Equipment für mich als Einsteiger - Klappe die 135te

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flohog

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Hallo zusammen,

ich habe die 135te Frage zum Equipment für einen Einsteiger. Ich tänzel mittlerweile schon gute 2 Jahre um das Thema Teleskop, zwischenzeitlich habe ich ein wenig gespart und kann einen oder zwei Euro mehr ausgeben.

Vorab, ich habe mich hier relativ lange umgesehen und weiß, dass es immer unterschiedliche Meinungen zu verschiedenen Komponenten gibt. Aber auch dass es einen weitgehenden Konsens gibt, nämlich dass eine stabile Montierung das A und O ist.

Ziele sind Planeten (ich weiß, ein Dobson wäre dafür besser) aber auch Deepsky und ggfs mit ZWO ein wenig Astrofotografie.
Und ja, ich weiß alles (Planeten, Mond, DeepSky) in bester Quali geht nicht, also muss ein Kompromiss her.

Also, ich habe mir für den Anfang folgende Gerätschaften zusammengestellt:
  • Skywatcher N 200/1000 Explorer 200 P auf EQ5
  • Omegon LE Planetary 5mm 1,25“
  • Omegon SWA 32mm 2“
  • Omegon UHC Filter 1,25“
  • Omegon Variabler Polfilter 1,25“
  • Omegon Justierlaser 1,25“
  • Omegon 2x Premium Barlow 2“
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Später irgendwann mal wenn ich das alles halbwegs beherrsche, denke ich über eine ZWO ASI 462c nach, auf eine astromodifizierte Spiegelreflexkamera habe ich keine Lust.
Aktuell habe ich ein mehr oder weniger defektes Meade ETX70 mit Go-To hier stehen, allerdings hat der Computer einen Schuss und dann gehe ich lieber auf manuell zurück, auch um das „Handwerk“ und die Himmelsmechanik besser zu beherrschen.

Jetzt die obligatorische Frage, ob das alles reicht oder ob noch was fehlt? Gibt es noch Ideen zum Lagern (Staubschutz o. Ä.).

Lagern würde ich das alles im trockenen Gartenhaus mit dem Ansinnen, dass die Abkühlungszeit reduziert wird im Winter. Ist das eine gute Idee?

Danke für Eure Hilfe und viele Grüße
Florian
 
Die n UHC Filter auf jeden Fall in 2", du ärgerst dich sonst recht zügig OIII-grün und Hb-blau, und ich empfehle eher sowas wie Astronomik zu nehmen, da bekommt man dann auch wirklich genau das was im Diagramm steht.
Wenn unbedingt mit Barlow gearbeitet werden soll, dann wäre ein Okular um 7-8mm besser um es mit einer 2x Barlow zu kombinieren, denn 2,5mm effektive Okularbrennweite (400x) wirst du sowohl des Teleskops wegen als auch des Seeings wegen nicht nutzen können.
Da kommt aber noch das Problem dazu, dass die kurzbrennweitigen Okulare ihre eigene Barlow schon drin haben und dann dazu eine weitere Barlow davor wird selten gut gehen.
Da würde ich entweder das Geld für die Barlow stattdessen in 2 weitere Okulare zu dem 5er investieren, oder statt Barlow und dem 5mm Planetary zwei Baader Hyperion Okulare mit 17mm und 8mm und dazu den 28mm Fine Tuning Ring, mit dem du aus dem 17er ein 11er machen kannst und aus dem 8er ein 5er, ist im Feldeinsatz genau wie Filter umschrauben.
Damit deckst du zusammen mit dem 32er einen ordentlichen Vergrößerungsbereich mit einer sinnvollen Abstufung ab.
32mm 31x
17mm 59x
11mm 91x
8mm 125x
5mm 200x

LG
Olli
 
Hallo Florian,

vornweg ist die NEQ5-Montierung mit dem 8"-Newton sicher an ihrer Belastungsgrenze, ziemlich sicher sogar schon überfordert. Ich persönlich würde den 11/4"Justierlaser gegen einen 2"Concenter tauschen. Die Lagerung im Gartenhaus halte ich für keine schlechte Idee.

Ich denke, Du wirst umgehend noch viele weitere Meinungen und Erfahrungswerte erhalten...

Viel Spass und viel Erfolg!

Markus
 
Hallo Florian,

vornweg ist die NEQ5-Montierung mit dem 8"-Newton sicher an ihrer Belastungsgrenze, ziemlich sicher sogar schon überfordert.
Stimmt.
Ich denke, Du wirst umgehend noch viele weitere Meinungen und Erfahrungswerte erhalten...
jup, der 1,25" drehbare Polfilter ist Mist, der ist nicht feinoptisch Planparallel poliert, sondern einfaches Flammglas, zum einen ist dadurch die Abdunklung nicht ganz gleichmäßig, und er versaut auch ordentlich die Bildschärfe, vor allem bei hoher Vergrößerung, ich hatte das Teil auch mal.
Unbedingt auf die angabe zur Fertigungsqualität achten.
Ich würde einen 2" Polfilter und einen 1,25" Polfilter, jeweils Baader, empfehlen. den 2" Schraubste in den 2"-1,25" Adapter und den 1,25" ins Okular, dann kannst du durch drehen des Okulars die Helligkeit regulieren, ohne ständig das Ojular herausnehmen zu müssen um an den drehbaren zu kommen um ihn zu verstellen, in der Hoffnung er verstellt sich beim reinstecken nicht gleich wieder.

LG
Olli
 
Mal ne Anmerkung/Frage: da Florian ja auch Astrofotografie machen möchte: wäre es nicht sinnvoller den PDS anstelle des P zu nehmen? Der PDS ist doch meines Wissens für Fotografie eingerichtet... Nicht, dass Florian nicht in den Fokus kommt?
 
Mal ne Anmerkung/Frage: da Florian ja auch Astrofotografie machen möchte: wäre es nicht sinnvoller den PDS anstelle des P zu nehmen? Der PDS ist doch meines Wissens für Fotografie eingerichtet... Nicht, dass Florian nicht in den Fokus kommt?
Oh, ja absolut, der P und der PDS haben zwar den selben Backfokus, aber der P hat keine 1:10 Untersetzung, das ist bei F/5 äußerst bescheiden. Auch die Fangspuegelgröße und damit Ausleuchtung unterscheidet sich.

Ein Coma Korrektor wäre auf längere Sicht auch was wichtiges, das Beugungsbegrenzte Feld bei F/5 sind so 3mm.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen.

Ich glaube auch, das die N-EQ5 fotografisch mit 8" überfordert ist.
Zumindest für Deep Sky.

Auch würde ich eher zur PDS Variante tendieren anstatt zur P Variante wenn Fotografie im Raum steht.

Generell glaub ich schon das sich Florian mit der Sache beschäftigt hat.
Denn die Auswahl geht schon in die richtige Richtung.
Allerdings sehe ich hier auch wieder den (verständlichen) Versuch Budget einzusparen.
Der Sprung von EQ5 zu EQ6 ist preislich ja auch n klopper.

Und das weiß er wahrscheinlich auch selber wenn er sich selbst hinterfragt.

Fazit.
EQ5 mit 200/1200 Newton wird für deepsky eher weniger als leidlich mit hohem Ausschuss an Bildern.

Mein 150/900 ist schon grenzwertig mit N-EQ5 und das schon OHNE Guiding Geraffel.

Daher lieber umdenken, oder wenn möglich Budget erhöhen.

Sind aber nur meine 50cent.

Gruß Markus
 
Ok, vielen Dank für die Antworten bis jetzt.
Ich würde einen 2" Polfilter und einen 1,25" Polfilter, jeweils Baader, empfehlen. den 2" Schraubste in den 2"-1,25" Adapter und den 1,25" ins Okular, dann kannst du durch drehen des Okulars die Helligkeit regulieren, ohne ständig das Ojular herausnehmen zu müssen um an den drehbaren zu kommen um ihn zu verstellen, in der Hoffnung er verstellt sich beim reinstecken nicht gleich wieder.
Oh, ja absolut, der P und der PDS haben zwar den selben Backfokus, aber der P hat keine 1:10 Untersetzung, das ist bei F/5 äußerst bescheiden. Auch die Fangspuegelgröße und damit Ausleuchtung unterscheidet sich.
Den Polfilter werde ich mal austauschen in meiner Liste, danke für Deinen Hinweis.
Wenn ich es richtig verstehe geht es beim PDS um die Übersetzung des Okularauszuges und die Feinfühligkeit zum Fokussieren.

Bezüglich der Montierung:
Der Sprung auf die EQ6 ist ja schon erheblich, ich finde die nur als PRO mit SyncScan Goto.
Alternativ kann ich ein kleineres Teleskop nehmen: N 150/750 PDS auf einer EQ 5.

Dann würde mir aber ein wenig Öffnung fehlen.
Ich muss das ganze glaube ich noch einmal durchdenken..
 
Danke Markus. Die Sache mit dem Budget ist ja immer so eine Sache … ?
Das Fotografieren ist tatsächlich eine Sache für irgendwann mal in der Zukunft.
Was ich verstehe ist, dass es mit einer dicken Digitalkamera und der Zuladung schwierig wird, ist nicht aber der Vorteil von ASI ZWOs gerade der, dass sie vom Gewicht nicht zu sehr zu Buche schlagen?

Vielleicht war ich auch einfach wie so viele Neulinge zu blauäugig…
Und das weiß er wahrscheinlich auch selber wenn er sich selbst hinterfragt.

Fazit.
EQ5 mit 200/1200 Newton wird für deepsky eher weniger als leidlich mit hohem Ausschuss an Bildern.

Mein 150/900 ist schon grenzwertig mit N-EQ5 und das schon OHNE Guiding Geraffel.

Daher lieber umdenken, oder wenn möglich Budget erhöhen.
 
Was ich verstehe ist, dass es mit einer dicken Digitalkamera und der Zuladung schwierig wird,

Nicht ganz.
Die Montierung ist für fotografische Zwecke schon alleine GANZ OHNE Kamera am, wenn nicht schon über dem Limit.

Die NEQ5 trägt BIS zu 10kg.
Das ist aber die Belastungsgrenze für das visuelle.
Man sagt in der Regel max. 2/3 Tragkraft für die Fotografie.
Das wären ca. 6,6kg.

Der 200/1200 wiegt allein schon 8,2 kg.
Hinzu kommt eine lange Hebelwirkung durch den Tubus.
Das darf man auch nicht unterschätzen.

Kannst du mit einem einfachen Expirement nachvollziehen.
Nimm einen Besenstiel, halte ihn genau in der mitte und schwinge ihn ein paar mal,
nur aus dem Handgelenk, hin und her.
Dann greife ihn mal am ende und mache das gleiche.
Da merkst du die Hebelkraft.

So ist das auch mit Montierungen.

Wie schon erwähnt.
Bei meinem 150/900 bin ich schon am Limit mit 6,2 + DSLR.

Ich will nicht sagen das es gar nicht geht, aber es wird definitiv kein easy going.
Und du wirst probleme mit dieser Kombi bekommen.
Zumindest bei DeepSky (Galaxien, Nebel), also Langzeitbelichtungen.

Wie es bei Planeten, Sonne, Mond ausschaut kann ich nicht sagen.
Aber da wird ja in der Regel gefilmt und nicht fotografiert.

Gruß
Markus
 
Hallo Florian,
ein 200/1000 Newton ist zuviel für die EQ5. Das macht selbst visuell nicht wirklich Spass. Schon beim (Versuch) zu Fokussieren wird das fürchterlich Zittern und Wackeln --> kaum möglich vernünftig scharf zu stellen...
Für einen visuellen Einstieg würde ich die EQ Montierung weglassen und Richtung Dobson Denken. Viele die Fotografieren und Beobachten, trennen visuell und fotografisch. Einfach weil die Anforderungen sich recht deutlich unterscheiden. Wenn es aber eine Kombi sein soll, die beides (mehr oder weniger) kann, dann würde ich einen 6" Newton auf einer HEQ5 sehen. Ds ist auch fotografisch eine gute Kombi.
Zu deiner Liste: lass die Barlow weg, Du wirst beim Beobachten merken, ob du wirklich eine brauchst...
Apropos Beobachten:
Jetzt fängt die Zeit der Teleskoptreffen wieder an. Besuche nach Möglichkeit eines dieser Treffen. Da wird vieles sehr viel klarer und du hast eine bessere Grundlage zur Kaufentscheidung. Bei meinem ersten Treffen (etwa ein halbes Jahr nach dem Kauf meines ersten Telekops) hatte ich mehr gelernt als nach 6 Monaten Forum... ;)

Grüße Rainer
 
Hallo Markus, vielen Dank für Deine anschauliche Darstellung. Ich habe mich gestern auch noch einmal ein wenig weiter eingelesen und „sehe ein“, dass das in der Kombi eher mäßig gut ist.
Nicht ganz.
Die Montierung ist für fotografische Zwecke schon alleine GANZ OHNE Kamera am, wenn nicht schon über dem Limit.
Wie es bei Planeten, Sonne, Mond ausschaut kann ich nicht sagen.
Aber da wird ja in der Regel gefilmt und nicht fotografiert.


Hallo Florian,
ein 200/1000 Newton ist zuviel für die EQ5. Das macht selbst visuell nicht wirklich Spass. Schon beim (Versuch) zu Fokussieren wird das fürchterlich Zittern und Wackeln --> kaum möglich vernünftig scharf zu stellen...
Für einen visuellen Einstieg würde ich die EQ Montierung weglassen und Richtung Dobson Denken. Viele die Fotografieren und Beobachten, trennen visuell und fotografisch. Einfach weil die Anforderungen sich recht deutlich unterscheiden. Wenn es aber eine Kombi sein soll, die beides (mehr oder weniger) kann, dann würde ich einen 6" Newton auf einer HEQ5 sehen. Ds ist auch fotografisch eine gute Kombi.
Zu deiner Liste: lass die Barlow weg, Du wirst beim Beobachten merken, ob du wirklich eine brauchst...
Apropos Beobachten:
Jetzt fängt die Zeit der Teleskoptreffen wieder an. Besuche nach Möglichkeit eines dieser Treffen. Da wird vieles sehr viel klarer und du hast eine bessere Grundlage zur Kaufentscheidung. Bei meinem ersten Treffen (etwa ein halbes Jahr nach dem Kauf meines ersten Telekops) hatte ich mehr gelernt als nach 6 Monaten Forum... ;)

Grüße Rainer

Hallo Rainer, die Treffen in der Nähe habe ich schon ins Auge gefasst, ich werde mich mal mit der Gruppe in Verbindung setzen.
Ansonsten habe ich tatsächlich schon über einen anständigen Dobson nachgedacht, für rein visuell sicherlich die beste Option. Mit ein wenig mehr Budget kann man da ja schon was anständiges mit ein bisschen Öffnung kaufen.

Ich werde mich mal in meine Höhle zurückziehen und meinen Plan neu überdenken.

Vielen Dank für Eure Hinweise!
 
Hallo Florian,
besuche doch erst einmal eine Volkssternwarte oder den örtlichen Astroverein. Dort findest du Menschen, die nicht nur gute Ratschläge haben, sondern oft auch Geräte zu verkaufen. Dort kannst du auch einen 20cm Newton auf eine EQ5 setzen (beides haben die bestimmt da) und dann wirst du sehen, dass die Meinungen hier, die EQ5 sei überfordert, vollkommen zutreffend sind.
Wenn du bei den Kollegen einiges angeschaut und gelernt hast, denkst du bestimmt anders über den einen oder anderen Beschaffungswunsch.
Mein Rat: Wenn du ein begrenztes Budget hast, schau im Forum nach Gebrauchtequipment. Seriöse Verkäufer laden dich zur Beobachtung ein und du kannst die Ware gleich mitnehmen, wenn sie deinen Vorstellungen entspricht. Per Post würde ich nur Sachen kaufen, bei denen es nicht so schlimm ist, wenn du sie niemals bekommst. Und ganz wichtig: Mach keine Kompromisse bei der Qualität. Eine EQ5 ist auf jeden Fall zu teuer, wenn du sechs Monate später eine EQ6 kaufst. Eine Untersetzung am Okularauszug brauchst du immer und Nachrüsten geht nicht oder ist teuer. Barlows sind Teufelswerk, Finger weg, Okulare kosten Geld, meistens ganz schön viel. Filter würde ich immer erst ausprobieren, wenn die Astrokollegen keinen haben, brauchst du ihn vielleicht auch nicht.
Vielleicht passt es hier nicht ganz hin, aber die genutzte Ausrüstung ist besser als die Ungenutzte. Meistens ist erstere kleiner, handlicher und einfach aufzubauen. Ich habe einen 8Zoll Spiegel, den ich seit mindestens 5 Jahren nicht benutzt habe. Mein kleiner Refraktor ist ständig im Einsatz. Wenn du also keine Möglichkeit zur festen Aufstellung hast, denk mal über einen kleineren Anfang nach.
CS Harald
 
Moin Florian,

ich habe Deinen Thread gelesen und bin da bei Harald.

Was Dich da umtreibt ist Trockenschwimmen im Trockenaquarium, das bringt nix.

Du mußt erstmal bei Leuten die sowas machen sehen, um was es überhaupt geht bevor Du Dich in teils völlig nachrangige Detailüberlegungen verstrickt. Und wie Harald sagt, klein Anfangen und stark wachsen ist weit besser als groß anfangen und stark nachlassen, weil sich die Erwartungen nicht erfüllen und Frust aufkommt.

Ich denke, wenn Du auf ein oder zwei Teleskoptreffen warst, sieht die Welt, so Du nicht mit so vorgefaßten Meinungen dort hin gehst dass es Dich nicht erreicht, deutlich freundlicher aus.

Ah - das Kistenschleppen aus dem Astroladen ersetzt nicht den grundlegenden Kenntniserwerb!

CS
Jörg
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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