis auf das der Refraktor etwas grösseres Gesichtsfeld bietet.

So gesehen werde ich den Threadstarter dann doch lieber raten ein Teleskoptreffen zu besuchen und sich die entspechenden Teleskope selbst anzugucken und vorallem durchzugucken.

Letzendlich bringt es nichts einem Einsteiger so wie ich es oft gerne mache zu beschreiben was man mit einer bestimmten Öffnung sehen kann, oder besser gesagt theoretisch sehen kann.
Da habe ich jetzt nachgedacht und eingesehen das das falsch ist.

Sorry wenn meine Beratung falsch rüber kam.

Gruss Patrick
 
Hallo dundee,

So läuft es leider in Vielen Internet-Foren. Probiere einfach mal ein anderes aus, oder beiße Dich durch.

CS
Dirk
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo !
Ich hoffe,die Gemüter haben sich mittlerweile beruhigt.
Da die Empfindungen,Erwartungen und Meinungen derart abweichen,und meine Erwartungen hinter den "Öffnungsjägern"
stehen,werde ich mir selbst ein Bild machen müssen,ob ich mit
einem 5" Ed Apo zufrieden werde.
Schöne Ostern und cs,
Dundee !
 
Hi Dundee,

mein Schnellgerät ist ein sehr guter 6" Newton und ein sehr guter 5" Refraktor kommt da in die gleiche (Öffnungs)Klasse.
Ich habe jede Menge Spass mit dem Teil und auch hervorragende Planetenbeobachtungen.
Steht ein sehr guter 8-Zöller neben meinem 6er (was schon häufiger der Fall war), dann sehen wir da einen deutlichen Unterschied, der eben in den 2" mehr seine Ursache hat. Das ist wenig erstaunlich. ;)
Mach Dir selbst ein Bild, das ist der richtige Weg. :super:

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
... apropos Bild :)

"Mann mit 6/6er Dobson beim Spaziergang im Garten"

Ich bin immer wieder von diesem Bildchen fasziniert :augenrubbel:

Das ist der GSO 150/900 in einer Rockerbox Alpha steckend ...

Kleine Kiste drunter, und Du musst auch nicht mehr kniend spechteln ... :biggrin:

Also: Wenns Dir ums "Schnellspechteln mit leichtem Equipment" geht, dann ist es schade, dass Du nicht so auf Dobson stehst :pfeif: ;)
 
Hi Dundee,

Aus Transport und Handlingsgründen beabsichtige ich,ein ED APO
4`` Refraktor auf HEQ5 zu kaufen.Astrofotografie ist auch geplant.Kann mir jemand sagen,was ich mit dieser Optik so zu sehen bekomme?Planeten,Pferdekopfnebel,M13 mit Auflösung ?
Wäre die Kombi für Astrofotografie ok ?Danke für eine Info !!

Astrofotografie ist ein weites Feld. Kannst Du bitte eingrenzen, was Du machen möchtest? Und von wo aus?

- Planeten- und Mondfotografie mit Webcam?
- Sonnenfotografie (Weißlicht, H-Alpha) mit Webcam oder s/w Kamera?
- fuzelkleine Galaxien und Planetarische Nebel im Bereich unter 1 Bogenminute mit DSLR oder CCD-Kamera?
- lächige Objekte (Kugelsternhaufen, Galaxien und Planetarische Nebel, H2 Regionen) zwischen 7 und 30 Bogenminuten mit DSLR oder CCD-Kamera?
- ausgedehnte Strukturen (Nordamerikanebel, Cirrusnebel, Kalifornianebel, Orionnebel...) mit DSLR oder CCD-Kamera?

Je nachdem, was Du fotografieren möchtest, benötigst Du unterschiedliche Öffnungen/Brennweiten. Und bei den Belichtungszeiten gibt es auch große Streuungen. Mit oder ohne (Auto-)Guiding.

Die Hektik, die hier ausgebrochen ist, liegt zum Teil daran, daß die Rahmnbedingungen nicht konkret genug sind. ;)

 
Hi,
ich sags mal so man kann mit 4 bis 6'' durchaus zufrieden sein, man muss nur wissen was man erwarten kann.

Meine besten Planeten hab ich im 12'' gesehen, mit 5'' sieht man den Jupiter mit GRF und Bändern, kleinere Struckturen wie Ovale oder Barren die sich schnell veränder sind erst mit grösserer Öffnung sichtbar.

Auf Saturn zeigt ein ca. 5'' Teleskop die Bauchbinde, ab 8'' sind halt auch feinere Bänder zusehen und auch mehr Details in den Ringen.
Bei gutem Seehing ist Saturns grösster Mond Titan als winzigstes Scheibchen sichtbar...aber auch erst mit 12'', vielleicht auch gerade so mit ca. 10''.

Die Jupitermonde sind schon leichter Flächig zu sehen da sind mit einem guten 12'' schon erste Albedostrukturen auf Ganymede sichtbar bei deutlich über 300x, dazu muss das Seehing aber extrem gut sein.
Der 5'' zeigt Ganymede ewentuell gerade so flächig ohne Details und winzigst klein.

Der 5'' ist schon gut am Planeten aber besseres giebts immer, je mehr Öffnung desto mehr ist sichtbar.
Ein guter 6'' Newton zeigt mindestens das gleiche wie der 5'' ED Apo, ein 8'' Newton zeigt deutlich mehr.

Gruss Patrick.
 
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