Ehemaliges Mitglied
Hallo ihr Lieben,
da ich mit dem Sucherfernröhrchen meines 80/400er Teleskops nicht besonders gut zurechtkomme, hat mich ein lieber Sternfreund auf den Gedanken gebracht, dass ich mir doch einen Sucher selber bauen könnte. Er wusste auch sofort, wo ich eine Bastelanleitung für etwas in der Art, wie es mir vorschwebte, finden konnte: in "Praktische Astronomie für Sternfreunde" von Wolfgang Schröder.
Voller Tatendrang machte ich mich mit Sperrholz, Laubsäge und viiiiel Holzleim ans Werk. Hier sehr ihr das Ergebnis:
Der Sucher auf der Vorlage besaß keine Seitenteile. Aber ich brachte welche an, damit das alles etwas stabiler ist. Mit einem Klebestreifen hab ich den Sucher auf dem Teleskop befestigt. Das Fadenkreuz besteht aus 2 Drähten, die am Kreuzungspunkt gegeneinander verschieblich sind. So kann man es so einstellen, dass das, was man mittig im Okular sieht, auch in etwa das ist, das man beim Kreuz sieht. Bzw. umgekehrt. Ihr wisst schon, was ich meine.
Eingestellt hab ich das inzwischen so ungefähr. Bei Tag. Nachts muss sich das Ganze erst noch bewähren.
Keine Ahnung, ob ich damit dann am Ende weniger Schwierigkeiten haben werde als mit dem Sucherfernröhrchen, das sowieso am Teleskop dran ist. Und wenn ich ein größeres Okular eingesetzt hab, kann ich nicht mehr darüber hinweg durch den neuen Sucher blicken, weil es zu hoch ist. Vielleicht lasse ich mir da noch was einfallen. Jetzt muss ich sowieso erst mal ausprobieren, ob das wirklich funktioniert. Also, der Sucher im Zusammenspiel mit mir. Es liegt ja meistens nicht am Gerät, sondern am Benutzer...
Auf jeden Fall ist es ein tolles Gefühl, sich seinen eigenen Sucher gebaut zu haben.
Herzliche Grüße und euch allen einen schönen Himmel,
Sabine
da ich mit dem Sucherfernröhrchen meines 80/400er Teleskops nicht besonders gut zurechtkomme, hat mich ein lieber Sternfreund auf den Gedanken gebracht, dass ich mir doch einen Sucher selber bauen könnte. Er wusste auch sofort, wo ich eine Bastelanleitung für etwas in der Art, wie es mir vorschwebte, finden konnte: in "Praktische Astronomie für Sternfreunde" von Wolfgang Schröder.
Voller Tatendrang machte ich mich mit Sperrholz, Laubsäge und viiiiel Holzleim ans Werk. Hier sehr ihr das Ergebnis:
Der Sucher auf der Vorlage besaß keine Seitenteile. Aber ich brachte welche an, damit das alles etwas stabiler ist. Mit einem Klebestreifen hab ich den Sucher auf dem Teleskop befestigt. Das Fadenkreuz besteht aus 2 Drähten, die am Kreuzungspunkt gegeneinander verschieblich sind. So kann man es so einstellen, dass das, was man mittig im Okular sieht, auch in etwa das ist, das man beim Kreuz sieht. Bzw. umgekehrt. Ihr wisst schon, was ich meine.
Eingestellt hab ich das inzwischen so ungefähr. Bei Tag. Nachts muss sich das Ganze erst noch bewähren.
Keine Ahnung, ob ich damit dann am Ende weniger Schwierigkeiten haben werde als mit dem Sucherfernröhrchen, das sowieso am Teleskop dran ist. Und wenn ich ein größeres Okular eingesetzt hab, kann ich nicht mehr darüber hinweg durch den neuen Sucher blicken, weil es zu hoch ist. Vielleicht lasse ich mir da noch was einfallen. Jetzt muss ich sowieso erst mal ausprobieren, ob das wirklich funktioniert. Also, der Sucher im Zusammenspiel mit mir. Es liegt ja meistens nicht am Gerät, sondern am Benutzer...
Auf jeden Fall ist es ein tolles Gefühl, sich seinen eigenen Sucher gebaut zu haben.
Herzliche Grüße und euch allen einen schönen Himmel,
Sabine

