Fankhauser
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Is that all?
))
Beat
Beat
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Es ist schon verwunderlich das alles geglaubt wird ohne es zu Hinterfragen,
wenn es in Büchern von berühmten Personen oder Instituten steht.
gibt und den Käufer durchschauen lässt und der dann zufrieden ist, OK, aber es gibt Leute, die gerne die Entwicklung vorantreiben und versuchen das Bessere zum Standard zu machen...Hat noch niemand bemerkt das in der Praxis das Teleskop gar nicht so schlecht
ist wie sein Strehl es manchmal an gibt.
Is that all?
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hast Du diesbezüglich bei Deinen Refraktor vielleicht jemals Zweifel gehabt :biggrin:?Mir jedenfalls ist es wichtig zu wissen, ob mein Teleskop annähernd "beugungsbegrenzt" ...
PS Die Strehlwerte des erwähnten Mak sind tatsächlich gemessen und nicht bloss gerechnet worden. Aber oh Wunder, die gemessenen Werte im Vergleich von "ohne" resp. "mit" Obstruktion entsprechen denjenigen in Suiters EER-Tabelle
Na.. ja, ich hatte "beugungsbegrenzt" ja selber in Anführungszeichen geschrieben, oder?
... In Strehl ausgedrückt ware die Grenze mit 1,0 definiert, unter Berücksichtigung des Faktors Auge hat sich daraus wohl 0,8 abgeleitet. Das ist auch irgendwie besser machbar, aber ganau da fängst es dann an....was wir daraus machen, hauptsächlich in Richtung Qualitätsdefinition und Argumentation...und das steht dann auf einem anderen Blatt.
Das für den Test dieses Maks konkret gefundene Resultat war: Strehl ohne Obstruktion = 98,5 %, und Strehl mit Obstruktion = 76,4 %.
Dies besagt nichts weniger, als dass dieses Gerät obstruktionsbedingt über 22 % weniger Licht in das zentrale Beugungsscheibchen bringt, wo es hingehört, und dass dieses dort fehlende Licht stattdessen in die Beugungsringe geht, wo es definitiv NICHT hingehört.
MIT Obstruktion geht dieser ansonsten hervorragende Mak also nicht einmal mehr als "beugungsbegrenzt" durch...
Karsten: Von EER bin ich in meinen obigen Postings ja ausgegangen, habe dann aber festgestellt, dass aufgrund vorliegender konkreter Angaben "Strehl mit Obstruktion" und EER numerisch praktisch gleichwertig sind.
Was das Beispiel mit dem Achromaten anbelangt, so ist klar, dass man hier, um einen vernünftigen Vergleich machen zu können, vom polychromatischen Strehl ausgehen müsste (das haben wir doch längst ausdiskutiert). Dieser wird neuerdings durch Takahashi für seine neueren Apos exemplarisch zur Verfügung gestellt. Ihn für jedes einzelne Instrument messen zu lassen, wäre sicher (zu?) aufwändig. Laut verschiedenen Quellen (z.B. Takahashi selbst) bewegt er sich jedoch zwischen 95 % (Tak-FS) und 98 % (Tak-TSA).
Wir sehen also, dass, jedenfalls bei einem guten APO, die chromatisch bedingte Herabsetzung von Strehl um ein Vielfaches geringer ist als diejenige durch eine tolle Obstruktion.
Zusammenfassend, und meinerseits vorläufig abschliessend, ist es mir hier nicht darum gegangen, verschiedene Mess- und Rechnungsverfahren zur Beurteilung von Teleskop-Leistungen gegeneinander auszuspielen, sondern dem herkömmlichen Strehl-Denken ohne Berücksichtigung der Obstruktion Relevanz abzusprechen zugunsten jenem inklusive Berücksichtigung derselbigen.
sehr wahrscheinlich, jedenfalls sieht man auch bei stark überbelichteten Sternfotos bunte Spikes. Bei richtig belichtetebn Planetenfotos sowie bei vis. Beobachtung wohl eher nicht. Sonst hätte man allen Grund die Streben zu verbannen....(die in den Spikespektren erkennbaren Einschnürungen könnten mit der inhomogenen Spektralempfindlichkeit deiner Kamera zusammenhängen)
Das waren alles Aufnahmen im JPEG- Format. Man kann damit die Intensitäten nur sehr bedingt quantifizeren. immehin, für einen Vergleich unter definierten Bedingungen sowie zur Abschätzunmg der Größenordung derartiger Streulichtquellen scheint es zu reichen.wobei die linearität der Tonwertwiedergabe deiner Kamera noch zu berücksichtigen wäre)
Dass das Beugungsscheibchen mit Obstruktion kleiner wird, ist doch eine Folge der Tatsache, dass ihm weniger Energie zur Verfügung steht, eben weil diese (vor allem) im ersten Beugungsring landet.
Daher kann an Doppelsternen und sehr ruhiger Luft die Auflösung tatsächlich geringfügigstens verbessert werden, was aber bereits durch die kleinste Luftunruhe durchkreuzt wird, weil dann der erste Ring sofort mit dem zentralen Scheibchen verschmilzt, was dann die Auflösung drastisch verschlechtert.
Deshalb beobachten die erfahrenen Doppelsternbeobachter lieber obstruktionsfrei oder wenigstens obstruktionsarm, und daher ist ein guter Refraktor oder Schiefspiegler einem gleich grossen, toll obstruierten Spiegel (auch) auf diesem Gebiet fast immer deutlich überlegen.
Was jedem Planetenbeobachter indes wichtig ist: Die (bei gleicher Qualität) stets bessere Leistung des obstruktionsfreien Teleskops an niedrigen Kontrasten, also an subtilen planetaren Details z.B. auf der Jupiteroberfläche.
Kurz zusammengefasst: der von Dir angesprochene Grenzbereich ist recht uninteressant und unbedeutend.
Da wissenschaftsnahe und technische Trends häufig von Amerika ausgehen, ist davon auszugehen, dass in zehn Jahren auch bei uns EER flächendeckend synonym gebraucht werden wird mit „Strehl mit Obstruktion“. Wir arbeiten daran.
Übrigens: Vor einigen Jahren wies das „Refraktoren“-Forum auf CN noch etwa gleich viele tägliche Postings auf wie das „Reflektoren“-Forum, während es heute bereits etwa doppelt so viele sind.
Wer da den Händlern in die Suppe spuckt, der fliegt raus....stimmts Karsten?
...Da sich Strehl und EER ohne Obstruktion numerisch nicht oder kaum unterscheiden, kann man von gemessenem Strehl ausgehend die EER berechnen. Diese stellt dann eine treffliche Möglichkeit dar, das Leistungspotential verschiedener Teleskope mit unterschiedlichen Aberrationen und Obstruktionen anhand eines einzelnen Werts zu vergleichen, und wird heute im amerikanischen Raum zunehmend als "Strehl mit Obstruktion" bezeichnet. Wellenlängenspezifische Untersuchung bietet im weiteren die MTF.
=> Antwort-3: Erstens unterminiere ich meine Apos damit keineswegs und zweitens geht es mir doch nicht um diese, sondern ich finde Suiters Absichten mit der EER ausgesprochen löblich.
Da sich Strehl und EER ohne Obstruktion numerisch nicht oder kaum unterscheiden, kann man von gemessenem Strehl ausgehend die EER berechnen.