Wellmann
Aktives Mitglied
Hallo!
Irgendwo hier im Forum hatte ich früher mal eine Diskussion gelesen, ob man nicht ein Mondbild aus einzelnen Terminator-Streifen zusammensetzen könnte. Ich habe mal einen Versuch dazu gemacht der zeigt, dass das sehr problematisch und das Ergebnis nicht optimal ist.
Beschreibung des Versuchs-Bildes: Auf dem Mond sind nur in dem engen Streifen der Schattengrenze feinere Details sichtbar. Das kommt daher, dass die Mondoberfläche sehr hell und wenig kontrastreich ist. Nur wenn Objekte Schatten werfen, sind sie daher gut erkennbar. Am Terminator scheint die Sonne ganz flach, und die Schatten sind sehr lang. Entfernt man sich vom Terminatior, so werden die Schatten sehr schnell kürzer, und bereits nach wenigen hundert Kilometern sind Strukturen kaum noch zu erkennen. Um das in Ost-West verlaufende Rillensystem von Hyginusrille und Ariadaeusrille detailreich in einem Bild zu vereinen wurden beide Rillen an verschiedenen Tagen jeweils bei genau der Mondphase aufgenommen, wo sie gerade rechts vom Terminator lagen. Die beiden Bilder wurden dann im Übergang in Kontrast, Helligkeit und Gammawert möglichst gut aneinander angepasst. Auf diese Weise ist es gelungen, den detailreich sichtbaren Bereich in Ost-West-Richtung auf ca. 600 km über das ganze Rillensystem auszudehnen.
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/TestKombi.jpg
Nur um nicht gleich wieder schlafende Hunde zu wecken.......
Ja, das Bild ist wissenschaftlich wertlos.
Ja, das Bild ist technisch komplett mangelhaft.
Ja, ein "echter" Astronom lehnt so etwas entschieden ab.
Aber es ist ein interessanter Versuch, daher wage ich es hier zu zeigen. Mit etwas mehr Aufwand könnte man übrigens leicht die Helligkeitsunterschiede im Bild noch wesentlich besser aneinander angleichen bzw. komplett beseitigen.....
Gruß, Peter
Irgendwo hier im Forum hatte ich früher mal eine Diskussion gelesen, ob man nicht ein Mondbild aus einzelnen Terminator-Streifen zusammensetzen könnte. Ich habe mal einen Versuch dazu gemacht der zeigt, dass das sehr problematisch und das Ergebnis nicht optimal ist.
Beschreibung des Versuchs-Bildes: Auf dem Mond sind nur in dem engen Streifen der Schattengrenze feinere Details sichtbar. Das kommt daher, dass die Mondoberfläche sehr hell und wenig kontrastreich ist. Nur wenn Objekte Schatten werfen, sind sie daher gut erkennbar. Am Terminator scheint die Sonne ganz flach, und die Schatten sind sehr lang. Entfernt man sich vom Terminatior, so werden die Schatten sehr schnell kürzer, und bereits nach wenigen hundert Kilometern sind Strukturen kaum noch zu erkennen. Um das in Ost-West verlaufende Rillensystem von Hyginusrille und Ariadaeusrille detailreich in einem Bild zu vereinen wurden beide Rillen an verschiedenen Tagen jeweils bei genau der Mondphase aufgenommen, wo sie gerade rechts vom Terminator lagen. Die beiden Bilder wurden dann im Übergang in Kontrast, Helligkeit und Gammawert möglichst gut aneinander angepasst. Auf diese Weise ist es gelungen, den detailreich sichtbaren Bereich in Ost-West-Richtung auf ca. 600 km über das ganze Rillensystem auszudehnen.
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/TestKombi.jpg
Nur um nicht gleich wieder schlafende Hunde zu wecken.......
Ja, das Bild ist wissenschaftlich wertlos.
Ja, das Bild ist technisch komplett mangelhaft.
Ja, ein "echter" Astronom lehnt so etwas entschieden ab.
Aber es ist ein interessanter Versuch, daher wage ich es hier zu zeigen. Mit etwas mehr Aufwand könnte man übrigens leicht die Helligkeitsunterschiede im Bild noch wesentlich besser aneinander angleichen bzw. komplett beseitigen.....
Gruß, Peter