Epsilon 130D vs. f/4 Newton (zB 200/150mm Lacerta) mit Starizona Nexus 0,75x Korrektor

Moin,

@Matula81
Danke für deine ausführliche Antwort.

Hast du die aktuelle Version der Fotonewton oder ist es noch eine ältere?
Die alte Version sieht ja ehr aus wie ein gepimptes Quattro.
zB das von Daniel in diesem Video:
Die neuen sind, vermutlich bis auf die Spiegel, anders.

Schade, dass es Probleme mit dem 150mm Lacerta gab.
Was war denn genau das Problem?
Auf den Bildern sehen die ja eigentlich alle gleich aus, bis halt auf die Größe :D



Grüße
Brian
Hi Brian,
Ich habe die aktuelle Version des Lacerta Newton.

Beim 150er mit GPU Komakorrektor waren die Sterne in den Ecke partout nicht rund zu bekommen, trotz feinteiliger Einstellung des Arbeitsabstands und Justage am Stern. Hier wäre ein Versuch mit dem Nexus sicherlich nochmal interessant gewesen.

Viele Grüße,
Tobias
 
Am 150er wäre vermutlich der Paracorr 2 die bessere Lösung, zumal im Wechel mit dem Nexus der Brennweitenunterschied interessanter.

Gruß Frank
 
Hi Brian,

wie Tobias (@Matula81) bereits geschrieben hat, habe ich den 200/800 Lacerta und nutze diesen Mobil Erfolgreich mit dem GPU und den Nexus.

Ich habe das alte Modell und wie du sagst, ist der dem Quattro sehr ähnlich. Zur besseren Justage habe ich eine gefräste FS-Spinne nachgerüstet wie es beim Aktuell Modell auch ist. Die Schwachstelle bei der Justage, beim alten Modell ist der HS, weil es die gleiche Spiegelzelle wie beim Skywatcher ist und diese sich schon regelmäßig verstellt. Aber mit dem aktuellen Lacerta Modell ist das kein Thema mehr, die HS-Zelle sieht richtig gut aus.
Den FS prüfe ich einmal im Jahr, wobei der sich mit der neuen Spinne eigentlich nicht verstellt und den HS prüfe ich im Feld vor der Session noch einmal mit dem Laser.
Tatsächlich hat es bei mir völlig gereicht, die Grundjustage mit dem Nexus zu machen. So dass ich beide Korrektoren mit der gleichen Justage betreibe.

Einen direkten Vergleich zum Epsilon kann ich nicht machen. Ich denke, dass die Bauweise des Spiegels und der extra gerechnete Korrektor schon ihren Sinn haben und sich das vielleicht auf die Abbildungsqualität auswirkt.
Ob man das am Ende wirklich bemerkbar ist, ist die nächste Frage.

Aber vom Preis/Leistungsverhältnis sehe ich den Lacerta schon eher vorne. Gerade wenn man bedenkt, dass man mit dem Nexus und GPU quasi zwei Teleskope in einen bekommt.

Beste Grüße aus Hamburg
Mathias
 
Der Vollständigkeit halber: Für den Epsilon gibt es einen Extender. Damit hat man auch zwei Brennweiten. Mit dem Extender ist man dann „nur“ noch bei f/5, was aber auch nicht so langsam ist. Und in einer weiteren Sache hat der Epsilon die Nase von (habe ich mir zumindest vom neuen Besitzer meines Lacerta sagen lassen): Der Epsilon produziert rasiermesserscharfe Spikes. Da kann der Lacerta angeblich nicht ganz mithalten. Bei Lacerta bekommt man natürlich ein hervorragendes Gerät mit mehr Brennweite und Öffnung für weniger Geld. Ich selbst hätte gerne einen 8“ Lacerta, aber in Verbindung mit dem GPU habe ich doch Bedenken. Vielleicht wäre es mit dem Nexus ja besser, aber für ein Experiment ist mir da dann doch zu viel Geld.
 
Hi.

ich hab die aktuelle version vom Lacerta Newton in der 10" Version. Aber der OAZ und alle anderen Teile sind ja von der Mechanik gleich wie beim 8" und auch 6" (nur halt kleiner).
Ich bin der Meinung das der Absolut stabil ist - meine Fangspinnen Position war nach einem halben Jahr noch immer sehr exakt. Nur der Hauptspiegel hatte einen Tick zu viel Bewegung in seiner Zelle.

Vorgestern hab ich alles neu Justiert, da ich mit der Abbildung bei F3 (Nexus) nicht zufrieden war. Bei nativ f4 ist das kaum / nicht aufgefallen. Außerdem hat bei mir der Nexus mehr Arbeitsabstand benötigt als die 55mm.

Hier mein Artikel zum Nexus:
 
Hallo Andreas,

vielen Dank für deinen Bericht.

Ich bin immer noch hin und her überlegen.
Von meinen Taks bin ich eigentlich sehr überzeugt. Deswegen geht die Überlegung schon dahin ein Epsilon zu nehmen.
Die Frage ist dann halt ob man weiter spart und ein 160er nimmt oder zB auf ein Ocal H2 geht.
Leider gibts zu dem Ocal, bis auf ein paar YT Videos, noch nicht so viele Infos.

Erstmal möchte ich ohne hin eins meiner FS-60 und ein LZOS verkaufen.
Dann schaue ich weiter. Sonst habe ich einfach zu viele Teleskope.

Grüße
Brian
 
Hi.

ich hab die aktuelle version vom Lacerta Newton in der 10" Version. Aber der OAZ und alle anderen Teile sind ja von der Mechanik gleich wie beim 8" und auch 6" (nur halt kleiner).
Ich bin der Meinung das der Absolut stabil ist - meine Fangspinnen Position war nach einem halben Jahr noch immer sehr exakt. Nur der Hauptspiegel hatte einen Tick zu viel Bewegung in seiner Zelle.

Vorgestern hab ich alles neu Justiert, da ich mit der Abbildung bei F3 (Nexus) nicht zufrieden war. Bei nativ f4 ist das kaum / nicht aufgefallen. Außerdem hat bei mir der Nexus mehr Arbeitsabstand benötigt als die 55mm.

Hier mein Artikel zum Nexus:
Danke für den Tipp mit dem Tesaband. Ich überlege derzeit tatsächlich, ob ich mir den Nexus für meinen f/5 Newton zulege.

CS,
Ulrike
 
Hallo Andreas,

vielen Dank für deinen Bericht.

Ich bin immer noch hin und her überlegen.
Von meinen Taks bin ich eigentlich sehr überzeugt. Deswegen geht die Überlegung schon dahin ein Epsilon zu nehmen.
Die Frage ist dann halt ob man weiter spart und ein 160er nimmt oder zB auf ein Ocal H2 geht.
Leider gibts zu dem Ocal, bis auf ein paar YT Videos, noch nicht so viele Infos.

Erstmal möchte ich ohne hin eins meiner FS-60 und ein LZOS verkaufen.
Dann schaue ich weiter. Sonst habe ich einfach zu viele Teleskope.

Grüße
Brian

Die Entscheidung ist, find ich, nicht sooo schwer. Magst du eine Vollformat oder APS-C verwenden?
Die Lacerta haben einen ausreichenden FS für APS-C. Im Vergleich kleiner als bei allen anderen. Das kommt natürlich der zentralen Obstruktion zu gute.
Der OctoPlus Auszug in kombi mit einem Sesto Senso Fokus Motor ist echt nicht schlecht. Beim Tak müsste man den eventuell noch tauschen.
Die Spiegel beim Lacerta sind generell leistbar und bringen Dich finanziell nicht um, falls mal ersatz von Nöten ist (gute Skywatcher Spiegel - ich denk das Seeing wird immer das limitierende Problem sein). Ich hatte ein Takahashi Mewlon 180 und da ists mit Teilen viel viel schwieriger und zeitaufwendiger und wesentlich kostspieliger.

Der H2 ist teuer - aber da ich nur 1 einziges für mich "perfektes" Teleskop haben möchte, wäre das nebensächlich. Was mich stört ist das ich mit dem H2 eher nur auf Großbild Objekte gehen kann und speziellere Spiegel und Korrektor verbaut sind.
Mit dem nativ 1000mm Lacerta und einem 3x Televue Extender kann ich ganz gut auch Planeten ablichten.
Also die Option von 750mm bis 3000mm (natürlich mit einer anderen Kamera) und die Tatsache dass viele Zubehörteile bei einem Standard Newton mit F4 erhältlich sind, macht das für mich die richtige Wahl.
Zudem gibts gute Barlows mit Korrektor von APM die wiederum gute Mondbilder ermöglichen für normale F4 Newtons.
 
Die Entscheidung ist, find ich, nicht sooo schwer.
Das sagst du :D


In allen Fällen ist es viel Geld. Allerdings gebe ich es für mein Hobby auch gerne aus da mir schönes Equipment viel Freude bereitet.
Sonst würd ich ja immer noch mit meinem 70mm "ED" "Apo" von SVbony fotografieren und nicht mit nem Tak;);)

Ich habe hier noch ein 115er LZOS welchen ich meist mit 805mm Brennweite und einer 585 benutze.
Das FOV ist also schon recht klein.
Durch die kleinen Pixel und Mono bekommt man aber trotzdem schön viele Details.
Mehr Brennweite brauche ich aktuell nicht und wenn würde ich mir wohl ein extra Teleskop dafür kaufen.

Ich mag es nicht so gern die Setups immer wieder umzubauen.
Habe mein LZOS und mein FS-60 hier fertig liegen.
Je mit einer eigenen Kamera usw.
Tilt und Abstände perfekt eingestellt. Da möchte ich dann auch nicht mehr dran.
So würde es dann auch bei der neuen Optik sein.

Erstmal die beiden Teleskope verkaufen die ich hier noch liegen habe.
Dann aufs Konto schauen :D ;)
Am Ende habe ich dann doch meistens die Richtige Entscheidung getroffen und bin sehr glücklich geworden.


Grüße
Brian
 
Hallo zusammen,

nach einiger Gedenkzeit wollte ich nochmals zurückmelden und brauche nochmal ein paar Worte um meine Entscheidung zu treffen
Mein LZOS 115 und ein paar andere Teile sind verkauft. Jetzt kann ich mir ein schönes schnelles Teleskop leisten.

Was für mich feststeht:
- Es soll ein neues Teleskop sein
- Es soll kein Teleskop sein welches man umbauen muss wie zB das Quattro 150 (für die beste Leistung)
- Es sollte die Kollimation möglichst lange halten
- Die Preisgrenze liegt bei ca. 5000€

Aktuell habe ich drei Teleskope auf der Liste stehen:

- Epsilon 160 ggf. mit PLL Esatto Umbau
- Epsilon 180
- Ocal H2

Was spricht für das Epsilon 160?
- Beste Abbildung der Serie
- Einfacher Einbau von zB PPL Esatto
- Hält Kollimation lange
- Brennweite gleich wie mit meinem 100DZ mit 0,66x Reducer (Doppelsetup?)
- Handlich
- Viele Nutzer und Händler

Was spricht für das Epsilon 180:
- Größere Öffnung als das 160er
- Schneller als das 160er
- Hält Kollimation lange
- Out of the box bessere OAZ als bei den anderen beiden Epsilons (sagt das Internet)
- Viele Nutzer und Händler

Was spricht für das Ocal H2:
- Mehr Öffnung und schneller als das 160er und 180er Epsilon
- Hält die Kollimation lang (laut weniger User und Noctutec)
- Heizung an HS und FS
- FS und HS haben einige Markierungen für eine einfache Kollimation
- Carbon Tubus (Fokusstabilität?)
- Kommt mit Griff und bietet die Möglichkeit mehr zu montieren
- Sehr stabiler OAZ und direkt vorbereitet für EAF o.ä.
- Wohl das bessere P/L Verhältnis der Drei?


Für mich spricht aktuell sehr viel für das Ocal H2.
Die Heizung, mehr Öffnung und der scheinbar bessere OAZ.
Allerdings bin ich auch ein kleiner Takahashi Fan und finde die Epsilons auch ganz toll.
Von der optischen Qualität soll der Ocal den Taks in nichts nachstehen.
Nur der Extender fehlt. Ich hätte ihn, Stand jetzt, aber eh nie für ein Epsilon gekauft.

Nach dem Ocal H2 finde ich das 160er Epsilon am besten.
Einfach dadurch, dass es leichter / kompakter ist und das selbe FOV hat wie mein 100DZ mit dem 0,66x Reducer.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich, wenn mir das Ocal oder 180mm Epsilon Spaß macht, darüber nachdenken würde, auch noch ein weiteres kleines, schnelles Teleskop (z. B. Epsilon 130) zu kaufen. Daher wäre es eigentlich besser, jetzt ein Teleskop mit mehr Brennweite und größerer Öffnung zu nehmen, damit die Optiken nicht wieder zu nah beieinanderliegen.


Was würdet ihr sagen?
Die Antwort "Nimm das Tak, weil Tak" gilt hier nicht :D ;)
Das wäre zu einfach!


Viele Grüße
Brian
 
Vergiss nicht dass du bei "normalen" Newtons, zumindest was die Art der Spiegel betrifft, viel mehr Zubehör bekommst. Zb gibt's choma korrigierte Barlows von apm oder den Nexus reducer. Das meiste Zubehör passt vorzüglich auf F4 Newtons. Das betrifft auch die Filter. Alles unter F4 braucht dann in der Bandbreite verschobene Filter für High Speed Optiken. Da gibt's nicht alles für jeden Zweck gleichermaßen am Markt
 
Ich habe hier schon einen Satz Astronomik Deep Sky RGB + L2 + 6nm maxFR die bis f2 gehen.
Das sollte also passen.

Ich habe lange über Zubehör wie Extender (zB beim Epsilon) oder korrigierende Barlows nachgedacht.
Allerdings sehe ich keine Welt in der ich mir sowas zulegen würde.

Preislich bekommt man bei einem normalen Newton mit Umbau das meiste für sein Geld, aber ich hätte gern ein Teleskop welches out of the box genau das macht was es soll und das möglichst gut.
Ich habe hier als Doppelsetup noch ein 115/805 LZOS und ein 100DZ von Tak.
Diese Teleskope bedienen aktuell 800mm Brennweite und auch ~600mm.
Daher sehe ich keinen Grund auf sowas wie eine Barlow oder Extender Wert zu legen.


Daher geht es sich um die drei Teleskope die ich oben genannt habe :)
 
Die extender hab ich bei Mond bzw Galaxie Fotos verwendet.
Die Lacerta Newtons sind justier stabil aber mit dem Standard FangSpiegel nur optimal für aps-s. Dafür auch wenig Obstruktion
 
Hallo Brian,

hätte es zum Zeitpunkt als ich meinen Epsilon 160 gekauft habe schon den Ocal gegeben dann wäre die Sache klar gewesen.
Der Ocal wäre für mich daher auch die einzige Option wenn ich etwas in dem Brennweitenbereich suchen würde.
Die Ergebnisse die ich bisher gesehen habe sind wirklich Top.
Mich überzeugt hier vor allem das mechanische Konzept und die wirklich clevere Justageeinrichtung des FS.
Aber auch der Epsilon hat natürlich eine spitzen Abbildung, da braucht man nicht diskutieren. Mechanisch ist v.a. der OAZ die große Schwachstelle. Der musste auch bei meinem Epsi schon mal überarbeitet werden.

CS,
Franz
 
Hi Brian,

wenn die Liebe zu Takahashi kein Argument ist, dann nimm den Ocal.

Bedenken hätte ich nur, weil es hier noch nicht so viele Erfahrungswerte gibt. Eigentlich kenne ich nur ein Video von Daniel Nimmervoll, mehr nicht. Ich hatte damals überlegt, ob ich mir so einen Dwarf von Noctutec zulege, aber auch darüber hat man damals kaum was lesen können (und kann es immer noch nicht).

CS,
Ulrike
 
Hi Brian,

wenn die Liebe zu Takahashi kein Argument ist, dann nimm den Ocal.

Bedenken hätte ich nur, weil es hier noch nicht so viele Erfahrungswerte gibt. Eigentlich kenne ich nur ein Video von Daniel Nimmervoll, mehr nicht. Ich hatte damals überlegt, ob ich mir so einen Dwarf von Noctutec zulege, aber auch darüber hat man damals kaum was lesen können (und kann es immer noch nicht).

CS,
Ulrike
Würde ich auch sagen. Takahashi hat sich Recht lang auf seinem optischen (selbstverständlich hervorragenden) Ruf "ausgeruht" und wenig echte Innovation gezeigt

Diese H2 Video find ich spannend.. den OAZ vom Ocal H2 mittels Wasserwaage kalibrieren ;-)


Ich würde eher davon ausgehen dass der Fang Spiegel nicht ganz ausgerichtet war ;-)
 
Moin,

auch ich habe ja den 160er Tak. Ich bin mit dem wirklich sehr zufrieden. Die Abbilung ist spitze über das ganze Feld meiner Vollformat Kamera. Über den Auszug kann ich nicht klagen. Der funktioniert einwandfrei und feinfühlig.
Hätte es den H2 schon gegeben hätte ich zu dem gegriffen. Noch mal etwas schneller, sehr durchdacht und preislich ja sehr ähnlich.

Gruß Markus
 
Und Brian,
wir brauchen alle dringend mehr Usererfahrung von dem Teil ;)

CS,
Franz
 
Hallo zusammen,

die Entscheidung ist gefallen! :D

Es wird KEIN Ocal H2, KEIN Epsilon 180 und auch KEIN "normaler" Newton mit Nexus.;)

Es wird ein Epsilon 160.
Den OAZ lasse ich von Intercon auf einen Esatto 3,5" LP umbauen.
Als Schellen werde ich mir welche von Backyard Universe zulegen.
An diesen gibt es schöne Löcher zur Befestigung von Kabelhaltern oder Zubehör.

Als Kamera kommt erstmal meine 571 Mono mit Astronomik 36mm L2 + DeepSky RGB + maxFR 6nm SHO zum Einsatz.

Am Montag wird die Bestellung aufgegeben.
Ich bin super gespannt;):D


Warum ist es das 160er Epsilon geworden?

Epsilon 180:
Ich hatte Sorge wegen dem OAZ.
Ein besserer OAZ wäre wieder außerhalb meines Budgets.
Außerdem habe ich mit einigen (ehemaligen) Epsilon 180 Usern geschrieben.
Viele von denen haben sich ein Epsilon 160 gekauft und benutzen seit dem das 180er nicht mehr oder haben es verkauft.
Die Kompaktheit und die "einfache" Handhabe durch f3,3 haben viele überzeugt.

Ocal H2:
Ich habe mit Noctutec einige Mails hin und her geschrieben.
Meine Fragen wurden alle gut beantwortet und eigentlich war ich kurz davor das Ocal zu nehmen.
Allerdings hatte ich einfach das Gefühl ein Betatester zu sein.
Die Epsilons sind seit ca. 40 Jahren am Markt und Tak weiß meist was sie tun.
Das H2 ist das erste Teleskop von Ocal, niemand weiß wie es sich auf lange Zeit verhält und das will ich nicht ausprobieren.
Ich gehe davon aus, dass meine Bedenken unbegründet sind, allerdings habe ich diesen Gedanken die ganze Zeit im Hinterkopf.

Newton:
Es ist kein Lacerta Newton oder Quattro Umbau geworden da ich mMn mit einem Epsilon deutlich flexibler bin.
Das Epsilon kann, falls nötig, ohne Probleme einen Vollformatchip ausleuchten.
Lacerta Newtons und das Quattro können das mit dem Nexus nicht.
Die Möglichkeiten für mehr verschiedene Brennweiten haben für mich keine Rolle gespielt.
Aktuell habe ich noch ein Doppelsetup aus einem 100DZ und einem 115/805 LZOS hier.
Diese bringen mir wahlweise ca. 600mm oder 800mm. Beides mit einem IMX585 Monochip.
Außerdem wollte ich nicht selber umbauen. Es sollte einfach out of the box funktionieren.


Was hat noch für das 160mm Epsilon gesprochen?
Es kommt mit 530mm Brennweite. So viel hat auch mein 100DZ mit 0,66x Reducer.
Ein Doppelsetup wäre also möglich.
Es ist leichter als das Ocal, 180mm Epsilon und ähnlich schwer wie ein 150mm Quattro oder Lacerta 150mm Newton.
Außerdem gibt es sehr viel Zubehör, wie zB den Esatto.

Ich werde berichten wenn das Teleskop da ist.
Grade der Esatto dürfte ja für viele User spannend sein.


Viele Grüße
Brian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Brian,

eine sehr gute Entscheidung und genau nach deinen Bedürfnissen ausgewählt.
Du wirst sie sicher nicht bereuen. Vermutlich wirst bald nur noch damit die 500er Brennweite nutzen.
Bei mir mußte der APM gehen, da er einfach keinen Sinn mehr daneben machte.
Den Esatto hatte ich mir auch schon überlegt. Mich stört eigentlich nur die Baugröße und das man nochmal eine Zusatzbox irgendwo befestigen muss.
Aber ich bin gespannt wie er am Epsilon funktioniert.

CS,
Franz
 
Hallo Franz,


Den Esatto hatte ich mir auch schon überlegt. Mich stört eigentlich nur die Baugröße und das man nochmal eine Zusatzbox irgendwo befestigen muss
Das stimmt, der Esatto ist relativ groß und es kann zu Problemen mit zB OAGs oder elektrischen Rotatoren kommen. Diese kollidieren, je nach Imagetrain, mit dem Esatto.
Da ich aber nur Kamera und Filterrad verbaue passt das. Rotieren kann man über drei Madenschrauben am Esatto.

Was meinst du mit einer Zusatzbox?
Der Esatto nimmt 12V und USB.
Damit gehe ich dann an meine Powerbox.

Grüße
Brian
 
Hallo zusammen,

die Entscheidung ist gefallen! :D

Es wird KEIN Ocal H2, KEIN Epsilon 180 und auch KEIN "normaler" Newton mit Nexus.;)

Es wird ein Epsilon 160.
Den OAZ lasse ich von Intercon auf einen Esatto 3,5" LP umbauen.
Als Schellen werde ich mir welche von Backyard Universe zulegen.
An diesen gibt es schöne Löcher zur Befestigung von Kabelhaltern oder Zubehör.

Als Kamera kommt erstmal meine 571 Mono mit Astronomik 36mm L2 + DeepSky RGB + maxFR 6nm SHO zum Einsatz.

Am Montag wird die Bestellung aufgegeben.
Ich bin super gespannt;):D


Warum ist es das 160er Epsilon geworden?

Epsilon 180:
Ich hatte Sorge wegen dem OAZ.
Ein besserer OAZ wäre wieder außerhalb meines Budgets.
Außerdem habe ich mit einigen (ehemaligen) Epsilon 180 Usern geschrieben.
Viele von denen haben sich ein Epsilon 160 gekauft und benutzen seit dem das 180er nicht mehr oder haben es verkauft.
Die Kompaktheit und die "einfache" Handhabe durch f3,3 haben viele überzeugt.

Ocal H2:
Ich habe mit Noctutec einige Mails hin und her geschrieben.
Meine Fragen wurden alle gut beantwortet und eigentlich war ich kurz davor das Ocal zu nehmen.
Allerdings hatte ich einfach das Gefühl ein Betatester zu sein.
Die Epsilons sind seit ca. 40 Jahren am Markt und Tak weiß meist was sie tun.
Das H2 ist das erste Teleskop von Ocal, niemand weiß wie es sich auf lange Zeit verhält und das will ich nicht ausprobieren.
Ich gehe davon aus, dass meine Bedenken unbegründet sind, allerdings habe ich diesen Gedanken die ganze Zeit im Hinterkopf.

Newton:
Es ist kein Lacerta Newton oder Quattro Umbau geworden da ich mMn mit einem Epsilon deutlich flexibler bin.
Das Epsilon kann, falls nötig, ohne Probleme einen Vollformatchip ausleuchten.
Lacerta Newtons und das Quattro können das mit dem Nexus nicht.
Die Möglichkeiten für mehr verschiedene Brennweiten haben für mich keine Rolle gespielt.
Aktuell habe ich noch ein Doppelsetup aus einem 100DZ und einem 115/805 LZOS hier.
Diese bringen mir wahlweise ca. 600mm oder 800mm. Beides mit einem IMX585 Monochip.
Außerdem wollte ich nicht selber umbauen. Es sollte einfach out of the box funktionieren.


Was hat noch für das 160mm Epsilon gesprochen?
Es kommt mit 530mm Brennweite. So viel hat auch mein 100DZ mit 0,66x Reducer.
Ein Doppelsetup wäre also möglich.
Es ist leichter als das Ocal, 180mm Epsilon und ähnlich schwer wie ein 150mm Quattro oder Lacerta 150mm Newton.
Außerdem gibt es sehr viel Zubehör, wie zB den Esatto.

Ich werde berichten wenn das Teleskop da ist.
Grade der Esatto dürfte ja für viele User spannend sein.


Viele Grüße
Brian
Ich kann die Entscheidung voll und ganz verstehen, finde es aber schon ein bisschen schade, dass du das Ocal jetzt nicht für uns testest :P ich wünsche dir ganz viel Freude an der Hummel...Wenn sie nicht so teuer wären, hätte ich wahrscheinlich schon lange ein Epsi Doppelsetup :LOL:
Cs Ben
 
Glückwunsch, Brian,
ich hätte genauso entschieden. Mit meinem epsilon-160 bin ich auch super zufrieden. Ja, mit dem OAZ hadere ich hin und wieder, und das Teil wäre schon fast gegen einen Optec Hercules rausgeflogen. Aber dann habe ich es doch wieder mit den Madenschrauben hingekriegt und mich mit dem OAZ versöhnt.
Viel Freude damit!
VG Wolfgang
 
Moin,

heute war es so weit!!

So wurde ich an der Haustüre begrüßt:
WhatsApp Image 2026-04-09 at 15.31.51.jpeg

Es ging natürlich sofort ans Auspacken:
WhatsApp Image 2026-04-09 at 15.39.14.jpegWhatsApp Image 2026-04-09 at 15.43.30.jpeg
Wie schon beim FS-60 als auch beim 100DZ ist der Karton fast schon eine Kunst für sich :D

Ausgepackt und in Schellen sieht es dann so aus:
WhatsApp Image 2026-04-09 at 21.39.40.jpegWhatsApp Image 2026-04-09 at 21.39.45.jpegWhatsApp Image 2026-04-09 at 21.39.45m.jpeg
Ich habe den OAZ noch gedreht damit ich den Griff montieren kann.
Sonst hätte der OAZ zur Seite runtergezeigt.
Mit montierter Kamera hätte ich einen ordentlichen Hebel gehabt.
Das Teleskop würde dann sehr wackelig auf der Schiene stehen.


Was sieht man alles auf dem Bild?
- Takahashi Epsilon 160ED
- PLL ESATTO 3,5" LP
- PLL ESATTO Adapter
- Backyard Universe Schellen
- Pegasus Astro 335mm Losmandyschiene
- Angeleyes Griff 295-320mm

Bisher bin ich von dem Setup schon so begeistert wie von meinem 100DZ und FS-60.
Dabei ist noch nicht mal eine Kamera angeschlossen:D

Die Schellen und die Schiene kann ich übrigens sehr empfehlen.
Sie haben an den Seiten Gewinde für Zubehör, Kabelhalter, weitere Schienen o.ä.
Die Schiene von Pegasus ist mit ca. 600g sehr leicht.
Andere Schienen in der Klasse wiegen an die 1kg oder mehr.
Mittig in der Schiene befinden sich Löcher für eine VESA-Halterung.
Mit den passenden Spacern kann man dort bequem einen PC befestigen.

Ich bin sehr gespannt wie sich der ESATTO schlägt.
Man merkt auf jeden Fall einen deutlichen Unterschied zu dem original OAZ.

Gerne würde ich hier auch nochmal Herrn Thurner von Intercon Spacetec danken der mich wirklich super beraten hat.
Er hat auch den OAZ für mich montiert, ist eigentlich nicht so schwer, aber ich lasse es lieber den Fachmann machen:D
Nils vom Astrogarten hat mir schnell die Schiene von Pegasus besorgt die zu dem Zeitpunkt nirgends zu bekommen war, zwei andere Händler haben gar nicht auf die Anfrage zu der Schiene reagiert.

Jetzt erstmal das schlechte Wetter abwarten:(
Dann werde ich nochmal berichten wenn die ersten Bilder im Kasten sind!

Viele Grüße
Brian
 
Wow, Brian, mächtiges Teil, der ESATTO! Ich überlege auch immer wieder, ob ich meinem eps-160 einen anderen OAZ gönne, hätte aber dann gerne auch einen elektronischen Rotator. Hast Du darüber auch schon nachgedacht?
Viel Freude mit deinem neuen Teil, die Saison mit den großen Nebeln ist ja nicht mehr weit!
LG Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ja der ESATTO ist quasi halb so groß wie das Epsilon. Schon verrückt. :D

Über einen Rotator habe ich nachgedacht.
Wenn man allerdings eine Mono Kamera mit Filterrad nutzt gibt es kaum Optionen da meist die Motorbox des Rotators mit dem OAZ kollidieren würde.
Eine Option wäre der ARCO 2“.
Wenn du kein Vollformat nutzt und 20mm Platz hast würde das gehen.
Der 3“ wäre für die meisten Monosysteme zu dick.

Man kann über drei Madenschrauben den Imagetrain rotieren.
Das werde ich wohl machen.

Ich muss erstmal schauen obs mit meinem 50mm Guidescope funktioniert.
Von einem User habe ich gehört, dass er Probleme durch Flex im OAZ mit dem Guidrscope hatte und deswegen auf einen OAG umgestiegen ist.
Ich denke aber, dass ich durch den ESATTO dieses Problem nicht haben werde.

Ein OAG wird übrigens auch schwer. Diese würde wohl auch mit dem OAZ kollidieren.
Pegasus wird einen OAG mit integriertem Sensor, Motorfokus und 16,5mm rausbringen.
Das wäre dann wohl die beste Lösung.

Aber erstmal so alles testen.
Wird schon passen;)

Grüße
Brian
 
Ich benutze am epsilon immer das 50mm Guidescope von Takahashi, von Flex keine Spur. Ich habe an allen Taks auch den FQR-1 Adapter. Der ist sehr präzise, d.h. die Guiding-Kalibrierung bleibt stabil, auch wenn man den Sucher abnimmt.
 
Moin,

Kamera und weiteres Zubehör ist jetzt Montiert und das Setup sitzt jetzt auf der Montierung.
Mit allem drum und dran wiegt das Setup jetzt ca. 11kg.
Für mich jetzt das schon ein Biest, hatte bisher nichts über 10kg :D
Aktuell bin ich noch am überlegen ob ich meinen Mini PC mit auf dem Teleskop montiere.

WhatsApp Image 2026-04-12 at 14.58.50.jpegWhatsApp Image 2026-04-12 at 14.58.51.jpeg

Eine Taukappe habe ich mir jetzt auch gedruckt (danke @conehead )
WhatsApp Image 2026-04-12 at 14.50.55.jpeg

Mit etwas Glück habe ich in der kommende Woche sogar CS!


Viele Grüße
Brian
 
Glückwunsch Brian,

Und willkommen im Epsilon Club.
Der Esatto ist ja schon ein Trum.
Ich bin immer noch am Überlegen ob ich meinen OAZ austauschen soll. Andernfalls wird's wohl nichts mit einem Rotator.

CS
Franz
 
Hallo Franz,

vielen Dank!

Ich habe auch bisher keine Möglichkeit gefunden mit der auch Vollformat möglich wär.

Hier mein Ansatz falls ich nur bei APSC bleibe:

Rotator: ARCO 2" - BF 20mm
Filterrad: Wanderer Astro Snowflake 36mm - BF 14mm
Kamera: ToupTek IMX571 Mono - BF 17,5mm

Das Epsilon braucht 56,2mm + Filter.
(bei mir 56,5mm)

20 + 14 + 17,5 = 51,5mm

Es wäre also noch Platz für Adapter um alles zu verbinden.

Der ARCO 2" ist zwar 20mm dick, hat aber keine Motorbox.
Andere wie der ZWO CAA oder Wanderer Rotatoren sind zwar dünner vom BF her aber haben eine dicke Motorbox welche die Geräte dann auf über 20mm bringt.

Für Vollformat habe ich keine Lösung in Verbindung mit dem ESATTO gefunden.


Wenn Geld keine Rolle spielt bietet Optec eine Lösung an.
Der Hercules kann sowohl rotieren als auch fokussieren:

Der Preis liegt in den Staaten aber schon bei $3000 inkl. Adapter.
In DE, wenn zu bekommen, bei 4000€ ohne Epsilon Adapter.

Für mich war das keine Option.
Bei den Beträgen rotiere ich dann lieber manuell über die Madenschrauben...

Es gibt auch einen manuell OAZ von 2047Studio:

Ich habe aber bisher nirgends gesehen, dass es ohne Bohren am Tubus geht.
Angeblich soll der OAZ so passen, aber es muss wohl doch jeder die Löcher vergrößern.
Das hätte sowohl Herr Thurner nicht für mich getan als auch ich selber nicht.
Dafür wäre mir das Teleskop zu schade.
So viel teurer war der ESATTO übrigends dann auch nicht wenn man noch nen EAF o.ä. mit einrechnet.


Grüße
Brian

Grüße
Brian
 
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