Hallo Victoria,
ja, der Anschluß per 12V Autostecker ist so üblich. Für den Betrieb daheim wäre ein Universal-Netzteil mit 12V das richtige, diese Teile kommen mit einem ganzen Steckersortiment, so dass sich praktisch immer einer findet, der dem "anderen Stecker" am Auto-Adapterkabel entspricht. Wichtig ist dabei, auf die Polarität (+/-) zu achten, die in der Anleitung oder auf der Montierung angegeben sein muss, und die man am Netzteil entsprechend einstellen muss (manchmal per Umschalter, manchmal durch umdrehen des Adaptersteckers).
Das Netzteil braucht auch genügend Leistung, ich bezweifle, dass man für eine Goto-Montierung unter 1 Ampere (1000 mA) wegkommt. Vielleicht braucht man sogar mehr, hier wäre wieder die Anleitung gefragt.
Für unterwegs bin ich der Meinung, dass Powerstations zumindest für längere Beobachtungsnächte zu schwach auf der Brust sind. (Wenn ich schon rausfahre, dann kommen auch 4h als Minimum zustande, es können im Winter aber auch 8 werden.) Die Bleiakkus werden dann schnell ausgelutscht (man sollte ja optimal nur 30% der Kapazität nutzen, um den Akku nicht zu schädigen, ansonsten hat man höheren Verschleiß).
Kommen dann mit der Zeit andere Stromverbraucher hinzu (Taukappenheizung, Teleskoplüfter, etc), so ist die Powerstation schnell ausgelutscht und wird zum Wegwerfprodukt. Ich setze daher auf einen Standard-Autoakku und ein passendes (geregeltes) Ladegerät. Mein erster Akku hat von 2001 bis diesen Sommer gute Dienste geleistet und war zu dem Zeitpunkt auch noch nicht völlig fertig, hätte nur für den Laptop nicht mehr genug Reserven gehabt.
Es gibt aber zugegeben viele Leute, die mit dem Komfort (Gewicht) der Powerstation gut klarkommen, mehr Strom nicht brauchen und auch kein Problem haben, das Teil alle 2 Jahre auszutauschen.
Clear Skies
Sven