einsteiger teleskop für unterwegs

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Hmm... ich kanns schwer einschätzen, aber ob das so richtig was für Wanderungen ist? Son bischen wiegt die Rockerbox ja schon, und ganz unsperrig ist sie auch nicht...
 
jo hab vielleicht falsch ausgedrückt ..also keine stundenlangen wanderungen ...evtl auf einen höheren berg mit 20-30min.


und qualitätsmässig denkt ihr ich bräuchte da noch okkular dazu wenn ja welche?? und dieser geeignet für deep sky?

 
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Vom Minidobson halte ich persönlich rein garnichts. Und vom Mini-Skywatcher schon erst recht nichts.

Mach`s wie Antares es vorgeschlagen hat: Schau Dich nach einem Großfernglas um und setze es auf ein normales Fotostativ. Damit bist Du besser bedient.

Der Dobson ist nicht ganz so mini wie es den Anschein macht und damit siehst Du ungefähr ein drittel von dem, was da zu sehen versprochen wird. Der Mini-Skywatcher auf der abgebildeten Montierung kostst vielleicht genausoviel wie eine Jahreskarte für`s Planetarium. Dort wäre das Geld besser angelegt, sorry.

Schau im Biete-Forum nach einem mittelmäßigen und daher bezahlbaren Großfernglas.

CS
Winfried
 
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Hi!

Bei den ganzen Mini-Dingern wirst Du auf dem Berg das Problem haben, dass kein Tisch in der Nähe ist... und das Okular dann entweder in Knie- oder Knöchelhöhe ist.
Der Skywatcher dürfte ziemlich bunte Bilder liefern, außer Du verwendest ihn im selben Vergrößerungsbereich wie ein Großfernglas (ist halt nur ein Achromat und dabei noch ein ziemlich kurzbrennweitiger), und für den Dobson dürften Okulare, die ein hübsches Bild liefern, deutlich teurer sein, als der Dobson selbst. Was die Größe angeht: Das Rohr ist etwa einen halben Meter lang.

Am sinnvollsten wäre wirklich ein größeres Fernglas mit Stativ oder eventuell noch ein Spektiv, was auch höhere Vergrößerungen ermöglicht - Celestron hat ein paar in der Preisklasse, wobei noch durch kein's durchgeschaut hab, die anderen Händler und Hersteller haben bestimmt auch was ähnliches im Angebot. Da müßtest Du mal hier nach Spektiv suchen.

Deine beiden ausgesuchten sind zwar billig, dürften aber leider auch frustfördernd wirken.

Gruß,
Alex
 
Zitat von duckinger:
...evtl auf einen höheren berg mit 20-30min.

Dafür muss man doch nicht nach etwas Ultrakompaktem suchen.
Man sollte halt abwägen, ob man 30 min Wandert und vielleicht noch etwas beobachtet, oder ob man 30 min zu seinem Beobachtungsplatz läuft.
Beide Varianten klingen im ersten Moment gleich, spechen aber von völlig unterschiedlichen Gerätschaften.
Selbst mein 6" mit ADM lässt sich komplett so weit tragen.

CS
Jürgen
 
Hallo

Das beste wäre,wie schon genannt,ein Großfernglas auf einem Fotostativ,oder ein Bino,der aber etwas teurer werden würde.

Grüße
Manfred
 
Hallo Leute,

zunächst Mal ist der Starblast keine Kuriosität sondern ein respektables Teleskop.
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=50255&SearchTerms=Starblast
Ein kleiner Testbericht eines versierten Sternenfreundes.

Ob er so ideal ist, ist eine andere, berechtigte Frage.
F/4 ist sehr okular-/justierkritisch, aber mit einem 22er LVW als Übersichtsokular und den beiden Speers-Zooms könnte man auch bei gehobenen Ansprüchen klar kommen. :cool:

Ich persönlich würde dann eher zu noch etwas mehr Gepäck (mehr Öffnung) oder zu etwas weniger Öffnung und Ausgegung auf größeres Feld tendieren.
Ich halte z.B. einen 130/650er Newton (F/5) auf Selbstbaurockerbox oder einen 80er ED auf azimutaler Monti für das bessere, vielseitigere Gepäck zum Gipfelsturm, ob man das natürlich allzu oft macht ist eine Frage der ehrlichen Selbsteinschätzung.
Ansonsen kann ein kleines Spektiv oder ein gutes Fernglas durchaus eine Alternative sein, weil man es trotz aller Nachteile häufiger nutzt.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Galaxien sind immer knifflig - entweder Du hast was riesengroßes wie die Andromedagalaxie, die mit über sechsfachem Vollmonddurchmesser am besten im Fernglas wirkt, oder Du siehst selbst im 8- oder 14-Zöller nur einen verwaschenen Nebelfleck, bei dem eventuell Spiralarme zu erahnen sind. Mit zunehmender Erfahrung kann man ein paar Strukturen mehr erahnen, aber eindrucksvoll sind die Dinger erst, wenn man weiß, was man da eigentlich sieht. Der Anblick im Teleskop ist immer mager.

Bei Nebeln kommt's drauf an, was für welche. Der Orionnebel geht schon im Fernglas, Nordamerika hab ich bislang *nur* im Fernglas gesehen; beim Orionnebel schadet zusätzliche Vergrößerung aber keineswegs. Vielmehr einsteigergeeignete Gas- (Emissions-) Nebel gibt's eh kaum. (Als das definier ich einfach mal alles, was ich einem Anfänger im Teleskop zeigen würde und mehr als ein enttäuschtes Aaaa-ha erwarten kann).

Planetarische Nebel sind bis auf den Hantel- und ich glaube den Rosettennebel (?) sehr klein und benötigen hohe Vergrößerung - ich würde sagen, so ab 100x wird's langsam deutlich flächig. Ringnebel bei kleiner Vergrößerung ist ein Sternchen, kein Nebel.

Für die helleren Nebel geht also auch ein Spektiv mit kleiner Öffnung ganz gut (grad in den Bergen, wenn der Himmelshintergrund schön dunkel ist), bei Galaxien lohnen sich nur wenige. Wobei es genug Leute gibt, die der Meinung sind, dass Deep-Sky eh erst ab 8" geht :)

Sichelgestalt der Venus, Saturnringe und anderes geht im Spektiv auch schon recht gut, auch wenn sie relativ klein bleiben. Mond lohnt in jedem Teleskop, mit 60x ist er zwar nicht so der BRüller, aber bei den 100x oder so deiner beiden oben genannten Teleskope geht auch nicht soo viel mehr.

Produktvorschläge kann ich keine machen - ich hab zwar den 80/600ED von Celestron, der bei Celestron auch als Spektiv läuft, aber oberhalb deines Preislimits liegt. Kleine Warnung zu den Spektiven: Wenn kein ED dabei steht, sind's glaub auch nur Achromaten, zeigen also bei hoher Vergrößerung Farbe. Da die Vergrößerung auf ca. 60x beschränkt ist, dürfte sie dann aber nicht zu sehr auffallen. Um auch bei hohen Vergrößerungen scharfe, farbreine Bilder zu kriegen, braucht man entweder eine deutlich längere Brennweite (f/8, f/10, f/15 oder mehr), deutlich teurere Linsen (ED oder andere Apos) oder ein Spiegelteleskop - daher macht die relativ geringe Vergrößerung bei Spektiven durchaus Sinn. Und tagsüber kann man sie auch gebrauchen. Beim Kauf aber nicht vergessen, dass ein solides Fotostativ mit Videoneiger o.ä. noch dazu kommt.

Ich hab die entsprechenden Geräte aber noch nicht in der Hand gehabt, daher kann ich dazu nichts konkretes zu bestimmten Modellen sagen. Ich weiß nur, dass mich das letztjährige Modell vom Lidl keineswegs überzeugt hat - starker Tunnelblick/kleines Gesichtsfeld.

Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.

Gruß,
Alex
 
das kommt darauf an... üblicherweise sind Zoomobjektive dran, die fest eingebaut sind, oder ein spezielles Maß haben, aber es gibt auch welche mit ganz normalen 1,25"-Okularen. Geh der Einfachheit halber mal davon aus, dass sie fest sind, hängt aber vom Modell ab.

Alex
 
Spektive haben meist eine Vergrößerung von 20-6ß fach als Zoomokular. Dafür sind sie ausgelegt und daher sollte man auch nicht noch mehr vergrößern, da es wohl nichts bringen würde.

CS
Winfried
 
Hi Duck
Du jagst jetzt hier ein Gerät nach dem anderen in den Thread, die z.T. sehr unterschiedlich sind. Auch unterschiedllich geeignet.
Bei mir entsteht der Eindruck das Du keinen Plan geschweige wirkliche Vorstellungen von der Sache und den Anblicken hast.
Daher kauf erst mal nichts.
Mach Dich schlau aber nicht durch Einzelproduktabfragerei
sondern indem Du Dir mal die grundlegenden Themen aneignest.
Förderlich wäre auch wenn Du mal live Erlebnisse hättest.
Homepages, Sternfreunde oder Vereine sind da erste Anlaufstelle.
Danach gehst Du Deine Anforderungen und Bedingungen mal durch und selektierst mögliche Kandidaten heraus.
Ansonsten wird das hier ein Produktvorstellungsendlosthread der Dir wenig Erkenntnisgewinn bringt.
Dann fragst im Sommer nämlich immer noch in der bisherigen Art.

Der kleine Mak ist ein reines kleines Planetengerät und für DS nur mit größten Einschränkungen gewinnbringend verwendbar. Dafür ist er ultrakompakt und leicht zu montieren.
CS
 
jo wollte wie gesagt was für unterwegs wo ich bischen was sehe also so richtiges deep sky ist mir schon klar das das erst mit besseren geräten funktioniert

aber jetzt für wanderungen und urlaub denke ich ist dieser okay
 
Hallo Duckinger,

jo wollte wie gesagt was für unterwegs wo ich bischen was sehe also so richtiges deep sky ist mir schon klar das das erst mit besseren geräten funktioniert

aber jetzt für wanderungen und urlaub denke ich ist dieser okay

Jo, aber lange Brennweite und laaangsames Öffnungsverhältnis ist das Gegenteil von einem DS Spezialisten und noch weit genug von einem Allrounder entfernt.

Schau mal: Du willst ein Gerät für Wanderungen, warum? Weil der Himmel dort wo du hinwanderst oder reist tendentiell dunkler sein wird und was willst du unter dunklem Himmel gucken? Sicher nicht Mond und Planeten die man auch von Zuhause problemlos beobachten kann, sondern eher Deepsky...

Das hat auch nichts mit besseren oder schlechteren Geräten zu tun, sondern dass verschiedene Typen mit verschiedenen Eckdaten einfach für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert sind. Ja, man kann so einen Minimak auch im Bereich DS einsetzen, ich hatte mal kurzen einen 102/1400 Mak, der ist ja nochmal grösser als der von dir rausgesuchte 80er aber vom Hocker reisst der nicht gerade was DS angeht, M13 hat er schon nett "anaufgelöst" aber das wird der 80er schon nicht mehr so gut bringen...

Ich würd auch sagen, dir erstmal Geräte anzuschauen und vor allem durchzuschauen, ohne diese Erfahrung wirst du bei aller Theorie keine Entscheidung für dich finden.

Grüsse Benny
 
Hi,

hast Du Dich denn Mal mit dem von mir verlinkten Test Deines ersten Favoriten befasst?
Warum bist Du davon abgekommen? Es kann Gründe geben, aber welche Gründe sind Deine Gründe?
Besser geeignet als der nun ins Feld geführte Mak ist das Teil auf jeden Fall. Auch ein kleiner FH könnte Deinen bisher bekannte Zielen bei gleicher Tranportfreundlichkeit näher kommen als ein Mak.
Du solltest wirklich Mal eingene Beobachtungseindrücke gewinnen bevor Du irgend etwas kaufst.
Sternenfreunde gibt es überall.

CS
*entfernt*
 
entscheidung liegt natürlich an dem preisleistungsverhältnis und hin und wieder mal zum zwischendurchspechteln und mitnehmen denke ich ist der skm80 geeignet ebenso als fernrohr ersatz tauglich

denke auch nicht das das ts 80 soviel besser wäre..

und von dem dobson bin ich wegen der rockerbox abgekommen und ebenso weil ich mit dem zu wenig natur sehen würde was ja mit dem skm80 kein problem sein dürfte



 
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