Einstieg in die Hobbyastronomie: Welche Ausrüstung?

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Hallo Udo,

man kann sich alles allein erarbeiten, aber wozu, wenn es Gleichgesinnte gibt?

Das ist wie Loriot's Spruch mit den Möpsen: Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber nicht sinnvoll.

Der Königsweg des Lernens besteht in der Nutzung der Erfahrung anderer.

CS Jörg
 
Ein sehr wesentlicher Punkt in meinen Augen ist der Abgleich der Erwartungshaltung mit der Realität (was oft schnell geht) und dem Herausbekommen seiner Vorlieben im Vergleich zum Aufwand ( was sehr oft ein weiter Weg ist und sich dann auch noch ändern kann).

Gruß Horst
 
Hi,

ich bin ja absoluter Anhänger von grossen Dobsons, aber ich habe halt auch seit meiner Jugend visuelle Astronomie am Anfang mit einem 114mm Newton gemacht. Visuell ein lächerliches Instrument. Mann, das war ein "Gegurke" ;) . Der C8 war dann eine gute Steigerung, aber viel zu viel Brennweite für DS.
Daher habe ich sehr früh gelernt wie die Objekte in einem Teleskop aussehen und bin auch absolut nicht enttäuscht, wenn ich nur ein "Fitzelchen" sehe.

Gruß
Peter
 
visuelle Astronomie am Anfang mit einem 114mm Newton gemacht
Habe ich auch..gekauft im Otto Katalog..Bresser Mizar C hieß das Teil ;) der Mond sah damit ganz gut aus..mit dem 20mm Kellner...Deep Sky war kaum drin..ich habe mit diesem Teleskop jedenfalls meine visuelle Erwartungshaltung relativiert...was vielleicht gut war..der 8 Zoll Dobson mit guten Okularen von Martin Birkmaier war dann eine ganz neue Erfahrung..Grüße Olaf
 
Hallo Olaf,

natürlich ist deepskymäßig im 114er nicht so viel los wie in einem 8"er, aber das damit kaum was möglich ist gilt wohl nur, wenn man in einer total lichtverseuchten Gegend wohnt. Das sehr viel größere Problem dürfte wohl eher die Erwartungshaltung sein die heute üblich ist. Dazu reicht es schon mal zu schauen was hier die Anfänger alles gleich kaufen wollen weil die Grundausstattung ihrer 8"er angeblich so mies ist. Man was bin ich froh die miesen Kaufhausokulare und die chromatischen Sucherfernrohre, welche gleich nach der Öffnung auf 7mm abgeblendet waren, kennengelernt zu haben. O.k., nicht wirklich, aber ich habe gelernt mit dem was vorhanden ist zu beobachten und das durchaus erfolgreich. Der 114er war damals übrigens schon das "große" Fernrohr in der Billigklasse. 60mm Refraktoren waren durchaus üblich und auch mit denen konnte man, wenn man denn gewillt war, viel beobachten. In den 80ern gab es mal eine schöne Serie über das was damit zu sehen ist, und das ist gar nicht wenig, im Sternkieker.


MfG

Rainmaker
 
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