Einserfrage

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sega

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hallo an alle, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

also: rucksack, mongolischer himmel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> ich brauch was leichtes, kompaktes, robustes für sterne. Preis hmmmm so bis 200 (wirklich maximal).

freu mich drauf, mit tipps erschlagen zu werden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

grüße
sebastian
 
Ein 10x42 waere wohl ein sinnvoller Kompromiss zwischen Leistung und Gewicht. In diesem Preisbereich gibt es z.B. das Nevada von TS, das wuerde ich mal ausprobieren.

Gruss,
Holger
 
nevada

hallo holger,

hab ich mir auch schon angeschaut - durchgeschaut noch nicht. ich denk, ich würde vielleicht eher auf 8x bleiben. ich weiß nicht, vielleicht erfordert das auch jahrelange übung, aber wenn ich höre, dass manche noch 12x freihändig machen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

vielen dank mal für den tipp
 
Re: nevada

Hallo,

ich glaube ich würde eine Suchanzeige schreiben, wer mir für die Dauer der
Reise ein ca. 8x40 Leica/Swarovski/Zeiss/o.ä. gegen Entgelt leihen könnte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Alternativ könnte man ein solches Glas auch gebraucht kaufen und nach der
Reise gegebenenfalls wieder veräußern. Ich würde jedenfalls bei einer solchen
Reise bezüglich der Optik und Mechanik keine Kompromisse eingehen wollen.

Ciao,
Roland
 
Re: nevada

Alternativ könnte man ein solches Glas auch gebraucht kaufen und nach der
Reise gegebenenfalls wieder veräußern. Ich würde jedenfalls bei einer solchen
Reise bezüglich der Optik und Mechanik keine Kompromisse eingehen wollen.
Das sehe ich anders, wegen der Diebstahlsgefahr. Ich hätte null Bock, bei so einer Reise ständig total auf der Hut sein zu müssen. Das TS Nevada kenne ich nicht, Preis und Gewicht stimmen da schon gut. Wenn Gewicht nicht so eine Rolle spielt, wäre auch ein 8x40 Porro wie Nikon Action (EX) oder Minolta Classic (gibts zur Zeit bei ebay neu unter 60 Euro, hat aber Randunschärfe und ist nicht brillenträgertauglich) eine Überlegung wert.

CS und eine schöne Reise,

Christof
 
nevada - lieber Finger weg

Hi Christof,

das Nevada konnte ich mal testen.
Nun ja auf Werbebildchen sieht es recht hübsch aus, das war es aber auch schon.
Was soll man sagen bzgl. Verarbeitung und Optik siedel ich es wirklich in die
untere Kategorie an. Jedenfalls ist es nicht besser wie diverse
Billigferngläser.

Es verwundert auch kaum:
Wie soll auch zu diesem Preis ein halbwegs brauchbares Dachkant auch heraus-
kommen?

Mein Vorschlag:
Besorge Dir gebracuht (hier im Anzeigenmarkt z.B.) ein gebrauchtes
Porrofernglas, da kommst Du preislich billiger und gleichzeitig qualitativ
weitaus besser weg.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: nevada

Also ausleihen kommt nicht in frage: ich mag, wie christof gesagt hat, nicht zusätzlichen stress und ausserdem wollte ich ohnehin ein feines kleines glas. gewicht ist aber ein thema, einer der hauptpunkte sogar.

dem tipp von thomas werde ich auch mal nachgehen, wobei ich ungern gebraucht kaufe. ich weiss nicht, ich habs lieber, wenn ich mich auf klare händler-abmachungen verlassen kann.

achja, bin kein brillenträger.

sebastian
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Hallo Thomas,

kannst Du noch einmal etwas genauer sagen, was Dir am Nevada nicht gefallen hat? Es kann ja sein, dass einige der Negativ-Punkte bei dem geplanten Trip in Kauf genommen werden koennen. Fernglaeser dieser Preisklasse haben nicht selten jede Menge Streulicht - aber in einer dunklen Nacht ohne Fremdlicht spielt so etwas ja gar keine Rolle. Das Teil koennte dann fuer reine Astro Anwendungen durchaus brauchbar sein. Gebrauchte Porros dieser Preisklasse sind mit Sicherheit besser - aber auch wieder schwerer. Da muss man dann zum kleineren 8x30 greifen, wenn man Gewicht sparen will. Hier waere ein Hensoldt 8x30 der Bundeswehr ein ausgezeichnetes Reiseglas.

Viele Gruesse,
Holger
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Hi Holger,

das Nevada hatte eben eine bescheidene Mechanik und Optik.
Wackelte, wenig berauschend scharf, auch auf der Achse.
Mei, ein Dachkant zu dem Preis ist eben nicht machbar.
Ich würde auch eher auf ein 8x30 gehen, mein Russen 8x30 für 15 Euro war in
jeder Disziplin jedenfalls dem Nevada überlegen.

Viele Grüsse
Thomas
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Hallo Holger,

hast du selber erfahrungen mit dem hensoldt?

sebastian
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Hallo,

> hast du selber erfahrungen mit dem hensoldt?

darf ich auch, auch wenn ich mich weiter oben wohl unglücklich gemacht habe? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />

Ein Hensoldt 8x30 trug ich lange Zeit als mein Standardglas für tagsüber herum,
und nicht all zu lang nach meinem Beitrag kam mir ein solches auch kurz in den
Sinn. Das Bild ist in etwa mit einem 8x30 Jenoptem vergleichbar und recht
sauber, die Schärfe auf der Achse ist sehr brauchbar. Zum Rand des riesigen
Sehfeldes hin lässt sie aber rasch nach, was störend sein kann, aber nicht muss.
Vorteil des Glases ist, dass man nicht nachdenken muss. Ich hätte keinerlei
Skrupel, einfach die Deckel aufzusetzen und es in den Rucksack zu stecken - ca.
dafür wurde es ja auch gebaut und verwendet.

Nachteil gegenüber modernen Spitzenkonstruktion ist eine (erträgliche)
Emfpindlichkeit auf Streulicht, nicht vorhandene Brillenträgertauglichkeit
(die mich persönlich nicht kümmert) und allem voran die Einzelokularverstellung.
Original haben diese Gläser auch noch eine Strichplatte im rechten Okular, die
entfernte ich aber umgehend (nicht besonders sachgemäß, aber sie war dann
weg und es funktionierte noch alles...)

In der Mongolei, wo sich außerhalb der einigermaßen "zivilisierten" Gegenden
schon kleine Kinder lustige Rennen mit ihren Pferden gönnen und es auch sonst
einiges zu sehen geben sollte, weiß ich nicht, ob ich mit der Einzelokular-
Einstellung wirklich glücklich würde. Und - 8x30 ist nicht ganz das, wovon man
am Nachthimmel träumen würde.

In deinem Budget läge wohl auch ein 7x40 NVA-Porro, da würde ich mir ähnlich
viele Gedanken über die Robustheit machen (ergo: keine). Vielleicht könnte
es bei www.hegeroptik.de ein vernünftiges Exemplar mit entfernter Strichplatte
im gesteckten Preisrahmen geben, auch für ein 8x30 wäre das eine denkbare
Quelle. Ein großer Nachteil des 7x40 ist das höhere Gewicht, da kann ich nicht
einschätzen, was du noch gerne herumträgst.

Weil ich oben von meinem "früheren" Tagglas schrieb, das ist nun ein 8x20 Leica.
Bei geplantem Einsatz am Sternenhimmel hat sich dieses Thema aber schon von
vorneherein ziemlich erledigt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ciao,
Roland
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Danke Roland.

Bin mittlerweile nach hin und her gucken wieder bei öffnung >40. Also wieder bei nevada.

Ich formulier meine frage vielleicht einfach anders:

was sind eure schnellnachtspechtler?

grüße, sebastian
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Hallo Sebastian,

ich kenne das Hensoldt gut und kann Roland's Beobachtungen bestaetigen: Die Optik ist nicht perfekt, aber gut, und die Mechanik ist natuerlich unverwuestlich. Ein gutes Reiseglas, das nicht viel wiegt. Die Schaerfentiefe ist bei einem 8x30 eigentlich so, dass man selten nachfokussieren muss, von 30m bis unendlich ist es scharf, und falls ich doch mal nachstellen muss, bekomme ich das bei Einzelokularverstellung in 3-4 Sekunden in den Griff, das ist also in der Praxis kein echter Zeitfaktor. Das 7x40 DF waere viel zu schwer fuer so einen Trip.

Mein 'Schnellspechtelglas' ist ein 10x50 Dekarem/Jenoptem, das aber den mongolischen Staub nicht gut ueberstehen wuerde, ebenso wenig einen wilden Ritt auf dem Pony :-)

Ich bleibe dabei, dass ein gutes Reiseglas 30mm braucht, fuer Astro aber 50mm bei freihaendiger Beobachtung ideal sind. Bei den Faktoren 'Leicht + Astro + Billig', die sich nun mal widersprechen, ist 40mm ein sinnvoller Kompromiss, und wenn man nur wenig Geld ausgeben will, dann bleibt man halt bei den Chinesen der gehobenen Unterklasse haengen.

Gruss,
Holger
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Da die Mongolei hauptsaechlich aus Steppe besteht, hoch ueber dem Meeresspiegel, duerfte die Luft sehr trocken und transparent sein, und die Naechte extrem dunkel. Aber das Seeing ist wegen der starken Tag/Nacht Temperaturunterschiede wohl eher schlecht. Ideal fuer Deep Sky und Fernglas, weniger gut fuer Planeten und hohe Vergroesserung.

Gruss,
Holger
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Ich werfe noch das Ares 8x30 (ein Porro-Glas) in die Diskussion. Es macht einen unverwüstlichen Eindruck wie das Hensoldt, hat aber eine moderne Vergütung und keine Strichplatte, ist ausserdem geeignet für Brillenträger. Allerdings hat es Einzelfokus und kostet ca. 300 Euro, also mehr als spezifiziert. Gewicht 680g. Der Okulardeckel ist unter aller [zensiert], da muss man nochmal 7.95 Euro ausgeben und bei Frankonia einen generischen Regenschutzdeckel kaufen (das grosse Modell), der passt dann gut.

Einen Testbericht gibt es auf der homepage von Holger Merlitz (http://www.holgermerlitz.de/ares8x30.html), und ich habe mich hier im Forum auch schon mal dazu geäussert (http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php?Cat=&Board=Fernglaeser&Number=368975).

MfG, Hans-Georg
 
Re: nevada - lieber Finger weg

hallo noch mal an alle und vielen dank <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

ich schwanke jetzt also zwischen hensoldt, wegen der unverwüstlichkeit, die roland und holger angesprochen haben und dem nevada wegen öffnung. gewicht ist ja noch okay mit rund 700g.
das hensoldt krieg ich aber nur mehr gebraucht, wenn ich das richtig verstanden habe?

vielen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> dank nochmal

sebastian
 
Hallo Sebastian,

nochmals die Empfehlung - einfach mit Rückgaberecht ordern und selbst die Meinung bilden.

Persönliche Erfahrungsberichte im Forum können durchaus ergänzend wirken, wobei man immer auf die bisherigen Nachrichten des Posters schauen sollte, oft wird dadurch auch der eine oder andere Hintergrund offenbar.

Also - Lieferung mit Rückgaberecht können wir gerne anbieten.

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Re: nevada - lieber Finger weg

Korrekt, das Hensoldt gibt es nur gebraucht. Das chinesische Ares 8x30 ist besser als das Hensoldt, von der optischen Leistung, aber signifikant teurer und auch recht schwer fuer ein 8x30.

Gruss,
Holger
 
Re: nevada - lieber Finger weg

In der Mongolei, wo sich außerhalb der einigermaßen "zivilisierten" Gegenden
schon kleine Kinder lustige Rennen mit ihren Pferden gönnen und es auch sonst
einiges zu sehen geben sollte, weiß ich nicht, ob ich mit der Einzelokular-
Einstellung wirklich glücklich würde.
Sports-Auto-Focus, jetzt serienmäßig in jedem Auge! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Nee im Ernst, mein Hensoldt ist immer auf unendlich gestellt und bei allem was nicht näher als 20-30m ist, komm ich damit auch aus.

Und - 8x30 ist nicht ganz das, wovon man
am Nachthimmel träumen würde.

Ich will garnicht widersprechen, dass es eine riesige Auswahl an Gläsern gibt, die besser fürs Sternegucken geeignet sind.
Dennoch habe ich mit dem 8x30 überhaupt erst angefangen richtig den Himmel zu beobachten und mich geärgert, dass ich mir als Kind ein Teleskop angeschafft habe statt soein Fernglas. Ich habe jetzt zwar auch andere Ferngläser (8x40, 10x50, 9x63), aber das Hensoldt ist schon ganz praktisch für unterwegs. Ich benutze es auch so noch hin und wieder zum Sternegucken und seh damit auch was.
Was ich damit sagen will: Mit dem Glas kann man nicht viel falsch machen, wenn man ein anständiges erwischt. Mein Hensoldt habe ich für 80Euro bei Ebay bekommen, gebrauchter Zustand, aber optisch in Ordnung. Es ist das einzige Glas mit dem ich nicht pingelig bin. Wenn es mal in den Matsch fällt, verdirbt mir das nicht die Laune.
Aber wie gesagt, es gibt sehr viele Alternativen.
 
Re: TS Nevada/baugleiche

Hallo ,

zum "TS Nevada" bzw. Baugleichen noch ein bißchen persönliche Eindrücke:

Für den Preis kannst Du halt nicht allzuviel erwarten, dafür schmerzt ein Totalverlust auch weniger <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> - dennoch ein nettes, wenn auch noch verbesserungsfähiges Glas ... achte beim Ausprobieren, am besten mehrerer Exemplare, auf die Fokussierung, die Dioptrieneinstellung ist sehr schwergängig, der Fokussierungsgleichlauf beider Rohre dazu nicht so ganz ebenmäßig, und der Fokuspunkt mit der etwas "schnellen" Untersetzung etwas haklig. Das ist nicht unbedingt für Schnelleinsatz prädestiniert.
Beim 8x42-Pendant, baugleich in Grün mit rotem Punkt statt TS-Logo, aber deutlich schlechterer Vergütung, und wesentlich kleinerem SGF gegenüber dem 10x42, muß ich selbst als Brillenträger die Augenmuscheln zur Hälfte ausfahren, bei beiden sind diese zu leichtgängig.
Mein TS 10x42 ist eins von fünf Ausprobierten, bin aber auch etwas kritisch.

Die extreme Naheinstellung (1,2m) war für mich als Libellen-/Schmetterlingsgugger ein echtes Schmankerl, auch wenn vorher klar war, daß die natürlich nur schmale Überdeckung der beiden Gesichtsfelder auch nur ein sehr schmales echtes 3D-Feld ergibt.

Aber wie gesagt, für den Preis kannst Du auch nicht viel falsch machen, beide scheinen mir ausreichend robust zu sein.

Sonst könntest Du mal einen Blick durch die "obere Unterklasse" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> der Minox-Dachkante werfen, mechanisch wirkten die im Laden etwas besser auf mich.

Meinereiner nimmt gern das Minolta-8x40-Porro mit (mind. AP5 plus Weitwinkel sind mir nachts unter dunklem Himmel wichtig), tagsüber bin ich aber auch immer mit "nur" einem leichten Falt-8x20 glücklich.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Dietmar,

zu Deinen Eindrücken habe ich ein paar Fragen. Du schreibst:


achte beim Ausprobieren, am besten mehrerer Exemplare, auf die Fokussierung, die Dioptrieneinstellung ist sehr schwergängig, der Fokussierungsgleichlauf beider Rohre dazu nicht so ganz ebenmäßig, und der Fokuspunkt mit der etwas "schnellen" Untersetzung etwas haklig.

Von einer schwergängigen Dioptrienkorrektur glaube ich auch schon mal gelesen zu haben. Was aber meinst Du mit einem nicht so ganz ebenmäßigen Fokussierungsgleichlauf beider Rohre? Mir ist von den TS 8x42 und 10x42 Triplet Gläsern noch in Erinnerung, dass es Exemplare gab, die beim Fokussieren mit Änderung der Drehrichtung am Mitteltrieb nicht so ganz die "Schärfe hielten". Damit meine ich, dass beim Ändern der Fokussierungsrichtung eins der Rohre im Vergleich zum zweiten eine leichte Defokussierung zeigte. Meine Vermutung war seinerzeit: etwas Spiel in der Mechanik. Jedenfalls hatte ich beim Fokussieren mit Änderung des Drehsinns immer mal wieder Probleme, beide Fernglashälften gleichermaßen scharfzustellen. Entspricht das Deiner Beobachtung oder meinst Du etwas anderes?


Beim 8x42-Pendant, baugleich in Grün mit rotem Punkt statt TS-Logo, aber deutlich schlechterer Vergütung, und wesentlich kleinerem SGF gegenüber dem 10x42, muß ich selbst als Brillenträger die Augenmuscheln zur Hälfte ausfahren, bei beiden sind diese zu leichtgängig.

Hier stehe ich momentan auf dem Schlauch. Welches Fernglas ist baugleich in Grün mit rotem Punkt statt TS-Logo? Hoffentlich kein Leica <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...


Mein TS 10x42 ist eins von fünf Ausprobierten, bin aber auch etwas kritisch.

Wodurch zeichnet sich Dein Glas gegenüber den restlichen vier Exemplaren aus? Oder andersrum, warum hast Du nicht eins der übrigen genommen? Gab es größere Abweichungen bei bestimmten Eigenschaften, von denen man als Interessent wissen sollte?


Meinereiner nimmt gern das Minolta-8x40-Porro mit (mind. AP5 plus Weitwinkel sind mir nachts unter dunklem Himmel wichtig), ...

Das höre ich gern. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> Kannst Du noch ein paar Worte zum Vergleich TS Nevada vs. Deinem alten Minolta Fernglas sagen? Wie schneidet das Nevada bezüglich Mittenschärfe und Güte der Sternabbildung im Vergleich zum Minolta ab? Wie ist denn die Transmission einzuschätzen? Eine "Breitband-Multivergütung" muß ja nicht zwingend mit einer hohen Transmission einhergehen. Hast Du eine Idee, in welche Kategorie das Nevada bei der Transmission einzuordnen ist? Weißt Du, ob das Fernglas eine wirksame Phasenkorrektur mitbringt? In der Werbung steht's zumindest geschrieben. Auf der HP vom TS habe ich auch gelesen, dass das Nevada eine hochwertige Optik hat, die Beobachtungen mit höchster Schärfe und Kontrast ermöglicht. Bewegt sich das Glas bei Schärfe, Kontrast und Streulichtunterdrückung auf so hohem Niveau?

Irgendwie muß ich mal sehen, dass ich an ein Exemplar der Nevada Gläser komme. Es würde mich schon interessieren, wie so ein Fernglas im Vergleich zu den TS Triplett Gläsern abschneidet, die ich vor ein paar Jahren mal ausprobieren konnte.

Frank.
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Frank,

ich hab mir jetzt mal 8x42 und 10x42 zur Ansicht bestellt. Vielleicht kann ich ja dann auch noch ein paar Erfahrungen hier reinstellen, sollt eines davon mit in Mongolei gehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Grüße
Sebastian
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

> ich hab mir jetzt mal 8x42 und 10x42 zur Ansicht bestellt.

Hallo Sebastian,

ich hoffe, Du hast Dietmar's Rat angenommen:

"... achte beim Ausprobieren, am besten mehrerer Exemplare, auf ..."

Hast Du gleich mehrere Exemplare bestellt? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Bis die Lieferung eintrifft, kannst Du ja hier im Forum nochmal die Suchfunktion nach "Nevada" bemühen, ein paar Infos finden sich da bestimmt noch.

Wann soll es denn in die Mongolei gehen? Falls es nicht schon diese Woche losgeht, dann schau mal im Internet bei der Firma Jülich vorbei. Da steht noch ein gebrauchtes Olympus 8x42 EXWP I in der Rubrik Sonderposten. Das Fernglas stammt von unserem - leider viel zu früh verstorbenen - Forumskollegen Walter Wehr. Die Firma Jülich ist eine sehr gute Adresse für Fernoptik und dort bekommst Du auch eine wirklich fundierte Beratung zum Thema Ferngläser. Anrufen kostet ja erstmal nix ...

Ansonsten: finden sich in Salzburg keine Fachgeschäfte? Zur Zeit gibt es in einigen Fotoläden immer noch Restposten von wirklich guten Minolta Ferngläsern zu deutlich reduzierten Preisen. Vielleicht kannst Du ja ein solches auftreiben? Ein Minolta 8x40 WP FP aus der Activa Serie wäre ein ordentliches Porroglas, welches auch auf Reisen nicht zu sperrig ist. So ein Fernglas würde ich einem billigen Dachkantmodell allemal vorziehen. Minolta hatte auch gute Dachkantgläser für Preise um die 400 Euro im Programm. Wenn man so ein Glas im Ausverkauf zum halben Preis bekommen kann, dann wäre auch das eine Überlegung wert. Oder wie wäre es mit einem Vixen Alpina? Mit etwas Verhandeln sollte das Glas doch auch für 200 Euro zu bekommen sein.

Bevor Du reichlich 100 Euro ausgibst, unter einen dunklen Nachthimmel fährst und Dich am Ende vielleicht ärgerst, weil der Aufpreis für ein wirklich gutes Fernglas bei einer solchen Reise sicher nicht geschadet hätte, denke lieber noch mal in Ruhe darüber nach. Tue Deinen Augen einen Gefallen und spare nicht an der falschen Stelle. Wenn die Kasse kein vernünftiges Dachkantglas hergibt, dann nimm lieber ein gutes Porromodell. Und laß Dich nicht von der Werbung verführen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Frank,

umständehalber in aller Kürze:

Von einer schwergängigen Dioptrienkorrektur glaube ich auch schon mal gelesen zu haben. Was aber meinst Du mit einem nicht so ganz ebenmäßigen Fokussierungsgleichlauf beider Rohre? Mir ist von den TS 8x42 und 10x42 Triplet Gläsern noch in Erinnerung, dass es Exemplare gab, die beim Fokussieren mit Änderung der Drehrichtung am Mitteltrieb nicht so ganz die "Schärfe hielten". Damit meine ich, dass beim Ändern der Fokussierungsrichtung eins der Rohre im Vergleich zum zweiten eine leichte Defokussierung zeigte. Meine Vermutung war seinerzeit: etwas Spiel in der Mechanik. Jedenfalls hatte ich beim Fokussieren mit Änderung des Drehsinns immer mal wieder Probleme, beide Fernglashälften gleichermaßen scharfzustellen. Entspricht das Deiner Beobachtung oder meinst Du etwas anderes?
Die Dioptrienkorrektur ist SEHR schwergängig, sonst hätte ich es nicht erwähnt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ... und Deine Beschreibung trifft für meine Exemplare zu (und für ziemlich viele andere günstige Gläser ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> ). Man könnte, für diese Preisklasse positiv, auch vermerken, daß ein eindeutiger Fokuspunkt gegeben ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> - auch wenn es natürlich kein Überraschungsschärfewunder ist, reicht's.


Hier stehe ich momentan auf dem Schlauch. Welches Fernglas ist baugleich in Grün mit rotem Punkt statt TS-Logo? Hoffentlich kein Leica <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> ...

Ein Schuft, wer solches denkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ... dieses Chinaglas wird offensichtlich nicht exklusiv für TS gefertigt, sondern ist in Varianten am Markt - das hier befindliche 8x42 mit der beschriebenen schlechteren Vergütung) ist tatsächlich L...grün mit einem einfachen roten Punkt, wo am 10x42 das TS-Logo sitzt.


Wodurch zeichnet sich Dein Glas gegenüber den restlichen vier Exemplaren aus? Oder andersrum, warum hast Du nicht eins der übrigen genommen? Gab es größere Abweichungen bei bestimmten Eigenschaften, von denen man als Interessent wissen sollte?

Nun, wie bei fast allen Billiggläsern variiert der Justierungszustand (sonst "nur" die Mechanik etwas) - die Abweichungen waren nicht schielrelevant, aber manchmal bin ich halt etwas eigen ... bei TS bin ich dafür letztes Jahr anläßlich Verwandtenbesuch aufgelaufen (anonym) und wurde ausgesprochen freundlich und geduldig bedient. Trotz Mittagspause konnte ich in aller Ruhe durchprobieren, und wurde dabei völlig in Ruhe gelassen - aber anschließend stolz mit einem Vorserienexemplar des 7x50-F...Klons konfrontiert. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Meinereiner nimmt gern das Minolta-8x40-Porro mit (mind. AP5 plus Weitwinkel sind mir nachts unter dunklem Himmel wichtig), ...

Das höre ich gern. Kannst Du noch ein paar Worte zum Vergleich TS Nevada vs. Deinem alten Minolta Fernglas sagen? Wie schneidet das Nevada bezüglich Mittenschärfe und Güte der Sternabbildung im Vergleich zum Minolta ab? Wie ist denn die Transmission einzuschätzen? Eine "Breitband-Multivergütung" muß ja nicht zwingend mit einer hohen Transmission einhergehen. Hast Du eine Idee, in welche Kategorie das Nevada bei der Transmission einzuordnen ist? Weißt Du, ob das Fernglas eine wirksame Phasenkorrektur mitbringt? In der Werbung steht's zumindest geschrieben. Auf der HP vom TS habe ich auch gelesen, dass das Nevada eine hochwertige Optik hat, die Beobachtungen mit höchster Schärfe und Kontrast ermöglicht. Bewegt sich das Glas bei Schärfe, Kontrast und Streulichtunterdrückung auf so hohem Niveau?

Uuuh - verzeih mir, wenn ich das (mindestens!) verschiebe, obwohl ich das Minolta bisher deutlich vorziehe, und 10x42 ungern mit 8x40 vergleichen möchte.
Hier "wohnen" mittlerweile bald (wieder) gleich zwei 8x40EW's - das erste (Deins) war zwischendurch bis Hawaii entführt und wird vielleicht bald durch ein 10x30IS abgelöst (wg. unruhiger Hände der Fernglasführerin). Möchtest Du es vielleicht zurückhaben? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Gruß+cs,
Dietmar
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Dietmar,

besten Dank für die ersten Antworten! Meine Meinung ist halt noch immer: besser ein vernünftiges Porroglas als diese billigen Dachkantgläser (egal von welchem Anbieter). Dachkantgläser erfordern nunmal einen höheren Aufwand sowohl bei der Optik (Präzision bei der Herstellung der Dachkantprismen, Phasenkorrektur) als auch bei der Mechanik (Innenfokussierung), wenn man auf längere Sicht seine Freude am Fernglas haben will. Und für wenig Geld ist das nur selten zu haben. In den letzten Jahren habe ich eine ganze Reihe Dachkant- und Porromodelle ausprobiert und der Griff zu einem guten Porroglas bei Preisen um 200 Euro und weniger war stets der bessere. Übrigens habe ich eine mangelhafte "Fokussiertreue" der beiden Fernglashälften noch bei keinem meiner Porrogläser erlebt und die Konstruktion sollte das auch eher selten zulassen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />


Uuuh - verzeih mir, wenn ich das (mindestens!) verschiebe, obwohl ich das Minolta bisher deutlich vorziehe, und 10x42 ungern mit 8x40 vergleichen möchte.

Ok, hier hast Du natürlich recht. Einen Vergleich von 8x40 und 10x42 Ferngläsern sollte man mit Vorsicht angehen. Aber Aussagen zur Transmission und zur Qualität des Prismensystems kann man auch unabhängig von der Vergrößerung treffen. Wenn Du mal wieder ein paar ruhige Minuten hast, dann kannst Du ja ein Zeichen geben.


Hier "wohnen" mittlerweile bald (wieder) gleich zwei 8x40EW's ... Möchtest Du es vielleicht zurückhaben?

Nein, ich habe noch ein Exemplar in Reichweite. Das muß öfter mal als Referenz für moderne, besonders hochwertige Ferngläser zu besonders günstigen Preisen herhalten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...

Tschüß, Frank.
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Meine Meinung ist halt noch immer: besser ein vernünftiges Porroglas als diese billigen Dachkantgläser
Hallo,

dem möchte ich zustimmen. Ich habe bisher nur durch Dachkanten unter 200 Euro geschaut, und die waren alle schon auf den ersten Blick enttäuschend. Gut, es gibt auch schlechte Porros, aber bereits deutlich unter 100 Euro gibt es Geräte, mit denen man Beobachtungsspaß haben kann. OK, alles kein Vergleich zu Leitz, Zeiss, Swarovski... Aber so ein 1000 Euro-Glas in die Mongolei mitnehmen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Dann lieber ein neues Nikon oder Minolta Porroglas, oder ein gebrauchtes russisches Tento. Diese russischen Dinger sind zwar grobschlächtig verarbeitet, aber robust und haben oft eine ziemlich scharfe Optik. Und wenn das Teil dann beschädigt oder geklaut wird, ist es kein Drama.

Ich habe gerade eben meinen neuen ebay-Erwerb ausgepackt: Ein Tento 8x40. Endlich mal wieder ein gutes und vor allem einwandfrei justiertes Glas! Für 25 Euro plus 8 Euro Versand war es ein Schnäppchen. Die Schärfe auf der Achse ist ausgezeichnet, der Kontrast gut, die Randschärfe besser als beim Deltrintem, das Sehfeld ist angenehm groß. Streulicht ist mir noch nicht negativ aufgefallen. Allerdings irritiert mich der direkte Vergleich zu meinem MC-vergüteten Deltrintem, denn das hat subjektiv ein helleres Bild trotz geringerer Öffnung. Im Vergleich fällt auch der Gelbstich des Tento unangenehm auf. Ich werde beide Gläser mal in der Dämmerung und am Sternenhimmel miteinander vergleichen. Die Stärken und Schwächen eines Glases offenbaren sich meist erst nach längerer Zeit und im direkten Vergleich.

CS,

Christof
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Frank,

nein, geht nicht gleich los, erst ende oktober. ich hab also noch zeit, mich umzusehen. dass es ein nevada wird ist auch noch keineswegs fix (vielen dank übrigens noch an alle für die weiteren tipps), ich hab sie mir halt mal zum ausprobieren bestellt. so wies hier im thread aussieht, werd ich mich wohl auch mit porro-gläsern beschäftigen. ich kauf halt wirklich ungern gebraucht. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/niemals.gif" alt="" />

wies mit geschäften in salzburg aussieht? hmnm, <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />
ich kenn nur optiker, und die haben alle den wirschickilebenindermickimozartstadtpreisaufschlag...

liebe grüße
sebastian
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

Hallo Sebastian,

wenn Du lieber Neuware kaufst, dann halte mal bei ebay Deutschland nach Nikon und Minolta Porros Ausschau. Insbesondere die Classic-Serie von Minolta und die Action CF von Nikon werden derzeit verramscht. Ein neues 8x40 vom Händler mit Umtauschrecht gibt es ab 50 Euro. Allerdings sind das keine High End-Gläser, sie sind nicht brillenträgertauglich, nicht wasserdicht, und haben eine deutlich sichtbare Randunschärfe. Auf der Achse sind sie aber scharf, und die Gesamtqualität sollte für so eine Reise ein günstiger Kompromiss sein.

Alternativ wäre das Classic Sport von Minolta oder das Action EX von Nikon zu empfehlen, die sind nämlich brillenträgertauglich und wasserdicht, dafür aber auch mehr als doppelt so teuer.

CS,

Christof
 
Re: TS Nevada/baugleiche - Ein paar Fragen.

ich hab also noch zeit, mich umzusehen. dass es ein nevada wird ist auch noch keineswegs fix

Hallo Sebastian,

dann besteht ja noch Hoffnung, dass Du Dich für was vernünftiges entscheidest <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> ...



Warum nicht? Ein gebrauchtes aber optisch einwandfreies Dachkantglas der besseren Sorte (wie das genannte Olympus) ist doch besser als ein neues der billigen Sorte. Wenn ich bei einem Fachhändler ein gutes, gebrauchtes Exemplar bekommen kann, dann würde ich mir das schon überlegen. Optimal wäre es, wenn die Garantieurkunde dabei ist. Dann bist Du auf der sicheren Seite, falls eines Tages ein Fehler auftritt, für den der Hersteller im Rahmen der Garantiebedingungen eintreten muß.

Wenn's wirklich neuwertig sein soll, dann fährst Du beim vorgegebenen Preisrahmen mit einem guten Porromodell wohl besser. Na dann noch viel Spaß bei der Suche.

Tschüß, Frank.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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