Equipment für 130/650 Newton

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Hallo Daniel

Das größte wahre Gesichtsfeld erreicht man bei 1 1/4" mit den Hyperion Aspheric 31 & 36mm.
Diese beiden Okulare erfassen noch einen Bildkreis (Feldblende) von 30mm. Das ist dann in Sachen Gesichtsfeld das Ende der Fahnenstange.
Die sind bei F5 nicht mehr ganz scharf am Rand aber bei 1 1/4" macht sich das kaum bemerkbar da Du nur einem 30mm Bildkreis nutzt und nicht den vollen von 38 bzw. 45mm wie mit 2"-Steckhülse.
Das ES 30mm 52° erfasst einen Bildkreis von 27,2mm also knapp 10% weniger. Das Okular dürfte mit 4 Linsen in zwei Gruppen ein einfaches Plössl sein.

Gruß
Peter
 
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Hallo,

Vielen Dank für die Antworten.
Wäre es dann empfehlenswert das Barlow und Zoomokular zu ersetzen gegen ein oder zwei separate Okulare mit großzügigem Gesichtsfeld? Zum Beispiel 2,5mm (für max. Auflösung des Teleskops) und noch eine dazwischen (eventuell 5 oder 6mm?).

Sonnenfilter war dann wohl ein schlechter Kauf. Leuchtet mir absolut ein mit der Öffnung und geht mit zurück, wenn möglich.


mfg
Daniel


Hallo, beim Okular kannst du so machen:


Nun hast du dieses Zoom Okular. Wenn es das 7-21 ist, was es schon seit vielen Jahren von verschiedenen Firmen gibt: Ich habe so eines für das PST gekauft und war ganz zufrieden damit. Das Gesichtsfeld ist aber klein bei 21mm, so dass ich hier noch eines dazu kaufen würde, je nachdem, wie dunkel der Himmel bei dir ist. Bei sehr dunklem Himmel für ich in deinem Fall ein 25-30mm nehmen, welches an ein Newton gut passt und auch gut Gesichtsfeld hat. Unbedingt fragen ob du es zurückgeben kannst, wenn das Okular am Rand nur "Kometen" zeigt. Wenn der Himmel eher hell ist, bitte nichts dayu kaufen sondern anfangen zu beobachten. Ein langbrennweitiges Okular bei hellem Himmel führt dazu, dass die Augenpupille sich zusammenzieht und man dann eine "schwarze Scheibe" im Auge sieht. Das hat mit dem Fangspiegel zu tun.

Wie gesagt: Anfangen und später zukaufen. Die Barlow brauchst du vielleicht nur bei Planeten an besonders ruhigen Nächten. Du hast ja gemerkt, dass das 10er recht gut kommt. Da ist die Austrittspupille 2mm und das ist gerade am Anfang ein angenehmer Wert. Taste duch ran. Durch das Zoom hast du eine gute Methode festzustelllen, welche Brennweiten für dich angenehm erscheinen. Dann holst du dir gute Festbrennweiten-Okulare für deine "Lieblingsbrennweiten".

Generell kann man sagen: Brennweite geteilt durch Öffnung = Blendenzahl N
1. Okular = N * 3
2. Okular = N * 1.5
3. Okualr = so lang es geht wegen des Himmels (und Alters!), gerne N * 5
4. Okular = N * 0.8
5. Okualr = N * 0.5


Okulare 4 und 5 sind etwas vom Visus (Augenschärfe) abhängig. Ich kan in meiner jüngeren Zeit mit N = 0.7 hervorragend aus. Bei meinem 300mm Schiefspiegler mit N = 20 ist meine Lieblingshöchstvergrösserung demnach sowas bei 400 fach, denn ich sehe mit noch höherer Vergrösserung nicht wirklich mehr. und das Bild ist heller wenn man etwas zurück geht. Analog hatte ich bei dem kleineren 200mm Schiefspiegler etwa 270 fach sehr gern. Das muss man herausfummeln.

Mein Himmel hier vor Ort gibt nicht mehr her als minimal N * 4. Demnach würde ich bei deinem 130er also 185 fache Vergrösserung als noch förderlich empfinden und etwa 30...35 fach als noch förderlich für die niedrigste Vergrösserung. Weil es ein Newton ist, und falls Geld keine Rolle spielt fwürde mein Okularsatz dann haben:

Okular 1: gebrauchtes 16mm Nagler Typ 2 (das habe ich am Newton als toll empfunden)
Okualr 2: gebrauchtes 7mm Nagler Typ 1 (recht scharf, aber vielleicht schwer zu kriegen. )
Okualr 3: 20mm (hier habe ich keine Angabe, da ich im 1,25 Zoll Mass nicht ganz kundig bin, welche Okulare

Tom.
 
Hallo Daniel

Das größte wahre Gesichtsfeld erreicht man bei 1 1/4" mit den Hyperion Aspheric 31 & 36mm.
Diese beiden Okulare erfassen noch einen Bildkreis (Feldblende) von 30mm. Das ist dann in Sachen Gesichtsfeld das Ende der Fahnenstange.
Die sind bei F5 nicht mehr ganz scharf am Rand aber bei 1 1/4" macht sich das kaum bemerkbar da Du nur einem 30mm Bildkreis nutzt und nicht den vollen von 38 bzw. 45mm wie mit 2"-Steckhülse.

Gruß
Peter
Völlig richtig - auch die Feldblenden wirklich guter 24mm (wie z.B. die 24er PanOptic) beschränken sich auf 27mm. Das ist dann leicht weniger als der Innendurchmesser der 1,25er Steckhülse, das Gewinde muss ja auch noch hinein passen. Dass man da nicht noch einen kleinen Tacken drauf gegeben hat, könntenauch optische Gründe haben; der 'Gewinn an scheinbarem Feld wäre eh marginal.

Hinweisen sollte man bei den Nennung der beiden Hyperion allerdings auf die erreichebare Austrittspupille, und die wären beim f5-Gerät (zudem noch Newton) mit dem 36er mit 36mm/5 leicht überzogen. Unabhängig von der Qualität des Beobachtungsortes und der erreichbaren eigenen Eintrittspupille, dürfte auch die Gefahr des sichtbaren Fangspiegelschattens maßgeblich ausschlaggebend sein. Mit dem 31mm sollte es daher besser funzen; auch damit hat man noch mit dem geannten Gerät etwa 2,6° wahres Feld am Himmel. Ein 24mm PanO oder Hyperion oder APM UFF lieferte dahingegen knapp 2,4°, das PanOptic jedoch vmtl. randschärfer als das 31mm, sodass es eher eine Frage der gewünschten gewinnbringenden Austrittspupille wäre, welchem der Vorzug gegeben wird (neben dem Preis natürlich).

csm
 
Ich möchte ergänzen, dass Panoptic 24 und ES 24 sowie APM UFL 24 alle 27mm Feldblende haben, das Hyperion 24 jedoch 28,5mm.
Dann gibrs noch das Baader Eudiascopic alias Celestron Ultima 35mm mit knapp 29mm Feldblende.
Das APM hat aber als einziges eine deutlich sichtbare Randvignettierung.
Die Hyperion Aspherics haben in 1,25" eine nach innen versetzte Feldblende, auch hier gibts deutlich sichtbare Randvignettierung und es braucht fast 2cm zusätzlichen Fokussierweg nach innen.

LG
Olli
 
Nachtrag:
Die beiden Hyperion Aspheric benötigen rund 20 mm weniger an Stellweg . Sie müssen rund 15-20mm näher an den Fangspiegel heran als andere Okulare da die Bildebene knapp 18mm hinter der Okularauflage zu liegen kommt..
Das muß man also vorher erst mal überprüfen ob der Stellweg am Okularauszug das noch her gibt.

Peter
 
danke für das Echo
 
1. Funktionieren die Hyperion an einem N=5 Newton?

2. Die Hyperion 31...36 sind vermutlich zu langbrennweitig, es sei denn der Benutzer ist sehr jung und der Himmel extrem dunkel. Ich wüde mit einem 20er anfangen oder das erwähnte Zoom zum Ausprobieren benutzen.

Tom.
 
1 ja klar, warum nicht?

2 ich komm mit Mitte 30 auf 8mm, sehe da kein Problem.
7mm sind keine Gesetzesregelung.
 
Hallo, nein Gesetz ist es nicht, aber wenn die Austrittspupille zu gross ist, hast du eine schwarze Scheibe im Auge.

Nicht alle Okulare kommen mit kurzbrennweitigen Rohren zurrecht.

Tom.
 
funktionieren tun sie alle.
Ob einem die Abbildung gefällt ist eine ganz andere Frage.
Da ist die persönliche Toleranz extrem unterschiedlich.
Und das mit dem Fangspiegelschatten, tja, einfach mal die eigene Augenpupille messen.
Aber ein 36er Okular an F/5 ergibt nur knapp über 7mm AP, da muss der Fangspiegel schon verdammt groß und der Himmel hell sein, damit man das bemerkt.

LG
Olli
 
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