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scorpius369

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Guten Abend,

Wollte mich mal vorstellen und gleichzeiteig ein paar Tipps hier mitnehmen da ich mir zum ersten mal ein Teleskop kaufen will. Ein super Forum hier, ich lese schon eine Zeitschen was hier so abläuft und hab mich erst jetzt registriert da ich mich intensiver mit Astronomie befassen möchte.
Bin neu im Bereich Astronomie, Fotografiere aber schon seit ein paar Jahren mit meiner Spiegelreflex und wollte mich nun an die Astrofotografie heranwagen.

Kurz gesagt, ich weiss nicht richtig für welchen Teleskopentyp ich mich entscheiden soll.
Ich möchte hauptsächlich Fotografieren, den Tubus (das nennt man ja so?) quasi als "Objektiv" an meine Spiegelreflex anschliessen können. Das scheint mir die beste Methode zu sein soweit ich recherchiert habe. Ich nehme mal an dafür muss ich eine Montierung mit Nachführung haben wegen der Rotation der Sterne bzw da die Erde sich dreht.


Ich bin wählerich und würde schon gerne ein bisschen von allem knipsen können, aber man muss ja Kompromisse machen..
Nach meinen Recherchen habe ich herausgefunden das hier ein Maksutov Cassegrain Teleskop eine gut Wahl ist da hier die Vorteile der Refraktore und der Reflektore kombiniert werden und so einige Nachteile "ausgelöscht" werden, und das diese Variante in allen Bereichen (planeten, deep sky usw) gute Ergebnisse liefern.

Meine Schmerzgrenze liegt so bei 400-600€.
Im Visier habe ich zb das NexStar SLT 127 127/1500mm GoTo.
Was haltet ihr davon ?
Nun jetzt habe ich mir verschiedene Bilder angesehen welche mit einem Newton 150/750 gemacht worden sind und mich beeindruckt haben und die Wahl erschwert.
Je mehr ich von all den Details der jeweiligen Systeme und Varianten weiss umso schwieriger fällt es mir mich zu entscheiden. Würde mich freuen hier einen oder den anderen Schubser in die richtige Richtung zu kriegen.

Danke mal im voraus und schönen Gruss

Ken
 
Hi

Kenne mich nicht mit Fotografie aus, habe aber gelesen, dass lange Brennweiten sehr schwer nachzuführen sind und längere Belichtungszeiten erfordern. Daher ist das NextStar wohl denkbar schlecht, der Newton wohl deutlich besser.
Auch habe ich gelesen, dass die normale Fotografie nicht viel mit Astrofotografie zu tun hat. Da muss viel Zeit am PC verbracht werden um die Bilder später zu bearbeiten.

Eigene Erfahrungen habe ich keine, aber als kleiner Denkanstoß...

Gleich mit Astrofotografie zu beginnen, ohne sich zumindest etwas mit der praktischen Astronomie (Beobachtungen durchs Teleskop) auszukennen halte ich persönlich auch nicht für sehr sinnvoll. Aber das hast du vielleicht schon?

Mein Denkansatz, Grüße Michael
 
Hallo Ken,

Zitat von scorpius369:
Meine Schmerzgrenze liegt so bei 400-600€.
Im Visier habe ich zb das NexStar SLT 127 127/1500mm GoTo.
Was haltet ihr davon ?

Kurz: NICHTS!

Lang: Da du aus der Fotografie kommst, wirst du dich mit Blende und Belichtungszeit auskennen. Das NexStar hat ein Öffungsverhältnis (Blende beim Objektiv) von f/10. Das ist schon ganz fein finster! Blende mal ein Objektiv auf f/10 ab und schau dir das durch den Sucher an...

1500mm Brennweite wollen wie Michael auch schrieb sehr gut nachgeführt werden und das ist mit 400-600 Euro meiner Meinung nach NICHT machbar.

Den 150/750er Newton, den du angesprochen hast, wäre besser geeignet. Schau doch mal ob du so einen Newton auf einer EQ5 gebraucht in deinem Preisrahmen findest (sofern du SOFORT einsteigen willst.

Wenn du noch ein wenig Zeit hast (und das ist meine pers. Empfehlung), würde ich gerade im Hinblick auf Fotografie auf eine HEQ5 oder EQ6 sparen und mit einem kleinen APO anfangen. Da ist die Brennweite nicht so hoch, die Bildqualität sehr gut und du kannst dich langsam an die größeren Brennweiten und längeren Belichtungszeiten heranwagen...

Das mal so als mein Denkanstoß.

CS Markus
 
@michael888 & Sodiac :

Danke erst mal für das Feedback.
Und nein, praktische Erfahrung habe ich noch nicht, bin aber sehr Lernfähig und sehr stur, ich probiere immer bis ich mein Ziel erreiche und wenn es ganze Nächte dauert =)

Habe gestern und heute noch etwas das Forum durschgestöbert, und tendiere mittlerweile auch eher zur Lösung die Sodiac mir vorgeschlagen hat.

Ich habe gesehen dass es durchaus machbar ist tolle Ergebnisse zu erzielen, indem ich mir erst mal nur eine "anständige" Montierung besorge. Dachte da an eine HEQ3 oder HEQ5 bzw EQ6, wobei ich noch nachforschen muss wo der genaue Unterschied liegt. Vielleicht kann mir das mal jemand kurz und Bündig erläutern ? GoTo muss nun wirklich nicht sein, ich will ja dazu lernen!

Ich hab gerade bemerkt das da noch ein anderer Thread mit der gleichen Thematik paralel zu meinem offen ist wo ich noch ein paar Informationen entnommen hab. Tut mir leid wegen dem "Doppelposting" :s
Ich brauch also nur ne Montierung und ne 20 cm lange Prismenschine unter meiner Kamera mit ner Fotogewindeschraube und los gehts ?

Noch ne Frage:
Sind meine objektive geeignet für Astrofotografie ?
Ich habe eine Canon 60D und 2 Objektive (Festbrennweite 100mm f/2.8L Macro IS USM und ein 17-85mm 4,0-5,6/ IS USM )
ich würd mal sagen WENN, dann das 100mm wegen dem kleinen Blendenwert und der grösseren Brennweite was meint ihr ?

Gruss

Ken



 
Hallo Ken,

dann würde ich dir raten, zunächst mit diesen Objektiven die ersten nachgeführten Aufnahmen zu machen, wenn du eine geeignete Montierung hast. Die aufgeführten Montierungen kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, so dass ich dazu nichts sagen kann. Das 100er eignet sich definitiv für Astrofotografie, das Zoom zeigt meiner Erfahrung nach bei offener Blende Koma, also dreieckig bis länglich verzerrte Sterne zu den Bildrändern hin.

Als Teleskop würde ich in diesem Fall einen ED der 80mm-Klasse empfehlen. Damit kannst du das Fotoobjektiv nachführen, und wenn du die beherrschst, kannst du später den ED als Hauptrohr nehmen. Bei guter Einnordung kannst du mit den Brennweiten auch ein paar Minuten auch ohne Nachführung arbeiten. Da sieht man dann schon einiges. :)

Mit dem 70-85er bekommst du bei ruhender Kamera auch sehr schöne Strichspuraufnahmen hin.

Du wirst merken: Auch Großfeldaufnahmen sind eindrucksvoller, als man denkt. :)

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von scorpius369:
... Dachte da an eine HEQ3 oder HEQ5 bzw EQ6, wobei ich noch nachforschen muss wo der genaue Unterschied liegt. Vielleicht kann mir das mal jemand kurz und Bündig erläutern ?

Schlicht und ergreifend in der Lastaufnahme. HEQ3 kenn ich nicht, die HEQ5 sollte einen 6" Newton mit Guidinggeraffel noch ausreichend tragen und die EQ6 noch mal ne Ecke mehr!

schaust du hier: http://www.montidatenbank.de/


Aber der Weg Montierung beschaffen und erst mal nur mit der Kamera einsteigen ist ein guter!

Gruß Markus

 
Super, vielen dank Leute! =)
Also guk ich mal nach nem HEQ-5, denke das ich da drauf irgendwan mein Teleskop draufpaken kann wenn ich es mir leiste.

Nur um nochmal klarzustellen, ich brauche also folgendes um erst mal komplett zu sein :

- Montierung (HEQ-5 zb)
- Prismenadapter

und das wars ?

Gruss
 
Moin,

achte bei der Montierung darauf, dass sie motorisiert ist und wenn möglich einen Autoguidereingang hat (oder sonst wie per Laptop nachgeführt werden kann)

Gruß Markus
 
ok dank dir Sodiac.
Ja die Motorisierung ist ja notwendig wegen der Nachführung richtig ?
Und der Autoguidereingang ist für eine Steuerung vom laptop aus oder wie ? muss man das haben ?

Hab da schon eins im forum gefunden aber ich kann weder was reinschreiben noch eine PN schicken, jedoch hab ich schon 9 Beiträge (>5) geschrieben, was muss ich machen ?

Gruss

Ken
 
Hallo Ken,

einfach auf den Namen des Users klicken und dann eine PM senden...

Autoguidereingang brauchst du nicht unbedingt (MGEN, Lodestar und auch Alccd5.2 können damit aber direkt eine Montierung ansprechen) wenn der Eingang nicht vorhanden sein sollte (wie bei meiner LXD75), dann solltest du aber auf jeden Fall darauf achten, dass du per Laptop die Montierung ansteuern kannst, sonst wirst du die Montierung schneller wieder verkaufen wollen, als du denkst.


Gruß Markus
 
"Private Nachrichten sind deaktiviert."
muss ich da einen Admin fragen ? hmmm

Danke Soviac, das hilft mir weiter um mich zu entscheiden.

Gruss

Ken
 
Hi Ken,

Nur um nochmal klarzustellen, ich brauche also folgendes um erst mal komplett zu sein :

- Montierung (HEQ-5 zb)
- Prismenadapter

und das wars ?

nein. Montierung, Prismenschine, DSLR mit diversen Fotoobjektiven + irgend eine von der Spannung passende Stromquelle für die Motoren sowie nen Drahtauslöser für die Kamera.

Z.B. ne Motoradbatterie, oder Bleigelakkus. Dann hast für den Anfang ausreichend Geraffel. :)

Achte bei Kauf der Montierung darauf, daß die Steuerung für die Motoren einen "Autoguiding-Anschluß" für ne ST4 hat. Den brauchst, wenn Du später mal durch egal welches Teleskop mit der DSLR Langzeitfotografieren möchtest.

Dann mußt Dich damit beschäftigen, wie Du Deine Montierung genau Einnordest.

Je genauer Du das hinkriegst, desto weniger Ausschuß hast bei den Bildern mit den Fotoobjektiven.

Dann brauchst ne Kabelverbindung zwischen Kamera und Laptop. Damit Du sauber fokussieren kannst. Den Autofokus kannst knicken. An Sternen funzt der net. Das mußt manuell machen. Leider ist der Unendlichanschlag am Fotoobjektiv nicht wirklich der Schärfepunkt für die Sterne. Der sollte ein paar mm vor dem Anschlag liegen. Also Auslösen, 2-5 Sekunden belichten, Bild in Originalauflösung auf dem Laptopmonitor angucken. Nen Tick weiter fokussieren. Werden die Sterne kleiner, hast die richtige Richtung erwischt :)...

Wenn die Sterndurchmesser am kleinsten sind, ist wirklich scharf. Jetzt blendest bei jedem Fotoobjektiv 2 Blendenstufen ab. Dann hast eine bessere Abbildung als bei offener Blende. Dreh die ASA Zahl ein Stück weit hoch. 400 ASA, 800 Asa und belichte mal 15 Sekunden. Dann 30 Sekunden. Jetzt kannst den laptop abklemmen und auf die Karte in der DSLR belichten...

Mit 100 mm Brennweite kannst z.B. den Orionnebel als solchen schon erkennen, die Andromedagalaxie ablichten, und das Sterngewusel in der Milchstraße. Wenn Du z. B. auf den Fuhrmnn hältst, hast gleich mehrere Sternhaufen im Bild :)...

Von den Objekten machst viele (50, 100 oder mehr...) kurzbelichtete Aufnahmen (so lange, wie die Kamera mit ihren Programmen halt hergibt, also entweder 15 oder 30 Sekunden). Und dann fängst an, Dich in die Bildbearbeitung einzuarbeiten. Darkabzug, Bilder stacken, Stretchen...


 
Wau echt viele hilfreiche Informationen von dir Sternenfee, danke danke =)

Aaaalso :
nein. Montierung, Prismenschine, DSLR mit diversen Fotoobjektiven + irgend eine von der Spannung passende Stromquelle für die Motoren sowie nen Drahtauslöser für die Kamera.

DSLR + Fotoobjektive hab ich ja schon =)
Was ich hier nicht verstehe ist das mit der Stromquelle, wie werden die Montierungen den geliefert ? mit nem Kabel oder Akkus oder wie ?

Dann brauchst ne Kabelverbindung zwischen Kamera und Laptop. Damit Du sauber fokussieren kannst...

Brauche ich dies AUSSCHLIESSLICH zum fokussieren ?
Denn meine DSLR hat ja ein LiveView mit dem ich glaub ich 10x in 2 Stufen Zoomen kann, das ist sehr Hilfreich um scharfzustellen denn durch den Sucher kann man die Schärfe ja nicht so gut erkennen. Dan bräuchte ich das ja theoretisch nicht, oder hat das noch andere Vorteile ?
Und das mit dem Unendlichanschlag kann ich bestätigen, das hab ich schon gemerkt als ich versuchte Sterne zu Fotografieren ;) Meine DSLR hat ausserdem die BULB funktion, bei der solange belichtet wird wie ich auf den Knopf drück (Drahtauslöser mit einer Funktion zum blockieren des Auslösers), weiss aber nicht wiviel das Maximum ist.

Dreh die ASA Zahl ein Stück weit hoch...
Ich vermute mal das dies der ISO Wert ist ?

Liebe Grüsse

Ken
 
Hallo Ken
nicht das es dir entgangen ist oder du es missverstehst, aber ein Teleskop durch welches du die Nachführung machst brauchst du aber trotzdem. Du kannst nicht einfach einen Foto auf die Montierung setzen und glauben dass dies ausreicht. Die Montierungen laufen nicht so exakt wie du es für die Fotografie benötigst.

CS Hans-Peter
 
Nochmals ich
deinen Beitrag oben dran hab ich wohl überlesen bzw. erst jetzt gelesen. Also, wenn ich das so lese solltest du dich erstmal mit grundlegenden Dingen auseinandersetzen. Vergiß erstmal die Fotografie. Eine Montierung funktioniert mit Strom (über Netzteil oder Batterie). Die Montierung kann man nicht einfach aufstellen und loslegen. Die muss eingenordet werden (Ausrichtung zum Himmelspol). Da gibt es noch so viele Dinge die du wissen solltest, die aber hier im einzelnen Aufzuzählen so nicht machbar sind.
Also Lesen Lesen Lesen und begreifen, sonst wird das nichts. Denn wenn du nicht weisst auf was es letztlich ankommt wirst du viel Lehrgeld bezahlen......


Gruss Hans-Peter
 
Hi Hans,

Ja bin mir schon bewusst das es nicht reicht das wie ein gewöhnliches Stativ aufzustellen und "los"..das mit dem Einordnen usw weiss ich ja, ich habs halt nur noch nicht praktisch durchgeführt.

Wie jetzt ? Ich kann meine Kamera nicht auf den Prismenaufsatz festmachen und ohne Teleskop fotosmachen ? (mit den ganzen Vorbereitungen natürlich)
Dan hab ich das falsch verstanden, aber Sternenfee hat mir das doch bestätigt ohne Teleskop ?

nein. Montierung , Prismenschine, DSLR mit diversen Fotoobjektiven + irgend eine von der Spannung passende Stromquelle für die Motoren sowie nen Drahtauslöser für die Kamera.

hmmm

Gruss

Ken
 
nein, dass hast du falsch verstanden. Du brauchst ein Teleskop. Nicht zum "Durchfotografieren", sondern als Kontrollinstrument. Deinen Foto kannst du natürlich direkt festmachen. Da aber deine Montierung die Erddrehung nicht 100%ig nachführen wird (mal schneller mal langsamer), musst du mit dem Teleskop dieses kontrollieren und dementsprechend korrigieren. Ob du jetzt nur durchschaust und auf deine Steuerbox drückst oder eine "Kontrollkamera" (Autoguider) benutzt die das selbständig macht ist erstmal zweitrangig. Denn wenn du das nicht machst, wirst du aufgrund des mal "schneller und langsamer" laufens nur Striche oder Eier auf deinem Bild haben. Wie gesagt lese dich ertmal in der Materie ein, sonst wird das ganz bestimmt nichts


Gruss Hans-Peter
 
Hallo zusammen,

ich gehöre zwar auch nicht zu den Astrofotografen, aber ein Teleskop ist nicht zwingend notwendig! Es gibt auch einige Reisemontierungen (wie die AstroTrac), die meist nur mit Fotoknippse für Weitfeldaufnahmen genommen werden. Bei Belichtungszeiten von 15-30 Sekunden muß die Nachführung nicht wirklich durch ein Teleskop (als Leitrohr) korrigiert werden. Wenn du viele Einzelaufnahmen von einem Himmelsausschnitt gemacht hast und dort zwischen den Bildern sich leichte Verschiebungen zeigen, kann entspr. Software (z.B. zum Stacken) sowas wieder zurechtrücken.

Also kurz: Eine solide, zukunftssichere Montierung mit einer ordentlichen Kamera + Objektiv drauf sollte bei moderater Belichtungszeit und Brennweite wunderschöne Weitfeldaufnahmen liefern. Hab selbst schon viele solcher Bilder und Zeitraffervideos gesehen mit ähnlicher Ausrüstung :)

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Hans_Peter:
nein, dass hast du falsch verstanden. Du brauchst ein Teleskop. Nicht zum "Durchfotografieren", sondern als Kontrollinstrument.

Und genau dafür ist es bei moderaten Belichtungszeiten/Brennweiten nicht so wichtig. Insofern kann ich deine Reaktion nicht nachvollziehen. Habe selbst schon bei knapp 400mm Brennweite mit 4 Sek. Belichtungszeit gearbeitet: Huckepack auf einem 114/900 Newton auf einer EQ2, händisch nachgeführt ;)

Gruß, Robert
 
Zitat von Hans_Peter:
Hallo Robert
und was hast du bei 400mm und 4 sec. Blz auf dem Bild gehabt?

CS

Die Plejaden ;) Entsprechend der Kamera war zwar die Bildqualität, aber machbar ist damit vieles. Schau doch mal hier rein :) Und das alles OHNE Nachführung!

Auch mit moderater Technik ist einiges möglich. Es muß nicht immer das volle Prgramm gefahren werden, um zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen. Steigerungsfähig ist alles, aber Ken hat halt nur ein begrenztes Budget.

Gruß, Robert
 
Danke für di Infos ;) sehr schöne Bilder und Respekt für den Aufwand!
Man kann das ganze also auch OHNE Teleskop und OHNE Nachführung mit hunderten von Frames realisieren, aber dann "leidet" der Spiegelverschluss meiner DSLR und die Reparatur kostet auch wieder Geld..ausserdem ist dies ein sehr Aufwendiger Prozess.

Kann mir dann nun wer sagen welche Montierung in Frage kommt, um es zu realisieren erst mal OHNE Teleskop Fotos zu machen MIT Nachführung ? Wobei berücksichtigt werden muss das ich später das Teleskop nachkaufen werde und die gleiche Montierung dafür nutzen kann ?


Gruss
 
Na dann klinke ich mich jetzt aus. Ist ja alles so einfach. Man kauft eine Montierung setzt eine DSLR drauf und schwuuups, das wars.

Viel Erfolg
Hans-Peter
 
Also ich finde nicht das du dich ausklinken musst, ich bin dir dankbar für dein feedback und Meinung, warum genau funktionniert es denn deiner Meinung nach nicht? Es interessiert mich beide Meinungen zu höhren.
Das es einfach ist denk ich ganz und garnucht, aber wenn diese Methode funktionniert, find ich das ein guter Weg mich reinzulernen und mich mit den Funktionen der Montierung/nachfuehrung vertraut zu machen bevor ich ein teleskop kaufe ohne genau zu wissen was ich brauche/wil und vor allem ohne praktische Erfahrungen zu haben.

Gruss

Ken
 
Hallo,

ich denke was Peter sagen will ist - ich muß doch erstmal sehen, was ich fotografieren will!

Na klar kannst Du die Kamera so auf den Himmel halten und abdrücken. Kommt darauf an wieviel Zeitaufwand und welchen Ansprüchen Deine Bilder genügen sollen.
Deep-Sky kann man so nicht realisieren.

Ein Tip: Bilde Dir eine eigene Meinung. Einfach die Forums-Mitglieder für sich streiten zu lassen und dann für sich eine Art Essenz ohne eigene Leistung abzuziehen kommt Dich am Ende teurer, meine ich.
Ohne Eigenverantwortung bei der Ratsuche wirst Du nicht auskommen.

Beste Grüße Wilhelm
 
Ken
du gehst den falschen Weg. Mal als bildliches Beispiel:
Du planst gearde eine Motorradtour durch die Alpen. Geplant. Dann kaufst du dir noch die nötige Schutz-Kleidung. Gekauft.
Dann kaufst du dir ein Motorrad. Gekauft. Und erst jetzt wird dir klar dass du ja noch den Führerschein machen musst. Tja und nun fällst du durch.........und warum? Weil irgendjemand gesagt hat, weil er gehört hat dass man Motorradfahren auch ohne Fahrschule lernen kann. Das ist zwar richtig, du kannst es Bedienen, aber nicht am Strassenverkehr teilnehmen.-> Du kennst ja keine Verkehrsregeln. Achso und deine Kleidung willst du bestimmt auch wieder verkaufen, weil sich ein Crosshelm ganz schlecht auf dem Chopper macht.
So, hoffe du verstehst was ICH meine.

CS Hans-Peter

 
Ja Hans ich verstehe gut was du meinst. Sofern du den Führerschein mit der nötigen Erfahrung vergleichst. Oder meintest du damit das Teleskop ?
Jedenfals habe ja auch nicht gesagt das ich gleich morgen eine Montierung oder Teleskop kaufen möchte. Ich mein, ich stöbere und lese seit Tagen intensiv bei jeder Gelegenheit über dieses Thema, und habe auch vor das weiterhin zu tun denn ich habe ein starkes Bedürfnis mich in die Astronomie einzulernen.

Sagen wir also es ist nun eine Zeit vergangen und ich habe die Basisprinzipien und Regeln und Funktionen der Astrofotografie in der Theorie gelernt, würdest du dann sagen dass es ein guter Weg ist mir zuerst eine "gute" Montierung für den Anfgang zu besorgen und erst mal ohne Teleskop auskomme oder glaubst du das es rein Technisch gesehen nicht machbar ist so, gute Ergebnisse zu erziehlen, oder vielleicht sogar das es überhaupt nicht möglich ist ?

Gruss

Ken
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Zitat von Hans_Peter:
Na dann klinke ich mich jetzt aus. Ist ja alles so einfach. Man kauft eine Montierung setzt eine DSLR drauf und schwuuups, das wars.

Viel Erfolg
Hans-Peter

dass habe ich auch nicht behauptet ;) Lediglich die Notwendigkeit eines Leitrohrs unter den von mir geschilderten Bedingungen ist zweifelhaft. Habe auch mal kurz mit unseren Astrofotografen zu unserem heutigen Stammtisch darüber diskutiert und es kam aufs gleiche raus. Je mehr Brennweite und/oder Belichtungszeit, desto genauer muss die Nachführung sein. Ein gesunder Menschenverstand sieht das sicher ein. Und da Montierung und der bedienende Mensch daneben nie 100% exakt arbeitet, wird ein Leitrohr (oder andere Hilfsmittel) bei gegebenen Bedingungen notwendig, damit Sterne auch Sterne bleiben.

Die Astrofotografie ohne Teleskop zu Anfang hat definitiv ihre Reize, bedeutet weniger Technik (und damit weniger Geldausgabe) und ist m.E. leichter beherrschbar, sofern eher kleine Brennweiten benutzt werden. Sprich die Nachführung muss nicht so penibel genau arbeiten wie z.B. bei 750mm Brennweite (kann man sich ja irgendwie auch denken). Die ganze Bildverarbeitung dahinter will auch gelernt sein und kostet meist viel Zeit, wenn es gut werden soll. Ein Teleskop kann später immernoch dazugekauft werden, aber für erste Gehschritte ist es nicht notwendig. Es gibt übrigens einige Objekte, die eher nach kleiner Brennweite verlangen und damit auch ohne Teleskop erreichbar sind, auch wenn dann u.U. längere Belichtungszeiten bzw. mehr Bilder benötigt werden.

Vielleicht ist es auch schon hilfreich, wenn du dir mal die verschiedensten Astroaufnahmen anschaust und vor allem: welche Ausrüstung dahintersteckt :)

Zitat von wtoepsch:
Hier mal ein Link, wo ein Bekannter mit einer kleinen Reisemontierung (AstroTrac) und Kamera (also ohne Teleskop) Zeitraffervideo und Weitfeldaufnahmen präsentiert. Für meinen Geschmack ist das schon DeepSky, wenn auch nicht so großformatig, wie man es von anderen Bildern her kennt. Nach seinen Angaben geht er meist nicht über 400mm Brennweite und hat auch sonst keine nennenswerte Technik im Einsatz. Nicht einmal ein Notebook ;)

Gruß, Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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