Endlich wieder F/6 APOs (Astro Phycics 155CS u. 190CS )

EnricoLE

Aktives Mitglied
Nach vielen Jahrzehnten hat es endlich ein Hersteller wieder gewagt große APO's mit F/6 zu produzieren.

Astro Physics stellte auf der NEAF die neuen 155/F6 und einen 190/F6 vor.

Die APM/TMB LZOS 130/F6 waren bisher die einzigen Geräte welche auch tatsächlich verfügbar gewesen sind.

Wie bei AP üblich, natürlich wieder mit Warteliste.Geliefert wird also vielleicht in 10 Jahren?🤡🙈

 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Hinweis/Link, beeindruckende Daten. Da werden die Chargen der ersten Produktionsjahre wohl schon auf der NEAF weg gegangen sein, bei den Specs.

Preislich dürfte der 155mm wohl einiges oberhalb des TOA150 und der 190er wohl Richtung, wenn nicht sogar über, 30k$ liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja es dauert wirklich meistens Jahre bevor man überhaupt so ein Gerät kaufen kann.

Vermutlich sind die Asiaten da schneller und liefern zwischenzeitlich irgendeinen
4 oder 5-Linser aus, mit ebenfalls brauchbaren Bildergebnissen.
 
Nach vielen Jahrzehnten hat es endlich ein Hersteller wieder gewagt große APO's mit F/6 zu produzieren.

Na ja es kommt natürlich drauf an was man unter APO versteht aber ein großes SD 152F6 Doublet gibt es schon eine Weile.


Grüße Gerd
 
Na ja es kommt natürlich drauf an was man unter APO versteht aber ein großes SD 152F6 Doublet gibt es schon eine Weile.


Grüße Gerd
Wäre es viel Aufwand den 152/F8 SD als 4 oder 5 Linser Flatfield umzukonstruieren?
 
Wäre es viel Aufwand den 152/F8 SD als 4 oder 5 Linser Flatfield umzukonstruieren?

Ja der Aufwand für einen echten 4 oder 5 Linser ist wesentlich größer.
Man kann, das Design des Doublet auch nicht einfach erweitern, sondern muss ein völlig neues Design erstellen.

Was man machen könnte wäre einen 2 oder 3 Linsingen Flattener oder Reducer zu dem Doublet zu entwerfen und den mit in den Tubus einzubauen.
Das wäre dann aber kein echter 4 oder 5 Linser sondern lediglich ein Doublet mit Feldkorrektur.
Die Farbkorrektur würde sich in dem Fall nicht nennenswert verändern und würde weiterhin auf dem Level eines F6 Doublet liegen.
Es wäre also Augenwischerei so etwas dann als 4 oder 5 Linser zu bezeichnen.

Die Herausforderung bei echten 4 oder 5 Linsern ist auch nicht nur das Design sondern vor allem auch die Umsetzung.
Man muss dann wenigstens mit 2 Gruppen arbeiten und benötigt mindestens 2 ED oder SD Gläser.
Die Zentrierung und die Linsenabstände müssen genau stimmen was mechanisch deutlich schwieriger ist als bei einem einfachen Doublet.
Es gibt schon gute Gründe warum echte 4 oder 5 Linser wesentlich teurer sind.
So etwas braucht auch seine Zeit in der Entwicklung und der Herstellung und erfordert entsprechende Expertise.

Grüße Gerd
 
Dieser AP Superachromat scheint ein schöner Traum zu sein. Und dieser wird es wohl auch bleiben:

Availability

Spring 2025 Update
The 155mm CS is not available for ordering and there is currently no available notification list
 
Dieser AP Superachromat scheint ein schöner Traum zu sein. Und dieser wird es wohl auch bleiben:

Availability

Spring 2025 Update
The 155mm CS is not available for ordering and there is currently no available notification list

Jas es kann schon etwas länger dauern bis so eine erstklassige Optik wie der angekündigte AP 155F6 dann auch wirklich verfügbar ist.
Wir haben das ja zb. auch bei Agema gesehen, da hatte es mehrere Jahre von der Ankündigung bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit gedauert aber am Ende gibt es ihn nun doch. Na ja wie heißt es doch so schön gut Ding will Weile haben.

Grüße Gerd
 
Für die Ü-60er wirds dann vermutlich eng ;)

CS,
Franz
 
Jas es kann schon etwas länger dauern bis so eine erstklassige Optik wie der angekündigte AP 155F6 dann auch wirklich verfügbar ist.
Wir haben das ja zb. auch bei Agema gesehen, da hatte es mehrere Jahre von der Ankündigung bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit gedauert aber am Ende gibt es ihn nun doch. Na ja wie heißt es doch so schön gut Ding will Weile haben.

Grüße Gerd

Wenn man sich die Daten auf der AP-Webseite über diesen Superachromaten anschaut, dann kann man daran aber auch wirklich gar nichts aussetzen.
Grock (via X) sagt folgendes dazu: Zitat:
==========================================
Das optische Design eines "Christen Superachromat" (CS), wie es beispielsweise in der StarFire-Serie von Astro-Physics vorkommt, ist eine hochentwickelte Weiterentwicklung eines apochromatischen Linsensystems. Es basiert auf einem Design, das chromatische Aberrationen (Farbfehler) sowie sphärische Aberrationen über einen extrem breiten Wellenlängenbereich minimiert, oft bis hin zur nahezu perfekten Korrektur. Der Begriff "Superachromat" bedeutet, dass mindestens vier Wellenlängen in einer Ebene fokussiert werden, im Gegensatz zu einem Apochromat, der typischerweise drei Wellenlängen korrigiert. Der Zusatz "Christen" verweist auf Roland Christen, den Gründer von Astro-Physics, der maßgeblich an der Entwicklung dieser Optiken beteiligt war.
Merkmale des optischen Designs
  1. Gauss’sche Grundlagen: Das Design des Christen Superachromats greift auf optische Prinzipien zurück, die auf Carl Friedrich Gauss basieren. Gauss entwickelte Formulierungen zur Minimierung von Spherochromatismus (der wellenlängenabhängigen Variation der sphärischen Aberration), was eine Grundlage für die extreme Farbkorrektur dieses Systems bildet.
  2. Linsenkonfiguration: Typischerweise besteht ein Christen Superachromat aus einer mehrlinsigen Anordnung, oft einer Triplet- oder modifizierten Mehrlinsen-Konstruktion. Die genaue Anzahl und Anordnung der Linsen kann variieren, aber sie umfasst in der Regel:
    • Hochwertige Glassorten mit unterschiedlichen Brechungsindizes und Dispersionsverläufen (z. B. Fluorite oder spezielle ED-Gläser – extra-low dispersion).
    • Luftspalte zwischen den Linsen, die relativ klein gehalten werden, um thermische Stabilisierung zu gewährleisten und gleichzeitig eine hohe Korrektur bei schneller Brennweite (z. B. f/6) zu ermöglichen.
  3. Farbkorrektur: Das Design korrigiert chromatische Aberrationen über das gesamte visuelle Spektrum (ca. 400–700 nm) und darüber hinaus, oft bis in den nahen Infrarotbereich. Der Strehl-Wert, ein Maß für die optische Qualität, liegt bei solchen Systemen häufig über 93 % über das gesamte Spektrum, mit Spitzenwerten nahe 99,8 %, was einer Wellenfrontabweichung von etwa 1/30 Welle entspricht.
  4. Schnelle Brennweite: Ein Beispiel wie der 190mm f/6 StarFire CS zeigt, dass das Design auf eine kompakte, schnelle Öffnung ausgelegt ist. Dies wird durch die Kombination von präzise berechneten Linsenradien und Glasarten erreicht, die eine hohe Lichtstärke mit minimalen Abbildungsfehlern verbinden.
  5. Diffractionsbegrenzte Leistung: Das System ist als "diffractionsbegrenzter Polychromat" konzipiert, was bedeutet, dass die Bildschärfe und der Kontrast sowohl für visuelle Beobachtung als auch für die Astrofotografie außergewöhnlich hoch sind. Die Beugungsscheibchengröße (Airy Disc) bleibt über das Sichtfeld hinweg klein, z. B. etwa 8 Mikrometer bei f/6.
  6. Beschichtungen: Mehrschichtige Antireflexbeschichtungen werden verwendet, um die Lichtdurchlässigkeit zu maximieren und Reflexionen zu minimieren, was die Effizienz und den Kontrast weiter erhöht.
Typisches Erscheinungsbild
Rein äußerlich ist das optische Design nicht direkt sichtbar, da es sich um die interne Linsenstruktur handelt. Ein fertiges Teleskop mit einem Christen Superachromat, wie der StarFire CS, zeigt jedoch typischerweise:
  • Ein robustes, zylindrisches Tubusgehäuse mit integriertem Taukappen- und Fokussiermechanismus (z. B. ein 3,5-Zoll-Fokussierer bei Astro-Physics-Modellen).
  • Die Linsen selbst sind in einer präzisen Halterung montiert, die thermische Ausdehnung und mechanische Verwindung minimiert.
Fazit
Das optische Design eines Christen Superachromats ist ein Meisterwerk der Refraktoroptik, das auf höchste Farb- und sphärische Korrektur abzielt. Es kombiniert historische Erkenntnisse (Gauss) mit modernen Materialien und Fertigungstechniken, um ein kompaktes, leistungsstarkes Instrument zu schaffen, das in der Astrofotografie und visuellen Astronomie nahezu unerreichte Ergebnisse liefert. Konkret könnte man es als eine hochpräzise, mehrlinsige Anordnung beschreiben, die durch spezielle Gläser und optimierte Luftspalte eine außergewöhnliche Bildqualität über ein breites Spektrum hinweg erzielt.
======================================================
Zitat Ende.

Der Preis für diese Qualität wird hw. auch entsprechend der gebotenen Qualität angepasst sein und dürfte grob geschätzt um die $25000.-- zu liegen kommen....
Interessant ist indes: Ein solches System gibts von den China-Apo-Herstellern meines Wissens nicht käuflich zu erwerben und wird es auch nicht so schnell geben. Der Aufwand, so ein System zu produzieren ist immens hoch, sodass die versprochene Quailtät auch geliefert werden kann. Einfach mal ein System nachbauen ist hier nicht so ohne weiteres zu machen.
Wenn man die passenen Umgebungs-Parameter hat, sind ein paar Jahre auf so eine Optik zu warten, durchaus sinnvoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch der liebe Roland Christen kann die Physik nicht verändern.
Das sind 155er und 190er mit f/6: beide werden visuell wenig Schärfentiefe (z. B. Planetenbeobachtung) und einen beträchtlichen Farbfehler (z. B. Sterntest Wega bei AP > 1.0mm) haben.
Bereits der Starfire 155 f/7 hat einen bescheidenen Polystrehl und zeigt Farbe (wenn man es will).
Also eher sehr gute Teleobjektive oder Widefield-Optiken.
Ich sehe diese Phänomene abgeschwächt im LZOS 130 f/6, der diesbezüglich noch ganz gut ist, aber auch mehr Brennweite vertragen könnte...
Diebezüglich ist mE eine Öffnung von 130 das Maximale für f/6 im visuellen Bereich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch der liebe Roland Christen kann die Physik nicht verändern.
Das sind 155er und 190er mit f/6: beide werden visuell wenig Schärfentiefe (z. B. Planetenbeobachtung) und einen beträchtlichen Farbfehler (z. B. Sterntest Wega bei AP > 1.0mm) haben.

Bevor man sich hier ein Urteil zur Farbkorrektur bildet wäre es schon hilfreich sich erst einmal geeignete Parameter wie die Strehlkurve anzuschauen.
Die Physik kann niemand ändern und die wellenoptische Schärfentiefe ist bei F6 so wie sie ist aber die Farbkorrektur kann sehr wohl beeinflusst werden.

Und die ist beim neuen 155F6 wirklich außergewöhnlich gut.
Da gibt es wenn das konkrete Exemplar wirklich hält was das Design verspricht keinerlei Farbe an Wega.


Bereits der Starfire 155 f/7 hat einen bescheidenen Polystrehl und zeigt Farbe (wenn man es will).
Also eher sehr gute Teleobjektive oder Widefield-Optiken.
Ich sehe diese Phänomene abgeschwächt im LZOS 130 f/6

Es gibt sehr wohl unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlicher Farbkorrektur und nur weil dein LZOS 130F6 oder der alte AP 155F7 nicht mehr ganz farbrein sind muss das noch langen nicht auf den auf den neuen AP 155F6 zutreffen.

Das Zauberwort heißt hier P-N-P Design.
Ich gehe davon aus das der Neue ein P-N-P Design hat das auch bei F6 noch eine erstklassige Korrektur des Gaußfehlers ermöglicht.
Der Alte AP 155F7 und dein LZOS haben ein N-P-N Design das bei F6 bereits einen spürbaren Gaußfehler zeigt.

Ein P-N-P Design wird zb. auch im Tahahashi TOA verwendet.
Der ist auch sehr farbrein und war bisher bezüglich Farbkorrektur die Referenz.
Nun hat AP mit dem neuen 155F6 etwas Vergleichbares geschaffen.
Der Tak TOA 150 hat zwar F7,3 und der neue AP hat F6 aber offenbar ist es AP gelungen auch bei F6 noch ein ähnliches Level an Farbkorrektur zu erreichen wie der TOA 150F7,3.
Das liegt durchaus im Bereich des Möglichen und setzt die Physik nicht außer Kraft.

Edit.
Kleiner Vergleich LZOS 130F6 mit Flattener RMS Spotradius für 435 bis 710nm auf der Achse 3,9µm.


Neuer AP 155F6 mit Flattener RMS Spotradius für 436 bis 706nm auf der Achse 0,97µm!!!!


Der neue AP 155F6 ist 4 mal besser!!!


Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man sich die Daten auf der AP-Webseite über diesen Superachromaten anschaut, dann kann man daran aber auch wirklich gar nichts aussetzen.
Grock (via X) sagt folgendes dazu: Zitat:
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Das optische Design eines "Christen Superachromat" (CS), wie es beispielsweise in der StarFire-Serie von Astro-Physics vorkommt, ist eine hochentwickelte Weiterentwicklung eines apochromatischen Linsensystems. Es basiert auf einem Design, das chromatische Aberrationen (Farbfehler) sowie sphärische Aberrationen über einen extrem breiten Wellenlängenbereich minimiert, oft bis hin zur nahezu perfekten Korrektur. Der Begriff "Superachromat" bedeutet, dass mindestens vier Wellenlängen in einer Ebene fokussiert werden, im Gegensatz zu einem Apochromat, der typischerweise drei Wellenlängen korrigiert. Der Zusatz "Christen" verweist auf Roland Christen, den Gründer von Astro-Physics, der maßgeblich an der Entwicklung dieser Optiken beteiligt war.
Merkmale des optischen Designs
  1. Gauss’sche Grundlagen: Das Design des Christen Superachromats greift auf optische Prinzipien zurück, die auf Carl Friedrich Gauss basieren. Gauss entwickelte Formulierungen zur Minimierung von Spherochromatismus (der wellenlängenabhängigen Variation der sphärischen Aberration), was eine Grundlage für die extreme Farbkorrektur dieses Systems bildet.
  2. Linsenkonfiguration: Typischerweise besteht ein Christen Superachromat aus einer mehrlinsigen Anordnung, oft einer Triplet- oder modifizierten Mehrlinsen-Konstruktion. Die genaue Anzahl und Anordnung der Linsen kann variieren, aber sie umfasst in der Regel:
    • Hochwertige Glassorten mit unterschiedlichen Brechungsindizes und Dispersionsverläufen (z. B. Fluorite oder spezielle ED-Gläser – extra-low dispersion).
    • Luftspalte zwischen den Linsen, die relativ klein gehalten werden, um thermische Stabilisierung zu gewährleisten und gleichzeitig eine hohe Korrektur bei schneller Brennweite (z. B. f/6) zu ermöglichen.
  3. Farbkorrektur: Das Design korrigiert chromatische Aberrationen über das gesamte visuelle Spektrum (ca. 400–700 nm) und darüber hinaus, oft bis in den nahen Infrarotbereich. Der Strehl-Wert, ein Maß für die optische Qualität, liegt bei solchen Systemen häufig über 93 % über das gesamte Spektrum, mit Spitzenwerten nahe 99,8 %, was einer Wellenfrontabweichung von etwa 1/30 Welle entspricht.
  4. Schnelle Brennweite: Ein Beispiel wie der 190mm f/6 StarFire CS zeigt, dass das Design auf eine kompakte, schnelle Öffnung ausgelegt ist. Dies wird durch die Kombination von präzise berechneten Linsenradien und Glasarten erreicht, die eine hohe Lichtstärke mit minimalen Abbildungsfehlern verbinden.
  5. Diffractionsbegrenzte Leistung: Das System ist als "diffractionsbegrenzter Polychromat" konzipiert, was bedeutet, dass die Bildschärfe und der Kontrast sowohl für visuelle Beobachtung als auch für die Astrofotografie außergewöhnlich hoch sind. Die Beugungsscheibchengröße (Airy Disc) bleibt über das Sichtfeld hinweg klein, z. B. etwa 8 Mikrometer bei f/6.
  6. Beschichtungen: Mehrschichtige Antireflexbeschichtungen werden verwendet, um die Lichtdurchlässigkeit zu maximieren und Reflexionen zu minimieren, was die Effizienz und den Kontrast weiter erhöht.
Typisches Erscheinungsbild
Rein äußerlich ist das optische Design nicht direkt sichtbar, da es sich um die interne Linsenstruktur handelt. Ein fertiges Teleskop mit einem Christen Superachromat, wie der StarFire CS, zeigt jedoch typischerweise:
  • Ein robustes, zylindrisches Tubusgehäuse mit integriertem Taukappen- und Fokussiermechanismus (z. B. ein 3,5-Zoll-Fokussierer bei Astro-Physics-Modellen).
  • Die Linsen selbst sind in einer präzisen Halterung montiert, die thermische Ausdehnung und mechanische Verwindung minimiert.
Fazit
Das optische Design eines Christen Superachromats ist ein Meisterwerk der Refraktoroptik, das auf höchste Farb- und sphärische Korrektur abzielt. Es kombiniert historische Erkenntnisse (Gauss) mit modernen Materialien und Fertigungstechniken, um ein kompaktes, leistungsstarkes Instrument zu schaffen, das in der Astrofotografie und visuellen Astronomie nahezu unerreichte Ergebnisse liefert. Konkret könnte man es als eine hochpräzise, mehrlinsige Anordnung beschreiben, die durch spezielle Gläser und optimierte Luftspalte eine außergewöhnliche Bildqualität über ein breites Spektrum hinweg erzielt.
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Zitat Ende.

Der Preis für diese Qualität wird hw. auch entsprechend der gebotenen Qualität angepasst sein und dürfte grob geschätzt um die $25000.-- zu liegen kommen....
Interessant ist indes: Ein solches System gibts von den China-Apo-Herstellern meines Wissens nicht käuflich zu erwerben und wird es auch nicht so schnell geben. Der Aufwand, so ein System zu produzieren ist immens hoch, sodass die versprochene Quailtät auch geliefert werden kann. Einfach mal ein System nachbauen ist hier nicht so ohne weiteres zu machen.
Wenn man die passenen Umgebungs-Parameter hat, sind ein paar Jahre auf so eine Optik zu warten, durchaus sinnvoll.

Hallo Walter,

Werbetexte wie von dir zitiert beeindrucken mich weniger und die lese ich immer mit dem Bewusstsein das hier etwas angepriesen wird und man hier nicht jedes Wort auf die Goldwage legen kann.

Ich lasse mich lieber von handfesten Daten beindrucken und ja da beeindruckt mich das Design des neuen AP 155F6 wirklich.

Wie weiter oben schon erwähnt vermute ich das hier ein P-N-P Design verwendet wird also außen 2 Linsen mit positiver und in der Mitte eine Linse mit negativer Brechkraft.
Da die Linsen aus SD Gläser immer positive Brechkraft haben werden hier also 2 SD Gläser benötigt.
Das ist auch der Grund warum das P-N-P Design viel seltener als das N-P-N Design verwendet wird das nur 1 SD Glas benötigt.

Der große Vorteil eines P-N-P Design ist aber das sich hier der Gaußfehler auch bei F6 und sogar noch schneller hervorragend korrigieren lässt.
Das klingt ja auch im Werbetext an.
Allerdings ist ein solches Design keine Erfindung von AP wie man meinen könnte wenn man den Werbetext liest sondern es ist seit langem bekannt und wird auch schon seit langem zb. von Takahashi beim TOA genutzt.

Was ich nicht bestätigen kann ist die Behauptung im Werbetext das mehr als 3 Wellenlängen in einem Fokus vereinigt werden und das der neue AP155F6 deshalb ein Polychromat sei.
Man erkennt die in einem Fokus vereinten Wellenlängen gut anhand der Maxima der Strehlkurve.
Eines liegt bei 463nm, eines bei etwa 550nm und eines liegt außerhalb des dargestellten Spektrums weit oberhalb von 700nm und dürfte so bei 800nm liegen.
Es werden also 463,550 und etwas irgendwo um die 800nm in einem Fokus vereint.
Das sind nach Adam Riese 3 Wellenlängen und nicht 4 oder gar noch mehr.

Also sehr guter APO ja aber von einem Polychromat kann nach dem was ich hier sehe keine Rede sein.
Ich bin wie gesagt durchaus beeindruckt von der Farbkorrektur aber man sollte trotzdem auf dem Teppich bleiben und nicht von einem Polychromat reden.
Das hat man doch gar nicht nötig.
Tahkahashi macht das beim TOA der ein ähnliches Level der Farbkorrektur aufweist ja auch nicht.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

was mich unabhängig von den theoretisch gerechneten Designs noch mehr beeindrucken würde sind dann die tatsächlichen Leistungen in der Praxis. Ist jemanden bekannt, ob für diese neuen Designs zukünftig so etwas wie ein Prüfprotokoll auf der optischen Bank für jedes Objektiv beigelegt werden soll?

Wäre aufgrund des vermutlich stolzen Preises aus meiner Sicht nicht ganz aus der Welt…

Viele Grüße
Werner
 
...und nur weil dein LZOS 130F6 oder der alte AP 155F7 nicht mehr ganz farbrein sind muss das noch langen nicht auf den auf den neuen AP 155F6 zutreffen.
(wollte nur sagen, der LZOS 130F6 hat einen RC-Wert von 0.2, gemessen von W. Rohr)
Ich wollte eigentlich auf die Schärfentiefe visuell bei hohen und sehr hohen Vergrößerungen am Planeten hinaus.
Für Foto (und mit Flattener) ist der 155 F6 sehr gut, keine Frage...visuell würde ich jedoch den alten Starfire 155 F9 vorziehen...
 
(wollte nur sagen, der LZOS 130F6 hat einen RC-Wert von 0.2, gemessen von W. Rohr)

Ja nur hat er dafür eben einen deutliche Gaußfehler.
Gaußfehler LZOS 130F6 ohne andere Fehler also nur SA.


546nm 1/ 15,2PV = Strehl 0,98
656nm 1/ 5,6PV = Strehl 0,89
486nm 1/ 4,4PV = Strehl 0,84

Und genau um den Gaußfehler geht es hier.
Der ist beim neuen AP 155F6 genau wie beim TAK TOA 150F7,3 hervorragend korrigiert und darum ist der RMS Spotradius des AP 155F6 mit 0,97µm auch 4-mal kleiner und damit dessen Farbkorrektur 4-mal besser als beim LZOS 130F6.

Wenn sich der LZOS 130F6 nur wegen des Gaußfehlers schon bei 486nm mit Strehl 0,84 Richtung Beugungsgrenze bewegt dann ist sein Strehl bei 436nm wesentlich schlechter als Beugungsbegrenzt.
Das hat Rohr aber nicht gemessen.
Der AP 155F6 hat bei 436nm inklusive des Farblängsfehlers Strehl 0,933 und dürfte ohne Farblängsfehler also nur SA so wie beim LZOS noch etwa Strehl 0,99 erreichen während der Strehl des LZOS wegen seines deutlichen Gaußfehlers hier bereits im Keller ist.
Das ist der große Unterschied!

Ich wollte eigentlich auf die Schärfentiefe visuell bei hohen und sehr hohen Vergrößerungen am Planeten hinaus.

Ja und, es gibt heute 1 zu 10 Untersetzung mit der man den Fokus präzise einstellen kann.
Und Seeing wirkt sich immer gleich aus, es ist ein Irrglaube das man mit langsamer Optik also großer Schärfentiefe hier einen Vorteil hätte.
Es ist nur so das einfache Okulare und auch Barlows schnelle Öffnungsverhältnisse nicht so vertragen.
Man muss bei F6 also höherwertige Okulare nutzen aber das sollte heutzutage nicht das Problem sein.

Grüße Gerd
 
Hi, also ganz so neu und nie da gewesen, wie es die Amerikaner vollmundig ankündigen, ist ein solches Konzept ja nicht. Ich würde die ASL180f5 und 130f4 von AOM anführen. Zugegebenermaßen mehr oder weniger Einzelstücke, aber in puncto Verfügbarkeit sicher nicht weit von AP weg, ehr noch besser. Und von LZOS gabs doch auch Prototypen 6 Zoll f6.
Vierlinser gabs von Astreya, hatte ich auch einen, naja.

Diese mehrlinsigen Optiken sind wie angesprochen sehr komplex und so etwas so umzusetzen, dass es sich in der Praxis bewährt, muss auch ein Roland Christen erstmal bringen.

Mann sollte sich schon auch fragen: Und wenn mal was is mit dem Ding, wer zentriert mir das dann? Wie ist das bei Minusgraden? Im Sommer? Wenn sich die Montierung bewegt?

Vielleicht sind die 200 f6,5 von CFF nicht ganz so farbrein und flatfield, aber mit Flattener sollte die Leistung nicht weit vom angesprochenen 190er weg sein, wenn überhaupt. Klar kann man argumentieren, dass Weiterentwicklung grundsätzlich positiv sei, muss man aber nicht. Zumindest sollte man aber Aufwand und Nutzen im Blick behalten.
Es sei denn man macht ne Studie um zu zeigen was geht, aber wie o.g. waren da Andere schon weiter.

Preislich würde ich bei uns nicht mit unter 40k, ehr 50k oder mehr rechnen. Das Ding muss über einen ziemlich breiten Wassergraben und good old Germany gibt sich auch nicht mit 6% Umsatzsteuer zufrieden.

cs Alex
 
Hallo Werner,

ich vermute nicht, dass Roland in seinen "alten Tagen" noch anfangen wird Testprotokolle zu den Refraktoren zu veröffentlichen.
Intern gibt es diese bereits seit vielen Jahren, werden aber traditionell nicht veröffentlicht oder mitgeliefert.

Zum der Preisgestaltung vermute ich, dass die 25k für den 190CS als sehr optimistisch zu sehen sind, ich vermute eher 35k+, bis einige wenige Nutzer weltweit das Teleskop in Händen halten wird.

vg Martin
 
Intern gibt es diese bereits seit vielen Jahren, werden aber traditionell nicht veröffentlicht oder mitgeliefert.

Na das hätte mich jetzt auch sehr gewundert, wenn es nichts geben würde.
Bei dieser Preiskategorie ist zu erwarten das hier eine vernünftige Qualitätskontrolle stattfindet und da sollte heutzutage ein Test am I-Meter eine Selbstverständlichkeit sein.

Zum der Preisgestaltung vermute ich, dass die 25k für den 190CS als sehr optimistisch zu sehen sind, ich vermute eher 35k+, bis einige wenige Nutzer weltweit das Teleskop in Händen halten wird.

Ja schwer zu sagen was die da verlangen werden.
Es gibt ja aber auch deutlich günstigere Alternativen die auch praktisch sofort verfügbar sind.


Zwar 180F7 aber der RMS Spotradius mit 0,8x Reducer ist mit 1,9µm auf der Achse und 436 bis 680nm für so einen großen APO wirklich sehr gut.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
ich vermute nicht, dass Roland in seinen "alten Tagen" noch anfangen wird Testprotokolle zu den Refraktoren zu veröffentlichen.
Intern gibt es diese bereits seit vielen Jahren, werden aber traditionell nicht veröffentlicht oder mitgeliefert.
Hallo Martin,

da könntest du recht haben. Bleibt natürlich für alle Erwerber eines dieser Geräte zu wünschen, dass sie ein Objektiv von Roland erhalten welches nicht nur „theoretisch“ hervorragende Werte hat.

Von einem seiner früheren Werke hatte ich mal ein 7“ zusammen mit Alois Ortner (der leider nicht mehr unter uns weilt) zerlegen müssen, und da waren wir beide höchst erstaunt, was wir da zu Gesicht bekommen hatten. Nun ja eine andere Story…

Viele Grüße
Werner
 
Na das hätte mich jetzt auch sehr gewundert, wenn es nichts geben würde.
Bei dieser Preiskategorie ist zu erwarten das hier eine vernünftige Qualitätskontrolle stattfindet und da sollte heutzutage ein Test am I-Meter eine Selbstverständlichkeit sein.



Ja schwer zu sagen was die da verlangen werden.
Es gibt ja aber auch deutlich günstigere Alternativen die auch praktisch sofort verfügbar sind.


Zwar 180F7 aber der RMS Spotradius mit 0,8x Reducer ist mit 1,9µm auf der Achse und 436 bis 680nm für so einen großen APO wirklich sehr gut.

Grüße Gerd
Servus Gerd,
Wenn man nun zu 90% visuell unterwegs ist wie ich und ein „großer“ APO das Ziel ist, in näherer Auswahl hätte ich den APM 140SD oder eventuell besser den 152/6SD. Ich gehe mal davon aus dass der 152er visuell mehr bietet an Jupiter, Saturn, Mars und Mond. Oder bin ich hier falsch in der Annahme?
 
Na ja es kommt natürlich drauf an was man unter APO versteht aber ein großes SD 152F6 Doublet gibt es schon eine Weile.


Grüße Gerd
Wie groß ist eigentlich der Unterschied visuell zwischen diesem Gerät und einem TS 152/5,9 RFT? D.h. Ein einfacher Fraunhofer und noch dazu recht schnell vom Design. Da sollten ja Welten dazwischen sein.
 
Ich gehe mal davon aus dass der 152er visuell mehr bietet an Jupiter, Saturn, Mars und Mond. Oder bin ich hier falsch in der Annahme?
Hallo Walter,
das kommt auf die jeweilige Farbkorrektur und die Vergrößerung an welche du realisieren willst.
Natürlich gibt es große Unterschiede wie Farbfehler wahrgenommen werden und nach welchen Kriterien man die Sache beschreiben will, RC-Wert, Fraunhofer-Kriterium, Polystrehl?
Bei den hier genannten Beispielen von 152mm f/6, mit RC-Wert gerechnet, ist das beim Achromat ca. 23x, beim Semi-APO ca. 109x und beim APO ca. 304x.
LG
 
Hallo Werner,

Wenn man nun zu 90% visuell unterwegs ist wie ich und ein „großer“ APO das Ziel ist, in näherer Auswahl hätte ich den APM 140SD oder eventuell besser den 152/6SD. Ich gehe mal davon aus dass der 152er visuell mehr bietet an Jupiter, Saturn, Mars und Mond. Oder bin ich hier falsch in der Annahme?

Beide liegen ja rein bei der Öffnung schon sehr nahe beieinander, der 152mm ist halt 8,6% größer so dass selbst wenn die Farbkorrektur identisch wäre und nur die Öffnung den Unterschied macht man vermutlich schon sehr genau hinschauen müsste um da überhaupt einen Unterschied zu sehen.
Nun kann der 152F6 aber nicht ganz das Level der Farbkorrektur des 140F7 erreichen.
Beide rücken daher bei schwachen Kontrasten noch näher zusammen.
Das bedeutet beim Trennen von Doppelsternen und auch bei harten Kontrasten am Mondterminator ist der 152er halt 8,6% besser.
Bei weichen Kontrasten werden der 140er und der 152er sehr nah beieinander sein.

Und wenn zwei Optiken schon in der Theorie so nah beieinander liegen wie hier muss man immer auch daran denken das letztlich auch die Fertigungsqualität der konkreten Exemplare darüber entscheiden kann wer von beiden die Nase vielleicht dann doch etwas weiter vorn hat.

Mal ein paar Worte zum 152F6.
Der hat eine andere Glaspaarung als der 140F7.
Hier wird FCD100 statt dem FPL53 das im 140F7 steckt verwendet und auch das Partnerglas ist ein Anderes.
Das sekundäre Spektrum der Glaspaarung ist beim 152er etwas größer.

Die F6 sind schon anspruchsvoller und man muss sich hier bei der Wahl des Partnerglases zwischen einem recht angespannten Design mit größerem Gaußfehler und spürbarer SA höherer Ordnung aber dafür kleinerem sekundärem Spektrum der Glaspaarung und einem weniger angespanntem Design mit geringerem Gaußfehler und sehr gut korrigierter SA höherer Ordnung aber dafür etwas größerem sekundärem Spektrum der Glaspaarung entscheiden.

Beim 152F6 habe ich mich für letzteres entschieden.
Die SA höherer Ordnung ist hier hervorragend korrigiert, der Gaußfehler etwas geringer und das weniger angespannte Design ist einfacher in guter Qualität zu fertigen.

Wie groß ist eigentlich der Unterschied visuell zwischen diesem Gerät und einem TS 152/5,9 RFT? D.h. Ein einfacher Fraunhofer und noch dazu recht schnell vom Design. Da sollten ja Welten dazwischen sein.

Ja in der Tat, der Unterschied ist ganz erheblich.
Der SD 152F6 wäre bezüglich Farblängsfehler etwa mit einem 152F30 Achromaten zu vergleichen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Walter,
das kommt auf die jeweilige Farbkorrektur und die Vergrößerung an welche du realisieren willst.
Natürlich gibt es große Unterschiede wie Farbfehler wahrgenommen werden und nach welchen Kriterien man die Sache beschreiben will, RC-Wert, Fraunhofer-Kriterium, Polystrehl?
Bei den hier genannten Beispielen von 152mm f/6, mit RC-Wert gerechnet, ist das beim Achromat ca. 23x, beim Semi-APO ca. 109x und beim APO ca. 304x.
LG
Was meinst Du mit dem RC-Wert? Rayligh-Kriterium? Hierfür ist eine Formel zuständig: θ = 1,22 λ D. Also nur von der Wellenlänge und Durchmesser abhängig. Dieses Kriterium nimmt keinen Bezug zum Glas, welches in der Optik verbaut ist.
 
Wenn man nun zu 90% visuell unterwegs ist wie ich und ein „großer“ APO das Ziel ist, in näherer Auswahl hätte ich den APM 140SD oder eventuell besser den 152/6SD. Ich gehe mal davon aus dass der 152er visuell mehr bietet an Jupiter, Saturn, Mars und Mond. Oder bin ich hier falsch in der Annahme?
Es gibt auch einen 140/910 Apo von Omegon und einen mit gleichen Eckdaten ebenfalls 140f6,5 von TS als 140 f6,5 Super Apo. Beide werden mit zwei ED Linsen beworben evtl steckt da ein wie von Gerd erwähntes P-N-P Design drin?


Viele Grüße Felix
 
Obiger TS oder Omegon (hw. Dasselbe Gerät) ist tatsächlich ein P-N-P-Design. Es fragt sich nur, welche Glassorten hier zum Einsatz kommen. Ein „Super-ED“ Element kann ja alles mögliche sein. Und LSA-Diagramme oder ähnliches gibts von diesen Teleskopen auch keine, zumindest habe ich noch keine gesehen. Zudem sind die Dinger schwerer und kühlen naturgemäß langsamer aus. Der 4“OAZ dürfte auch ganz brauchbar sein, vergleichbar mit dem 3,5“ vom 140SD.
Daher gibt es zwei Möglichkeiten: Diese 3-Linser sind richtig gut und ein „Schnäppchen“ im Vergleich zu einem TAK TOA 130 oder 150, oder es sind eher mittelprächtige Kopien davon.
 
Hallo Walter,


sehe ich zusammengefasst genau so wie Du, für die Version von Omegon wird hier FCD-100 genannt ich meine zum TS mal irgendwo FPL55 gelesen zu haben es kann aber sein daß ich da etwas durcheinander bringe....


Viele Grüße Felix
 
Hallo Walter,


sehe ich zusammengefasst genau so wie Du, für die Version von Omegon wird hier FCD-100 genannt ich meine zum TS mal irgendwo FPL55 gelesen zu haben es kann aber sein daß ich da etwas durcheinander bringe....


Viele Grüße Felix
Naja, im Werbetext steht:
"Triplet Apo-Objektiv mit FCD-100 ED-Linse: Hochwertiges apochromatisches Objektiv mit farbreiner und kontrastreicher Abbildung"

-> Das deutet wiederum auf ein normales N-P-N Design hin mit der FDC-100 Linse in der Mitte. Also in etwa vergleichbar mit einem SW Esprit oder ähnliche.
FCD-100 oder FPL-55 ist ja grundsätzlich vergleichbar mit FPL 53 und bieten ja recht gute Voraussetzungen. Trotzdem hätte ich gerne bei der Anschaffung so eines Gerätes, welche ja nicht ganz billig sind, die vollständigen technischen Daten (LSA-Diagramm, Polystrehlkuve, Durchstoßdiagramm, Ronchi-Test...) zur Hand.
Viele Händler bzw. Hersteller sträuben sich, wie es scheint, diese Daten herauszugeben, mit dem Verweis auf den Aufwand diese Tests zu machen.
Wobei: In der Qualitätssicherung müssten eigentlich immer diverse optische Tests durchgeführt werden. Diese zu protokollieren sollte eigentlich kein unüberwindbares Problem darstellen, denke ich mal.
 
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