Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal darauf !

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7th_dimension

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Hallo Leute,

also ich möchte nach langer zeit mal wieder mein Interessensgebiet Astronomie wiederbeleben. Gestartet bin ich mit einem Bresser Pluto/S, welches ja nicht gerade das TOP-gerät ist.

Meine Ansprüche an ein Teleskop sind:
- es muss schnell auf- und abgebaut sein
- habe keine Lust auf parallaktische Montierung/Ausrichtung
- Ein Ziel muss man durch einen Sucher leicht finden
- Ich mag große Gesichtsfelder, als auch Planeten sehen
- Mit meiner Digicam ( Minolta Dimage A200 mit 49mm Filtergewinde ) möchte ich zumindest bei ASA400 mal den Saturn fotografieren.
- Öffnung mindestens 200mm
- kleiner €800 incl. Zubehör

Ich bin daher zu folgender Konfiguration gekommen:

- GSO Dobson GSD 200R von TS
- wegen 2" Crayford Auszug
- wegen 42mm Erfle WW in 2 Zoll ( 30x )
- incl Lüfter zum Auskühlen ( billiger als Pyrex etc. )
- 8x50er Sucher
- besseres Lager
- Ich möchte dann den 8x50er Sucher gegen einen Telrad Sucher incl. 90 Grad Spiegel verrechnen
- Okularseitig habe ich vor das 12mm Super Plössl gegen ein TS SW 15mm ( 83x ) und ein TS SW 9mm ( 138x ) ebenso zu verrechnen
- Dann fehlt mir noch ein Adapterring und ein Filtergewinde für meine Digicam ( ca. 40 € zusammen bei TS ) Die Okulare TS SW 15mm und TS SW 9mm können ja mit Adaptern für eine Digicam ausgerüstet werden
- Astrolampe
- Filtertechnisch starte ich dann ersteinmal nur mit einem Mondfilter

Damit komme ich auf so in etwa 650-680 €

Später hätte ich noch Lust auf Binokularen Betrieb umzurüsten. Seitenrichtiges Sehen wäre auch noch ein Ding.

Was meint Ihr zu meinem 'Starterset' ? Habt Ihr noch Anregungen/Ideen ? Fehlt da noch etwas ?

Danke und Gruß aus dem Norden
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hi Nordlicht,

OK, mal ein paar Gedanken dazu. Erstmal zur parallaktischen Montierung: Für visuelle Beobachtung muß die blos Pi x Daumen aufgestellt werden. Wenn ich meine Monti visuell hinstelle, dann besteht die Ausrichtung darin, daß das Stativbein auf der Gegengewichtsseite nach Norden steht, und das war es. Aber selbst diese Ausrichtung ist um 100% besser als die Wackelei, die Du haben wirst, um Saturn bei annehmbarer Brennweite im Gesichtsfeld Deiner Digiknipse zu positionieren.
Ich denke aber, daß diese Geschichte nichts an Deiner Auswahl ändern wird. Aber rechne bitte mit Problemen.

So, nun mal weiter. Das Gerät ist ein schöner Allrounder, kann man nicht anders sagen. Der Lüfter - den musst Du nachbessern, der taugt so nicht. So wie der Lüfter da angesetzt ist, quirlt er blos hinter dem Spiegel die Luft im Kreis. Baue eine geschlossene Rückwand mit einem Loch für den Lüfter, so daß der Luftstrom gezwungen ist, von der Öffnung her durch das Teleskop zu gehen. Nicht vergessen: Eingrifflöcher für die Justageschrauben, eventuell mit Deckeln verschließbar.

Zu den Okularen, ich würde für das Gerät als günstige Weitwinkel die Baader Hyperion vorziehen, vor allem auch im Hinblick auf die Anschlußmöglichkeit Deiner Digiknipse, die kann nämlich mit einem oder zwei Adapterringen direkt an dieses Okular geschraubt werden (der zweite käme eventuell von Minolta in Form eines sogenannten Filtertubus). Die Ringe könnten auch glatt billiger sein, als Deine jetzige Planung.

Das bessere Lager wird von manchen Dobsonauten auch kritisch gesehen, weil sich das Gerät zu leicht dreht. Vielleicht kommt da noch eine Meinung zu in diesem Thread, ich hab das nicht ausprobiert.

Eine Astrolampe bastele Dir am besten selbst. LED-Taschenlampe mit rotem Nagellack ankleistern, oder selbst auf rote LED umrüsten, und fertig. Spart kollossal Kohle.

Der Mondfilter sollte wohl ein 8x Grau (13%) sein, ist nicht falsch, auch für Planeten. Aber wenn Du Deepsky beobachten willst, wird sich für alle Emissionsnebel (aber nicht Reflexionsnebel, Sternhaufen oder Galaxien) ein OIII-Filter lohnen. Der lohnt sich derart, daß unter Vorstadthimmel viele Objekte vom Filter regelrecht "eingeschaltet" werden. Das ist eben auch beim Suchen Thema. Sollte also für die nähere Zukunft eingeplant werden.

Seitenrichtiges Sehen solltest Du abhaken, das nötige Prisma verbraucht zuviel Fokussierweg, den man nur durch vorsatz einer Barlow bekäme. Beim Bino braucht man diesen Barlow-Vorsatz ("Glaswegkorrektor") auch, aber da hat man eben den Bino-Gewinn davon, so daß die Sache lohnt.

Als Sucher würde ich keinen Telrad nehmen. Meiner Meinung nach leistet der Rigel für weniger Geld dasselbe, und mir persönlich reicht ein einfacher Leuchtpunktsucher - ist Geschmacks- und Übungssache.

Dann noch was zu den Okularbrennweiten: 9mm reizt die Planetenleistung des Gerätes bei weitem nicht aus. Hier solltest Du im Bereich 5mm bis 6mm noch ein Okular einplanen. Wenigstens ein einfaches Plössl. Aber für z.B. Kugelsternhaufen macht auch hier ein Weitwinkel (z.B. ebenfalls Hyperion) Sinn. Der gern gemachte Tipp "Speers-Waler Zoom 5-8mm" fällt warscheinlich aus Deiner Preisvorstellung raus.

Tja, soweit meine Gedanken dazu.

Clear Skies
Sven
 
Hi,
mein Senf dazu:
- 42mm WW nur sinnvoll, wenn Du auf 7 AP biologisch bzw bedingungsmäßig kommst.
ggf würde ich hier etwas weniger Brennweite nehmen.
- Sucher, ich bin Peilsuchernutzer, viele andere inzwischen auch, weil es einfach und auch preiswert ist. Müßtest Du mal testen.
- Foto zum Start, das Geld für die Adapter würde ich zunächst sparen nd anderweitig verbraten. Zum Start geht das evtl auch mit der Knipse an Okular halten. Solltest Du Spaß an der Fotografie finden, wirst Du Dich ohnehin neu orientieren.
- Das 15er kann man nehmen, die Lücke zur Übersicht wirst Du schließen wollen. Schon bald. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
- 9 für Planeten- nur in bescheidenen Nächten. Öfter wirst Du mehr Power wollen.

Ich würde auch statt des TSSW 15, den Adaptern und der Lampe vorziehen in ein Speerswaler zoom zu investieren.
Als Rotlicht nehme ich Fahhradrückleuchten aus dem Baumarkt für 2 Euro das Stück die tun es auch.

Was sonst noch angesagt wäre:
Justierhilfe
Karkoschka
Okularkoffer ( Baumarkt 8 € z.B. )
CS
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo 7. Dimension,

was Sven schreibt, kann ich nur unterschreiben. Vergiß ernsthafte Fotoversuche mit einer Digicam am Dobson. Das kann erst Sinn machen, wenn Du den parallaktisierst.

Seltsam mutet Deine Überlegung mit dem seitenrichtigen Bild am Dobson an. Für Erdbeobachtung ist definitiv ein günstiger Feldstecher oder ein Spektiv geeigneter, da die Luftunruhe (z. B. Warmluftschlieren) tagsüber meist kaum über 30-50x zuläßt. Zudem sind Objekte häufig horizontnah oder gar darunter und da müsstest Du dich schon sozusagen auf den Boden setzen... Du müsstest am 200-f/6 eine Barlow vor ein Amici-Prisma setzen, dann hättest Du sozusagen flott ein 200-f/15 und könntest mit einem 32er Okular (max. Feldblende und damit Gesichtsfeld für 1,25-Zoll-Okus) gerade mal mit minimal rund 100x starten, das gibt die Luft tagsüber praktisch nie her. Allerdings würdest Du dank der großen Öffnung all das Luftgewaber (einschl im Gerät selbst) hochaufgelöst sehen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Dann noch: auch mit Pyrex/Quarz/Zerodur-Spiegel kannst Du erst dann mit voller Leistung hochvergrößern, wenn Spiegel und Tubus gut gut ausgekühlt sind, vorher stimmt zwar die Form schon besser, aber die aufsteigenden Luftwirbel im Rohr (Tubusseeing) machen dieses Plus wieder größtenteils zunichte. Hochleistungsambitionierte haben deshalb auch bei Zerodur-Spiegeln effiziente aktive Belüftung, um nicht Stunden zu warten bis man freudvoll hochvergrößern kann. Außerdem ist bei im Verlauf der Nacht weiter (häufig) sinkenden Temperaturen und auch überhaupt zur Koordinierung ("Laminierung") der Luftströmung im Tubus ein auf kleiner Stufe weiterlaufender Lüfter hilfreich.

Einen Winkelpeiler halte ich für eine weise Idee.

Dein Budget gibt ja schon einiges her, schaun wir mal:

Du schlägst eine "Luxusversion" des GSO vor. Wenn ich mir so anschaue, was da im Paket dabei ist, würde ich genau überlegen, ob ich in diese Optionen investieren sollte:

a) das Rollenlager ist eventuell noch mit variabel einstellbarem Filzbremser auszustatten=Bastelarbeit. Viele Dobsonianer haben mit günstigen, etwas größeren Teflon-Pads sehr gute Erfolge. Bei Rollenlagern ist eben leider nicht unbedingt gegeben, daß die Anlaufreibung = Rollreibung gilt (dann also auch leider Slip/Stick-Effekt, somit keine wirkliche Verbesserung.). M. E. ist das Höhenlager mit seinen zu kleinen Höhenrädern das viel größere Manko, doch auch dieses ist durch bessere Position und leichte Vergrößerung der Teflonstückchen zur vollen Zufriedenheit zu optimieren.

b) der Crayford-Auszug ist sicher ein ganz feines Teil. Ich habe nur den Standard-2"-Auszug, bin damit allerdings völlig zufrieden. Nichts wackelt/shiftet/bewegt sich auch bei großer Belastung von selbst. Für f/6 und visuell brauche ich auch keine Untersetzung. Ich persönlich finde, daß am Anfang das Geld vielleicht lieber in gute okularseitige Ausstattung investiert werden kann.

c) der von Sven schon angesprochene Lüfter ohne Platte. Ich habe einen sehr billigen Computerlüfter an eine sehr billige Hartschaumplatte (mit starker Schere zu schneiden) aus dem Baumarkt befestigt und treibe das mit billigen Diskounter-Akkus an. 10 Mignon-Zellen (12V bei Akkus) zum Startkühlen, und dann 4 Micro-Zellen (4,8V bei Akkus) zum Dauerkühlen. Dies ist klein, leicht, wetterfest, schwarz, kostensparend und hocheffizient.

d) das 42er WW: AP 7mm. Ich habe ein 2"-40er Erfle, welches bisher unter allen Himmeln, die ich hierzulande erlebt habe (Münsterland, Sauerland) einen hellgrauen Himmelshintergrund zeigte. Mein 2"-30-mm-UW (BW, 80 Grad!) hingegen mit seiner 5-mm-AP bereitet mir immer Freude, auch wenn die letzten paar Grad des riesigen Gesichtsfeldes nicht völlig scharfe Sterne zeigen. Jedenfalls sind Objekte wie Andromeda, die Plejaden oder h und Chi Persei in ihrer vollen Pracht ein Genuß darin und sie passen auch locker hinein.

Für die - ich glaube rund - 200 € Preisdifferenz zuzüglich der Kosten des angedachten 9er SWMs würde ich sofort zum 5-8-Speers-Waler-Zoom greifen. 80 Grad qualitativ hochwertiges Gesichtsfeld am Dobson bei Hochvergrößerung (da laufen die Objekte schnell raus) ist einfach wundervoll.

Für Planeten - die allerdings ab Jahresende erstmal etwas "abtauchen" für unsere Breiten auf der Nordhalbkugel - kann ich ein Bino nur empfehlen. Ich nutze am Standard-GSO-Dob-200/1200 mit einer vorgeschalteten TS-2"-2x-Barlow (wirkt wg. Abstand etwa 2,5-2,7x)ein Niederpreis-Bino mit 15er SWM-Okularen, erreiche somit etwa 5-6mm effektive Okularbrennweite und muß sagen, das ist DER Genuß. Bequem dauernd reinschauen ohne zu ermüden, die besten Luftruhebedingungen abwarten und dann die hirngeleistete vielleicht 25%-Zusatzwirkvergrößerung auskosten. Da brauchts auch nicht unbedingt einen Filter (Hochvergrößerung, Verluste, Zweiteilung). So besehen könnte sogar eventuell vom SW-Zoom abgesehen werden, allerdings hätte das zur Folge dann a) 8mm als Oku-Brennweitenstufe fehlen, b) für schwache Objekte sehr wenig Licht ankommt und c) für 2"-Barlow, Binoansatz und Okularpaar wohl mehr zu berappen wäre. Leider gehts am Newton mit Bino-Ansatz nicht ohne Barlow/Wegkorrektor.

Ich hoffe, ich habe den einen oder anderen Hinweis geben können. Du wirst Deine Entscheidung sicher besonnen treffen, schreib mal, wenn Du magst, wie Du Dich entschieden hast, wenn erste Beobachtungen unterm Sternenzelt erfolgt sind.

Vielleicht kannst Du ja mal Sternfreunde in der Nähe treffen und beim gemeinsamen Beobachten noch einiges ansprechen.

Schließen möchte ich mit allgemeinen Tipps:

1. warme Kleidung (Polar, Jäger, Angler; bes. Stiefel!)
2. Karkoschka-Himmelsatlas
3. Fahrrad-LED-Leuchte
4. das kleine Einmaleins der optimalen Newton-Nutzung:
a) kühl trocken lagern
b) früh offen zenitausgerichtet aufbauen
c) aktiv ventilieren
d) Sucher/Peiler an Polaris ausrichten (läuft nicht raus)
e) bei kaltem Spiegel justieren (Stern, evtl. vorher mit Laser; oft nur Justagekontrolle)
f) zenitale Objekte bevorzugen
g) von lichtschwach nach flächenhell, wenn möglich (am Planeten geht die Dunkeladaption flöten)
5. das kleine Einmaleins des Dobson-Tunings:
a) Tubusschwärzung optimieren, falls nötig (Schwarzvelours/Filz Tubus und OAZ für besseren Kontrast)
b) Mittenmarkierung anbringen (zur Justagekontrolle/Laser)
c) gewissenhafte Justage am Stern mit Geduld (braucht gutes Seeing)
d) Tubus bei Bedarf verlängern (leicht konisch auseinanderlaufend gegen Streulicht v. a. bei Restmond, Tiefschwarz)
e) Tubus aktiv belüften (unten aus dem Tubus Luft absaugen und bodenwärts pusten lassen bei senkrechtem Instrument)
f) Teflon-Stück-Größe und -Position optimieren
g) billige Heizkörpertapete zur Außenisolation mit Riemen/Klett/Gummi/alten Gürteln anbringen
6. Auch ein Bogen Sonnenfilterfolie für visuell (für die volle Öffnung! NICHT OKULARSEITIG - erblinden droht!!!) ist eine interessante Option.

Viel Spaß beim Wiedereinstieg in diese schöne Freizeitbeschäftigung wünscht neben

klaren Himmeln und Top-Bedingungen

Matthias.
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Ersteinmal Danke für eure Tips !
Also, nach einigem Überlegen und reichlich Websites lesen bin ich soweit:

Version 1:
GSO BCR200
- BCR Version wegen Crayford, soll doch besser sein !
- mit TS WA 32, 2"
- mit Rigel Finder
- mit Hyperion 17, 8 und 5mm !
- Digiadapter f. Hyperion ( nur 16€ )
- Justierokular 45€

Summe: ca. 900 €

Habe mir gedacht anstatt ein 21mm UND ein 13mm langt auch das 17mm <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Version 2:
Dito nur als BCR250 !

Summe: 1074 €

TS hat noch aktuell in eBay ein 'leicht angestaubtes' aber neuwertiges für 100€ weniger, d.h. 974€

Ich habe erstmal noch 3 fundamentale Fragen:

1. ) Sind die Baader die knapp 60€ pro Okular Aufpreis gegenüber den TS WA Okularen wert ? Bzw. 70€ gegenüber den TS SW ? Oder verbaue ich mir mit den günstigen Okularen den Sprung auf f/5 Dobsons mit 250/300mm Spiegel ?
2. ) Wegen den 175 bzw. 70 Euro Aufpreis lohnt sich der Aufpreis von 8 auf 10" ? Im Falle Baader Hyperion gehe ich von guten Okularen aus, also müsste die Abbildungsleistung auch bei Planeten ok sein ?
3.) Zum Justieren, reicht da das Justierokular, oder muss ein Laser auch noch her ? Und soll ich bei TS nach einer Mittenmarkierung fragen ? Bleibt die immer drin ? Oder nur zum Justieren ?

Karoschka kommt übrigens nächste Woche.

Vielen Dank nocheinmal an euch alle !

Kai
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo Kai,
zu Deinen 3 fundamentalen Fragen kann ich Dir (noch) nicht weiterhelfen aber zur Info folgendes:
habe mir letzte Woche bei TS das BCR250 über ebay zugelegt (war auch ein Messestück - 100 Euro günstiger). Solltest Du Änderungswünsche an der Auslieferung haben z.B. wg Okulare usw. melde Dich direkt !!! nach Ersteigerung bei TS. Mein Gerät ging schon 30 minuten später raus und war am nächsten Tag da !! Muss sagen, das Gerät ist absolut neuwertig.
Mit dem Rollenlager bin ich noch nicht ganz zufrieden, da arbeite ich noch dran. First Light war augfgrund des schlechten Wetters noch nicht möglich.
Der Preisunterschied des BCR250 (Normalpreis 698,-) zum GSD250 E (448,-) ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt.
Den Lüfter kann man für kleines Geld selbst einbauen, das Rollenlager ist so überwältigend nicht (siehe auch www.pteng.de)- bleiben 'nur' der Crayford und ein zus. Okular.
Wäre nicht der etwas günstigere Preis als Ausstellungsgerät, hätte ich wohl eher das GSD 250 E genommen und sinnvoll aufgerüstet.

Gruß
Thomas
 
Ich stand vor einiger Zeit vor der selben Frage (mit Ausnahme der Okulare, die hatte ich schon). Ich habe den GSO 8 Zoll BSR gekauft. Ein wichtiger Grund für mich war die Transportabilität. Ich hatte bereits zwei Fernrohre die mit Montierung, Tubus und Zubehör nur sehr schwer zu transportieren waren. Ich wollte ein Fernrohr bei dem ich alles (Rockerbox, Tubus, Zubehör) ohne Mühe auf einmal vom dritten Stock zum Wagen tragen konnte. Beim 10er ist das nicht mehr so leicht.

Der Crayford Auszug ist (verglichen mit meinen alten Zahn- und Trieb Auszügen) ein Traum. Bei hohen Vergrößerungen ist das Fokusieren vollkommen mühelos und präzise. Kann ich nur empfehlen! Nachteil ist, dass der Weg kleiner ist als bei einem konventionellen Auszug. Du wirst, unter Umständen, eine Verlängerungshülse brauchen um bei manchen Okularen den Fokus zu erreichen. Ich würde das beim Kauf gleich prüfen (lassen).

Die Rollenlager waren bei mir zu leichtgängig. Ich habe das mit zugeschnittenen Filzfliesen aus dem Baumarkt gelöst. Du kannst sie dir aber auch direkt bei TS mitschicken lassen.

Lass dir auch die Mittenmarkierung dort draufmachen (ich nehme an die machen das). Als Standard ist sie nicht dabei. Die Mittenmarkierung bleibt immer drin. Da dieser Bereich ja vom Fangspiegel "verdeckt" wird stört sie optisch auch nicht.

-Rainer
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo Thomas,

bin zwischenzeitlich auch auf die Idee mit dem GSO 250E gekommen. Im Vergleich zum 200E sind da nur ca. 20€ Aufpreis drin, rechnet mann den teureren 8x50 Sucher, und das RK32 Okular ab.

Und für 20€ kann man ja mal 10" nehmen.

gruß

Kai
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo 7th_dimension,

1. ich würde das Speers-Waler-Zoom 5-8 mm (80 Grad Gesichtsfeld) als leistungsfähiger als die genannten 5er und 8er Festbrennweiten einschätzen, da Du a) mehr Gesichtsfeld hast (beim Dobson laufen die Objekte schnell raus, da Du ja die scheinbare Himmelsdrehung mitvergrößerst) und b) weil Du Dich bequem an die jeweils optimale Vergrößerung im Hochvergrößerungsbereich herantasten kannst. Die Achtzoll-Dobsons sind f/6, da kommst Du bei Einstellung 5mm auf 5/6 mm AP=0,83mm, das ist für Planeten schon mal recht gut. Beim (z. B. 10-Zoll-)f/5-Scope erzielst Du "nur" 5/5 mm AP=1,0 mm. Das wäre für Planetenbeobachtung vielleicht etwas knapp und würde schon noch für eine Erweiterung der Okularbrennweitenpalette nach unten hin sprechen. Sicherlich ist der Öffnungsgrößere der Leistungsfähigere.

2. Was möchtest Du genau mit Deiner Digicam am Dobson machen - oder willst Du bald parallaktisch montieren? Wenn die Cam in afokaler Projektion per Okular betrieben werden sollte, um vielleicht bei sehr kurzer Belichtungszeit einen halbwegs getroffenen Mondausschnitt zu fotografieren, würde ich auf ein "Leitrohr" bestehen. Allerdings würde ich auch eine parallaktische Montierungsweise andenken.

3. Peiler statt Sucher ist vielleicht eine Überlegung zur Modifikation des Angebots.

4. RK-Designs sind glaube ich eher nicht sehr weitwinklig und an f/5 randschärfemäßig an der Grenze, da hilft vielleicht die Suchfunktion hier.

Klare Himmel mit Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hi,

also was Du so Fundamentalfragen nennst... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

OK, also
1) die Baader sind denn Aufpreis in folgenden "Disziplinen" wert:
- Einblickverhalten (bequeme und brillentaugliche 20mm)
- gute Leistung besonders an großen Öffnungsverhältnissen (f/4 ist größer als f/10!), wo die TS-WA einbrechen.
- vignettierungsarmer Direktanschluß für die Digiknipse
2) Die Abbildungsleistung bei Planeten ist OK, aber nicht wegen des Preises. Es gibt viel günstigere Okulare, bei denen die Abbildungsleistung genauso OK ist, und es gibt für denselben Preis "Planetenokulare", bei denen die Abbildungsleistung besser ist. Aber nicht zusammen mit den Eigenschaften der Hyperions insbesondere Augenabstand.
Für die Planetenbeobachtung lohnt der 10" auch nur "sehr selten", weil einfach das nötige Wetter sehr selten ist. Du brauchst einen Standort mit guter Luftruhe (Wiese, Waldumgebung) und dann eine von den 3 bis 5 Nächten im Jahr in denen die Luftschichtung passende Luftruhe gestattet, um die höhere Auflösung von 10" gegenüber 8" auch ausnutzen zu können.
Der Gewinn des 10" liegt in der besseren Deepsky-Leistung.

3) Die Mittenmarkierung sollte man unbedingt anbringen lassen, sie stört das Bild ja nicht, da hinter dem Fangspiegel verborgen. Bei f/6 ist die Justage noch entspannt, ich nutze aber am liebsten Barlowed-Laser.

Matthias Vorschlag mit dem Speers-Waler Zoom ist teurer, aber durchaus richtig. Wenn die Kohle dafür da ist und nicht mit Brille beobachtet werden muß (muß man nur mit Hornhautverkrümmung), dann leistet das Speers Waler Zoom viel bessere Dienste. Besonders schön ist das große Gesichtsfeld und der Stufenlose Zoom mit dem man sich an eine optimale Vergrößerung je nach Objekt und Bedingungen herantasten kann. Bei f/5 hat es eine leicht feinere Sternabbildung als Hyperions (und deren Vorbilder LVW). Es kann also 5mm und 8mm Hyperion mehr als ersetzen, kostet aber auch entsprechend. Für die Digitalkamera ist das Zoom nicht so gut geeignet, da es dafür kein Anschlußgewinde hat und auch nicht den nötigen Augenabstand, der mit der Digiknipse wichtig ist.

Nochwas zum Crayford: Ich halte den bei visueller Beobachtung und Planetenfotografie für unnötig, bei den GSO-Auszügen die mir begegnet sind, war das Shifting nie störend. Das bei dieser Version aber beigelegte RK-Okular würde ich mit einem 2" Aufsuchokular mit mehr wahrem Gesichtsfeld verrechnen lassen. (Man kann aber natürlich auch mit dem RK auskommen.)

Clear Skies
Sven
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo,

sagt mal, ich bin Brillenträger mit 7 Dioptrien. Kann ich durch alle Okulare scharfsehen ? Pakt das der OAZ ? Habe keine Hornhautverkrümmung.

Any Ideas ?

Danke schoneinmal

Kai
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo Kai,

uff, 7 Dioptrien klingt, als hättest Du beide Augen zusammengerechnet... Au weia. Aber das lässt sich ausgleichen, mit genügend Fokussierweg. Negative Dioptrien bedeuten aber, daß man das Okular weiter nach innen drehen muß, und manche Kombinationen aus Teleskop und Okular sind da schon für Normalsichtige knapp. Es kann also passieren (ohne daß ich Dir Angst machen will), daß Du mit manchen Okularen an bestimmten Teleskopen nicht mehr in den Fokus kommst. Das lässt sich aber schlecht voraussagen. Ein Anhaltspunkt ist nur, daß Teleskope, die für die Fotografie genutzt werden können, generell unproblematischer sind, weil eine Kamera auch gut 50mm Weg nach Innen braucht (denn vom T2 Anschlußadapter zum Film/Chip sind es genormte 55mm).
Bist Du weitsichtig, dann musst Du nach Aussen fokussieren, und eventuell eine Verlängerungshülse einsetzen.

Falls Du übrigens Kontaktlinsen verträgst, so sind zumindest Tageslinsen eine gute Sache. Ich würde die auch tragen, aber ich kriege die fiesen Dinger irgendwie nicht rein, und wenn sie drin sind dann erst recht nicht wieder raus. Müsste das üben, finde aber keine Muße dazu...

Falls Du keine Tageslinsen tragen willst, dann solltest Du das Teleskop nicht mit einem optischen Sucher kaufen. Meine -4,25 Dioptrien bringen die Sucherfokussierungen immer an den Anschlag (die Dinger werden ja fokussiert, indem man vorne am Objektiv herumschraubt). Dann nimm lieber einen Leuchtpunkt-Sucher, müsste der Händler eigentlich problemlos tauschen. Ich komme mit dem Leuchtpunkt (=Peilsucher) ohnehin besser klar.

Clear Skies
Sven
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Bestellt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

So habe heute meine neue Einsteigerkiste bei TS bestellt !

Es ist das GSO 200E aus der TS-Schnäppchenecke
- mit LOW Expansion Spiegel ( brauche ich nicht wirklich, ist aber halt dabei )
- mit Spiegel Mittenmarkierung
- Mit Justierlaser
- Rigel Quickfinder
- Okulare: 2" TS WA 32 ( 37x ), 1.25" TS WA 15 ( 80x ), Baader Hyperion 8mm ( 150x )
- Mondfilter 1,25"

Preis alles zusammen 630 Euro + Versand, damit habe ich erstmal ALLES, bleibe in meinem finanziellen Rahmen, und habe noch etwas Luft für Erweiterungen etc.

Ideal wäre es gewesen wenn alles incl. Versand 500 Euro gekostet hätte, aber dann wäre es halt nicht komplett und auch qualitativ nicht unbedingt OK.

Habe mich gegen das 250E entschieden:
- Zu groß ( Freundin wird wahnsinnig ! )
- zu wenig Leistungsgewinn im Vergleich zu 8", wenn dann 12"
- 100€ Preisdifferenz
- später nur teuer auf eine Montierung zu bringen

Danke an euch alle, werde nach dem 1st light mal berichten.
Noch eine Info für Sven: Ich habe Tages-Kontaktlinsen, solltest Du auch mal probieren <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Gruß

Kai
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Also,

Dob am Dienstag vor einer Woche bestellt, am Freitag war alles da. Aufbau war unproblematisch, der Rigel Finder kaputt, muss umgetauscht werden.
1st Light hatte ich am Samstag letztes WE.

Habe folgende Objekte aus meinem Garten beobachtet ( Wiese, ca. -3 Grad ):
- Mars
- Saturn
- Mond
- Orionnebel
- M31
- Plejaden

Zeit: 0:30, Aufbau 12:30, also 1 Std Auskühlzeit.

Was mir auffiel:

1. Ich hatte insbesondere bei den Planeten Mars/Saturn oft 'doppelte' Planeten, quasi ein etwas schwächeres Geisterbild knapp unter dem Planeten verschoben. War dann später fast weg.
2. Mars, Saturn sind sehr klein bei 150x, aber immerhin habe ich jetzt das erste mal die Saturnringe gesehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
3. Seeing war anscheinend nicht soo gut, denn ich konnte die Cassinische Teilung bei Saturn nur erahnen. Ebenso Marsdetails.
4. M31 ist im TS WA32 nur ein schwacher Fleck gewesen, aber dafür sehr ausgedehnt
5. Orionnebel und Plejaden waren am schönsten

Generelle Optische Bemerkungen:
1. In Starker Vergrößerung (150x) fransen Sterne leicht aus.
2. Bin vom Baader Hyperion 8mm etwas enttäuscht, da der Kontrast im Vergleich zum 15mm TSWA einfach um Faktoren schlechter ist. Saturn ist im TSWA 15 viel schärfer und kontrastreicher, ebenso der Mond. Mit dem TSWA15 ist der Himmel nach der hellen Mondoberfläche vollkommen schwarz, im Baader ist er grau. Aber vielleicht ist es für diese Beobachtungen an Planeten/Mond auch nicht gebaut, da es mir am Orionnebel wesentlich besser gefallen hat.
2. Das TSWA 32 muss ich ca. 1cm aus dem Okular herausnehmen, damit ich noch in den Focus komme. Ansonsten ist es einfach fantastisch ! Einblichverhalten, Gesichtsfeld, Wow !
3. Den Fangspiegel habe ich auch bereits etwas verstellt da der Laserpunkt ca 1cm aus der idealen Mitte herausgelaufen war. Dabei ist mir aufgefallen das beim Einstellen des Fangspiegels die Streben doch etwas durchbiegen !

Zur Montierung:
- Das Dobson fällt nach vorne, wenn man keine Gegengewichte hinten dranbaut, ist aber ein bekanntes Problem.
- Nachführen ging echt einfach, aber es ist schon erstaunlich wie schnell Saturn bei 150x aus dem 68 Grad Gesichtsfeld wieder heraus ist.

OAZ:
- Super, Im Vergleich zu meinem Bresser eine 1000% Steigerung

Also etwas Ernüchternd, aber ich werde mal aus meinem Dorf auf einen Acker fahren um Streulicht von Straßenlaternen etc. auszuschalten.

Was ich definitiv ausprobieren möchte ist:
- Vergleich Baader Hyperion 8mm vs. TSWA 8,6mm vs. TS Superplössl 9mm
- Vergleich Ortho von Kasei 5/6mm vs TS Superplössl 5/6mm
- Filter UHC gegen Streulicht
- FarbFilter für Kontrast etc.
- Mondfilter

Überlege den TS Okularkoffer zu kaufen, aber gebrauchen könnte ich lediglich das 6mm und 9mm TS Superplössl und die Filter. Der Koffer an sich ist auch praktisch als Okularablage, Frage ist nur ob da das 2" reinpasst.
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo Kai,
Gratulation zum Skope und zum recht gelungenen First Light.
Ein paar kleine Anmerkungen hätte ich:
1. Du wirst nicht umhin kommen, Dich mit der Newton-Justierung auseinander zu setzten. Mit dem Laser Checken und den FS passend drehen ist KEINE Justierung. Das sollte schon die mässige Planetenleistung und Sternabbildung erklären. Gerade auch den Abfall bei höheren Vergrößerungen.
Ich empfehle mal die Justirung nach "Pteng.de".
2. Optimierungen helfen
a) Tau-/Streulichtkappe
b) saugender Lüfter hinter HS gegen Tubusseeing und um den HS auch weiter sinkenden Temperaturen anzupassen.
c.) Veloursfolie in Tubus und OAZ zur Kontraststeigerung
d) ein Versatz der Teflon-Pads nach aussen kann etwas gegen die Kopflastigkeit bringen, den Rest kannst Du beim Lüfteranbau holen.

Das hellere Bild im 8 mm Hyperion gegenüber dem 15er Okular macht mich etwas ratlos, das sollte im Normalfall
umgekehrt sein. Die Fokuslage scheint mir auch seltsam, aber es geht ja.
CS
*entfernt*
PS: Wenn Du, aus Unzufriedenheit, nun weitere Okulare im höher vergrössernden Bereich testen willst,
so empfehle ich Dir dringend, das Speers Zoom 5-8 mm in den Test einzubeziehen.
Das Okular braucht viel intrafokalen Weg und den hast Du, wenn Du das TS WA rausziehen musst auf jeden Fall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hi,

also die Doppelbilder, die Du anfangs bei Saturn gesehen hast, kommen von der Spiegelverspannung während der Auskühlzeit. Das ist relativ normal, sollte aber nach einer Stunde weg sein. Wenn es niemals ganz weggeht, könnte es ein Zeichen für einen zu fest verklammerten Hauptspiegel sein. In kalten nächten wird von vielen Dobson-Besitzern ein Problem mit der Fangspiegelhalterung gemeldet. Wenn die aus Plastik ist und einen Rand um den Spiegel hat, dann kann das Plastik in der Kälte stärker schrumpfen als das Glas und so wird der Fangspiegel eingequetscht und liefert dann auch schlechte Bilder.
Das "Ausfransen" der Sterne kann von schlechtem Seeing stammen. Wenn das Gerät keinen Lüfter hat (oder keinen richtig angebauten Lüfter), dann dürfte es sich bei solchen Temperaturen um Tubus-Seeing gehandelt haben.

Dein Hyperion hat offenbar Streulichtprobleme. Wenn ich das richtig verstehe, hattest Du störendes Mondlicht. Das macht vielen Okularen zu schaffen. War denn nun der Mond dabei im Gesichtsfeld, oder leicht ausserhalb? Vielleicht kontrollierst Du mal die Mattlackierung in der Steckhülse.
Das Hyperion müsste auf jeden Fall am Rand des Bildfeldes eine Aufhellung zeigen, zur Mitte hin aber lässt das nach, so daß die inneren 50° des Feldes gut sind. Da ich im Moment die Hyperions unter die Lupe nehme, würde mich eine genaue Beschreibung interessieren.
Was die Saturnbeobachtung angeht - meinst Du da zunächst nur das dunklere Bild? Das wäre ja normal und bedingt durch die Vergrößerung, aber um das einzuschätzen ist Dein Gedanke, andere Okulare um 8mm damit zu vergleichen, schon richtig.

Clear Skies
Sven
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo,

also wenn die Doppelbilder von der Spiegelverspannung während der Auskühlzeit kommen, dann frage ich mich was mein 'Low Expansion bzw Zero ! Expansion Spiegel' dann taugt. OK der Temperaturunterschied war enorm ( innen 20 Grad, draussen -3 Grad ).

Das GSO Dobson hat keinen ! Lüfter. Aber ich dachte mir das das sogenannte Tubusseeing nach spätesetens 1 Stunde auskühlen weg ist ?

Hyperion: Mattlakierung ist einwandfrei !
Mir hat einfach der Kontrast nicht gefallen. Beispiel Mondobefläche zum Resthimmel. Im TSWA war die Mondoberfläche sehr hell, und der Himmel dahinter tiefschwarz. Im Baader war die Mondoberfläche erstaml etwas dunkler, nicht so kontrastreich und der angrenzende Himmel einfach grau und nicht pechschwarz wie im TSWA 15.

Na ja ich werde besimmt noch detallierter beobachten lernen und auch einmal besseres Seeing haben, denn die Luft hat schon 'gewabert', war eindeutig zu sehen.

Gruß an euch und vielen Dank für alle Tipps.

Kai
 
Re: Einsteiger Konfiguration bitte schaut mal dara

Hallo Kai,

Du musst bedenken, daß der Mond natürlich im TSWA 15 so grell ist, daß man eine Himmelsaufhellung schlechter bemerkt - das kannst Du aber selbst am besten Abschätzen. Mir sind bei 21mm, 13mm und 5mm Stratus wie Hyperion bei der Mondbeobachtung keine derart üblen Aufhellungen aufgefallen, aber sowas kann ja je nach Teleskop und auch je nach erwischtem Exemplar anders sein.

Tja, zum Low Expansion oder Zero Expansion - also Low ist eigentlich ungleich Zero, und so könnte es schon zur Verspannung kommen. Möglicherweise könnte eine Art "Warmluftgradient" im Rohr auch eine Rolle spielen, ist aber ziemlich unwarscheinlich. Wie steht es denn mit Lüftung? Und was ist mit einer Verspannung des Fangspiegels?

Clear Skies
Sven
 
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