Ein paar kleine Fragen

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Feldhoernchen

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Hallo zusammen!

Ich hätte ein paar kleine Fragen allerdings bin ich es gewohnt mich vorher, vorallem wenn man neu ist, ersteinmal vorzustellen.
Das mache ich am besten über die Erklärung warum ich eigentlich hier bin.

Mein Sohn beschäftigt sich seit gut 3 Jahren mit Astronomie und hat sich dazu schon ein Linsenteleskop zugelegt. Wie meist bei solchen Geräten ist die Vergrößerung nicht sonderlich.
Seit gut und knapp 2 Jahren liegt er mir im Ohr und wünschte sich ein guten Newton-Reflektor. Das Model hatte er sich auch schon ausgesucht. Nun, vor 2 Wochen hatte er Geburtstag und ich habe ihm das Model geschenkt.
Wie bei Allem ist es so, das auch ich in jungen Jahren mich mit sowas beschäftigt habe und mich nur immer drum herum gedrückt habe ihm ein zu kaufen weil ich dachte das solche Geräte immens teuer wäre. Vor 24 Jahren war das auch so. War positiv überrascht das die Dinger mitlerweile erschwinglich sind. Blindlinks auf Vertrauen meines Sohnes habe ich ihm sein Wunschgerät gekauft. Dabei handelte es sich um ein Omegon 150/750 EQ-3.
Bei der Ansicht der technischen Daten und dem Preis war ich natürlich im Glauben es handelt sich um Hochrechnungen und nicht um die wirklichen Ausmaße. Wurde erst beim Aufbau eines besseren belehrt. Das war das erste mal das ich meinem Sohn neidisch wurde. Im Normalfall ist es immer umgekehrt. ;)
Und wie es nuneinmal so ist, muss man das Gerät natürlich am Sternenhimmel ausprobieren, was wir dann auch am Wochenende machten. Und da nahm das Unglück seine Lauf......
Ein Blick von mir durch das Teleskop und den Jupiter in Nahaufnahme mit samt seinen Trabanten so nah das man ihn fast berühren konnte ist mir meine Kinlade tief auf den Boden geschlagen. Ich habe wieder Blut geleckt. :)
Vorteil jetzt besteht darin, das mir einige Mankos bei seinem Gerät aufgefallen sind, die ich natürlich so nicht haben möchte.
1. Der Auszug ist über Zahnstange und somit recht ungenau.
2. Okularaufnahme ist nur eine 1,25 Zoll.
3. Rotpunktsucher

Bei einem netten Händler hatte ich mich schon erkundigt ob es sinn macht das Gerät noch um bzw. aufzurüsten.
Man hat mir davon abgeraten da die Umrüstkosten doch deutlich über dem Neupreis eines kopletten Teleskop liegen.
Somit bin ich hergegangen und habe mir gleich für mich ein komplettes neues Gerät bestellt, allerdings diesmal mit fachkundiger Unterstützung. :)
Sicher bekomme ich jetzt mein Sohnemann wieder auf meine Neidseite. ;)
Bei mir handelt es sich um das Skywatcher 200/1000 PDS mit NEQ-5.
Somit sind die 3 oben genannten Punkte ausgeräumt. Sicherlich hat ein Rotpunktsucher seine Vorteile, aber ich bin eh mehr "Old School".

Die Fragen die mir auf der Seele brennen sind, da ich wie auch mein Sohn Brillenträger sind, haben die Plössel-Okulare diverse Nachteile. Jedes mal wenn wir durch ein Okular schauen müssen wir vorher die Brille abnehmen. Mit Brille, gerade bei kleinen Brennweiten, sieht man nichts mehr. Dafür wird es doch sicherlich Lösungen geben.
Da mir bekannt ist, das man nicht zu jedem Rohr einfach alles hinzupacken kann würde ich mich freuen wenn man uns hier etwas unter die Arme greift.
Er hat nur eine 1,25 Zoll Aufnahme und da wird die Auswahl nicht sonderlich groß sein. Ich habe 2 Zoll und kann schon mehr machen.
Selbstverständlich hat man sich schon umgeschaut, aber lieber nachfragen denn ganz so kostengünstig ist das Hobby heute nun auch nicht.
Die nächste Frage wäre ob und wer schonmal von euch den Sucher gegen ein kleines Linsenteleskop ausgetauscht hat?
Also ob es dort fertige Lösungen gibt oder ob man sich die Aufnahmen selber bauen muss?
Ich meine nicht das ich das durch ein anderen Sucher tauschen möchte, sondern sein altes Linsenteleskop bei mir als Sucher draufschnallen.
Würde mich freuen wenn ich dazu ein paar Antworten bekommen könnte. :)

Mit freundlicher Teilname euer
Domi
 
Donnerwetter, habe vor heute Abend nicht mit einer Antwort gerechnet. Hat wohl noch wer Urlaub. ;)

Dank dir Uwe. Das mit den Gegengewichten ist kein Problem. Komme ursprünglich aus der Metall verarbeitenden Branche und komme so an Gegengewichte ohne Probleme dran. Hoffentlich funst das auch mit der Montierung. Nicht das mir da was zusammen knickt.
 
Hallo Domi,

dein Newton wiegt allein schon 8,8kg und du hast nen Sucher, wozu also also noch mehr draufpacken? Das mit der Doppelbefestigung würde ich im Übrigen lassen. Neben deinem Newton kommen dann zu den 8,8 kg nochmal 1kg für die Schiene irgendwas zwischen 2 und 3 kg vom Refraktor deines Sohnes dazu, ein Okular ... In Summe also 12-13kg mit einem sehr großen Hebel und dem Problem das ganze in Balance zu bringen auf einer Montierung die 10kg tragen kann.
 
Dank dir Markus. Ich habe es mir schon fast gedacht das es zu schwer werden würde.
Es war nur eine Überlegung da der Standartsucher nicht über ein Winkel verfügt und das alte Teleskop sowas starrenmäsig drauf hat....
Brauch ich sicher jetzt nicht weiter kommentieren. Liegt auf der Hand was ich vor hatte.
Solche Basteleien machen sicher auch eher sinn, wenn man sich eine stabilere Montierung besorgt. Dazu werde ich erstmal wieder was sparen müssen und so eilig habe ichs ohnehin nicht. Das kenn ich schon aus meiner Vergangenheit. Habe mit 12 mein erstes Rohr geschenkt bekommen und habe fleißig 8 Jahre am Hobby fest gehalten bis es beruflich nicht mehr ging und ich keine Zeit mehr hatte. Da wurde von mir auch schon vieles "verbessert". Nunja, wenn man so zurück denkt... :)
 
Hallo Domi,

Ein Blick von mir durch das Teleskop und den Jupiter in Nahaufnahme mit samt seinen Trabanten so nah das man ihn fast berühren konnte ist mir meine Kinlade tief auf den Boden geschlagen. Ich habe wieder Blut geleckt.

das kann ich gut nachvollziehen. Mein erstes Teleskop vor 20 Jahren kostete deutlich mehr als ein Monatsgehalt und hatte "blos" 100 mm Öffnung. :D

Vorteil jetzt besteht darin, das mir einige Mankos bei seinem Gerät aufgefallen sind, die ich natürlich so nicht haben möchte.
1. Der Auszug ist über Zahnstange und somit recht ungenau.

dann ist er vermutlich nur nicht richtig eingestellt. Unten am Gehäuse der Achse für die Drehknöpfe am Okularauszug sind Schrauben. Mit denen stellt man den Anpressdruck ein. Eventuell sind die nicht fest angezogen. Oder man muß das Rohr vom Okularauszug mit nem Streifen Teflonband/Tesafilm unterfüttern, falls der Auszug beim Rausdrehen "kippelt". Es kann auch sein, daß das Fett an der Zahnstange nicht vollständig aufgetragen/verteilt ist.

So Kleinigkeiten muß man als Teleskopbesitzer in der günstigen Einsteigerklasse definitiv selber nachgucken/richten. ;)

2. Okularaufnahme ist nur eine 1,25 Zoll.

das macht nix. Bei 150 mm Öffnung gehen 1 1/4" Okulare wunderbar. Für Brillenträger dann bitte welche mit deutlich längerem Augenabstand. Und welche, die auch halbwegs scharfe Sterne am Rand zeigen.

2 Okulare sind eh zu wenig. Dein Sohnemann braucht mindestens 3 Okulare. Du natürlich auch.

1.) Übersichtsokular mit viel Brennweite (= wenig Vergrößerung), da würde ich dieses hier empfehlen: http://www.teleskop-express.de/shop...32mm-1-25--foto---visuell---T2-Anschluss.html oder wenigstens das nicht ganz so gute, aber nur halb so teure http://www.teleskop-express.de/shop...-Ploessl---32mm-Brennweite---1-25----FMC.html

diese beiden Okulare lassen sich mit einer guten Barlow Linse wie dieser hier: http://www.teleskop-express.de/shop...ll--apochromatisch---volle-Farbkorrektur.html auch in ein sehr ordentlich abbildendes 12,8 mm Okular verwandeln, so erspart man sich ne weitere Zwischengröße. Dabei bleibt der lange Augenabstand erhalten. :)

2.) mittlere Vergrößerung, da würde ich jetzt für den Anfang das mitgelieferte Plössel mit 25 mm nehmen

3.) Hochvergrößerungsbereich, das mitgelieferte 6,5er dürfte in vielen Nächten schon zu hohe Vergrößerung bringen. Ich würde da ein 8er http://www.teleskop-express.de/shop...60----1-25--Okular---voll-multiverguetet.htmloder 9er http://www.teleskop-express.de/shop...60----1-25--Okular---voll-multiverguetet.html nehmen.

Oder wenn es etwas mehr kosten darf, auch die http://www.teleskop-express.de/shop...n-Weitwinkel-Okulare---2-Stueck---AKTION.html

da könntet Ihr bei gleichzeitiger Beobachtung mit 2 Teleskopen gegenseitig auch mal Okulare tauschen...


hab ich ausprobiert. Ist genau wie Okulare sehr individuell. Ich hab nach Versuchen mit Rotpunktsucher, Telrad, Geradsichtsucher, 90° Winkelsucher mir für jedes Teleskop ne Telradbasis geholt, draufgeklebt und nutze nun an allen Teleskopen den http://www.teleskop-express.de/shop...rnative-zum-optischen-Sucher---mit-Halte.htmlTelrad. Mit den 3 "im Raum schwebenden" roten Zielkreisen kann ich den gewünschten Planeten zielgenau in die Mitte holen (der innerste Kreis ist so groß wie der Vollmond, dann 2 °, 4°) und für Deepsky-Objekte helfen mir die bekannten Durchmesser der anderen Kreise beim Aufsuchen von fürs Auge nicht sichtbaren Nebel, Galaxien usw. ungemein. Toll ist, daß im "Karkoschka" und auch im Deepsky-Reiseatlas die Telradkreise als Aufsuchhilfen für die Objekte eingezeichnet sind und sich auch bei vielen Planetariumsprogrammen einblenden lassen. So kann ich mir auch Karten für Objekte selber ausdrucken. :D

Glückwunsch zum neuen Teleskop!

Allerdigs würde ich bei Deinem Teil keinen größeren Refraktor parallel draufpacken. Denn der f=5 Newton belastet die HEQ-5 schon bis an ihre Grenzen. Visuell ist diese Kombi ein schönes Paket, was Dir sowol an Planeten als auch bei Deepsky-Objekten viel zeigen wird. Ein weiteres Teleskop auf Parallelbefestigung oder auch "Huckepack" ist zu viel Gewicht und vor allem hast Du da einen recht langen und windanfälligen Hebel. Das führt zu unerwünschten Schwingungen, die den Beobachtungsspaß stark dämpfen.

Die Fragen die mir auf der Seele brennen sind, da ich wie auch mein Sohn Brillenträger sind, haben die Plössel-Okulare diverse Nachteile. Jedes mal wenn wir durch ein Okular schauen müssen wir vorher die Brille abnehmen. Mit Brille, gerade bei kleinen Brennweiten, sieht man nichts mehr. Dafür wird es doch sicherlich Lösungen geben.

Für Euch beide wären dann Okulare mit großem Augenabstand sinnvoll. Dann könnt Ihr mit Brille durchgucken. Aber nur, wenn die Brille keine Gleitsichtbrille ist. Träger von Gleitsichtbrillen haben die Arsc..karte gezogen.

Mann guckt ja "auf unendlich" ins Okular. Und "unendlich" ist soweit "oben" bei ner Gleitsichtbrille, daß da der Lichtstrahl aus dem Okular nicht auf die Stelle der Netzhaut fallen kann, wo man nachts gut sieht...

Wenn Du keinen massiven Astigmatismus oder extreme Hornhautverkrümmung hast, kannst aber auch gut ohne Brille ins Okular schauen. Für Normalsichtige wäre dann das Bild nicht ganz scharf, aber Du kannst für Dich prima scharfstellen. Ich brauch mittlerweile zum Lesen, Fernsehgucken und Autofahren auch ne Brille. Ins Teleskop guck ich aber ohne. Ist mir angenehmer wegen Augenabstand zum Okular. Ich schieb die Brille einfach hoch..

Er hat nur eine 1,25 Zoll Aufnahme und da wird die Auswahl nicht sonderlich groß sein. Ich habe 2 Zoll und kann schon mehr machen.

Keine Bange, auch bei 1 1/4" gibt es deutlich bessere Okulare als die beigepackten Plössel!

Ich vermute mal, daß Du Deinem Sohnemann diese Teleskopkombi gekauft hast:
http://www.astroshop.de/omegon-teleskop-n-150-750-eq-3/p,13764

Da sind von Haus aus 2 Plössel dabei, 6,5 und 25 mm. Die sind "unterste Schublade" und zeigen an einem f=5 Newton am Rand schon kräftig Koma.

Beide Newtons müssen jedoch irgendwann mal frisch kollimiert werden. Bitte keinen Laser kaufen. Da reicht sowas dicke:http://www.teleskop-express.de/shop...werte-Justierhilfe-fuer-Newton-Teleskope.html



 
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Hallo Fee!

Super viele Tips. Da habe ich ja richtig was zu lesen. :)

Zur Gleidsichtbrille. Ich habe keine. Mit sowas gebe ich mich nicht ab. Ich bin ganz normal "blind". Das Gleiche gilt auch für mein Sohnemann. ;)
Das die Standart-Okulare nicht reichen und das das so Billigzeug ist dürfte klar sein und du hast recht, ich habe meinem Sohn das Ding von der Stange besorgt. ;)
Mehr wollte er nicht habe aber ich war schon so "schlau" und habe ihm noch ein Okular mit 12,5 mm dazu besorgt. Das kenn ich noch aus der Vergangenheit, das ausgerechnet die Zwischengröße fehlt.
Auf Bezug wegen der Kosten. Ich bin soeiner der lieber vernümftig investiert und dann was ordentliches hat, als am falschen Ende zu sparen.
Den Beinamen "Krösus" trage ich nicht. Aber fürs mittlere Preissegment bin ich immer. Wenns was taugen soll, dann wird man so um die 100€ sicher was bekommen. Mehr für ein Hobby aus zu geben sehe ich dann doch nicht ein. Zumindestens bisher noch nicht. (ich kenn mich) ;)

Den Tip mit dem Schmierfett geh ich mal nach. Das könnte sich als richtig erweisen. Denn solche Dinger von der Stange stehn meistens auch ne Zeitlang rum....
Werde bescheid geben, fals es das war. :)

Justieren oder solche Sachen wede ich mir erstmal bei einem Kollegen von mir abgucken. Habe dort ein Freund der mir auch bei der Auswahl meines Teleskopes geholfen hat. Der hat selber Newtons bei sich stehn und weiss wie man sowas macht. Dazu muss ich mein "Spielzeug" aber auch erst haben. Ich habe es erst vorgestern bestellt. Bisher ist es noch nicht angeliefert.
Mein Gerät kommt aber nicht von dem Versand. Ich war so frei und habe es bei einem kleineren Händler bestellt der gleich vorab alles einstellt und diesen Servic frei Haus anbietet.

Zur Montierung. Ich dachte mir, das ich hergehe, aber erst in einem Jahr oder so, eine NEQ-6 zulege. Da das dicke Rohr drauf schnalle und dem Kleinen dann die andere Montierung zukommen lasse. Die EQ-3 ist mir auch aufgefallen das es etwas wackelich ist. Fals der Vorschlag kommen sollte ob ich mir nicht doch besser ein Tischgestell ,also Dobson, zurecht bastel sollte, so kann ich gleich sagen das es nicht in Frage kommt. Da sind wir stur in der Familie. Das ist etwas wo ich mit meinem Sohn 100% einig bin. ;)
Wir wollen die Geräte auch mit raus nehmen und in etwas Entfernung gibt es ein recht nettes Plateau wo wir sie aufstellen können, fals uns der Balkon mal zu langweilig werden sollte. Mit einem Dobson stell ich mir das dann doch etwas sehr umständlich vor. Was allerdings nichts heisen muss. Es hat sich viel geändert. Man kann auch einfach sagen: "Was ein Bauer nicht kennt, frisst er nicht". So einfach ist das. :D

Was hält man denn eigentlich von den Okularen die man in Stufen hoch schrauben kann? Dieses hier z.B.: http://www.teleskop-spezialisten.de...Mark-III-Zoom-8-24mm-68-GRAD-1-25-2::491.html
Taugen die was?
 
Hallo Uwe!

Leica, ja das ist ein Name. Der ist nicht unbekannt. Soweit ich weiss sind das Russen, aber verdammt gute. Mein Vater, Gott habe ihn seelig, hatte aus den 60er eine Kamera von denen. Ist immer noch in der Familie. So gute Qualität gibt man nicht freiwillig ab. :)
Dafür bezahlt man aber auch den Namen und das kann dann richtig ins Geld gehn. Ist ähnlich wie Zeiss.
Also.....in der nächsten Zeit wollte ich mich nicht von meiner Krügerrand-Sammlung trennen.... :D

Bei den Okularen selber dachte ich mir das ich mehr mit Barlow-Linsen und dann mit hohen Brennweiten arbeite. Dürfte kostengünstiger ausfallen. Das Geld was man dort einspart ermöglicht es das man eventuell auf gute Einzelstück, bzw. gute Festokulare, aufbaut.
Sprich einen 25er oder 28er Okular und dann doch besser eine 3-fach (2,25) Barlowlinse. Fals das nicht reicht kann man immer noch auf ein 17er Okular umsetzen. Wobei ich mir hier auch noch reiflich Gedanken zu mache.
Meine bisherigen Erfahrungen sagen mir das man nicht zuviel vorschalten sollte da sonst das Bild nicht mehr optimal ist.

Warum muss das eigentlich immer so eine schwere "Geburt" sein? :D
 
Zitat von Feldhoernchen:
Auf Bezug wegen der Kosten. Ich bin soeiner der lieber vernümftig investiert und dann was ordentliches hat, als am falschen Ende zu sparen.

:)

Wenns was taugen soll, dann wird man so um die 100€ sicher was bekommen. Mehr für ein Hobby aus zu geben sehe ich dann doch nicht ein. Zumindestens bisher noch nicht. (ich kenn mich)

ja, in dem Segment bekommst definitv was brauchbares. Da der Newton parallaktisch montiert ist, kannst auf die sauteuren 100° Weitwinkelokulare (die an Dobsons echt Sinn machen wegen Durchlaufen vom Objekt) verzichten. :)

Mittelfristig würde ich eher drüber nachdenken, die Montierung mit Motoren zu versehen. Denn motorisiert macht es gleich nochmal so viel Spaß. :super:

Solange Du nicht Deepsky-Objekte fotografieren möchtest, kannst da ne ganz einfache Geschichte ranbauen. Da reicht im Prinzip ne Einachssteuerung + 1 Motor. Etwas mehr Luxus (rund 25 Euro mehr) wäre dann ne Zweiachssteuerung mit Motoren in RA und DE. Damit http://www.teleskop-express.de/shop...Schrittmotor-Nachfuehrung-fuer-EQ3---CG4.htmlund mit ner Astro-Webcam + Laptop gehen dann auch sehr gut Bilder von Sonnenflecken (Baaderfolie vor der Teleskopöffnung!), Mondkratern und auch Planeten an der EQ-3 mit dem 6" Newton. Und für die HEQ-5 gibt es natürlich auch so ne Steuerung. :)

Schau mal, diese Bilder hab ich mit meinem 8" Newton gemacht:
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/jupiter/index2011.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/jupiter/jupiter-2012-01-15.htm

oder die hier mit 6"
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/jupiter/jupiter-2013-12-11.htm

Ne motorische Nachführung wertet eine Montierung extrem auf. Nie wieder ohne. :smiley61:

Falls Du basteln magst, das "Aluschlabberstativ" ist der Schwachpunkt beim Kombipaket vom Sohnemann. Statt der Alufüße welche aus massivem Holz, ne ordentliche Querplatte dazwischen, das macht die Geschichte viel viel stabiler. Und höher. Besser zum Reingucken, wenn Sohnemann wächst...

Justieren oder solche Sachen wede ich mir erstmal bei einem Kollegen von mir abgucken. Habe dort ein Freund der mir auch bei der Auswahl meines Teleskopes geholfen hat. Der hat selber Newtons bei sich stehn und weiss wie man sowas macht. Dazu muss ich mein "Spielzeug" aber auch erst haben. Ich habe es erst vorgestern bestellt. Bisher ist es noch nicht angeliefert.

Newtons kann man prima bei Tag auf nem Tisch justieren. Da braucht man weder künstlichen noch echten Stern. 1x richtig gezeigt kriegt das jeder hin. :Trost:

Zur Montierung. Ich dachte mir, das ich hergehe, aber erst in einem Jahr oder so, eine NEQ-6 zulege. Da das dicke Rohr drauf schnalle und dem Kleinen dann die andere Montierung zukommen lasse.


jepp, das ist ne sehr kluge Strategie. :D

Die EQ-3 ist mir auch aufgefallen das es etwas wackelich ist.
liegt am Schlabberstativ. Mit besserem Stativ ist das ganz anderst.

Wir wollen die Geräte auch mit raus nehmen und in etwas Entfernung gibt es ein recht nettes Plateau wo wir sie aufstellen können, fals uns der Balkon mal zu langweilig werden sollte. Mit einem Dobson stell ich mir das dann doch etwas sehr umständlich vor. Was allerdings nichts heisen muss. Es hat sich viel geändert. Man kann auch einfach sagen: "Was ein Bauer nicht kennt, frisst er nicht". So einfach ist das. :D

Balkon ist für den Anfang (Sonne, Mond, Planeten) sehr gut, da kann man in vertrauter Umgebung den prinzipiellen Umgang lernen, und wenn man Hunger, Durst hat, oder was im Internet nachgucken will, ist die Infrastruktur da. Und auch das Klo in der Nähe. ;)

Aber sobald der Umgang sitz, solltet Ihr raus aufs Umland. Dort ist es dunkler, da machen dann die Deepsky-Objekte viel mehr Spaß, weil man sie besser erkennt. Und dort sollte auch das "lokale" Seeing besser sein, weil weder aufgeheizte Dächer, Heizungskamine oder offene Fenster von Nachbarn Warmluftquellen sind, die das Seeing erheblich stören können...

Zum Dobson, das ist heute wirklich kein Problem. Wenn die richtig zusammengebaut sind ist so ne Rockerbox in Eigenbau ne Super Sache. Läuft butterweich. Kannst mit dem kleinen Finger führen. Auf Teleskoptreffen geniese ich es, mit fremden Dobsons zu schubsen. Zu Hause hab ich parallaktische Montierungen, weil ich da fotografisch unterwegs bin...

Was hält man denn eigentlich von den Okularen die man in Stufen hoch schrauben kann? Dieses hier z.B.: http://www.teleskop-spezialisten.de/shop/Okulare/Zoom-Okulare/Baader-Hyperion-Mark-III-Zoom-8-24mm-68-GRAD-1-25-2::491.html
Taugen die was?

ja, aber außer dem Übersichtsokular brauchst eigentlich nicht wirklich ein 2" Okular. Solche Zoom Okus gibts auch in 1 1/4" für viel weniger Geld. Das Omegon Zoom hat fürchterlichen Tunnelblick. Kidneybeaming. Finger weg. :smiley64:

Das von TS ist ganz brauchbar, hab ich für schnelle Einsätze im Gebrauch. Das geht recht gut. Aber eigentlich sind mir Festbrennweiten lieber. Die haben die bessere Abbildung. Nutze ich bei längeren Spechtelabenden eher...

Der 2" Okularauszug ist wichtig, wenn man ne DSLR ans Teleskop hängen möchte. Denn der 1 1/4" OAZ ist zu eng. Der vignettiert. Und man kommt nicht immer in den Fokus. Daher haben heute fast alle Teleskope nen 2" OAZ.
 
Hallo Fee!

Sach mal, das machst du doch mit Absicht oder...?
Mir solche Photos zu zeigen.....
Meine Zunge hängt schon auf Boden.....

Das Omegon-Zoom-Okular habe ich bewusst ausgeklammert. Habe mich erkundigt und man sagte mir das es nix taugt. Von daher habe ich auch das Andere ausgesucht nur ich will nicht die Katze im Sack kaufen und lieber erstmal nachfragen.

Dobson-Thema wird bei mir solange ausgeklammert bis ich eins von nahem gesehn habe und es beguckt bzw. bestauenen durfte. ;)

Tja, du weisst nicht wie ich wohne. Das ist sehr nachteilhaft. :D
Also, ich wohne in Wuppertal aber der Aussichtspunkt auf dem Balkon ist bei der Oma, bzw. meiner Mutter. Die wohnt wiederum in der Nähe eines Waldes aber über ihm.
Da gibt es nur eine Straßenlaterne und die ist in letzter Zeit des öfteren zwischendrin "ausgefallen" (flöt). ;)
Mitlerweile hat man sich ein Streulichtfilter besorgt, laut Aussage meines Sohnes. Wird sich zeigen wenn er wieder mit dem Hund, der ihm nicht gehört, um den Häuserblock geht und der sein Bein an den Laternenpfahl lehnt so das Diese wieder ausfällt.....
Ich denke mal, man versteht mich was ich meine.....
Um das auch mal zu sagen. Mein Sohn ist halb so alt wie ich. Ich bin 44. Da wird nichts mehr größer. Der ist schon größer wie ich. Der spukt mir schon aufn Kopf :/

Eine Rundumsicht haben wir nicht. Fängt aber bei ca. 40° an und hört bei 240° auf. Freier Himmel. Doch recht exponat. Meckern kann man jedenfals nicht. :)

Bei den s.g. Sonnenschutzfolien bin ich etwas vorsichtig. Hatte vorerst nicht vor das Teleskop da rein zu halten. Mich interessiert mehr der Nachthimmel.
Auch wenn so eine Folie nur 1% an Licht durchlässt bin ich recht skeptisch. Ich trau dem Zeug nicht. Bestimmt ist auch ein ordentliches Glas sicherer. Aber wie schon gesagt. Ich möchte viel mehr schön tief ins All schauen. :)

Einen Motor der alles weiter bewegt ist auch ein Traum den ich in der nächsten Zeit sicher noch träumen darf. Wie gesagt, nichts halbes machen. Was ich allerdings nicht haben möchte ist eine GoTo Steuerung. Da ist irgentwie mein Ergeiz zu sehr gefragt. Astrofotographie wäre sicher mein Fall, allerdings möchte ich für mich die "Sterne" suchen und dann selbst Hand anlegen und nicht vorprogrammiert in der Gegend "rumlungern". Der Reiz muss bleiben. Ich denke mal man versteht mich schon entsprechent. :)
Mein Junge wird mich sicher für "bekloppt" erklären. Aber so sind die "Old Schooler" halt. :D

Ach ja. Mit PC´s kenn ich mich gut aus. Komme aus der Branche. Habe meine Hobby zu Beruf gemacht. Ein Traum den ich mir erfüllt habe. Mal gucken ob ich mir nicht noch mehr Träume erfüllen kann. :)
 
Hallo Fee,

ALLE Zoomokulare sind 1,25" Okulare, auch das Hyperion und das Leica. Für die beiden gibt´s halt zusätzlich eine 2" Hülse.

@ Domi
Ich wollte nur sagen, daß ich das Hyperionzoom im unteren Bereich gut finde, der Rest ist Ansichtssache. Ein billigeres als das Hyperion solltest Du auf keinen Fall nehmen.

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe!

Hatte ich auch nicht vor. Liegt auch auf der Hand. Wenn man ein vernüpftiges Okular haben möchte, dann muss man schon für ein Einzelstück min. ca. 60€ hinlegen.
Ein Zoom mit 4 Stufen dann halt einfach mal 4 x 60€ nehmen und dann past das schon, denke ich mal.
Viel falsch machen dürfte man dann nicht.
 
Hi,

Sach mal, das machst du doch mit Absicht oder...?
Mir solche Photos zu zeigen.....
Meine Zunge hängt schon auf Boden.....

ja. Aus Erfahrung. Viele Einsteiger oder auch Wiedereinsteiger mit langer Pause trauen sich nicht, zu sagen, daß sie eigentlich auch gerne fotografieren möchten. Und dann wird so beraten, daß es visuell paßt, aber Fotografie ausgeschlossen ist.

Ich arbeite ehrenamtlich auf ner Sternwarte. Kann garnimmer zählen, wie oft ich das erlebt hab...

Daher erzähl ich gerne, was mit relativ geringem Aufwand machbar wäre. Ob Du in die Richtung gehen möchtest, ist ja Deine Entscheidung. Und das hat auch überhaupt keine Eile...

Dobson-Thema wird bei mir solange ausgeklammert bis ich eins von nahem gesehn habe und es beguckt bzw. bestauenen durfte. ;)

Na, Du hast jetzt die HEQ-5 (das ist eine prima Montierung, sehr solide), damit brauchst Dir vorläufig keinen Kopf um nen Dobson zu machen. Lern erstmal den Umgang mit dem Teil. Vor allem das Einnorden. Kannst Du Polaris überhaupt sehen vom Balkon? Wenn nicht, ist das auch kein Beinbruch. Da gibt es Möglichkeiten, die nix kosten und klasse funktionieren. Aber beantworte erstmal, ob Du Polaris sehen kannst. Das vereinfacht die Geschichte nämlich... :D

Also, ich wohne in Wuppertal aber der Aussichtspunkt auf dem Balkon ist bei der Oma, bzw. meiner Mutter. Die wohnt wiederum in der Nähe eines Waldes aber über ihm.
Da gibt es nur eine Straßenlaterne und die ist in letzter Zeit des öfteren zwischendrin "ausgefallen" (flöt).

hey, prima! Ich mein den Standort. :pfeif: :D :biggrin:

Bei den s.g. Sonnenschutzfolien bin ich etwas vorsichtig. Hatte vorerst nicht vor das Teleskop da rein zu halten. Mich interessiert mehr der Nachthimmel.

da brauchst keinen Schiß haben. Die Folie ist reißfest, bruchsicher, hat einen tollen Kontrast und ist sehr sicher. :Trost:

Millionen von Amateuren weltweit benutzen die seit mindestens 15 Jahren. Sie ist von der Qualität her besser als ein normales bedampftes Glassonnenfilter und gleichwertig mit den wirklich sehr guten, doppelseitig polierten Gläsern mit Metallbedampfung, die in 8" einfach unbezahlbar sind. Es gibt die Folie in 2 Ausführungen. Für visuelle Beobachtung (ND5) und für fotografische Zwecke (ND 3,5). Ich hab mir die visuelle gekauft, für meine unterschiedlichen Teleskope jeweils einen Filterrahmen gebastelt und erneuere so alle 2 oder 3 Jahre die Folie, weil Staub, Pollen und Fliegenschiß im Lauf der Zeit sich drauf abgesetzt haben.

Es ist wirklich nicht notwendig, aber wenn Du noch einen UV-IR-Sperrfilter aus der Astrofotografie vors Okular schraubst, kannst was gegen das "ungute Gefühl" tun. So ein Filter schadet nicht. ;)

Einen Motor der alles weiter bewegt ist auch ein Traum den ich in der nächsten Zeit sicher noch träumen darf. Wie gesagt, nichts halbes machen. Was ich allerdings nicht haben möchte ist eine GoTo Steuerung. Da ist irgentwie mein Ergeiz zu sehr gefragt. Astrofotographie wäre sicher mein Fall, allerdings möchte ich für mich die "Sterne" suchen und dann selbst Hand anlegen und nicht vorprogrammiert in der Gegend "rumlungern". Der Reiz muss bleiben. Ich denke mal man versteht mich schon entsprechent. :)
Mein Junge wird mich sicher für "bekloppt" erklären. Aber so sind die "Old Schooler" halt.

Ich kann Dich völlig verstehen. Das "selber finden" vom Objekt ist gut fürs Selbstbewußtsein, macht einen Teil des Reizes aus, befriedigt den "Jagdtrieb". ;)

Allerdings haben alle guten, aktuellen Steuerungen Goto, sofern sie auch einen Autoguidingeingang haben. Und den brauchst, sobald Du mehr als Planeten filmen möchtest. Das Goto muß man ja nicht nutzen. Das ist wie die "Einparkhilfe" in den modernen Autos. Kann man nutzen, wenn man zu unerfahren ist, um ohne diese Hilfe einzuparken. Ich bin auch "Old School", bin 55 und Frau. Jeder Autoverleiher will mir die Einparkhilfe ausgiebig erklären. Aber ich bin ohne diesen Spielkram viel schneller in jeder Parklücke drinn, als die gucken können. :D

Meine Montierungen haben teilweise auch Goto. Will ich horizontnah was im Sommer fotografieren, ist es ganz praktisch. Aber ohne das Alignmentgedöhns am Anfang hab ich meist die Objekte per Starhopping mit Telrad schneller eingestellt, als andere Nutzer, die erstmal 15 Minuten brauchen, bis deren Alignment fehlerfrei sitz.

Ich norde sorgfältig ein, öffne die Klemmen und schieb das Teleskop dorthin, wo ich es haben möchte. Dazu muß ich blos durch den Telrad peilen. Dann Klemmen zu und laufen lassen. :)

Geht sehr gut, wenn man den Himmel auswendig kennt und die Entfernungen zu Sternen auf Karten abschätzen kann. Ist Übungssache. :D

Ich denke, Du wirst jetzt erstmal mit dem, was Du hast, nen Sommer lang den Himmel abgrasen. Und spätestens zu Weihnachten schenkst Dir selber was an Zubehör. :) Laß Dir Zeit zum Erleben, Erfahrung sammeln. Die Sterne laufen nicht weg. Langsam, Schritt für Schritt, dann hast Spaß, Erfolgserlebnisse und ein schönes Hobby für lange Zeit.

Zweng den Planetenaufnahmen: die Jupitersaison geht grad eh zu Ende, Saturn ist sooo tief, daß es derzeit keinen Spaß macht (grusliges bodennahes Seeing), Mars viel zu fuzzelig (1/5 so groß wie Jupiter), einzig Venus (verschiedene Sichelformen) wäre in nächster Zeit interessant.

Auch das wird erst wieder so ab Weihnachten mit der nächsten Jupitersaison interessant werden...

 
Hallo Fee!

Habe ich dir schon gesagt das du ein Schlingelienchen bist?! :)
Man braucht mich nicht mehr an zu spitzen. Bin halt wie eines meiner Lieblingstiere. Die 30% Nüsse die wir versteckt habe und nicht gefunden werden im nachhinein gesucht. ;)
Auch so ein Irrglaube der Menschen. Hörnchen vergessen alles. Dem ist nicht so. Genauso wie die Behauptung das sie Winterschlaf halten.
Nuja, so sind die humanoiden Lebensformen, wie wir zu sagen pflegen.... ;)

Ein parallaktisches Teleskop auf zu bauen und richtig ein zu stellen sehe ich nicht als schwierig an. Das war leicht und es hat auch funktioniert.

Ob mich das "Jagtfieber" gepackt hat, ja, dem stimme ich zu. :)
Eine "Einparkhilfe" hat mein Auto jedenfals nicht und das verbiete ich mir auch an meinem Rohr. Sowas kommt mir nicht ins Haus.

Du hast recht wenn du sagst das ich erstmal den Himmel abgrasen werden. Dem wird auch so sein. Dabei kenn ich dort schon recht viele interessante Objekte die allerdings mal etwas näher betrachtet werden sollten. ;)
Morgen ist wieder Besuchertime und ich darf mal solange in den 150/750 von einem Sohnemann gucken. Wenigstens solange bis mein Gerät da ist. Freu mich schon höllisch. :)
Ähm... auf morgen und es kribbelt mir in den Fingern wenn ich "mein Schatz" selber in den Händen halten darf. :D
 
Hallo Domi,

das ist ja eine nette astronomische Familiengeschichte und ich sehe hier schon ein Wettrüsten zwischen Vater und Sohn, das, nur aus hobbieastronomischer Sicht sicher auch gewinnbringend sein kann.

Ich habe mir jetzt ganz ehrlich die Beitragsschlachten hier nicht alle durchgelesen, was ich aber anfügen wollte...

Unsereiner berät ja normalerweise die Leuts vor dem Kauf und explizit geht es meist darum, welche Licht- oder besser Nichtlichtverhältnisse am hauptsächlichen Beobachtungsort vorherrschen. Daraus leiten sich diverse Strategien und in Frage kommende Geräte ab. Gut, das wäre hier nun hinterher geworfen, bis vllt auf die kleine Tatsache, es lassen sich viele kleine und große Zusammenhänge vor Ort am Gerät unter Sternenhimmel viel einfacher und schneller erklären als mit massig viel Text.

Vielleicht bietet es sich ja für Euch an, mal eine Sternwarte in der Nähe zu besuchen, auf ein Teleskoptreffen zu gehen oder es findet sich jemand aus der Szene in Eurer Nähe? Oftmals gibt es auch kleine lockere Beobachtergruppierungen, die sich hin und wieder auf einem Acker treffen. Glaubts mir, man kann nie so viel, so schnell und mit Begeisterung lernen wie in einer Nacht mit Leuten zusammen, die sich ein bissi auskennen.

Ich weiß, die Schere bei den Leuten ist ja meistens 'ich will doch nur ein Gerätchen haben und nur ein bissi gucken und nicht gleich einen sozialen Stuhlkreis davon veranstalten'. Zudem ist auch nicht jeder Astroeinsteiger dazu angetreten, die Szene mit Input zu bereichern, das kann ja jeder so halten wie er möchte. Aber Spaß macht es und bringt einem persönlich recht schnell an Himmel und Gerätschaft weiter.

Das mal meine 5ct dazu.
 
Hallo Toni,

na, mir geht's ja mal ganz ähnlich, habe vor allen Dingen gemerkt, dass man da noch den Finger in ein, zwei Wunden legen sollte:

1. f/5... ich lese immer f/5. Das mag ja angehen, um 150mm auf eine kleine Montierung zu kriegen, aber bis dahin war ja nicht von Deepsky-Fotos die Rede und somit fragt sich doch, ob nicht eher f/6 anzustreben wären. Macht diese Okularschlacht einfach nicht so heftig. und selbst wenn Foto ansteht, dann sollte man doch eher so denken, dass man den 150/750 für Foto herrichtet (oder hernimmt) und 200/1200 visuell anstrebt. Ist doch immer besser, beides zu trennen.

2. Leuchtpunktsucher: Sieht einfach aus, ist aber nach dem Prinzip KIS = Keep It Simple durchaus ein Erfolgsmodell. Keine Hexerei mit Bildumkehr, heutige Teleskope haben durchaus große wahre Bildfelder, also kann sich der durchaus als unkomplizierter erweisen.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von Sternenfee123:
da brauchst keinen Schiß haben. Die Folie ist reißfest, bruchsicher, hat einen tollen Kontrast und ist sehr sicher. :Trost:

Millionen von Amateuren weltweit benutzen die seit mindestens 15 Jahren. Sie ist von der Qualität her besser als ein normales bedampftes Glassonnenfilter und gleichwertig mit den wirklich sehr guten, doppelseitig polierten Gläsern mit Metallbedampfung, die in 8" einfach unbezahlbar sind.

Darf ich mich an der Stelle mal reinhängen?
Ich hatte mir diese visuelle Baader-Sonnenfolie besorgt und mir daraus für die Sonnenfinsternis neulich 2 Filter für mein Fernglas gebastelt. Als ich es auf die Sonne hielt, stellte ich fest, dass einer der beiden Filter anscheinend zuviel durchließ, man konnte einen gleißend hellen Strich quer über das Gesichtsfeld sehen. Vielleicht ist die Oberfläche beim Zusammenbau beschädigt worden, obwohl ich sehr vorsichtig mit der Folie war.
Ich hab mich nicht getraut, da durchzusehen und die Sonnenfinsternis monokular betrachtet.

Nach dieser Erfahrung wollte ich mir für mein Teleskop nicht wieder einen Filter aus solcher Folie bauen, sondern einen Glassonnenfilter kaufen, weil ich ihn für sicherer hielt. Und zwar diesen Filter
Ist der nun besser oder schlechter als die Folie?
 
Hallo Toni!

Also Wettrüsten wird es sicher so nicht geben. Mein Rohr wird auch bei der Oma stehen und er wird es mit benutzen dürfen wenn ich mal nicht da bin. Auch ein fröhliches austauschen der Okulare wird nicht das Thema sein.
Ich kann mir ein paar teure Teile leisten die mein Sohn nicht kann. Er ist noch Student. Auserdem ist das doch gut wenn man gleiche Hobbys hat. Kann man sich austauschen. :)
Durch Leute in meinem Freundeskreis und dem meines Sohnes wird es sicher kein Mangel an Gleichgesinnten geben.
Da ähneln wir uns recht stark und leistens uns den Luxus auch mit anderen die Gipfel zu stürmen und die Rohre zusammen auf zu bauen.
Wir haben hier in der Nähe eine nettes Plateau. Freier Himmel und volle Rundumsicht und ohne störende Hintergrundbeleuchtung von Strassenlaternen.
Ganz blutige Anfänger sind wir nunmal nicht. Er beschäftigt sich jetzt schon gute 3 Jahre mit dem Thema und ich bin Wiedereinsteiger nach 24 Jahren Pause.
Das was wir sehen wollen werden wir schon ins Rohr bekommen. :)

Hallo Sven!

Nach so vielen Jahren Pause hat sich viel in der Scene getan. Ich muss erstmal wieder rein kommen.
Damals hatte ich nur ein Linsenteleskop und das war schon das Gegenteil von Billig. Die Auflösung war dementsprechent. Für ein Newton hättest du einst mal deine Hütte verkaufen müssen bevor du dir das Rohr hättest leisten können. Vieleicht nicht ganz so schlimm, aber die waren [zensiert] teuer. Kann mich noch an einen Preis errinern von einem 114/Rötzpötz, weiss die Brennweite nicht mehr, Da hätte man auch ein gebrauchtes Auto für bekommen. Satte 2200 DM. Damals war ein Durchschnitgehalt bei 1400 DM in meiner Branche. Also unerschwinglich.

Ein f/5 reicht erstmal um sich wieder sattelfest zu machen. Mit dem 200/1000 Skywatcher ist schon was möglich wegen Astrofotos, aber es geht vorwiegend ersteinmal darum sich mit den Geräten kundig zu machen. D.h. damit ordentlich um zu gehen. Dann kommt noch hinzu, das man auf einem Balkon nicht unbedingt so 300/schiess mich flach aufstellen kann, da man auch etwas Bewegungsfreiheit braucht.
Sollte das Interesse noch steigen oder auf gleichen niveu bleiben, dann kann man andere Erwägungen ins Auge fassen.
Die Geräte sind bestellt bzw. eins steht schon da und jetzt heist es halt erstmal damit arbeiten. :)
 
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Hallo Domi

Was man zum Aufsuchen der Sterne am Teleskop haben sollte und nicht teuer und doch leicht ist, besorge dir ein Tell Rad Sucher, schau mal bei www.astroshop.de .

Okulare ja wurde dir von Fee geschrieben Hyperion Okulare, 8mm 10mm 12,5mm mein Vorschlag, warte auf Angebot, oder bei der Astro Messe in Villingen Schwenningen am www.Astromesse.de zu bekommen.

Manfred
 
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Hallo Nicole und Manfred!

Nicole, ich denke mal das das schon klar geht wenn du dich mit rein hängst. Ich habe jedenfals nichts dagegen. :)

Manfred, ich habe Fee schon soweit klar gesagt das ich mehr "Old School" bin und nicht so sonderlich auf diese Rotpunktdinger stehe. Ich brauche dafür doch eher mal sowas wie ein "Beweis" das das Zeug auch taugt. Zu meiner Zeit gabs son "Schnick Schnack" nicht. Lieber das Altbewährte nutzen, da kenn ich jedenfals die Nachteile und kann mich drauf einstellen. ;)
Die Messe ist von meiner Position aus doch recht JWD. Also Jans weit drausen. Ich denke mal nicht, daß ich dort auftauchen werden. Einfach zu weit.
 
Hi Domi,

ich habe Fee schon soweit klar gesagt das ich mehr "Old School" bin und nicht so sonderlich auf diese Rotpunktdinger stehe. Ich brauche dafür doch eher mal sowas wie ein "Beweis" das das Zeug auch taugt. Zu meiner Zeit gabs son "Schnick Schnack" nicht. Lieber das Altbewährte nutzen, da kenn ich jedenfals die Nachteile und kann mich drauf einstellen.

ich will Dich keineswegs zu irgendwas überreden. Welchen Sucher Du nimmst, bleibt Dir überlassen.

An dem Telrad ist außer ner Batterie und einer LED kein elektronischer Schnickschnack. Das ist einfach ne Glasscheibe, auf die rot leuchtende Zielkreise projiziert werden. Die können bis auf a "Muckeseggele" Licht gedimmt werden. Oder auch ausgeschaltet werden. Du guckst durch und siehst mit dem Auge, wohin das Teleskop zielt. Und außerhalb der Kreise kannst auch den Himmel sehen. Die Telradbasis wird auf den Tubus geklebt oder mit Kabelbindern/aufgeklebten Magneten befestigt. Und dann der Telrad draufgeklinkt und festgeschraubt. Ist genauso justierbar wie ein Glasobjektivsucher. Zeigt den Himmel aber so, wie Du ihn mit dem freien Auge sehen kannst. Aufrecht, seitenrichtig.

Meinen Telrad hab ich so gegen 1995 rum bestellt, seitdem nutz ich den sehr erfolgreich an allen möglichen Teleskopen. Hab mir einfach für jedes Teleskop ne Basis geholt und draufgeklebt. Supereasy, absolut zuverlässig und seine Batterie wird etwa alle 3 oder 4 Jahre getauscht. Wird sie leer, ist der Zielkreis einfach etwas dunkler. Da hab ich noch Wochenlang Zeit, die Batterien zu tauschen...

Achsklemmen auf, Teleskop dorthin schieben, wo Du hinwillst, klemmen zu und gut ists. Objekte, die mit dem Auge nicht sichtbar sind, werden über gedachte Linien von bekannten Sternen und geschätztem Abstand in den innersten Zielkreis "eingelocht". Oldschool eben :D

Ich weiß nicht, wie ich beweisen könnte, daß er sich bewährt. Er tut es einfach. Seit rund 2 Jahrzehnten. Du kannst mit etwas Übung und sauber justiertem Telrad Objekte locker auf +/- 5 Bogenminuten genau anpeilen. Zusammen mit nem Karkoschka, Deepsky-Reiseführer oder sonstigem Himmelsatlanten und ner Rotlichttaschenlampe ist das alles, was ich brauch um auch anspruchsvollere Beobachtungsnächte durchzuziehen. Ich hab eigentlich immer das gewünschte Objekt im Übersichtsokular, während ich bei nem Glasobjektivsucher immer etwas im Himmel rumrühren muß, bis das gewünschte Objekt da ist...

Seinen Nachteil will ich nicht verschweigen. In feuchten Nächten taut er gerne zu. Dann nehm ich ein sauberes Taschentuch und reib das Glas trocken. Feddisch. :)
 
Hallo Nicole.

Ich hatte mir diese visuelle Baader-Sonnenfolie besorgt...

Der helle Strich quer über die Folie könnte ein Knick gewesen
sein, der die Folie beschädigt hat.
Normalerweise sind diese Folien sehr stabil und auch sehr gut
für die Sonnenbeobachtung geeignet.

einen Filter aus solcher Folie bauen, sondern einen Glassonnenfilter kaufen

Ich hatte selbst für lange Zeit einen Glasobjektivfilter.
Für uns Gelegenheitsbeobachter sind diese Filter auch gut
geeignet, auch wenn immer wieder geschrieben wird, das diese
nicht so gut wie die Folie abbilden sollen.

Den winzigen Unterschied wird man kaum bemerken.

Bei den Glasfiltern bitte auf einem festen Sitz am Teleskop
achten, wenn diese Filter aus irgendwelchen Gründen
herunterfallen, können sie irreversibel beschädigt werden.

Auch bei der Aufbewahrung darauf achten, das dass Filterglas
und die Beschichtung nicht verkratzt wird.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hi Sven,

Zitat von Sven_Wienstein:
aber bis dahin war ja nicht von Deepsky-Fotos die Rede und somit fragt sich doch, ob nicht eher f/6 anzustreben wären. Macht diese Okularschlacht einfach nicht so heftig.

Das hatte ich ja an anderer Stelle und für mich mittlerweile relativiert. Da ging es zwar um Dobson und meiner Meinung nach ja doch dem absehbar frühen Wunsch nach mehr Feld, aber das würde ja man visuell und parallaktisch ja auch mögen. Gut, das ist letztlich eine Budgetfrage, wenn ich für den Anfang, sagen wir mal 60€ pro Okular einsparen kann und dieses Geld sinnigerweise in eine vernünftig dimensionierte Montierung stecken kann. Ich sage aber nicht, dass sich das aufhebt.

Dummerweise, warum auch immer, geht aber der auf Sinn und Verstand erdachte 6" f/6 nicht so recht an den Mann. Da kommt man anscheinend auf der Angebotsseite aus dem Fahrwasser des kurzen 6"ers und der 'Tradition', Teleskope möglichst auf gerade so unterdimensionierten Montierungen zu packen nicht raus. Keine Chance also, den f/6er an dieser Stelle ohne 100%igen Verriss in einem Billigkomplettangebot unterzubringen.

Der nun gekaufte 8" f/5 auf der EQ5 ist im Grunde nicht anderes.
Ich hatte mal Gelegenheit bei einem Beobachtertreffen einem Einsteiger dabei etwas unter die Arme zu greifen. Letztlich, ja, es geht visuell schon was damit und man muss natürlich immer sehen, dass so eine Kombi mit den sicherlich nicht unsinnig gewachsenen eigenen Ansprüchen nicht mehr mithalten kann, denn es gibt da selbstredend keinerlei Lastreserven mehr.

Der Pragmatiker in mir sieht hier aber in mittlerer Zukunft doch eine sinnige Lösung. Ganz salopp, es kommt noch eine EQ6 dazu, der 8"er zieht auf die EQ6 um, der &"er auf die EQ5 und die übrig gebliebene EQ3 bekommt eine DSLR mit 300mm auf den Kopf, dann macht das ganze wieder Sinn und Spaß ;)

Und wenn es dann weiter geht, ganz wie Du schreibst, den 6"er auf Foto optimieren und dann an der EQ6 weiter bauen.

 
Hallo Domi,

Zitat von Feldhoernchen:
Durch Leute in meinem Freundeskreis und dem meines Sohnes wird es sicher kein Mangel an Gleichgesinnten geben.

Das ist ungewöhnlich, aber sehr begrüßenswert!

Wir haben hier in der Nähe eine nettes Plateau. Freier Himmel und volle Rundumsicht und ohne störende Hintergrundbeleuchtung von Strassenlaternen.
Ganz blutige Anfänger sind wir nunmal nicht. Er beschäftigt sich jetzt schon gute 3 Jahre mit dem Thema und ich bin Wiedereinsteiger nach 24 Jahren Pause.

Gut, nach 24 Jahren hat sich natürlich etwas in dem Hobby getan, aber ich sehe schon, ich habe mir umsonst Sorgen um Euch gemacht ;)

Einzig, und ein klein wenig zwicken muss ich ja doch, wenn Du nicht ganz unbeleckt bist in der Materie, hätte Dir der 8"er auf der EQ5 doch etwas mehr zu denken geben sollen ;)
 
:D
Hallo Fee,

vielleicht schreibst Du mal, in welcher Auflage der Sky Atlas schon Telrad Kreise auf Folie enthielt...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Nicole
Zitat von Manekineko:
Darf ich mich an der Stelle mal reinhängen?
Ich hatte mir diese visuelle Baader-Sonnenfolie besorgt...
...einen gleißend hellen Strich quer über das Gesichtsfeld... ...Vielleicht ist die Oberfläche beim Zusammenbau beschädigt worden, obwohl ich sehr vorsichtig mit der Folie war...

was sagt den der Lieferant bzw. Verkäufer dieser Folie dazu?
Hast doch sicher mit Ihm deswegen Kontakt aufgenommen, denn so ein DIN A4 Bogen jener Folie kostet ja schließlich gut 20,-€

Eigentlich ist der Service vom Hause Baader-Planetarium m.Mg. nach sehr gut.

Ist da visuell (ohne Sonne!) schon eine Beschädigung der Folie zu erkennen?
Könntest Du mal ein Foto deines Selfmadefilters hier posten?
 
Zitat von *entfernt*:
Bei den Glasfiltern bitte auf einem festen Sitz am Teleskop
achten, wenn diese Filter aus irgendwelchen Gründen
herunterfallen, können sie irreversibel beschädigt werden.

Hallo Gerd,
danke für den Hinweis. Ich hoffe, dass der Filter gut sitzt, denn er ist laut Beschreibung speziell für meinen Dobson gedacht (Galaxy 8").


Zitat von werner48:
was sagt den der Lieferant bzw. Verkäufer dieser Folie dazu?
...Ist da visuell (ohne Sonne!) schon eine Beschädigung der Folie zu erkennen?

Hallo Werner,

ich hatte die Folie vor der Bastelaktion nicht auf Fehler untersucht. Ich nehme einfach an, dass ich sie selbst beim Filterbau beschädigt habe, weil nur einer der beiden Filter betroffen war und der nicht gebrauchte Rest der Folie makellos ist. Es handelt sich bei dem Fernglas um ein 8x42, es ist also noch der Großteil der A4-Seite übrig.

Ich habe die beiden Filter abends bei nicht sehr heller künstlicher Beleuchtung gebaut und keine Zeit mehr gehabt, sie bei Tag zu testen. Erst am Tag der SoFi hab ich sie gegen die Sonne gehalten und den Schaden entdeckt.

Wenn man bei Tageslicht ganz genau draufschaute, konnte man einen hauchfeinen silbrigen Strich quer über die gesamte Öffnung sehen. Die Folie mit dem Schlatz hatte ich sofort aus der Filterhülse entfernt und entsorgt.

Passenderweise hatte ich vorher alle meine bestellten SoFi-Brillen an "Bedürftige" verschenkt...
Ich hab dann statt des Filters den Objektivdeckel auf das Fernglasobjektiv gesteckt und nur monokular durch den verbliebenen Filter geschaut. Stundenlang und ohne Folgeschäden, also war der ok.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallöchen zusammen! :)

War das WE auf Reisen bei Freunden und war auch so frei und habs Rohr mitgenommen. :)

Toni, bei mir wurde damals immer ein Stahl-Stativ mit dazu gepackt. Auf die Teile konntest du mehr packen als auf den "Müll" heute. Von daher ist das manchmal etwas vorbei gequatscht. Aber das kannste ja nicht wissen. :)
Mir ist auch der Unterschied bewusst was von Omegon, soweit mir bekannt, und Skywatcher ist. Mal davon abgesehen wie gut es arbeitet. Omegon ist bei meinem Sohn mehr Coladosenblecht, wärend Skywatcher noch Material mitliefert. Zumindestens vom Gewicht her. Beim Omegon-Reflektor scheint nur ein Stück Blech als Spiegel "verfeinert" worden, wobei beim Skywatcher richtig Glas drin ist.
Auch der Aufbau insgesammt ist etwas hochwertiger. Alles schön per Hand von Außen ohne Werkzeug einstellbar. Stativ um einiges stabiler. Hat was. :)
Weiter bin ich noch nicht vorgedrungen. Kommt sicher noch.

Wie das immer so ist. Am Freitag habe ich schön die Sterne beguckt und das musste ich mal zum "Wasserlassen". Wo ich wieder gekommen bin habe ich was seltsames am Himmel bemerkt. Man guckt ja schon notorisch nach oben wenn man Spechteln ist. Schwer jetzt zu erklären.
Ich versuchs mal. Um 0.51 Uhr auf Samstag ist was am Himmel passiert. Allerdings weiss ich jetzt nicht was es war. Habe nur optisch eine art "Knall" gesehen und dann was verschwinden. Sah wie ne Supernova aus, hätte aber auch ein geplatzter Satelit sein können. Wisst ihr was, ob da oben was los war?
Habe kurz das I-Netz durch geschaut aber nichts gefunden.
Fragt jetzt blos nicht nach den Kords. Kann ich nicht genau sagen. Ne Daumenbreite vom Saturn. Und das kann ich auch nur pie mal Daumen sagen.
Nuja, war ein Lustiges We mit Freunden. Ein paar Bier....und so... *flöt* :)
 
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