Einstieg in die Astronomie

Sperbereule

Mitglied
Hallo Markus,

Dafür muss dein Handy selbst erst mal eine Kompasfunktion besitzen.
Haben nicht alle Handys.
Irgendwie klappt es bei mir mit der Kompassfunktion nicht. Ich habe versucht, über GoogleMaps den Kompass neu zu kalibrieren. Dort wird immer "Genauigkeit niedrig" angezeigt. Mein Handy ist das Samsung A5, das müsste doch eigentlich damit gehen?

Grüße von

Claus
 

SkyBob

Mitglied
Unpraktisch finde ich, dass sich die Anwendung in Windows nicht minimieren lässt.
Die F11 taste sollte von Fullscreen auf Fenstermodus umschalten.

Spektive haben keine Tau-/Störlichtkappe und unterscheiden sich auch dadurch z.B. von Refraktor-Teleskopen für die Astronomie.
Laut Beschreibung auf der Leicaseite hat das Teil ne ausziehbare Gegenlichtblende. Daran ist ja der Peiler eingearbeitet.
Mein Vorschlag lautet immer noch gummierte "Rauchrohrschellen". ca. 6€ im Baumarkt.
Daran nen DotVisier adaptieren.

EDIT: Oder wie gesagt Tagsüber mit dem Peiler üben üben üben üben und nochmal üben ^^

Gruß
Markus
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo Markus,

die Gegenlichtblende sieht auf entsprechenden Bildern nicht nach 1,5 x D-Tubus aus, eher 0,5 x D und das bringt nichts.
Jou, die Rauchrohrschelle hört ich nach ner möglichen Idee für den Peiler auf/an der Taukappe an die Sucher und Taukappe zugleich sicher befestigt.
Kann man sich ansehen!
Gute Tipps lassen sich kombinieren.:)

Gruß
Günther
 
Zuletzt bearbeitet:

Sperbereule

Mitglied
Hallo Markus,



Irgendwie klappt es bei mir mit der Kompassfunktion nicht. Ich habe versucht, über GoogleMaps den Kompass neu zu kalibrieren. Dort wird immer "Genauigkeit niedrig" angezeigt. Mein Handy ist das Samsung A5, das müsste doch eigentlich damit gehen?

Grüße von

Claus
Das Problem konnte ich beheben. Ich habe den Kompass mithilfe einer Kalibrierungs-App eingestellt.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
Suchen und Finden ist Dein Problem. Okay z.B. eine drehbare Sternenkarte hast Du, zu einem kleinen Einsteigeratlas kann man kommen, ich würde da z.B. den „Sternatlas für den visuellen Beobachter“ von Peter Vizi empfehlen (ISBN 978-963-87835-2-3), Möglichkeiten mit App und PC wurden genannt.
Das Buch von Peter Vizi scheint vergriffen zu sein, zumindest konnte ich es bei Amazon nicht finden.

Ich habe jetzt das Komplettpaket Star Walk 2 für 3 € installiert. Diese App sah mir noch am einfachsten und übersichtlichsten aus und ist deutschsprachig. Außerdem verfügt sie über eine Nachtmodus.

Mit diesem Wissen und den entsprechenden Karten kann man dann Starhopping bis zum Zielobjekt machen. Dazu gibt es auch ein Buch im Oculum Verlag. „Der Starhopper“ von Thomas Jäger ist m.E. Gut gemacht, bietet auch Beispieltouren zum Sterne hüpfen, die für enthaltenen schwächeren Objekte wird aber wohl die Öffnung des Spektivs zu knapp.
Danke. Das Buch werde ich mir bei Gelegenheit ansehen. Ich lese zunächst "Astronomie für Einsteiger" durch.

Das alles setzt aber voraus, dass man erst mal die richtige Region so genau wie möglich anpeilt.
Da hast Du m.E. das Problem, dass Kimme und Korn vorne auf dem Objektivring im Dunklen selten was bringen.
Also wäre ein Peiler (red Dot oder ähnlich), wie bereits vorgeschlagen, sehr nützlich. Ein roter Punkt oder eine Zielmarkierung zeigen dir bei genauer Justage des Teils zum Spektiv die Mitte des im Okular sichtbaren Bildkreises.
Mit etwas Übung triffst du mit der Zeit dutzende Objekte direkt.
Wie gesagt, ich versuche erst mal, mit der Kombination Fernglas + Spektiv zu arbeiten. Wenn das nicht zum Erfolg führt sowie für den längerfristigen Gebrauch, werde ich mir später einen Suche besorgen/basteln.

Grüße von

Claus
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo Claus,

es gibt noch Quellen, z.B. hier

Mit den Apps hab ichs nicht so, meine Dunkeladaption ist mir wichtiger, aber das ist Ansichtssache.

Das Fernglas ist eine sehr gute Orientierungshilfe.
Du musst aber dennoch schauen, dass Du mit dem Rohr auch da hin peilst wo Du hinpeilen willst. Mag sein, dass Du auch im Dunkeln genügend vom Spektiv vor dem Himmel siehst um über Kimme und Korn peilen zu können. Ich habe mich mal auf La Palma, am Roque mit einem 20x100 so beholfen.
Es ging leidlich, aber ein Peiler ist halt deutlich besser und komfortabler und den Nutzen einer ordentliche Tau-/Störlichtkappe sollte man auch nicht unterschätzen.

Aber Du sagst es ja, Versuch macht kluch, ran an die Sterne.
Der Rest kommt mit der Zeit und mit SELBST erkanntem Bedarf für dessen Befriedigung wir hier schon mal Anregungen geben.

Gruß
Günther
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo Claus,

Nachtrag:
Ich habe eine ältere Version des Vizi, daher ist auch die ISBN-Nummer veraltet.
Neu, oder zumindest neuer wäre

Sternatlas für Kleinteleskope

Autor: Péter Vizi
Geobook Verlag, ISBN 978-615-5015-05-2

Gruß
Günther
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Da der SkySurfer III ja schon erwähnt wurde: Dem liegt ein Adapter für Spektive bereits bei (und einer für Ferngläser).
Wird zwischen Kugelkopf und Spektiv befestigt. Das setzt nur eine nicht zu kurze Befestigungsschraube am Kugelkopf voraus.

Und da mein Buch schon erwähnt wurde: Die Einsteigerversion nur für's Fernglas gibt's online unter http://freebook.fernglas-astronomie.de/; die Objekte gehen alle auch im Spektiv.

Beste Grüße,
Alex
 

leicam62003

Mitglied
hm,..... also mit den vorhandenen Instrumenten wie 8x42 und dem 80er Spektiv kannst du m.E. je nach Intensität der Beschäftigung vom kurzfristigen Teleskopkauf absehen. Nutze vorerst das vorhandene Potenzial bis zur Grenze aus und lerne die Handhabung sowie die richtige Beobachtungspraxis.
Das Leica Zoom ist in seiner Qualität (fast) einer Festbrennweite gleichgestellt.
Sicher, das eine oder andere Objekt verlangt mehr Licht oder mehr Vergrößerung oder...... mehr......
Der übereilte Kauf von Instrumenten zur Abdeckung des Sättigungsgrades muss aber nicht mehr Spaß und Zufriedenheit generieren!
 

klawipo

Mitglied
Hallo,

ich lese in den Spezifikationen von einer Peilvorrichtung am Spektiv?! Das sollte eigentlich für größere/hellere Objekte ausreichen.

Für meine Begriffe sind diese Deep Sky-Objektklassen mit dieser Öffnung besonders interessant: ausgedehnte Emissionsnebel und offene Sternhaufen. Viele offene Haufen sind auch bei Lichtverschmutzung noch gut zu sehen.

Für Emissionsnebel wäre ein guter OIII oder UHC Filter anzuraten. Ich nutze einen Orion Ultrablock, der zeigt viel was ich ohne gar nicht sehe und ist nicht soo teuer. Leider hat dein Okular ja kein astronomische Standardmaß. Wenn der Augenabstand nicht zu klein ist könnte man sich was basteln um den Filter zwischen Auge und Okular zu befestigen. Aber das ist natürlich wirklich suboptimal. Vielleicht weiß da jemand eine bessere Lösung.

VG
Klaus
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Kurzer Einwurf zu Filtern an Spektiven: Selbst wenn 1,25" Astro-Okulare passen, ist die Fokuslage in der Regel so kritisch, dass sich kein Filter vor das Okular schrauben lässt. meist geht es um 1-2mm, damit sie sich noch auf unendlich fokussieren lassen, daher gehen auch nicht alle Okulare, selbst wenn sie mechanisch passen. Irgendwie was hinter dem Okular einklemmen wäre die einzige Möglichkeit. Aber da würde ich mir lieber das Geld für einen Filter sparen und ein Wochenende irgendwo hinfahren, wo es dunkel ist.

Der einzige Filter, den ich am Spektiv empfehle, wäre ein Sonnenfilter - entweder selbstgebaut aus Astrosolarfolie, oder gleich fertig gefasst als ASSF: ASSF: AstroSolar Spektiv Filter OD 5.0 (50mm - 150mm) - Gefasste Baader Solar Filter - Sonnenbeobachtung

Für den Mond wäre - neben einem hellen Beobachtungsplatz oder beobachten in der Dämmerung - ganz pragmatisch eine Sonnenbrille eine Option. Nicht optimal, aber du vergrößerst auch nicht so hoch, dass sie die Bildqualität beeinträchtigen sollte.

Weiteres Zubehör: Gerne der Leuchtpunktsucher (das ist deutlich angenehmer als Kimme und Korn oder ein Peilrohr), ein guter Videoneiger (2- oder 3-Wege), mit dem du den Zenit erreichst, ein ausreichend hohes Stativ und vielleicht noch ein höhenverstellbarer Bügelstuhl, weil viele Fotostative doch zu niedrig sind, um bequem den Himmel zu beobachten.

Zumindest an Sternhaufen kannst du damit schon sehr viel beobachten, ausgedehntere Nebel gehen auch schon, und Planeten sind zumindest hübsch anzuschauen, auch wenn noch nicht so viele Details gehen. Helle Galaxien bleiben zwar kleine Nebelfleckchen, aber das bleiben sie auch in vergleichbaren Teleskopen. Viel wichtiger ist: Du lernst den Himmel kennen und zu beobachten, und hast ein sehr schnell einsetzbares System. Wenn nach 5-6 Nächten immer noch der Wunsch nach mehr da ist, dann kannst du ein Teleskop angehen - und weißt, ob es dir auch ein höheres Budget wert ist.

Weiteres Budget in Bücher investieren (der Vizi ist klasse, und bei meinen Büchern bin ich eh voreingenommen), und Sternwartenbesuche, und Kontakte zu anderen vor Ort (rund um Hannover gibt's ja auch Volkssternwarten - anschauen, Mitglied werden und die dortigen Geräte nutzen).

Wenn es eine Möglichkeit für etwas mehr Vergrößerung am Spektiv gibt, gerne (vielleicht weiß dein Händler oder z.B. Jülich in Bonn oder Intercon Spacetec in Augsburg was). Als Orientierungshilfe noch eine App auf's Handy - Celestron Skyportal oder was anderes kostenloses langt erstmal.

Beste Grüße,
Alex
 

Sperbereule

Mitglied
Hallo zusammen,

danke für die verschiedenen neuen Antworten und Anregungen zum Thema! Ich muss mich gerade um andere Dinge kümmern, schreibe euch aber in den nächsten Tagen dazu.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
Guten Morgen,

die letzten beiden Nächte waren hier nahezu wolkenfrei, und ich konnte einige Erfahrungen sammeln.

@Michael_Haardt: Danke noch mal für den Tipp! Ich konnte mein erstes Deep-Sky-Objekt, den Herkuleshaufen M13, auffinden. War nicht ganz einfach, aber es gelang mir, mich an Wega im Sternbild Leier zu orientieren. M13 war trotz zunehmenden Mondes als heller Lichtfleck erkennbar, wenn auch verwaschen ohne Einzelsterne.

Ich habe das Objekt durchs Fernglas gesehen und schließlich auch durchs Spektiv. Dabei musste ich leider feststellen, dass der Videoneiger keine 90-Grad-Position zulässt. Ich konnte den hoch am Himmel stehenden Herkules deshalb nicht ins Bild kriegen und musste mir durchs Verkippen der Stativbeine behelfen, um einen Blick zu erheischen. Ginge es mit einem Kugelkopf besser?

Die Orientierung mit der App klappt besser als mit der drehbaren Sternkarte. Z. B. habe ich einige Sternbilder und den Saturn im Handumdrehen finden können. Durchs Spektiv waren dann die Saturnringe zu sehen - sehr schön. Leider scheint die Kompass-Funktion meines Handys defekt zu sein, es muss wohl mal eines neues her. So lange führe ich einen mechanischen Kompass mit.

Mit der Peilhilfe des APO Televid bin ich leider nicht zurechtgekommen. Kann es sein, dass sie nur bei Spektiven mit Geradeeinblick überhaupt einen Sinn hat? Jedenfalls ist mir das Okular beim Peilen im Weg. Jetzt verstehe ich die Problematik "Suchen und Finden" am Sternenhimmel bei 25x-Vergrößerung. Es muss also unbedingt ein Sucher her.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
Hallo Alex,

Da der SkySurfer III ja schon erwähnt wurde: Dem liegt ein Adapter für Spektive bereits bei (und einer für Ferngläser). Wird zwischen Kugelkopf und Spektiv befestigt. Das setzt nur eine nicht zu kurze Befestigungsschraube am Kugelkopf voraus.
Vielleicht werde ich den SkySurfer III bestellen. Weißt du, ob der Adapter auf für Videoneiger geeignet ist? Aber wahrscheinlich brauche ich wegen der besseren Verstellbarkeit ohnehin einen Kugelkopf ...

Und da mein Buch schon erwähnt wurde: Die Einsteigerversion nur für's Fernglas gibt's online unter http://freebook.fernglas-astronomie.de/; die Objekte gehen alle auch im Spektiv.
Danke. Ich werde mal hineinlesen.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
hm,..... also mit den vorhandenen Instrumenten wie 8x42 und dem 80er Spektiv kannst du m.E. je nach Intensität der Beschäftigung vom kurzfristigen Teleskopkauf absehen. Nutze vorerst das vorhandene Potenzial bis zur Grenze aus und lerne die Handhabung sowie die richtige Beobachtungspraxis.
Das Leica Zoom ist in seiner Qualität (fast) einer Festbrennweite gleichgestellt. Sicher, das eine oder andere Objekt verlangt mehr Licht oder mehr Vergrößerung oder...... mehr...... Der übereilte Kauf von Instrumenten zur Abdeckung des Sättigungsgrades muss aber nicht mehr Spaß und Zufriedenheit generieren!
Schön gesagt. Das entspricht grundsätzlich dem, was mir die meisten hier geraten haben: mit der vorhandenen Ausrüstung Erfahrung zu sammeln und die Orientierung am Sternhimmel einzuüben.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
Für meine Begriffe sind diese Deep Sky-Objektklassen mit dieser Öffnung besonders interessant: ausgedehnte Emissionsnebel und offene Sternhaufen. Viele offene Haufen sind auch bei Lichtverschmutzung noch gut zu sehen.
Hast du noch einen Tipp für einige helle Objekte, die ich als Nächstes beobachten kann?

Für Emissionsnebel wäre ein guter OIII oder UHC Filter anzuraten. Ich nutze einen Orion Ultrablock, der zeigt viel was ich ohne gar nicht sehe und ist nicht soo teuer. Leider hat dein Okular ja kein astronomische Standardmaß. Wenn der Augenabstand nicht zu klein ist könnte man sich was basteln um den Filter zwischen Auge und Okular zu befestigen. Aber das ist natürlich wirklich suboptimal. Vielleicht weiß da jemand eine bessere Lösung.
Zum Thema Filteranbau kamen schon verschiedene Vorschläge. Ich kümmere mich erst mal um den Sucher.

Grüße von

Claus
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Beim SkySurfer III wird einfach eine wenige mm dicke Platte zwischen die Basisplatte vom Spektiv und den Kugelkopf bzw. dessen Schnellwechselplatte gelegt. Wenn deine Befestigungsschraube nicht extrem kurz ist, ist es grad egal, ob Kugelkopf, Videoneiger oder sonst was. Einziger Nachteil dieser Lösug: Wenn du nicht mit einer Schnellwechselplatte arbeitest, musst du ihn jedesmal kurz neu justieren, wenn du das Spektiv abnimmst.

Mir ist ein Videoneiger lieber, weil er nicht zur Seite kippen kann. Die Objekte im Zenit stehen bald auch wieder niedriger, und bei einem Spektiv mit 45° oder gar geradem Einblick wird der Blick nach oben ohnehin rasch zur Qual. Aber: Probier es doch mal verkehrt herum, sodass der Griff vom Neiger nach vorne zeigt. Macht das Handling zwar etwas seltsam, aber du kommst wahrscheinlich deutlich näher an den Zenit und siehst, ob du so überhaupt beobachten willst.

Beobachtungstipps nach Jahreszeit habe ich unter Der Sommerhimmel | Astronomie mit dem Fernglas / Astronomy on a Budget with Binoculars

Beste Grüße,
Alex
 

Sperbereule

Mitglied
Der einzige Filter, den ich am Spektiv empfehle, wäre ein Sonnenfilter - entweder selbstgebaut aus Astrosolarfolie, oder gleich fertig gefasst als ASSF: ASSF: AstroSolar Spektiv Filter OD 5.0 (50mm - 150mm) - Gefasste Baader Solar Filter - Sonnenbeobachtung
https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html

Danke. Ist der Sonnenfilter auch für die Mondbeobachtung einsetzbar?

Für den Mond wäre - neben einem hellen Beobachtungsplatz oder beobachten in der Dämmerung - ganz pragmatisch eine Sonnenbrille eine Option. Nicht optimal, aber du vergrößerst auch nicht so hoch, dass sie die Bildqualität beeinträchtigen sollte.https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html
https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html

Ich muss leider eine Brille mit Dioptrienkorrektur tragen. Mal sehen, vielleicht lasse ich mir mal eine Sonnenbrille anpassen.

Weiteres Zubehör: Gerne der Leuchtpunktsucher (das ist deutlich angenehmer als Kimme und Korn oder ein Peilrohr), ein guter Videoneiger (2- oder 3-Wege), mit dem du den Zenit erreichst, ein ausreichend hohes Stativ und vielleicht noch ein höhenverstellbarer Bügelstuhl, weil viele Fotostative doch zu niedrig sind, um bequem den Himmel zu beobachten.https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html
https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html

Wie gesagt, kann ich mit dem Videoneiger den Zenit nicht erreichen. Ich muss mich also nach einer Alternative (Kugelkopf?) umsehen. Mit dem Stativ klappt das Arbeiten gut, und ich habe hier einen "Walkstool" zum Draufsitzen.

https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html

Wie sind denn die Bücher aus dem Oculum-Verlag, der Deep-Sky-Reiseführer/Reiseatlas? Sind diese Titel für Fortgeschrittene?

https://www.baader-planetarium.com/de/sonnenbeobachtung/baader-solar-filter/assf-astrosolar-spektiv-filter-od-5.0-%2850mm---150mm%29.html

Ich bin jetzt mit Star Walk 2 für 3 € ganz zufrieden. Die App ist wirklich schön gemacht und bietet viele Informationen zu den Objekten.

Grüße von

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
Mir ist ein Videoneiger lieber, weil er nicht zur Seite kippen kann. Die Objekte im Zenit stehen bald auch wieder niedriger, und bei einem Spektiv mit 45° oder gar geradem Einblick wird der Blick nach oben ohnehin rasch zur Qual.
Kann ich bestätigen. Unter ergonomischem Aspekt was das Beobachten für mich ziemlich unbequem.

Aber: Probier es doch mal verkehrt herum, sodass der Griff vom Neiger nach vorne zeigt. Macht das Handling zwar etwas seltsam, aber du kommst wahrscheinlich deutlich näher an den Zenit und siehst, ob du so überhaupt beobachten willst.
Werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Grüße von

Claus
 

Kerste

Mitarbeiter
Hi!

Ein Sonnenfilter blendet 99,999% des einfallenden Lichts aus. Damit geht nur Sonnenbeobachtung.

Okulum hat beides (fortgeschrittene und Einsteiger); der Deep-Sky-Reiseatlas ist für Telrad und Teleskop ausgelegt, der Deep-Sky-Reiseführer hat die Objektbeschreibungen dazu. Die meiste moderne Literatur zielt aber auf größere Optiken ab, so ab 8". Der viel empfohlene 8"-Dobson halt...

Für 80mm ist das größere von meinen beiden Büchern ausgelegt (das für Rich-Field-Teleskope), gibt's aber nur via Amazon.

Beste Grüße,
Alex
 

Sperbereule

Mitglied
Okulum hat beides (fortgeschrittene und Einsteiger); der Deep-Sky-Reiseatlas ist für Telrad und Teleskop ausgelegt, der Deep-Sky-Reiseführer hat die Objektbeschreibungen dazu. Die meiste moderne Literatur zielt aber auf größere Optiken ab, so ab 8". Der viel empfohlene 8"-Dobson halt... Für 80mm ist das größere von meinen beiden Büchern ausgelegt (das für Rich-Field-Teleskope), gibt's aber nur via Amazon.
Ich werde mal mit deinem Buch "Astronomie mit dem Fernglas" und dem von Peter Vizi beginnen.

Grüße von

Claus
 

SkyBob

Mitglied
Hast du noch einen Tipp für einige helle Objekte, die ich als Nächstes beobachten kann?
Mit Stellarium am PC kann man ganz gut eine Vorauswahl treffen.
Die einzelnen Objekttypen (Nebel-Galaxien-Sternenhaufen) sind durch ICONS markiert.
Unten in der Navigationsleiste ist ein ICON für "Azumitale Gradnetzlinien" ein/ausblenden.
Wenn du dir Objekte oberhalb der 30-40° Linie raussuchst, sollten die auch beobachtbar sein.

Wichtig dabei ist die Helligkeit der Objekte, die in Mag (Magnitude) angegeben sind.
Die Helligkeit der Objekte wird bei den Objektdaten angezeigt wenn du eines der Icons für Deepskyobjekte anklickst.
Kann sein, das du dafür Unten in der Leiste erst mal Deepsky aktivieren musst.
Je kleiner die Mag-Zahl, desto heller die Objekte.

108801



Gruß
Markus
 

SkyBob

Mitglied
Leider scheint die Kompass-Funktion meines Handys defekt zu sein, es muss wohl mal eines neues her. So lange führe ich einen mechanischen Kompass mit.
Bedenke auch folgende Faktoren.
- geografische Missweisung (bei Magnetischem Kompas), sowie störende Metallobjekte in unmittelbarer Umgebung.
Dazu zählen auch das Teleskop und das Stativ ^^
- Handys stehen momentan auf Sommerzeit also +1std.
wenn das nicht von der Software kompensiert wird, dann liegt das angezeigte Feld der kompassfunktion der SternenApp um 1std. daneben.

Daher nur zur Orientierung.
Der rest geht nur durch Üben (Starhopping).
Von einem erkannten Stern zum Nächsten schwenken bis ins Zielgebiet
 

SkyBob

Mitglied
M13 war trotz zunehmenden Mondes als heller Lichtfleck erkennbar, wenn auch verwaschen ohne Einzelsterne.
evtl. War deine Spektivlinse schon beschlagen ?
Geht je nach Luftfeuchtigkeit recht schnell wenn man das Spektiv steil nach oben richtet.
Oder die Luftfeuchtigkeit war generell hoch und einfallendes Störlicht (Mond-entfernte oder direkt Stadtbeleuchtung) machen eine Suppe draus.

Gruß
Markus
 

klawipo

Mitglied
Hallo Claus,

für interessante Emissionsnebel ist der Sommer gut. In der Schützenregion zB Adlernebel und Omeganebel. Im Schwan Cirrus, Nordamerika Nebel und Crescent. Ohne Filter sehe ich von denen aber auch unter Bortle 4 wenig bis nichts. Daher kann ich das Abraten vom Filter nicht nachvollziehen. Ich hab seinerzeit glaube ich 50 Euro für den gebrauchten Filter bezahlt. Mit dem entsprechenden Benzingeld käme ich von hier (nahe Köln) kaum so weit dass ich diese Nebel ohne Filter gescheit sähe.

VG Klaus
 

Sperbereule

Mitglied
Hallo Markus,

Mit Stellarium am PC kann man ganz gut eine Vorauswahl treffen.
Die einzelnen Objekttypen (Nebel-Galaxien-Sternenhaufen) sind durch ICONS markiert.
Unten in der Navigationsleiste ist ein ICON für "Azumitale Gradnetzlinien" ein/ausblenden.
Wenn du dir Objekte oberhalb der 30-40° Linie raussuchst, sollten die auch beobachtbar sein.
Gute Idee. Ich versuche, so vorzugehen: Ich plane vor dem Ausflug mithilfe von Stellarium, welche Objekte ich sehen möchte. Zunächst suche ich mir helle Sternhaufen heraus. Mit der Helligkeit von M13 habe ich ja jetzt einen Vergleichsmaßstab. Dann notiere ich mir die Objekte und in welchen Sternbildern sie sind. Vor Ort kann ich sie dann anhand der App lokalisieren.

Danke und Grüße

Claus
 

Sperbereule

Mitglied
evtl. War deine Spektivlinse schon beschlagen ?
Geht je nach Luftfeuchtigkeit recht schnell wenn man das Spektiv steil nach oben richtet.
Oder die Luftfeuchtigkeit war generell hoch und einfallendes Störlicht (Mond-entfernte oder direkt Stadtbeleuchtung) machen eine Suppe draus.
Ich vermute, dass es an der Lichtverschmutzung gelegen hat. Der Standort war im Stadtrandgebiet, und das Mondlicht (ca. 3/4 bis zum Vollmond) tat sein Übriges. Glaube nicht, dass die Linse beschlagen war, aber werde nächstes Mal drauf achten.

Grüße von

Claus
 
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