FrederikW
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Hallo,
vor einigen Wochen erhielt ich mein neues Teleskop: Orion UK 10“ f/6,3 auf EQ6 Skyscan. Ich wollte meine rein visuellen Beobachtungen, auf Mond, Planeten und Doppelsterne erweitern. Mein bisher genutztes 16“ f/4,5 Lightbridge konnte hier fast nie ein befriedigendes Ergebnis zeigen (werde ihn demnächst wohl neu verspiegeln lassen). Hier sind einige meiner bisherigen Beobachtungsergebnisse (bei meist gutem Seeing, im 2,5mm Planetary-Okular) mit dem meiner Meinung nach optisch einwandfreien 10-Zöller:
44 Boo (5,2m+6-7m, Dist.: 1,0“): Diesen Stern konnte ich in einer Nacht mit sehr gutem Seeing in meinem alten TAL-1 länglich sehen und den Positionswinkel richtig bestimmen. Im 10“: einfach trennbar
16 Vul (5,8+6,2m 0,8“): Sauber getrennt (mit dunklem Zwischenraum)
STT 338 (7,2+7,4m 0,8“): gut trennbar
BU (Burnham)155AB (7,4+8,1m 0,7“): schwierig wegen Luftunruhe, blickweise getrennt
STF 2315AB (6,6+7,8m 0,65“): als „8“ zu sehen
BU 139AB (7,1+8m 0,6“): schwierig, nur blickweise trennbar
STT 387 (7,1+7,9m 0,5“): blickweise als „8“ zu sehen
BU 688AB (8,1+8,6m 0,44“): unsicher, erscheint länglich, Positionswinkel aber richtig skizziert
Natürlich hatte ich auch negative oder zu unsichere Beobachtungen (Luftunruhe, zu großer Helligkeitsunterschied). Weiterhin fiel mir auf, dass eine Trennung leichter erscheint, wenn sich der Doppelstern langsam durch das Gesichtsfeld bewegt. Stern-Informationen habe ich meist über „stelledoppie“ (WDS-Katalog) bezogen. Bei sehr gutem Seeing müssten wohl noch engere Doppelsterne zu knacken sein…
Frederik
vor einigen Wochen erhielt ich mein neues Teleskop: Orion UK 10“ f/6,3 auf EQ6 Skyscan. Ich wollte meine rein visuellen Beobachtungen, auf Mond, Planeten und Doppelsterne erweitern. Mein bisher genutztes 16“ f/4,5 Lightbridge konnte hier fast nie ein befriedigendes Ergebnis zeigen (werde ihn demnächst wohl neu verspiegeln lassen). Hier sind einige meiner bisherigen Beobachtungsergebnisse (bei meist gutem Seeing, im 2,5mm Planetary-Okular) mit dem meiner Meinung nach optisch einwandfreien 10-Zöller:
44 Boo (5,2m+6-7m, Dist.: 1,0“): Diesen Stern konnte ich in einer Nacht mit sehr gutem Seeing in meinem alten TAL-1 länglich sehen und den Positionswinkel richtig bestimmen. Im 10“: einfach trennbar
16 Vul (5,8+6,2m 0,8“): Sauber getrennt (mit dunklem Zwischenraum)
STT 338 (7,2+7,4m 0,8“): gut trennbar
BU (Burnham)155AB (7,4+8,1m 0,7“): schwierig wegen Luftunruhe, blickweise getrennt
STF 2315AB (6,6+7,8m 0,65“): als „8“ zu sehen
BU 139AB (7,1+8m 0,6“): schwierig, nur blickweise trennbar
STT 387 (7,1+7,9m 0,5“): blickweise als „8“ zu sehen
BU 688AB (8,1+8,6m 0,44“): unsicher, erscheint länglich, Positionswinkel aber richtig skizziert
Natürlich hatte ich auch negative oder zu unsichere Beobachtungen (Luftunruhe, zu großer Helligkeitsunterschied). Weiterhin fiel mir auf, dass eine Trennung leichter erscheint, wenn sich der Doppelstern langsam durch das Gesichtsfeld bewegt. Stern-Informationen habe ich meist über „stelledoppie“ (WDS-Katalog) bezogen. Bei sehr gutem Seeing müssten wohl noch engere Doppelsterne zu knacken sein…
Frederik