Sternenfee123
Aktives Mitglied
Hi Ken,
bitte laß Dich nicht durch die obigen Beiträge irritieren.
Die Jungs haben schon gehobene Ansprüche
Im Moment geht es doch darum, was mit dem angepeilten Budget machbar ist.
Du kannst max. 600 Euro jetzt ausgeben. Das reicht halt grad für ne gebrauchte motorisierte Montierung, die später mal nen max. 6" Newton f=5 oder einen kleiden Refraktor tragen kann.
Die Motoren brauchst, damit die Montierung die Drehung der Erde ausgleicht.
Dann setzt Deine vorhandene DSLR mit kurzem Tele, Normalobjektiv oder Weitwinkel drauf.
Dann belichtest 15 oder 30 Sekunden, was die Kamera halt hergibt, ohne daß Du einen (programmierbaren) Drahtauslöser kaufen mußt.
Damit hast Sterne drauf. Und auch schwach den Orionnebel oder die Andromedagalaxie.
Alle anderen Objekte (Supernovaüberreste, Planetarische Nebel, Galaxien...) müssen zwingend mit viel längerer Belichtungszeit (mehrere Minuten) fotografiert werden. Dann auch bei höheren Brennweiten (300 mm - 2 Meter) durch ein gutes Tele oder ein kleines Teleskop, und da braucht man dann auch zwingend eine Guidingcam. Eventuell läßt dann in dem Stadium den IR-Sperrfilter Deiner Kamera ausbauen (dadurch kannst dann die roten Nebelanteile = H-Alpha Licht) auch endlich fotografieren. Ohne Umbau fehlt dieses Licht. Oder Du kaufst Dir dann eine gekühlte CCD-Kamera, speziell für die Deepsky-Fotografie. Dann bist in der Königsklasse angekommen. Das ist dann ein Budget von mehreren tausend Euro.
Mit schmalem Budget hast nicht viel Auswahl bei den Motiven, aber für den Einstieg reicht es.
Damit das Rauschen weniger wird, das Bild "schöner" wird brauchst mehrere Bilder, die im Computer gemittelt und weiter bearbeitet werden. Diese Vorgehensweise ist der Einstieg.
Ja, Du belastest mit dieser Methode den Verschluß Deiner Kamera. Aber das machst im Urlaub auch. Oder verknipst Du da blos 5 Bilder?
Astrofotografie hat mit der üblichen Fotografie (Urlaubsbilder) nix, aber auch garnix zu tun. Das Knipsen ist der kleinste Teil. Für 1 fertiges Bild belichtest zum Einstieg (ungeguidet) 50 oder 100 Bilder in 1 Nacht, verwurstelst die dann 1 Woche am PC.
Wenn Du merkst, daß das nicht Dein Ding ist, dann hast noch net viel Geld ausgegeben, denn die Montierung kannst wieder verkaufen.
Wenn Du aber merkst, jep, das is was für mich, dann mußt halt spaaren und nach und nach die Dinge anschaffen, die Du dazu brauchst...
die meisten Montierungen kommen mit nem kleinen (leeren) Akkupack. Da passen 4, 6 oder 8 Monozellen rein. Das ist Stuß. Die sind nach 30 Minuten leergenuckelt. :mauer:
Das erste, was Du machst, ist an Stelle diese Akkupacks eine ordentliche Batterie anzuschaffen und anzuschließen.
Das ist wie beim Autokauf. Da ist der Tank auch net voll bis zum Rand. Da sind ein paar Liter Sprit drinn, damit Du bis zur nächsten Tanke kommst
jain, Du kannst über die Kabelverbindung auch die Blende regeln, von jpg auf RAW umschalten, den ISO Wert einstellen...
Das mag jetzt alles auch prima über die Knöpfles an der Kamera gehen. Aber wenn Du spätermal die Kamera am Okularauszug eines Teleskopes hängen hast, kommst da u. U. nimmer so gut ran. Und jede Berührung der Kamera sollte vermieden werden, weil Du bei einem "0-8-15" Okularauszug damit die Schärfe verstellen kannst, die Kamera im OAZ verkippen kann.
...
mir ist die Fokussierung per Liveview zu ungenau. Ich mag auch net bei den derzeitigen Temperaturen minutenlang im Schnee knien, um mit verrenktem Hals auf das winzige Display zu gucken. Das ist aber Geschmackssache.
Wenn Du net wirklich ordentlich fokussiert hast, dann ist die ganze Knipserei hinterher für die Katz. :mauer:
das brauchst, sobald du für Deine Montierung eine Guidingcam hast. Die macht über die gesamte Belichtungszeit ein Bild nach dem anderen und schickt Impulse an die Steuerung Deiner Montierung, um kleine Unregelmäßigkeiten im Lauf zu korrigieren. Schneckenspiel, Aufstellungsfehler, die werden damit weggemacht. Dann hast auf dem Bild der DSLR auch nach 10 Minuten Nachführung punktförmige Sterne und keine Eier oder gar Zickzackspuren...
ups, ja, hab den falschen Begriff benutz...
bitte laß Dich nicht durch die obigen Beiträge irritieren.
Die Jungs haben schon gehobene Ansprüche
Im Moment geht es doch darum, was mit dem angepeilten Budget machbar ist.
Du kannst max. 600 Euro jetzt ausgeben. Das reicht halt grad für ne gebrauchte motorisierte Montierung, die später mal nen max. 6" Newton f=5 oder einen kleiden Refraktor tragen kann.
Die Motoren brauchst, damit die Montierung die Drehung der Erde ausgleicht.
Dann setzt Deine vorhandene DSLR mit kurzem Tele, Normalobjektiv oder Weitwinkel drauf.
Dann belichtest 15 oder 30 Sekunden, was die Kamera halt hergibt, ohne daß Du einen (programmierbaren) Drahtauslöser kaufen mußt.
Damit hast Sterne drauf. Und auch schwach den Orionnebel oder die Andromedagalaxie.
Alle anderen Objekte (Supernovaüberreste, Planetarische Nebel, Galaxien...) müssen zwingend mit viel längerer Belichtungszeit (mehrere Minuten) fotografiert werden. Dann auch bei höheren Brennweiten (300 mm - 2 Meter) durch ein gutes Tele oder ein kleines Teleskop, und da braucht man dann auch zwingend eine Guidingcam. Eventuell läßt dann in dem Stadium den IR-Sperrfilter Deiner Kamera ausbauen (dadurch kannst dann die roten Nebelanteile = H-Alpha Licht) auch endlich fotografieren. Ohne Umbau fehlt dieses Licht. Oder Du kaufst Dir dann eine gekühlte CCD-Kamera, speziell für die Deepsky-Fotografie. Dann bist in der Königsklasse angekommen. Das ist dann ein Budget von mehreren tausend Euro.
Mit schmalem Budget hast nicht viel Auswahl bei den Motiven, aber für den Einstieg reicht es.
Damit das Rauschen weniger wird, das Bild "schöner" wird brauchst mehrere Bilder, die im Computer gemittelt und weiter bearbeitet werden. Diese Vorgehensweise ist der Einstieg.
Ja, Du belastest mit dieser Methode den Verschluß Deiner Kamera. Aber das machst im Urlaub auch. Oder verknipst Du da blos 5 Bilder?
Astrofotografie hat mit der üblichen Fotografie (Urlaubsbilder) nix, aber auch garnix zu tun. Das Knipsen ist der kleinste Teil. Für 1 fertiges Bild belichtest zum Einstieg (ungeguidet) 50 oder 100 Bilder in 1 Nacht, verwurstelst die dann 1 Woche am PC.
Wenn Du merkst, daß das nicht Dein Ding ist, dann hast noch net viel Geld ausgegeben, denn die Montierung kannst wieder verkaufen.
Wenn Du aber merkst, jep, das is was für mich, dann mußt halt spaaren und nach und nach die Dinge anschaffen, die Du dazu brauchst...
Was ich hier nicht verstehe ist das mit der Stromquelle, wie werden die Montierungen den geliefert ? mit nem Kabel oder Akkus oder wie ?
die meisten Montierungen kommen mit nem kleinen (leeren) Akkupack. Da passen 4, 6 oder 8 Monozellen rein. Das ist Stuß. Die sind nach 30 Minuten leergenuckelt. :mauer:
Das erste, was Du machst, ist an Stelle diese Akkupacks eine ordentliche Batterie anzuschaffen und anzuschließen.
Das ist wie beim Autokauf. Da ist der Tank auch net voll bis zum Rand. Da sind ein paar Liter Sprit drinn, damit Du bis zur nächsten Tanke kommst
Brauche ich dies AUSSCHLIESSLICH zum fokussieren ?
jain, Du kannst über die Kabelverbindung auch die Blende regeln, von jpg auf RAW umschalten, den ISO Wert einstellen...
Das mag jetzt alles auch prima über die Knöpfles an der Kamera gehen. Aber wenn Du spätermal die Kamera am Okularauszug eines Teleskopes hängen hast, kommst da u. U. nimmer so gut ran. Und jede Berührung der Kamera sollte vermieden werden, weil Du bei einem "0-8-15" Okularauszug damit die Schärfe verstellen kannst, die Kamera im OAZ verkippen kann.
Denn meine DSLR hat ja ein LiveView mit dem ich glaub ich 10x in 2 Stufen Zoomen kann, das ist sehr Hilfreich um scharfzustellen denn durch den Sucher kann man die Schärfe ja nicht so gut erkennen.
mir ist die Fokussierung per Liveview zu ungenau. Ich mag auch net bei den derzeitigen Temperaturen minutenlang im Schnee knien, um mit verrenktem Hals auf das winzige Display zu gucken. Das ist aber Geschmackssache.
Wenn Du net wirklich ordentlich fokussiert hast, dann ist die ganze Knipserei hinterher für die Katz. :mauer:
Meine DSLR hat ausserdem die BULB funktion, bei der solange belichtet wird wie ich auf den Knopf drück (Drahtauslöser mit einer Funktion zum blockieren des Auslösers), weiss aber nicht wiviel das Maximum ist.
das brauchst, sobald du für Deine Montierung eine Guidingcam hast. Die macht über die gesamte Belichtungszeit ein Bild nach dem anderen und schickt Impulse an die Steuerung Deiner Montierung, um kleine Unregelmäßigkeiten im Lauf zu korrigieren. Schneckenspiel, Aufstellungsfehler, die werden damit weggemacht. Dann hast auf dem Bild der DSLR auch nach 10 Minuten Nachführung punktförmige Sterne und keine Eier oder gar Zickzackspuren...
Ich vermute mal das dies der ISO Wert ist ?
ups, ja, hab den falschen Begriff benutz...