Dietmarius
Mitglied
Obwohl ich weiß, dass ich mich hiermit auf die Grundsatzdiskussion Refraktor / Reflektor einlasse, stelle ich "wohlgleich" hier meine Mail an eine Neueinsteigerin zur Diskussion. Bin auch wohl eher nur ein "Halbwissender".
Also, haut drauf!
"Quote":
Hallo _______,
na, dann mal Glückwunsch zu den besseren Bedingungen!
Was den Refraktor angeht, da teilen sich natürlich die Meinungen.
Ich habe sehr genau gewusst, auf was ich mich beim Kauf einlasse.
Wer "High Definition" und "Sourround-Sound" erwartet, der wäre mit einem solchen System nicht gut bedient. Das gilt aber auch für den Spiegel, mit seiner farbfehlerfreien Abbildung aber der systembedingten Obstruktion.
Klar zeigen sich Blausäume beim Achromatischen Refraktor. Da ich aber von meiner Berufsausbildung her als Fotograf mich auch sonst früher mit optischen Geräten beschäftigt habe, habe ich auch gelernt, mich mit die Unzulänglichkeiten der optischen Physik anzufreunden. Einen leichten Farbfehler erwarte ich schon; fast würde mir etwas fehlen...
Heute hat man gerne, das alles gestochen scharf und fabrein abgebildet werden muss. Das geht aber nicht ohne erheblichen finanziellen Aufwand.
Die erwartete Schärfe bringt auch mein Refraktor "nadelspitz". Mit 1.200 mm Brennweite ist daher Farbfehler bei dieser Öffnung (152mm)für mich vernachlässigbar. Mit geringerer Brennweite und gleicher Öffnung nimmt dieser Fehler aber zu. Mit geringerer Öffnung aber dann wieder ab. Hier haben ja auch die kleinen Refraktoren ihr Spielfeld.
Entscheidend war, eine möglicht große Öffnung zu haben um entsprechend mehr Licht einfangen zu können.
Ich habe in meiner Kindheit fast direkt unter einer stählernen Eisenbahnbrücke gewohnt und (gut) geschlafen; die Züge aber eben nicht mehr gehört. So ist es auch mit den Farbfehlern. Lerne sie zu akzeptieren und Du wirst mit einem Refraktor - auch wenn er nicht APOchromatisch korrigiert ist - viel Freude haben.
Stell´ Dir mal vor, die frühen Astronomen hätten so ein Gerät gehabt. Wo wären wir heute? Das gilt natürlich auch für Spiegelteleskope.
Liebe Grüße nach ________
Dietmarius
"Unquote"
Also, haut drauf!
"Quote":
Hallo _______,
na, dann mal Glückwunsch zu den besseren Bedingungen!
Was den Refraktor angeht, da teilen sich natürlich die Meinungen.
Ich habe sehr genau gewusst, auf was ich mich beim Kauf einlasse.
Wer "High Definition" und "Sourround-Sound" erwartet, der wäre mit einem solchen System nicht gut bedient. Das gilt aber auch für den Spiegel, mit seiner farbfehlerfreien Abbildung aber der systembedingten Obstruktion.
Klar zeigen sich Blausäume beim Achromatischen Refraktor. Da ich aber von meiner Berufsausbildung her als Fotograf mich auch sonst früher mit optischen Geräten beschäftigt habe, habe ich auch gelernt, mich mit die Unzulänglichkeiten der optischen Physik anzufreunden. Einen leichten Farbfehler erwarte ich schon; fast würde mir etwas fehlen...
Heute hat man gerne, das alles gestochen scharf und fabrein abgebildet werden muss. Das geht aber nicht ohne erheblichen finanziellen Aufwand.
Die erwartete Schärfe bringt auch mein Refraktor "nadelspitz". Mit 1.200 mm Brennweite ist daher Farbfehler bei dieser Öffnung (152mm)für mich vernachlässigbar. Mit geringerer Brennweite und gleicher Öffnung nimmt dieser Fehler aber zu. Mit geringerer Öffnung aber dann wieder ab. Hier haben ja auch die kleinen Refraktoren ihr Spielfeld.
Entscheidend war, eine möglicht große Öffnung zu haben um entsprechend mehr Licht einfangen zu können.
Ich habe in meiner Kindheit fast direkt unter einer stählernen Eisenbahnbrücke gewohnt und (gut) geschlafen; die Züge aber eben nicht mehr gehört. So ist es auch mit den Farbfehlern. Lerne sie zu akzeptieren und Du wirst mit einem Refraktor - auch wenn er nicht APOchromatisch korrigiert ist - viel Freude haben.
Stell´ Dir mal vor, die frühen Astronomen hätten so ein Gerät gehabt. Wo wären wir heute? Das gilt natürlich auch für Spiegelteleskope.
Liebe Grüße nach ________
Dietmarius
"Unquote"