hudsonvx
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
nachdem es nun mit dem Bau richtig los ging folgt der weitere Bericht hier im Selbstbau-Forum.
Florian hat mit ja angetriggert einmal einen Einlinser zu bauen. Nach kurzer Suche in der Bucht habe ich daraufhin eine Nahlinse mit +0.5 Dioptrin und 63mm Durchmesser ersteigern können.
Als Okular habe ich mich für ein Design nach Huygens entscheiden. Das passt zeitlich/historisch sehr schön zum Einlinser und bietet schon einen deutlichen Vorteil gegenüber einer einfachen konkaven Linse wie bei Gallileo oder einer einzelnen konvexen Linse wie bei Keppler.
Natürlich soll das ganze kein historisch korrekter Nachbau werden. Insbesondere da Huygens anscheinend gleich mit deutlich längeren Brennweiten an den Start gegangen ist (3.5m meines Wissens) aber im Kern soll es ein Teleskop werden, dass ähnlich denen aus dieser Zeit ist.
Die große Herausforderung bei 2m Brennweite (0.5 Dioptrien) ist das passende Okular. Im Teleskopbereich gibt es zwar im günstigen Segment durchaus noch Huygens Okulare, allerdings haben die nur kleine Brennweiten und ergeben somit viel zu starke Vergrößerungen für meinen Einlinser.
Fündig geworden bin ich im Mikroskop-Bereich. Ein 5x Okular hat ca. 50mm Brennweite und das ergibt dann eine 40fache Vergrößerung.
Da ich bislang nichts darüber finden können wir Huygens damals den Tubus gebaut hat, und ich ja eh keinen exakten Nachbau machen will, habe ich mich für einen 6eckigen Tubus entschieden. Als zusätzliche Stabilisierung sind mehrere Spanten geplant. Diese bilden dann gleichzeitig Blendenringe um den Kontrast noch zu verbessern.
Heute habe ich dann auch fix die Spanten aus 9mm Multiplex gefräst und die untere Schale zusammengeleimt.
Im nächsten Schritt werde ich die 3 oberen Bretter zusammenleimen und anschließend die Innenseiten matt schwarz lackieren. Danach werden dann beide Hälften verbunden.
Der Okularauszug wird ein einfaches Messingrohr zum Verschieben. Gelagert wird dies in den letzten beiden Spanten mitteln ein wenig Filz gegen Kratzer. Optional wird es noch eine Klemmvorrichtung geben für den Fall das der OAZ immer von selbst weiter rausrutscht.
VG und CS
Olli
nachdem es nun mit dem Bau richtig los ging folgt der weitere Bericht hier im Selbstbau-Forum.
Florian hat mit ja angetriggert einmal einen Einlinser zu bauen. Nach kurzer Suche in der Bucht habe ich daraufhin eine Nahlinse mit +0.5 Dioptrin und 63mm Durchmesser ersteigern können.
Als Okular habe ich mich für ein Design nach Huygens entscheiden. Das passt zeitlich/historisch sehr schön zum Einlinser und bietet schon einen deutlichen Vorteil gegenüber einer einfachen konkaven Linse wie bei Gallileo oder einer einzelnen konvexen Linse wie bei Keppler.
Natürlich soll das ganze kein historisch korrekter Nachbau werden. Insbesondere da Huygens anscheinend gleich mit deutlich längeren Brennweiten an den Start gegangen ist (3.5m meines Wissens) aber im Kern soll es ein Teleskop werden, dass ähnlich denen aus dieser Zeit ist.
Die große Herausforderung bei 2m Brennweite (0.5 Dioptrien) ist das passende Okular. Im Teleskopbereich gibt es zwar im günstigen Segment durchaus noch Huygens Okulare, allerdings haben die nur kleine Brennweiten und ergeben somit viel zu starke Vergrößerungen für meinen Einlinser.
Fündig geworden bin ich im Mikroskop-Bereich. Ein 5x Okular hat ca. 50mm Brennweite und das ergibt dann eine 40fache Vergrößerung.
Da ich bislang nichts darüber finden können wir Huygens damals den Tubus gebaut hat, und ich ja eh keinen exakten Nachbau machen will, habe ich mich für einen 6eckigen Tubus entschieden. Als zusätzliche Stabilisierung sind mehrere Spanten geplant. Diese bilden dann gleichzeitig Blendenringe um den Kontrast noch zu verbessern.
Heute habe ich dann auch fix die Spanten aus 9mm Multiplex gefräst und die untere Schale zusammengeleimt.
Im nächsten Schritt werde ich die 3 oberen Bretter zusammenleimen und anschließend die Innenseiten matt schwarz lackieren. Danach werden dann beide Hälften verbunden.
Der Okularauszug wird ein einfaches Messingrohr zum Verschieben. Gelagert wird dies in den letzten beiden Spanten mitteln ein wenig Filz gegen Kratzer. Optional wird es noch eine Klemmvorrichtung geben für den Fall das der OAZ immer von selbst weiter rausrutscht.
VG und CS
Olli