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Einstiegsgerät für Kind ( 12 Jahre )

Andreas311

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
Meine Tochter ( 12 Jahre ) interessiert sich nun seit gut 1 1 /2 Jahren für Astronomie. Da sie sich schon länger ein Teleskop wünscht, bin auf der Suche nach einem, dass meine Tochter möglichst alleine und leicht bedienen kann und einen guten Einstand in die Astronomie ermöglicht.
Da ich mich damit überhaupt nicht auskenne, und als Laie die üblichen Informationen nur über Google Suche und ChatGPT erhalte, bin ich am Ende bei den Seestar S30, Seestar s50 und Dwarf3 gelandet. Was mir auch einmal zeigte das Astronomie ein teures Hobby sein kann :oops: .
Da ich damit überhaupt keine Berührungspunkte hatte, stellt sich mir die Frage, was muss es am Anfang tatsächlich sein ? Braucht es wirklich das Seestar s50 ? oder reicht auch das kleine S30 ? oder gibt es hier bessere Geräte für den Anfang ?
Das DWARFLAB Smart Telescope AP 30/150 mini k.A., 30 mm, Teleskope und das ZWO Smart Telescope AP 30/150 Seestar S30 ist aktuell für um die 400€ bei Media Markt / Amazon zu haben, was für mich schon happig ist.
Bei den Gebrauchtgeräten scheint es leider aktuell eine Scam Welle zu geben, da zB auf Kleinanzeigen schon mit Anzeigen davor gewarnt wird..
Da ich jedoch die Erfahrung gemacht habe, dass wer billig kauft - zweimal kauft, suche ich hier nach Erfahrungen und Meinungen.

Vielen Dank für eure Einschätzung

Gruß,
Andreas
 
Soll es wirklich ein Smart-Teleskop sein?

Ich bin da mit den Ergebnissen des Dwarf Mini zwar einerseits sehr happy, finde ihn andererseits aber auch langweilig, weil ich dabei nichts zu tun habe und es sehr leicht ist, dabei nichts zu lernen – er findet alle Ziele selbständig, die Bildbearbeitung geht automatisch per App, wenn ich will, muss ich ihn nur am nächsten Morgen wieder einsammeln und die Bilder angucken. Klar, man kann/muss immer noch recherchieren, was man sich da anschaut. Für ein Hobby ist mir das zu effizient.

Einer Bekannten hatte ich neulich zu Weihnachten den Bresser NANO AR-80/640 – https://www.bresser.de/p/bresser-nano-ar-80-640-az-teleskop-4580640 plus SVBony Zoom für die 8-jährige Tochter empfohlen, die damit wohl gut zurecht kommt und ihren Spaß hat. Das ist dann zum Selber-Gucken und Selber-Machen, aber zeigt keine so schönen Bilder wie ein Smartie.

Wart ihr schon an einem klaren Abend auf einer Sternwarte, um mal durch ein Teleskop zu schauen? Vielleicht ist der Blick durch's Okular ja auch für die heutige Jugend noch was, egal ob die KI zu Computer-Lösungen rät...

Beste Grüße,
Alex
 
Soll es wirklich ein Smart-Teleskop sein?
Wart ihr schon an einem klaren Abend auf einer Sternwarte, um mal durch ein Teleskop zu schauen? Vielleicht ist der Blick durch's Okular ja auch für die heutige Jugend noch was, egal ob die KI zu Computer-Lösungen rät...

Beste Grüße,
Alex
Hallo Andreas ...
genau jenes was Alex hier beschreibt würde ich auch als Frage stellen, bzw. empfehlen als erstes zu tun.
Gruss
Marco
 
Hi Andreas,
Ich glaub, du hast da was grundsätzliches falsch verstanden.
Deine Tochter interessiert sich für die Astronomie und wünscht sich ein Teleskop. Schon mal sehr gut. Ich denke aber nicht, das du mit Astrofotografie einsteigen willst. Ein Smartscope ist eher der Astrofotografie zuzurechnen. Dazu benötigst du auch einen Computer usw.
Wollt ihr ein Telescop für die visuelle Astronomie, also Teleskop, wo man durch ein Okular reinschaut und die Himmelsobjekte mit eigenen Augen sehen kann?! Dann würde ich für den Anfang für ein "Tischdobson" anregen. Ein Dobson ist ein "Spiegelteleskop" (Reflektor). Tischdobson sind einfach aufgebaut, haben eine gute Brennweite und sind günstig.
Das wichtigste wäre aber für euch, sucht euch eine Sternwarte in eurer Nähe und schaut dort mal vorbei. Die Leute könnte ihr mit euren Fragen löschern, sie zeigen euch Geräte und könnt auch in verschiede selbst mal reinschauen.
 
Hallo Andreas,

ich würde - ähnlich wie meine Vorredner - für den Einstieg zu einem analogen Teleskop raten, das möglichst einfach zu bedienen ist.
Neben dem vorgeschlagenen Tischdobson wäre auch ein kleiner Refraktor auf azimutaler Montierung eine Möglichkeit.
Auch wenn die Bilder im Smart-Teleskop auf den ersten Blick spektakulärer sind - der Blick durch ein Okular, das Sehen mit eigenen Augen, ohne einen Bildschirm dazwischen ist etwas ganz anderes!

Viel Erfolg und Freude beim Einstieg!

Felix
 
Ich würde zum Einstieg ein Spektiv vorschlagen. Mit dessen 60 facher Vergrößerung lassen sich Jupiter-Monde und Saturnringe schon gut sehen. Und sollte das Interesse nachlassen, ist es immer noch gut für Naturbeobachtungen.
 
Hallo in die Runde,

ob ein Spektiv oder ein konventionelles Dobson-Teleskop nach zweimaliger Benutzungsversuchen auf dem Dachboden verstaubt, oder das Smart-Teleskop nach dreimaliger Nutzung als langweilig empfunden wird, sollte man Kind und Eltern entscheiden lassen. Meine Glaskugeln jedenfalls bleiben da trüb.

Zu Andreas konkreten Fragen:

Die angesprochenen Smart Teleskope sind All-in-one Astrographen - sprich elektronische Teleskope - im Regelfall ohne konventionelles Okular - mit denen Bildaufnahmen elektronisch verarbeitet und gestapelt auf einem Smartphone oder Tablet ausgegeben werden. Durch das stapeln der Bildaufnahmen lassen sich eine Vielzahl von Himmelsobjekten in erstaunlich guter Qualität einfach und vergleichsweise unaufwändig auf dem digitalen Ausgabegerät abbilden. Der Nutzer kann damit einem Katalog mit Vorschlägen folgend, oder völlig frei innerhalb einer digitalen Echtzeit-Sternenkarte den Himmel erkunden.

Vorteil dieser Geräte ist eine extrem vereinfachte Zugänglichkeit. Die Geräte richten sich automatisch am Sternenhimmel aus und machen Vorschläge zu Beobachtungszielen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Die Ausgabe der Geräte liegt dabei dann qualitativ deutlich über den Ergebnissen vergleichbarer, klassischer astrofotografischer Setups. Zudem erfolgt durch die einfache Zugänglichkeit spielerisches Lernen und Auseinandersetzung mit den Objekten gefördert. Der Struggle und Frust klassischer Astronomie - damit aber auch erzwungene Lern- und Leidensprozesse fallen damit weg.

Diese Geräte sind sehr neue Innovationen in der Amateurastronomie und wie man merkt, bisweilen kritisch von der konventionellen - oder klassischen - Amateur-Astronomen-Szene wahrgenommen. Nach meinem Eindruck häufig aus dem Grund der einfachen Zugänglichkeit und kaum bis gar keiner Notwendigkeit der bisweilen leidgeprägten Lernkurven klassischer Astronomie. Die - absurderweise - nicht selten auch noch als edukative Disziplinierung als wünschenswert eingeordnet wird.

Daher das ganze mal grob eingeordnet für einen Vater - der keine Ahnung von Astronomie hat:

Klassisches Teleskop:

Im einfachsten Fall Tisch-Dobson (um 120€). Hier sollte man die Erwartungshaltung sehr niedrig halten. Einfache Spiegelteleskope wie das Dobson müssen trotzdem wie alle anderen Spiegel auch justiert werden. Bedienung im Regelfall in dieser Preisklasse eher frickelig statt flüssig. Von den mechanischen Eigenschaften und der Bildgebung sollte man nicht allzu viel erwarten. Spektive und Ferngläser (anständige Einsteigermodelle fangen bei etwa 200-300€ an, nach oben reden wir besser nicht drüber), sind letztendlich alles optische als physikalisch nach Bauart limitierte, physikalische Instrumente. Teleskop-Sets unterhalb 300-400€ sind mit Vorsicht zu genießen, meist qualitativ solala bis fragwürdig - für optische Instrumente einfach unterstes Budget-Bereich.

Aus meiner heutigen Perspektive zusammengefasst: Häufig romantisch verklärt (alles begann mit dem Tisch-Dobson...) mit mäßigen Sichtungsergebnissen, dafür visuell puristisch, Basis-Wissen einfordernd und mit ganz eigenem Charme und Oldschool-Attitüde.

Wenn Du keine Vorkenntnisse hast, ist die Lernkurve für Dein Kind (und ggf. Dich) steil. Man muss sich die komplette Orientierung am Sternenhimmel erarbeiten, das Gerät nimmt einem nichts ab, sondern macht aufgrund seines niedrigpreisigen Qualitätsstandards vermutlich mehr Probleme als Erkenntnisse. Dafür ist der Blick durch ein "echtes", visuelles Okular bspw. auf den Mond eine ganz spezielle Erfahrung. Nichtsdestotrotz bedient man ein Gesamtsystem. Qualitative Mängel in Montierung (Unterbau), Optik, Okular, Sucher usw. trüben bei preiswerten Systemen schnell das Vergnügen oder führen gar zu Unzulänglichkeiten des gesamten Beobachtungssystems.

Ganz ehrlich? Einem 12 jährigen Kind heutzutage ein klassisches Teleskop hinzustellen und zu erwarten, dass das ohne konsequente Unterstützung und Hilfestellung bei der Einarbeitung in grundlegende Bedienung und Vermittlung astronomische Basiskenntnisse halte ich für ziemlich mutig. Das ändert sich schlagartig, wenn da jemand daneben sitzt, der das seit 30 Jahren macht - ist aber bei Dir nicht der Fall.

Wenn mein Kind das Interesse hätte - und ich keine wertigen Teleskope hätte, würde ich immer noch überlegen. Eine grundlegende Begleitung und Assistenz wäre erforderlich.

Smart-Teleskope:

Größtes Manko: Kein Okular zum durchschauen! Die Bildausgabe erfolgt live auf dem Smartphone oder Tablet, welches via eines vom Smart-Teleskop etablierten WLAN verbunden ist. Das ist Vor- und Nachteil zugleich. Denn die Bilder können auch direkt in der App via KI noch leicht nachbearbeitet werden und direkt über WhatsApp & Co. geteilt werden.

Das Smart-Teleskop wird wie gesagt ausschließlich über eine App gesteuert. Auch hier sollte der Vater anfangs mal unterstützend über die Schulter schauen. Grundlegend sind aber wenig bis keine Vorkenntnisse erforderlich und nach einer ersten Orientierung läuft das im Selbstlauf. Die Geräte ermöglichen schnelle Erfolgserlebnisse durch verhältnismäßig gute Abbildungen. Deutlich bessere als in einem preislich vergleichbaren, konventionellen Setup. Dazu wesentlich weniger zeitraubend, dafür aber weniger instrumenteller und vorbereitender Tiefgang: Das Smart-Teleskop ist mit etwas Übung in 5min ausgerichtet und am Objekt.

Auch wenn Smart-Teleskope für Laien teuer wirken, bieten sie angesichts der Möglichkeiten und des digitalen Outputs eine sensationelle Preis-Leistung. Nicht wenige "Alt-Hasen" sehen - rein qualitativ - ihr klassisches, wesentlich teureres Setup im Vergleich zu diesen kleinen Smart-Teleskopen regelrecht "pulverisiert".

Oder in kurz: Der zeitgemäße, moderne aber eben digitale Einstieg. Niedrigschwellig, dafür ausschließlich via Display - das Bild ist echt, aber eben ohne "echte Arbeit" entstanden und beliebig elektronisch auf die Netzhaut gebrannt und in die sozialen Medien geteilt. Klingt für mich als Mittvierziger auch bisweilen schräg - für eine 12 jährige vermutlich nicht.

Zu den verfügbaren Smart Teleskopen konkret:

In kurz: Das S30 oder ein DWARF "reicht" für ein 12 jähriges Kind absolut aus! Es muss weder das S50 noch das S30 pro sein!

Wenn Du gebraucht kaufen willst, würde ich Abholung bevorzugen. Restrisiko bleibt beim Gebrauchtkauf leider immer.

Ob schlussendlich Astronomie Dein Kind in 2, 4 oder 10 Jahren immer noch packt - kein Ahnung. Ich jedenfalls würde hier ganz klar zu einem Smart Teleskop raten - wenn Dein Budget das packt! Das Seestar S30 oder ein DWARF sind zeitgemäße Einstiege für junge, interessierte Menschen. Wenn daraus eine tiefergehende Leidenschaft wird, möchte ich fast versprechen, dass irgendwann auch ein konventionelles Teleskop folgen könnte - wenn die Smarten nicht noch schneller noch besser werden.

Man sollte sich klar machen, dass mit den neuen Smart-Teleskopen nicht umsonst ein regelrechter Boom durch niedrigschwellig zugängliche Amateur-Astronomie ermöglicht wurde. Der Erfolg hat also gute Gründe. Das ältere Generationen "ihren Weg" zur Astronomie immer bevorzugen (visuelles Erlebnis, Lernkurve etc.pp.) ist nachvollziehbar, aber im Rahmen der Fragestellung für mich nicht mehr plausibel vermittelbar.

Bei fragen immer gern.
CS
Thomas
 
Wenn hier die Nachbarn mal vorbei kommen um mir beim Fotografieren zu zu schauen habe ich schonmal ein Teleskop zur Beobachtung hin gestellt. Da geht nach meiner Erfahrung ohne Hilfe weder bei Erwachsenen noch Kindern irgendwas. Selbst der Mond wird fast nie gefunden und wenn dann mal was zu sehen ist ist es meist unscharf oder Schnell wieder aus dem Blickfeld. Ohne Unterstützung bei einer 12Jährigen würde ich für ein Smartteleskop plädieren. Ich würde mal versuchen vielleicht hier übers Forum versuchen mir mit der Tochter beides an zu schauen. Dann merkt man bestimmt was ihr Spass macht.
Gruß Gerd
 
Nach meinem Eindruck häufig aus dem Grund der einfachen Zugänglichkeit und kaum bis gar keiner Notwendigkeit der bisweilen leidgeprägten Lernkurven klassischer Astronomie. Die - absurderweise - nicht selten auch noch als edukative Disziplinierung als wünschenswert eingeordnet wird.
Vielleicht bin ich ja ein Dinosaurier, aber Effizienz ist bei mir was für den Beruf – im Hobby will ich was selber machen und auch was lernen.

Sind wir ehrlich: Egal ob im 80er Refraktor oder im Smartscope, die zehnte schwache Galaxie, der zwanzigste Kugelsternhaufen oder der dreißigste Offene Sternhaufen sehen alle gleich aus, wenn man sich nur das Bild im Okular oder auf dem Handy anschaut. Entweder man beobachtet sie dann (also schaut bewusst nach, was es da für Strukturen hat, und hakt sie nciht nur als "gesehen" ab), oder hat Spaß am Auffinden und am Kennenlernen vom Himmel, oder es wird langweilig. Egal womit.

Wie dem auch sei, meine Frage war auch, was denn gewünscht wird – bei "Teleskop" denken die meisten an einen Refraktor, da enttäuscht schon der Dobson, weil er nicht nach Teleskop aussieht. Wenn die Tochter tatsächlich Richtung Smartscope denkt und mit dem Handy beobachten will bzw. Fotos will: Dann kann ich den Dwarf Mini empfehlen. Funktioniert und ist einfach. Man muss dazu nichtmal raus auf den Acker, das geht sogar aus dem Fenster. (Aber ist ein Reiz der Astronomie nicht, Nachts auch mal raus zu gehen? Ich weiß nicht, ob ihr auf dem Dorf wohnt und einen Garten habt, oder in der Großstadt seit.)

Achja, noch ein Tipp: Für das Aufsuchen gibt es mittlerweile auch Apps, die auf dem Handy laufen, dass dann auf dem Teleskop befestigt wird. Da gibt es Komplett-Sets wie die Celestron StarSense Explorer, wo leider erst die Dobsons schön stabil sind (viele nehmen so ein billiges Teleskop und verwenden App und Handyhalter an ihrem Teleskop); mittlerweile gibt es auch erste Apps ohn Teleskop-Bundle wie AstroHelm — Navigate the Night Sky. Damit findet man dann eigentlich alles recht einfach, muss/kann aber immer noch Beobachten lernen.

Wenn ein "Teleskop" im Raum steht und Smartscope nur von der KI kam, würde ich nicht zum Smartscope greifen.

Thema Spektiv: Im Prinzip ja, muss aber noch durch ein stabiles, ausreichend hohes Stativ samt Kugelkopf/Zwei-/Dreiwegeneiger ergänzt werden, und gerade bei einem mit Schrägeinblick (sollte es für Astro haben) ist die Orientierung am Himmel nicht ganz einfach. Die haben normalerweise leider keinen Sucher.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo in die Runde,

ich hatte kürzlich einen Vater beraten, er wollte seinem Sohn zum Geburtstag ein Teleskop schenken, Budget max. 150 Euro. Selbst gar keine Vorerfahrungen.
Erst einmal waren mir die Bedingungen vor Ort wichtig. Also wo soll beobachtet werden. Hier war ein Garten vorhanden.

Fotos: eher später, vielleicht mal ein Schnappschuss mit dem Handy.
Objekte: Mond / Planeten, aber gern auch andere Objekte.
Gebrauchtkauf kam in Frage.

Und das war bei dem Budget auch gut so, denn gerade für Planeten baucht es Öffnung und Brennweite.
Ich hatte ursprünglich Richtung 6" Standard Dobson gedacht, sprengte aber das Budget.

Und so habe ich einfach erst einmal auf Kleinanzeigen nach Teleskopen in der Nähe gesucht.
Und so bin ich auf ein Skywatcher 130/900 auf EQ2 gestoßen. Es war neben den 2 Beilagenokularen noch ein weiteres dabei. VHB 120 Euro.
Ich hätte das bei mehr Budget nicht empfohlen aber sollte nur zum Reinschnuppern sein und auf keinen Fall teurer werden.

Fazit: Sohn ist zufrieden, hat sein eigenes richtiges Teleskop, zumindest besser als die billigen Kaufhaus-Dinger mit unnützem Zubehör.
Ich hatte dem Vater geraten vielleicht noch auf 100 Euro runterzuhandeln. Ob das geglückt ist, keine Ahnung.

Ich selbst bin mit einem 114/900mm Newton auf EQ2 eingestiegen. Klar etwas wackelig aber es geht.
Gebraucht häufiger günstig zu bekommen. Vielleicht gibt ein gutes Angebot in der Nähe dann den Ausschlag und das finanzielle Risiko hält sich in Grenzen.

Andreas: Falls du da Angebote in deiner Nähe findest, kannst du natürlich hier nochmal vor dem Kauf nachfragen ob das Preis Leistungsverhältnis passt.

Gruß,
Holger
 
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