Einsteiger-Teleskop gesucht

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wenn man sich das hier so alles durch liest, scheinen dieses Hobby, da speziell die Astrofotografie, lauter Irre zu betreiben.
Wenn man sich gleich zum Start dieser Gruppe zugehörig fühlt und dem Hang zur Selbstquälung, Kälte, schleppen, dunkel, Computer,... ... ... zugeneigt ist, dann man lo
Und an den Threadstarter, um es mit den Worten vom Lesch zu sagen: "Sind sie noch da?" :cool:

Letztendlich
alles mit Ruhe und Geduld angehen, muss man sich eh auf Dauer zu legen.
Nicht gleich den dicken Geldbeutel auspacken,
nicht gleich in das komplexeste Thema einsteigen,
es gibt moderatere und auch zielführende Wege in das Beobachten einzusteigen.
Dazu hatte ich vor längerer Zeit ein kleines "Schaubild" gemacht:
7934-22cebe6c.jpg

Damit fährt man zum Einstieg auf keinen Fall schlecht, und auch ich nutze das "kleine Beobachtungsbesteck" noch sehr gerne neben der ganzen Bildermacherei mit den Lichtkanonen.

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo,

ich hoffe CSlupina ist noch dabei. Er war sich zumindest bewusst, dass da eine ordentliche Montierung nötig ist, und auch sein Budget war da realistisch.
Das hatten wir hier ja schon häufig anders. Da wurde sich also vorher schon Gedanken gemacht und Informationen gesammelt.

Ich will das jetzt auch nicht komplett ausreden aber zumindest würde ich etwas kleiner einsteigen, aber bei den Ambitionen und Budget schon mit Teleskop.
Das muss für DeepSky nicht so gewaltig sein. Ich würde da bei einem Newton vielleicht an 150mm Öffnung denken.

Aber hier nochmal mein Rat: Teste das mit Stellarium, kostet dich nichts.
Überlge dir mit welcher Kamera du aufnehmen möchtest und gib die Sensorgröße in Stellarium ein.
Dann noch die möglichen Teleskope, am besten mit verschiedenen Brennweiten.

Dann kannst Du im Programm die Deepsky-Objekte anklicken und in die Sensoransicht wechseln.
Nun siehst du genau wieviel davon ins Gesichtsfeld der Kamera passt.
Dabei kann man die eingegebenen Teleskope und Kameras durchklicken und das kann dann bei der Entscheidungsfindung viel helfen.

So habe ich das mit der Asi120mc und dem 76/300mm Selbstbau gemacht. Für den winzigen Sensor brauchte ich eher wenig Brennweite. Da blieb beim Newton nur der Selbstbau. Mit einer größeren Kamera und besseren Montierung hätte ich bestimmt anders entschieden, aber ich wollte mein bestehendes Equipment weiter nutzen und nur ein möglichst günstiges Teleskop dazu finden.

Gruß,
Holger
 
Die Idee mit der Sternenkarte und dem Fernglas hatte ich auch schon. Es gibt ja auch Adapter für Spektive damit man mit dem Handy fotografieren kann - das Bild sieht dann halt entsprechend aus. Man hat aber denke ich schnellere Ergebnisse und muss weniger montieren, das sehe ich auch als Vorteil.

Dass eine Ausrüstung bis zu 100kg wiegt wusste ich nicht und um es klar zu sagen: Nein ich habe bisher noch kein Teleskop justiert nur von außen gesehen. So wie ihr es beschreibt, kann man wohl viel falsch machen und das Risiko gefrustet zu sein ist anfangs recht hoch. Ich deute das jedenfalls mal so nach allem was ich hier lese...
 
Und die Sache mit den Korrektoren, deren Abstände und Verkippung hatte ich gar nicht erwähnt....
Ja, man kann viel falsch machen und es gibt viel Frustpotential.
Aber es gibt ebenso viele Menschen, die genau diese Herausforderung und das ganze technische mögen und da voll drin aufgehen. Vorher wissen kann man das aber nie.

LG
Olli
 
Lass dich nicht entmutigen! Man kann zwar viel falsch machen (und macht es wahrscheinlich auch falsch), aber das Hobby Astronomie bietet dir auch viele befriedigende Erfahrungen. Gerade Anfänger fallen leider oft auf tolle Fotos herein und denken, wenn sie die gleiche Ausrüstung kaufen, können sie das auch. Das stimmt aber nicht. Deshalb ist es auch sinnvoll, klein anzufangen. Das bietet immer noch sehr viele Möglichkeiten und Erfahrungen. Ein schon vorhandenes gutes Fernglas ergänzt durch eine gute drehbare Sternkarte sind für den Anfang nicht schlecht. Meteorströme sieht man am besten ohne Alles im Liegestuhl. Mit steigenden Kenntnissen und steigenden Ansprüchen kannst du dann weiter investieren und kaufst dann das Richtige.
Ich selbst habe ein großen Newton auf einer großen Montierung mit automatischer Nachführung. Das steht seit Jahren nur noch rum und ich fotografiere mit zwei kleinen Ausrüstungen: Ein Nachführuhrwerk mit AstroDSLR und Fotoobjektiv und eine kleine Montierung mit einem 100mm APO und einer AstroDSLR. Während die Aufnahme läuft, nutze ich einen 60mm Feldstecher für die Beobachtung. Das macht mich zufrieden. Meine Fotos sehen natürlich nicht so aus wie die von Daniel Nimmervoll. Vielleicht, wenn ich mal die Möglichkeit habe, ein Fernrohr fest aufzustellen .....
CS Harald
 
Danke, eure Antworten helfen mir beim Entscheiden jetzt weiter. Ich halte für mich fest, dass es gerade am Anfang besser ist eine Sternwarte zu suchen. Es gibt hier in Albstadt zufällig eine und die soll wohl auch ganz gut sein...

Das Vorhaben mir ein Teleskop zuzulegen werde ich dorthin verlagern. Bis ich da weiterkomme wird es eine gewisse Zeit dauern, vorerst probiere ich mit einem Feldstecher, Stativ und vielleicht einem Adapter von Bresser ein paar erste Fotos zu machen. Soweit ist für mich also erst mal alles geklärt :y:
 
N'abend CSlupina,

Dass eine Ausrüstung bis zu 100kg wiegt wusste ich nicht
nun ja, da sammelt sich halt einiges an.
- Stativ
- Montierungskopf/Achsenkreuz
- Teleskop
- Guding
- Kabelgesummse
- DSLR
- Gegengewichte
- das ganze Kleingeraffel
- Stromversorgung
da kommt einiges zusammen. Und je größer das Teleskop ist, um so gewichtiger wird der ganze Rest.

Möchte man mit dem erwähnten 200/1000-er Newton knipsen, kommt man um eine EQ6, oder gleichwertiges, kaum herum.
Reduzieren wäre über einen 150/750-er Newton möglich, der käme mit einer EQ5 zurecht, auch fürs Knipsen.

Andere Variante wäre ein Kurzbrennweitiger Apo, der auch auf einer EQ5 gehen würde oder vielleicht sogar auf einer EQ3-2 mit GoTo aufgerüstet. Wobei die EQ5 auch aufgerüstet werden müsste, oder man beschafft sie gleich mit GoTo.

Weitere Variante, man startet visuell mit einem Dobson in 8" oder 10". Das ist Gewichtsmäßig noch gut zu stemmen.
Das ist die günstigste Variante um mit einem Newton in 8" und aufwärts zu beobachten.
Solche Teleskope parallaktisch zu montieren wird teuer.

Was auch noch eine Alternative wäre ist EAA (Electronically Augmented Astronomy).
Ein "Zwischending" zwischen visuell und klassischer Astrofotografie.
Bitte mal hier:
EAA, Video-Astronomie, ...
oder auch hier:
A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)
einlesen.
Da bräuchte man keine Lichtkanone, keine parallaktische Montierung, kein Guiding.
Dennoch bekommt man sehr ansehnliche bildhafte Ergebnisse.
Mein Equipment dafür wiegt insgesamt ca. 20 Kg.
OK, ich brauche keine transportable Stromversorgung, da ich es vom Balkon aus mache.
Ich muss auch nicht zwingend in die absolute Dunkelheit hinaus, würde natürlich auch nicht schaden.
 
Halo Firstscope, Hallo Klaus,

:) Der Aufbau im gezeigten Foto ist nicht zu versicherungsreif... Das wird nachts sicherlich noch fixiert, ermöglicht aber herrliche Südpanoramen. Wenn die Akkus endlich voll sind geht es demnächst drei Stockwerke tiefer, um den aufgehenden Orion im Garten probezubelichten. Wie gesagt, wird an anderer Stelle berichtet werden, sofern halbwegs erfolgreich.

Hallo Peter,

das Foto stammt nicht direkt aus der Bodenseeregion, wir wohnen mittlerweile im Kanton Schaffhausen.

Hallo CSlupina,

für 3000 € kannst Du Dir ein ähnliches Setup wahrscheinlich drei, vier, fünf mal leisten (Gebrauchtpreise)...

Viele Grüsse

Markus
 
Ist am Bodensee zu dieser Zeit nicht immer Nebel? Ich glaub, die wenigsten Anfänger können zu Beginn des Hobbys wissen, welche Geräte sie in einigen Jahren brauchen. Sie wissen nicht, wie und wo sie was beobachten oder fotografieren werden. Das Beste ist, sich ein Gerät auszuleihen, dann ein anderes und alles wegzustreichen, was man nicht braucht und zu notieren, was man braucht
 
Moin,

niedliches Setup, Viel Spaß damit.

Bei so kleinen Aufbauten könnten die Götter des Astro-Olymps von der Schlechtwetterpflicht absehen ...

CS
Jörg
 
Hallo Moritz,

bitte entschuldige die späte Antwort, beizeiten lässt sich selbstverständlich einfach ein Netzteil implementieren. Davor sind noch andere Baustellen (besseres Einnorden, Sicherheit :)) abzuarbeiten, auch wenn schon erste Tests erfolgten.

Hallo Stephan,

hier hat es tatsächlich Nebel, Nebel, Nebel... tagelang, wochenlang, monatelang. Sowie sich dieser auflöst Vollmond, Schleierwolken, Regen, Vollmond... Als motivierter Sternenfotograf sind hier die Wintermonate bis März nur schwer zu ertragen, die Anschaffung teurer Gerätschaft ist sicherlich zu erörtern. Da kommt so ein kostengünstiges Mini-Setup äusserst gelegen, der Aufbau muss noch verbessert werden, der Abbau gelingt mühelos :)

Hallo Jörg,

wie Du bereits erwähnst dürfen die Götter gerne von ihrer Schlechtwetterpflicht absehen. Das Setup steht in den Startlöchern, zum Belichten muss nicht einmal das Haus verlassen werden :)

Viele Grüsse, wünsche Euch besinnliche Tage

Markus
 
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