Einlinser/ Chromatischer Refraktor. Kann jemand etwas zu den verschiedenen Linsenformen Sagen?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Die Plankonvex-Linse aus dem Sucher dürfte eine zu kurze Brennweite haben und recht schnell in unverträglichen Farbfehler geraten.
Das Kosmos-Fernrohr hatte ich nicht. War die Objektivlinse auch plankonvex oder war sie bikonvex?
 
Hi,

es gibt Neuigkeiten, hat schon jemand von sogenannten nahlinsen gehört, die schraubt man sich wohl vor ein Kameraobjektiv um halt näher an kleine dinge zu kommen.

genau so welche hab ich mir auf Amazon bestellt, denn die gibt es mit "+1" also Dioptrien 1, was 1000mm Brennweite entspricht, der Durchmesser ist dabei 37mm.
Ob es was taugt wird sich zeigen, zumindest war es wirklich billig, von daher ist es kein Rausschmiss.

Soweit ich das beurteilen konnte scheint es eine Meniskusform zu haben, wobei die konkave seite weniger gekrümmt als die konvexe ist (bei der +10 Linse fest gestellt, es war ein set aus +1, +2, +4, +10)

Die +1 und +2 werden Fernrohre, die anderen beiden muss ich schauen, +4 könnte vielleicht ein Sucher werden und +10 ein okular für die +1 Linse

als Tubus ist ein alurohr vorgesehen, das wird natürlich mit messingfarbe vollgesprüht, ist wohl sehr gut die Farbe.
Messingrohr selbst kaufen ist dagegen ziemlich teuer.

Warte zur Zeit noch auf die Teile, bald gehts aber ans bauen, werde berichten wie es läuft.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Moin moin,

Mensch da hast Du mich ja angesteckt mit der Idee. Hab in der Bucht eine Nahlinse mit 2m Brennweite und 67mm Durchmesser ersteigert :) Die werde ich mal in einen Holztubus bauen und dann mal schauen...

Vg und CS
Olli
 
hi,


Die werde ich mal in einen Holztubus bauen und dann mal schauen...
mal sehen wer zuerst fertig ist! ?

schön zu sehen wie der Beitrag hier einen kleinen Trend zu erschaffen scheint, wäre wirklich sehr schön wenn ein paar mehr das ganze aufgreifen und ein wenig tüfteln, nicht nur weil das Basteln selbstverständlich spaß macht, auch weil es in gewisser Weise die Anfänge des ganzen repräsentiert und das Bewusstsein über das was wir heute mit den neusten Techniken als selbstverständlich ansehen in einen anderen Bezug stellt,
Man erlebt quasi die Geschichte nach, wenn auch nur die blutigen Anfänge.

Ist dann natürlich auch ein nettes Schaubild wenn man einen Chromaten neben einem Achromaten und einem Apochromaten stehen hat, Öffnungen immer größer, Brennweite immer kleiner bei gleich bleibender Farbkorrektur im übertragenen Sinne.

so ein Holztubus ist übrigens eine sehr interessante idee, wirst du das in Form von beplankten z.b. 6 ecken, also mit zentralen Formstücken mit loch und außen Brettern von den Seiten oder ganz anders realisieren?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Moin moin,

Ja besonders der Gedanke ein wenig die Geschichte nach zu erleben finde ich spannend bei dem Projekt.

Ich denke ich werde damit auch mal verschiedene Varianten von Okular durchtesten. Angefangen bei einer einfachen konkaven Linse :)

Ja Tubus soll 6eckig werden mit 4..5 Einsätzen. Am Ende 2 etwas dichter beieinander bei denen man dann ein Messingrohr einstecken kann als OAZ...

Entgegen dem letzten Bastelprojekt mal versuchen möglichst ohne Kunststoff auszukommen :)

Vg und CS
Olli
 
Hi,

kleines Update, die Teile sind nun alle da und ich habe angefangen die einzelnen Bauteile aufeinander abzustimmen.
Olli hat mich dahingehend etwas beeinflusst Holz statt plastik zu nutzen sodass nun eine Objektivzelle aus Holz in Arbeit ist.

Ganz nebenbei, die Teile dafür sind unter anderem Ringe aus Holz, damit könnte man vielleicht eines Tages ein kleineres teleskop oder einen Sucher bauen, ein paar dieser Ringe Anfertigen und hintereinander Anordnen, sieht bestimmt auch gut aus.

Später kommen dann noch Rohrschellen hinzu, die Holzteile werden dann in dunkelbraun gestrichen während der Alutubus mit Messingfarbe besprüht wird, das ganze wird wenn es fertig ist dann stark an solche klassischen Geräte erinnern.
Die Sucheinrichtung wird wie bei Zeiss Teleskopen mit 2 Loch Elementen mit größerem Abstand zueinander gebaut.

leider bin ich die nächste Woche auf Lehrgang weshalb das ganze erstmal pausiert wird, in der Zeit wird aber nicht rumgesessen und däumchen gedreht sondern die Planung der nächsten Schritte durchgeführt, manchmal kommen mit der Zeit nochmal bessere Ideen.

mit freundlichen Grüßen
Florian

16537376195638968221019519066461.jpg
 
Moin moin,

hier auch ein kleines Update von mir. Linse ist noch auf dem Weg aber ich habe heute spontan lange Holzleisten mit 4mm Stärke geschnitten und schon die Seiten auf 30° gebracht. Aktuell sitze ich am CAD und plane die 6 eckigen 'Ringe' für den Tubus. Die Linse selbst soll dann in eine separate Holzplatte und über je 3 Druck-/Zugschrauben justierbar gemacht werden.

Den Tubus werde ich dann im ersten Schritt mit 4 oder 5 Elementen zusammenbauen um vor dem finalen schließen innen noch alles schwarz malen zu können...

VG und CS
Olli
 
Hi Olli,

machst du daraus dann eine art Bilderserie, quasi als Anleitung für eventuelle nachbauer?
So ein Holztubus ist schon ziemlich besonders in dieser Form.

Eine justierbare Linsenhalterung bietet sich darauf quasi perfekt an, bin gespannt wie das zum Schluss aussieht und vorallem funktioniert.

Hast du schon eine idee mit dem OAZ?
Das Metallrohr könnte man relativ geschickt mit 2 von den Tubushaltenden Elementen realisieren,
zum besser vorstellen: wie ein Refraktor in Rohrschellen, villeicht passen die Durchmesser bereits zueinander sodass es bereits im Normalzustand wenig bis garnicht kippelt, viel anders ist mein OAZ auch nicht, da gibts keine Lager, nur Metall auf Metall, und der läuft überraschend gut.

zum Antreiben dann zwischen diese beiden "Rohrschellen" eine gelagerte Rolle wie bei einem Crayford, der tubus hätte das letzte kurze Stück dann nur 5/6 Seiten zu bzw. villeicht kann man das dennoch irgendwie schließen.

einzig das der Oaz sich nicht selbst um die eigene achse dreht sowie anschläge nach außen und innen müsste man noch improvisieren, wobei wenn auf einen Zenitspiegel verzichtet wird und das ganze nur Gradsichtig verwendet wird wie damals wohl auch dann wäre der Punkt mit dem drehen um sich selbst soziemlich egal.

kurze rede langer unsinn, ich hoffe du verstehst was ich meine ?

habe meine idee zur Linsenhalterung etwas überarbeitet, unabhängig von deiner idee wird meiner ebenfalls justierbar, aus dem Zufall herraus entstanden das die geplante Befestigung das fast schon automatisch mit berücksichtigt.
Genauer gesagt werde ich 3 Holzklötze 120° versetzt am Alutubus Befestigen, die aktuelle Fassung bekommt dann einfach einen weiteren Ring mit etwas größerer Grundplatte, ähnlich einer Torte mit mehreren Stufen, die untere Stufe passt dann auf die Holzklötze am Tubus.
Statt Zug ? und Druckschrauben werden es nur 3 Schrauben und zwischen Holz und Holz dann jeweils eine Feder, da es kaum Gewicht halten muss sollte das Prima Klappen.

Jedoch gibt es noch eine Thema was für Bauchschmerzen sorgt, den Tubus innen aufrauhen, schwärzen und eventuell noch Blenden einsetzen, keine Ahnung wie das bei dem winzigen Durchmesser gehen soll, vorallem das aufrauhen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo Freunde,

wenn ihr euch mit einem Holztubus beschäftigt, kennt ihr das Buch "die Sternwarte für Jedermann" von Alexander Niklitschek? Der baut eigentlich ausschließlich Holzkisten. Da gibt es viele konkrete Konstuktions- und Bastelhinweise. Leider ist das Buch von 1937 praktisch nicht zu bekommen; man könnte sich aber über Repros unterhalten. Ich könnte euch da helfen.

CS Gerhard
 
Hallo Gerhard,

danke für den Tipp
ich schaus mir mal an, plane für den Bresser Pluto Spiegel einen Holztubus, von da aus könnte man auch relativ einfach irgendwann einen Korrektor drauf setzen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
machst du daraus dann eine art Bilderserie, quasi als Anleitung für eventuelle nachbauer?
So ein Holztubus ist schon ziemlich besonders in dieser Form.
Ich denke sobald es richtig los geht werde ich einen Thread in der DIY Kategorie aufmachen und auch Bilder machen :)

Geplant ist ein 40mm Messing-Rohr das in der Tat in den letzten beiden Scheiben geführt werden soll. Verstellung soll rein durch simples verschieben erfolgen. Bei 2m Brennweite sollte der Fokusbereich eigentlich groß genug sein das man das sinnvoll hin bekommt. Zusätzlich gibt es ev. eine Ergänzung mit Gewindestange und Klemmhalter am Messingrohr als 'Feinverstellung' und Fixierung.

Jedoch gibt es noch eine Thema was für Bauchschmerzen sorgt, den Tubus innen aufrauhen, schwärzen und eventuell noch Blenden einsetzen, keine Ahnung wie das bei dem winzigen Durchmesser gehen soll, vorallem das aufrauhen.
Das habe ich beim letzten Projekt durch einen DIY FlapSander mit langer Gewindestange am Akkuschrauber gemacht. Damit sollten auch lange, dünne Tuben problemlos von Innen zu schleifen sein.

Blenden habe ich gedruckt und am Außenrand mit dünnen Stangen verbunden. Das ganze wurde danach in den Tubus als 'Paket' eingeschoben und mit zwei Schrauben fixiert.

Geschwärzt hatte ich den Tubus mit DC-Fix und viel Spiritus. Allerdings hat das Konzept seine Grenzen sobald man nicht mehr mit dem Arm in den Tubus kommt zum andrücken der Folie.... Eventuell ist da ein abgekröpfter Pinsel mit Verlängerung das richtige.



Aktuell mache ich mir so meine Gedanken bei den Okularen. Abseits der ganz simplen Doppel-Konkaven Linse kommt man bei etwas moderneren Konzepten mit 2m Brennweite nicht auf eine ausreichend kleine Vergrößerung. Um den Farbfehler etc. in Grenzen zu halten wollte ich bis max 30...40x gehen. Das bedeutet ein Okular mit 50mm Brennweite. Käuflich wäre ich da bei einem 2" Okular was ich da nun nicht einsetzen wollte...

Plan A) Mikroskop-Okulare. Ein 5x Okular sollte glaube ich 50mm Brennweite haben und vom Aufbau sogar eher simpel (Huygens) sein.

Plan B) DIY Plössl aus 2 simplen Achromaten. Hab welche liegen die im Bereich 100...150mm Brennweite liegen. Zusammen müsste das entsprechend 50..75mm Brennweite ergeben. Klar das Gesichtsfeld wird in der Kombo arg beschnitten bzw. leidet an starker Vignettierung was aber für so ein Spaßprojekt nicht so schlimm wäre.

Plan C) Simples Keppler Okular. Das dürfte aber in der Kombo einen extremen Tunnelblick ergeben aber austesten werde ich es wohl mal.



VG und CS
Olli
 
Plan D) Hab ja noch ein 40mm Plössl in 1.25 Zoll. Das hatte ich ganz vergessen da an normalen Teleskopen aufgrund der zu großen Brennweite bei 1.25 Zoll nicht sonderlich brauchbar. Für dieses Projekt aber durchaus eine Option :)
 
Plan A) Mikroskop-Okulare. Ein 5x Okular sollte glaube ich 50mm Brennweite haben und vom Aufbau sogar eher simpel (Huygens) sein.
genau richtig, hab eins da, das Gesichtsfeld ist ziemlich klein aber die Brennweite Passt,
ansonsten mal bei astromedia oder Edmund optics vorbei schauen, die haben einige linsen am start, bei dem langen öv kann man wohl auch Einzellinsen nehmen, mit ein wenig wissen über okulardesigns kann man bestimmt auch 2-3 linser selber zusammen schustern die gut genug sein sollten.
Ansonsten mal ein Sucherfernrohr objektiv Testen, eventuell sogar auseinander nehmen.

bei Plan B wenn das eintrifft auch da gerne mal Anleitung und Erfahrungen posten, klingt interessant.

mit dem Tunnelblick würde ich garnicht so schlimm nehmen, überleg mal in der Anfangszeit der Okulare war 40° schon Weitwinkel, das ging bis 12° runter, mehr Classic feeling geht kaum xD

Mit den fokussieren wird sich zeigen ob schieben genau genug ist, als ich meinen f13,2 refri auf f40 abgeblendet hatte konnte ich großzügig am rad Drehen ohne große Veränderungen der schärfe, lustigerweise konnte man sogar bis 3xD gewinnbringend vergrößern.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Zum Thema Einzellinsen, machs doch ganz altmodisch historisch, einfach eine Glaskugel einseitig planschleifen.
Lg
Olli
 
Ufff ok bei der Wölbung dürfte das ja eine ziemlich kleine Brennweite ergeben oder?

Hab eben mal die beiden kleinen Achromaten mit Klebeband verbunden und vor eine einfache Linse gehalten. Brennweite ist tatsächlich größer als beim 40mm Plössl.

Werde heute Abend mal ein Okulargehäuse für den 3Drucker zeichnen...

Außerdem habe ich in der Bucht zwei alte Mikroskop Okulare mit 5x zum kleinen Preis gefunden die ich dann mal testen werde.


Hach das macht richtig Spaß da was auszutüfteln und dann zu basteln :) :)


Vg und CS
Olli
 
Werde heute Abend mal ein Okulargehäuse für den 3Drucker zeichnen...
villeicht erstmal was provisorisches aus pappe um die abstände in der Praxis mal zu testen zwecks Korrektur, gibt bestimmt einen Kompromiss zwischen Abstand, daraus resultierender Brennweite und schärfe auf der Achse und im feld bis zum rand.
dein 80/1000 sollte da zum probieren vom ÖV her passen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Das stimmt. Hier das provisorische Okular:

20220531_142034.jpg


Gemessen habe ich jetzt eine Brennweite von 65mm was mit meiner Linse dann später ca. 30x ergibt.

Hab beide Linsen recht dicht zusammen Montiert so wie ich das bei anderen Plössl gesehen habe. Soweit ich weiß ist die Gesamtbrennweite unabhängig vom Abstand. Mal schauen ob andere Effekte gibt wenn ich die Linsen weiter auseinander montierte...

Werde später das gute Stück mal in den 80/1000er einsetzen und schauen was geht :)

Vg und CS
Olli
 
Ok ich bin positiv überrascht. Gesichtsfeld find ich gar nicht so schlimm klein. Schärfe ist mit dem Teleskop zumindest über 2/3 der Breite ok. Ganz am Rand fällt sie anscheinend ab, aber an den Bäumen ist das schwer zu beurteilen.

Krass finde ich den Augenabstand. Der wird eine Mega lange Hülse benötigt. Gefahr mit dem Auge gegen die Linse zu kommen besteht nicht.

Gemein war das die Feldebene ohne Zwischenhülse genau auf dem Staub des Prismas lag... Nun weiß ich wie dreckig das ist :p

Mit der Brennweite sollte ich 15x haben, optisch passt das wenn ich mein Spektiv auch auf 15x stelle...


20220531_150850.jpg


20220531_152759.jpg
 
das klingt doch schonmal sehr vielversprechend!

eventuell kann man den Augenabstand über den Abstand der Linsen verändern, dabei dann die schärfe zum rand hin im auge behalten, sieht auf dem Bild jedoch sehr gut aus.

Auf wieviel Grad würdest du es beziffern im Vergleich zu vorhanden wo es bekannt ist?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Kann auch sein das der Augenabstand irgendwie mit der langen Brennweite des Okus Zusammenhängt, mein 40mm plössl und das 56mm Meade haben auch nen recht großen Abstand von Augenlinse zur Muschel
 
Gesichtsfeld ist deutlich kleiner als beim Zoom Okular bei 24mm. Würde jetzt mal so ca. 30 Grad schätzen.

Ja werde auf jeden Fall mal testen was ein größerer Abstand bewirkt. Ohne aber auf 2 Zoll zu gehen wird bei der Brennweite nicht mehr gehen... Und wie gesagt so schlimm finde ich das jetzt nicht und wie Du geschrieben hast unterstreicht es ja den historischen Charakter... :)

Vg und Cs
Olli
 
auf jeden Fall, das als fertiges Okular ist definitiv eine gute Leistung und rundet das gesamte Projekt gut ab, das einzige wäre halt wirklich dieser bombastische Augenabstand, villeicht kann man was machen, wenn nicht dann nicht ?
das ganze später gut verpackt hat definitiv seinen eigenen Charme, und wer weiß, villeicht nimmst du eines tages ganze Kameraobjektive auseinander und baust 100° Okulare für die röhre ?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo,

die Austrittspupille ist halt das Bild des Objektivs, dass vom Okular gebildet wird. Deshalb haben einfach aufgebaute Okulare bei längerer Brennweite einen angenehmen Augenabstand, bei Brennweiten unter 9-10 mm machen die durchweg keinen Spaß mehr. Deshalb nehme ich auch gerne eine gute Barlow Linse für höhere Vergrößerungen.

Zu den Kameraobjektiven: Der von mir oben erwähnte Herr Niklitschek hat in seinem Buch auch Foto- und Filmobjektive als Okulare verwendet. Die Idee ist also keineswegs neu.

CS Gerhard
 
Wo wir grad bei DIY okularen sind...
Zwei Objektive der üblichen 8x50 sucher, das sind plankonvexe achromatische doublets mit 180mm Brennweite.
Zwei von denen auf Abstand nahe 0 und man hat ein ca 90mm 2" Okular mit etwa 30° SGF.
Mal als idee
Lg
Olli
 
Hehe, rate mal was ich gerade ausprobiert hatte :) :) Zwar keine 8x50 Sucher sondern die Linsen eines 12x50 Fernglases, aber die haben auch ca. 180mm. Ergibt auf jeden Fall mal einen ordentlichen Durchmesser.

@Olli: Wie hast Du das SGF berechnet? Ich hatte mal irgendwo Formeln dazu gesehen, finde die aber gerade nicht wieder.

Habe eben mal mit mehr Abstand zwischen den Linsen getestet was aber keinen Vorteil bringt. Das Gesichtsfeld wird im Gegenteil sogar kleiner weil die vom Auge abgewandte Linse das Sichtfeld der anderen nicht mehr ganz ausfüllt. Daher werde ich die beiden dicht beieinander montieren.

Meine beiden Achromaten stammen übrigens aus einem Celestron 16x32 Fernglas. Leider taugt das zum gucken nicht viel weshalb ich das vor kurzem mal zum Teilespender degradiert hatte.... Für das Projekt aber super.

@Gerhard: Gebraucht habe ich das Buch mehrfach gefunden, zum mal Durchstöbern aber doch leider ein recht stolzer Preis. Wie war das mit den Repros gemeint?

Vg und CS
Olli
 
@Olli: Wie hast Du das SGF berechnet? Ich hatte mal irgendwo Formeln dazu gesehen, finde die aber gerade nicht wieder.
Über den Tangens, allerdings nicht über ArcTan(Feldblende/Okularbrennweite), denn das funktioniert nicht wirklich.
Ich nehme den doppelten Arcus Tangens der halben Feldblende auf eine fiktive Teleskopbrennweite, habe damit das Gesichtsfeld am Himmel, und multipliziere diesen Winkel mit der sich ergebenden Vergrößerung.
Ist auch nicht ganz korrekt, denn damit setze ich vorraus, dass die Winkelverzeichnung in Radialrichtung gleich null ist (real meist eine Verzeichnung von 4-7%) aber wesentlich näher an den realen Werten als die eingangs erwähnte Methode, welche zwar bei SGF unter 40° eine brauchbare Näherung ergibt, aber eigentlich Quatsch ist.
Auf diese Weise bekommt man mit den angegebenen Feldblenden exakt die angegebenen SGF bei SWAs, Hyperions, Morpheus, Orthos, Erfles, Ethos, Delos und Delights. Nur bei Nagler und Panoptic ergeben sich rechnerisch kleinere SGF als tatsächlich, aber da ist ja bekannt, dass sie in radialrichtung recht stark verzeichnen, dafür sind sie allerdings die Einzigen, die in der tangentialrichtung Verzeichnungsfrei sind.
Des Kartenmachers Fluch.
Lg
Olli
 
Danke :) muss ich einer ruhigen Minute mal durchrechnen und schauen was da für Werte bei mir rauskommen....

Bin jetzt mal mit dem Okular weiter. Druck hat gut funktioniert. Linsen sitzen fest und sind mit einem dünnen Ring auf Abstand gehalten...

Oberer Teil der Hülse ist aufgeschraubt und fixiert die Linsen von oben....

20220601_104326.jpg


20220601_141028.jpg


Vg und CS
Olli
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben