Erbitte Hilfestellung bei Teleskopanschaffung

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speedy044

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Hallo
Ich bin Anfänger und daher irritiert von der Vielzahl der Geräte auf dem Markt. Meine Überlegung geht z. Zt. dahin, dass ich mir gleich ein vernünftiges Spiegelteleskop zulegen möchte um nicht durch evtl. Wechsel unnötig Lehrgeld zu zahlen. Gedacht ist z. B. an ein MAK (mit Lüfter) oder ein Schmidt Cassegrain, (evtl. 8") das mir auch mit fortschreitender Erfahrung und steigenden Ansprüchen (deep sky) befriedigende Möglichkeiten bietet. Welche Grösse beim MAK? reichen 5-6" oder ist mehr für später wünschenswert. Ist f < 10 wichtig oder kann es ohne Probleme auch mehr sein? Ich habe mich schon etwas mit Intes, Bosma, aber auch Celestron + Meade beschäftigt. Welche Montierung und Steuerung ist sinnvoll zwecks leichtem Auffinden der Objekte? Ich bin für jede Anregung dankbar, da leider am Anfang der Durchblick und die Erfahrung am geringsten sind. Der finanzielle Aspekt ist zwar von Bedeutung, aber nicht der entscheidende Punkt. Ich strebe eine sinvolle Investition an, die mögl. längere Zeit Bestand hat und mich auf Dauer zufrieden stellt. Es muss auch nicht unbedingt gleich ein Neugerät sein. Da das Teleskop gut transportabel sein sollte, ist die Kombination von guten optischen Abbildungs-Eigenschaften, einfachem Handling und nicht zu hohem Gewicht für mich wichtig - daher ein MAK? Ein Refraktor oder Newton ist wegen der Abmessungen bei mir nicht so favorisert. Ich bin aber grundsätzlich in meiner Entscheidung offen.
Ich danke allen, die mir als "Astronomischem Greenhorn" mit Anregungen und Tipps weiterhelfen. Nur Mut.....
Bisher besass ich ein Quelle katadioptrisches Teleskop mit f 8,7 / 127 mm und 1000 mm Brennweite, das aber (da offensichtlich schlecht justiert) total enttäuschende Ergebnisse lieferte und für mich leider fast unbrauchbar war. Nochmals danke, alles Gute für den bevorstehenden Jahreswechsel und für das neue Jahr viele sternenklare Nächte.
Volker Hofmann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Volker,

ja, OK, ein Greenhorn darf das <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Nee, mal ernsthaft. Du solltest nicht erst das System auswählen und dann die Größe die "reicht". Vielmehr ist es so, daß man sich für konkrete Beobachtungsobjekte überlegen kann, welche Öffnung dafür "minimal sinnvoll" ist. Wenn Du also konkret Deepksy erwähnst, dann müsste man sich eingestehen, daß man mit einem 6" Mak falsch liegt. Der Deepsky-Spaß beginnt mit der Öffnung. Visuelle Deepsky-Fans wollen meist ein Öffnungsverhältnis um f/6 haben, weil man damit auch die schwachen Vergrößerungen für helle Bilder einfach erzielen kann. Der Mak hat nun üblicherweise f/10 bis f/15. Sein Vorteil liegt in einer kompakten Optik. Das heisst nicht, daß man damit keine Deepsky-Objekte beobachten kann. Man hat nur Einschränkungen beim maximal sichtbaren wahren Gesichtsfeld und muß andere Okulare nehmen. Teleskope mit z.B, f/4 sind eher Optiken für Deepsky-Fotografie.

Also, der von Dir vorgeschlagene Mak wäre im Prinzip ähnlich gut geeignet, wie ein Schmidt-Cassegrain. Nur daß der Mak deutlich schwerer ist, zumindest die meisten Geräte. Wenn Du nun also beschliesst, mit 8" Öffnung für Deepsky gerüstet sein zu wollen, dann würdest Du für einen 8" Mak eine deutlich stabilere Montierung brauchen. Die Ausnahmen bilden Optiken, die zwar auch als "Maks" laufen, die aber Design-Abwandlungen wie der "Field-Maksutov" oder nach Klevzov sind.
Ein Gerät, was zum Beispiel ein sehr starker Allrounder ist, wäre das Vixen VC 200 L. Diese Optik ist kompakt (nicht ganz so kompakt wie ein SC), leicht genug für eine Montierung der GP-Klasse (also z.B. auch EQ-5, Astro-5, CAM, LXD-55) und sie lässt sich auch sehr gut fotografisch nutzen. Für die Deepsky-Fotografie muß allerdings schon eine stabilere Montierung her.

Aber bevor Du solch eine Anschaffung machst, solltest Du mal analysieren, was Dir an dem vorhandenen Gerät den Spaß vermiest hat. Die Katadioptrischen Newtons sind ja traurig berühmt dafür, daß man sie kaum richtig justieren kann, so daß man die mögliche optische Leistung kaum nutzen kann.

Also:
- Konntest Du das Gerät justieren? Wie würde das mit der neuen Optik aussehen? Warscheinlich musst Du es erlernen, wenn 8" Öffnung an den Start sollen. Aber es gibt Optiken, die ihre "Werksjustage" besser behalten, und kaum eine Optik ist so schwer zu justieren, wie ein Cat-Newton.
- Was ist ggf. mit Justage-Hilfsmitteln, also Laser, Chesire, GMK?
- Wo werden die Beobachtungsschwerpunkte liegen? Was hat Dir hier bei Deinem alten Gerät nicht gefallen? Bist Du vielleicht von Foto-Prospekten verschaukelt worden, daß der Orionnebel Dir in Knallfarben entgegenstrahlt?
- Wie sieht es mit der Montierung aus? Kamst Du mit der Stabilität beim vorhandenen Gerät aus, oder soll es deutlich solider werden?

Dann bleibt noch der Punkt Goto. Das kannst Du eigentlich selbst am besten entscheiden, aus den Erfahrungen mit dem jetzigen Gerät. Ist da das Suchen ein grosses Problem? Kennst Du die Namen der hellsten Sterne oder kannst Du sie wenigstens schnell von der Sternscheibe ablesen? Die brauchst Du ja, um Goto zu initialisieren.
Wenn zum Beispiel beim Suchen eher der Sucher (ein Sucher ist nicht immer ein Finder) das Problem darstellte, dann wäre vielleicht ein Leuchtpunktsucher billiger als Goto.

Tjo, also mal einige Punkte, zu denen Du Dir Gedanken machen solltest. Auch wenn Du schon einiges an Erfahrung hast, würde ich Dir auch mal empfehlen, in der Einsteiger-Ecke meiner Homepage und den vielen anderen Webseiten zum Thema herumzustöbern.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven
Hab herzlichen Dank für Deine so wertvollen, ausführlichen, fachlich interessanten und vor allem netten Ausführungen.
Vom geschilderten Revue Spiegelteleskop habe ich mich kurzentschlossen bereits getrennt, da ich damit überhaupt nicht zurecht kam. Z. Zt. bin ich also notgedrungen "optisch unbewaffnet". Ich wende mich in diesem Forum daher hilfesuchend an erfahrene Praktiker um einen weiteren Fehlkauf möglichst ein weitere Mal zu vermeiden.
Deinen Ausführungen über die Teleskop-Öffnungen, Gewichte von MAKs in Realation zu anderen Teleskopen, den div. Montierungen, bis hin zur konkreten Erwähnung des Vixen VC200L, samt Hinweis auf Deine Einsteiger Ecke sind für mich sehr wertvoll. Ich werde mich umgehend mit der Vielzahl Deiner Anregungen intensiv beschäftigen und bin mir sicher dass sie zu meiner Entscheidungsfindung aktiv beitragen werden. Evtl. komme ich gerne noch einmal mit einer Detailfrage auf Dich zu.
Es tut gut (gerade als Anfänger) auf so positive Art und Weise mit Tipps aus der Praxis versorgt zu werden
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Volker,
ich denke auch, dass das Beobachtungsziel das Gerät in Deinem Fall vorgibt.
Mit steigendem f/? vergibst Du Dir ab einer Brennweite von über 1m einen Bereich der Deepsky-Beobachtung - Großfeld.
Insofern ist der Mak aber auch ein 8"SC nicht ideal. Jetzt kommt es darauf an, was Du mehr gewichtest. Die Kompaktheit oder das Beobachtungsziel.
Gerade wegen dem Dimensionen wäre es gut, wenn Du die Geräte schon mal live gesehen hast. Ggf. relativiert das einiges.
Vielleicht helfen Dir auch die Anregungen auf unserer HP etwas weiter.
CS
 
Hallo und herzlichen Dank
In der Entscheidungsphase ist es unendlich schwer alle Parameter korrekt zu gewichten. Da liest man dass MAKs das optisch optimale Konstruktionsprizip seien, ein anderer Hersteller wiederum preist sein System als das bessere an. Als Laie ist man total überfordert und steht den vielen Angeboten und Ausagen recht hilflos gegenüber. Ich hätte es deutlich einfacher wenn meine finanziellen Möglichkeiten der allein begrenzende Faktor wären, denn dann kämen viele Modelle erst gar nicht in den Bereich des Möglichen. Ich muss mir also zunächst Klarheit über das Konstruktionsprinzip, die Spiegelgrösse und die Brennweite verschaffen um dann auf den Punkt zu kommen.
Wer "sein" Teleskop gefunden hat ist zu beneiden, denn er hat diese Phase des Suchen und Findens schon hinter sich.
Meine Vorstellung ist es halt zunächst bescheiden anzufangen (Mond + Planetenbobachtungen) um mit zunehmender Praxis in den deep sky Bereich vorzudringen und das alles möglichst ohne das Gerät dann austauschen zu müssen. Aber ich merke schon, dass meine Vorstellung eines "Universal-Teleskops" offensichtlich zu theoretisch und zu wenig praxisnah ist, denn wie war das doch mit der eierlegenden Wollmich-[zensiert]?
Dennoch, ich muss demnächst eine Entscheidung treffen... und bis dahin gilt es so viele Anregungen und Fakten wie möglich zu berücksichtigen.
Jeder Beitrag hilft mir diesbezüglich weiter.
Ich werde mich gerne auf Eurer Homepage ein mal umsehen.
Gruss
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Volker,
glaub ich gerne das es nicht so einfach ist.
Deshalb ist es auch gut das Du Dich vorher umfassend informierst und Dir möglichst die Geräte live anschaust. Da ist m.E. sehr wichtig.
Nun die Hersteller schreiben logischer Weise positiv über ihre Ware. Mit ein wenig theoretischem Basiswissen läßt sich das auch meist erkennen.
Das ein Mak das optimalste Konstruktionsprinzip sei, wäre mir neu und ist auch so allein gesagt sicher nicht richtig. Der Mak ist ein gutes Prinzip für Planetengeräte die kompakt sein sollen. Er ist farbrein, okularunkritisch (was die Auswahl betrifft) und verlangt keine zu große Montierung um stabil aufgestellt zu sein. Nachteile sind die vielen optischen Flächen, der geschlossene Tubus, das vergleichsweise hohe Gewicht und die hohe Brennweite, die konstruktionsbedingt große wahre Gesichtsfelder - also am Himmel - verhindert. Deshalb ist der Mak kein Alleskönner.
Nicht erschrecken, ähnlich sieht es auch bei anderen Teleskoptypen aus, die ggf. andere Eignungen haben.
Für Planeten wärst Du mit einem Mak nicht schlecht gerüstet. Ebenso für die Planetenfotografie mit einer Webcam, wobei die Montierung dann m.E. in jedem Fall motorisiert sein sollte. Dann aber schon langsam teuer.
Für Deepsky wirst Du andere Anfoderungen haben. Mehr Öffnung, kürzere Brennweite bzw. kürzeres Öffnungsverhältnis.
Du siehst, alles ist nicht auf einmal zu bekommen.
Siehe die Phase des Suchens und Findens positiv. Zum einem möchtest Du ja ein endgültiges Gerät haben, so das Du Dir Zeit mir der Auswahl lassen kannst und außerdem ist alles was Du jetzt an Informationen sammelst Dein Erfahrungsschatz für den Start. Und glaube mir Erfahrungen sind viel Wert in diesem Hobby.
Wie Du richtig sagst gibt es das perfekte, alleskönnende Teleskop nicht. Jedes Rohr hat seine Nachteile und wenn es nur der Preis ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Ich hoffe unsere Site hilft Dir etwas weiter.
CS

 
Hi Zusammen,

also viele Sternfreunde haben sich ja mit der Zeit für diese oder jene Spezialaufgabe ohnehin noch weitere Geräte angeschafft. Das kompakte Teleskop für Unterwegs und für schnell aufgebautes Balkon-Spechteln. Oder der kleine APO für Großfeld-Beobachtungen und Fotografie und auch Reise. Das Planeten-Spezialrohr, der Deepsky-Lichteimer...
Man muß es nicht so machen. Aber man sollte immer im Hinterkopf haben: Man kann, wenn man eine ausreichend gute Montierung hat, die auch zukünftige Geräte trägt.

Clear Skies
Sven
 
Hi zusammen
Nochmals danke für die konstruktiven Anregungen von Sven und Antares. Ich werde den Montierungen bzgl. ihrer Dimensionierung daher erheblich mehr Bedeutung beimessen als ich das ursprünglich angedacht hatte und diese "auf Vorrat" für später auslegen. Inzwischen habe ich mich auf div. Sites umgeschaut und viel Brauchbares gefunden. Die Tipps, mit dem Test der in Frage kommenden Modelle in der Praxis und am Objekt, sind ebenfalls sehr wertvoll (manchmal kommt man einfach nicht auf das Nächstliegende!), denn (Prospekt)Papier ist geduldig und wer beschreibt schon gerne die Problempunkte der eigenen Produkte....
Schön dass ich auf meine Anfrage diese positive Reaktion erfahren habe, denn wer kommt als Astronom auf die Welt?
Als Anfänger greife ich gerne auf das Wisen und die Unterstützung von erfahrenen Praktikern zurück.
Nachdem ich mir dann über das künftige Haupteisatzgebiet meines Teleskops die nötige Klarheit verschafft habe geht es in die nächste Runde - Bauart, Lichtstärke, Öffnung, Brennweite, Spiegelgüte, Test u.s.f.
Bis dahin hoffe ich aber noch auf den einen oder anderen Kontakt, gerne auch mit konkreten Produktvorschlägen (Modell, Typ, Ausstattung etc.)
Weiterhin viele sternenklare Nächte zur Ausübung dieses tollen Hobbys
Volker
 
Noch ein Tipp.

Gehe mal ins Board Treffpunkt und versuche dort Leute zu finden, die in deiner Nähe wohnen um dir mal deren Geräte in Natura anzuschauen.
Auf Fotos sind Fernrohe ganz nett, aber in Echt sind die oft deutlich größer, als es auf dem Foto aussah.
Auch kannst du dann mal direkt mit den Leuten reden, was denn die Vor und Nachteile ihrer Geräte sind.
Wenn das Wetter passt kannst du sicher auch mal durchsehen um dir einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

Auch ein Gang zur örtlichen Sternwarte kann nicht schaden, die haben oft auch Amateurgeräte zum durch und anschauen da und die Leute dort haben Ahnung.

Das reden mit Leute hat mich auch erst dazu gebracht das richtige Teleskop zu kaufen.

In diesem Sinne.

Viele Grüße

Ralfilein
 
Hallo Ralfilein
Danke, das sind Ratschläge, mit denen ich (wie auch die bisherigen) etwas anfangen kann. Ganz in meiner näheren Umgebung befindet sich glücklicherweise die Volkssternwarte Bonn. Die werde ich alsbald aufsuchen um persönliche Eindrücke von den Teleskopen einzelner Mitglieder zu gewinnen und damit meiner Entscheidung ein Stück näher zu kommen.
Gruss
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo Leute

Ich warte sehnsüchtig auf Eure Anregungen und Vorschläge bzgl. eigener Erfahrungen, Teleskop-Typ, -Dimensionierung, Brennweiten etc.
Nur Mut und..... ran an die Tasten.
Lasst mich nicht hängen!

CS Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />
 
Hallo Volker,

habe vor ca. einem halben Jahr angefangen. Mein erstes war ein Dobson 200/1200 von GSO, den ich immer noch begeistert nutze. Habe aber schon einen größeren im Auge. Würde ( auch wenn ich mittlerweile auch noch einen Refraktor auf einer Parallaktischen Montierung habe ) aber jedem Anfänger tendenziell zu einem Dobson raten, weil die handhabung zum schnuppern einfacher ist. Zudem ist ein Fernglas unerlässlich, um im Vorfeld bestimmte Übersichtsbeobachtungen machen zu können ( ich meine das zumindest so ) Hier ist ein 15x70 oder 20x 60 anzuraten. Diese Größe stellt auch das absolute Maximum der Freihandbeobachtung dar ( wenn auch nicht allzu lange ) Beser ist aber bei dieser Größe schon ein Stativ. Wenn ein Stativ von vornherein nicht in Frage kommt, dann eventuell ein kleineres Glas nehmen.
Die Frage wäre noch, an was Du interessiert bist.
Deep Sky = Newton/Dobson
Planeten = Refraktor
( aber nur grob )
Gruß Stephan
 
Hallo Stefan
Ich schwanke z. Zt. in meinen Überlegungen stark zwischen deep sky und Planetenbeobachtung. Was letztlich fovorisiert sein wird hängt stark von Typ, Dimension und Güte des eingesetzten Skops ab. Beim Newton (Dobsom) hörte ich, dass die konstruktionsbedingte Aufhängung des Fangspiegels in bestimmten Bereichen (durch Beugung)Auswirkungen auf die Güte des Bildes habe. Daher hatte ihn zunächst in meinen Überlegungen hinten angestellt und mich mehr mit geschlossenen Systemen (Schmidt Cassegrain, Mak, Catadioptrische Systeme - oder Mischformen) beschäftigt. Den Refraktor hatte ich dadurch bereits ein wenig aus den Augen verloren. Insofern bringt mich dein Beitrag, auch in Bezug auf den Einsatz von stärker vergrössernden Ferngläsern, wieder ein Stückchen in meiner Entscheidung weiter und dafür danke ich dir herzlich.
Clear sky und weiterhin viel Spass am Hobby
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo Volker,

vorab wäre vielleicht interressant,wieviel Euros Du bereit wärest zu investieren,damit man eine ungefähre Vorstellung hat,was finanziell in Frage käme.

Hier kurz ein paar persönliche ,subjektive Eindrücke meiner Gerätschaften:

MTO (Russentonne) MAK 100/1000 mm :mein am häufigsten genutztes Gerät zum fotografieren wie auch zum beobachten,wenns mal schnell gehen soll.Bin sehr zufrieden damit an Planeten ,Mond und Sonne.

MK67 MAK 150/1800 von INTES :Klasse Gerät an Planeten und Mond,mit Focalreducer auch hellere Deepsky-Objekte.

Bresser-Refraktor 120/1000 :ist für mich so ein bisschen wie eines für alles <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />Farbsaum an Planeten und Mond.Haupteinsatz an der Sonne.Deepsky geht auch.

Montierung EQ4 :war bis dato mein "Arbeitstier".Mit Glunz-Stativ trägt sie meine Geräte visuell ganz akzeptabel,leider bekomme ich fotografisch nur kurzzeitbelichtete Aufnahmen hin,allerdings hat sie meinen Camcorder mitsamt dem Refraktor während der SOFI 99 mit leichten Korrekturen gut nachgeführt.

Montierung EQ6 (MCU-Updated):sehr stabile Monti,allerdings kann ich wegen des schlechten Wetters noch kein brauchbares Urteil abgeben bezüglich Nachführgenauigkeit.Trägt meine Optiken sehr sicher.

Im Bau :16" Newton mit Optik von Meade:Erster Aufbau zum Testen im alten Tubus war schon sehr beeindruckend sowohl Deepsky als auch am Planeten.

 
Hallo Markus
Danke für deinen konstruktiven Beitrag.
Meine Budget liegt bei ca. 2500 € incl. Montierung (EQ5 o.ä.) und 2-3 Okularen. Da ich diesen Betrag nur in Ausnahmefällen überschreiten möchte, bin ich halt auf der Suche nach einem Universalgerät, das für ein breiteres Einsatzspektum taugt. Ein wenig hatte ich mich schon mit einem Mak 150 oder 180 Spiegelgrösse (gebraucht) bei max. f 10 angefreundet, wollte aber andererseits keinen Schnellschuss riskieren, daher mein Hilferuf im Forum. Div. konkrete Empfehlungen, etwa Vixen VC 200L, Dobson 200/1200 GSO, Hinweise auf Refraktoren und deine Anregungen liegen mir vor und das ist für mich super.
Dir viele klare Nächte
Gruss Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Volker,

hm... auch eine Form von Obstruktions-Phobie, wie Du zu den Catadioptern gekommen bist.

Also meiner Meinung nach ist der 200/1200 der beste Allrounder, den man in 8" bekommen kann. Den auf eine EQ-6 und Du hast fertig.
2 Okulare reichen nicht, 3 Okulare oder 2 Okulare und eine Barlow wären angebracht. Vorschlag: 2" Oku mit ca 40mm, 1,25" Oku mit 15mm. Dazu eine 2" 2x Barlow mit einem Reduzierstück auf 1,25". Dann würde die Barlow aus 40mm ein 20mm machen und aus dem 15mm ein 7,5mm. Also wären die Vergrößerungen 30x, 60x, 80x und 160x vorhanden. Das ist eine recht deepsky-freundliche Abstimmung. Soll es mehr um Planeten gehen, dann statt des 15mm Okulars ein 12mm Okular und Du hast 30x, 60x, 100x und 200x.
Nur um mal einen konkreten Vorschlag zu machen... Ist preislich jedenfalls mit viel Luft machbar, da sind auch 4 Okulare drin, sogar richtig edle Weitwinkel wären machbar.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven
Ich finde es toll, dass Du dich zum wiederholten Mal für meine Problemlösung einsetzt und dir konkrete Gedanken hierzu machst. (...übrigens nicht nur bei mir!)
Viele Deiner Anregung greife ich gerne auf (z. B. EQ6 statt EQ5) und übernehme sie in meine nähere Auswahl. Grossartig, dass es dieses Forum und vor allem Mitglieder wie Dich hier gibt, denn ich hätte sonst wahrscheinlich viel Lehrgeld mit voreiligen und unausgereiften Entscheidungen bezahlt.
Deine Okularvorschläge samt Barlow sind bei mir festgehalten und finden sich weitestgehend auf meiner Anschaffungsliste wieder. Das ist genau die Art von Information die ich mir erhofft habe.
Ich fürchte, Deine erste Teleskop-Empfehlung von Vixen liegt preislich bereits ausserhalb meines finanziellen Spielraums.
Welcher Hersteller (Orion, Meade, Dörr, Celestron, Vixen, GSO, TS ..) liefert übrigens Newtons mit topp Optiken, bei günstigem Preis / Leistungs-Verhältnis? und ist meine Skepsis gegenüber den ebay Angeboten der Firmen Optrons und Seben in Punkto Qualität berechtigt?
CS, danke + viele Grüsse
Volker
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hi Volker,
schon allein wegen der Bewerbung würde ich keine Optrons kaufen. Seben hat tendenziell eher keinen so guten Ruf, wobei mit dem Zoom zumindest scheinbar was durchaus brauchbares angeboten wird - zumindest nachdem was man hier liest.
TopOptiken ist relativ.
Für den "normalen Sternfreund" genügen die Standartangebote der großen Händler durchaus.
Die von Dir aufgeführten Namen sind nicht alles Hersteller, aber das nur am Rande. I.d.R kannst Du bei allen gute aber auch miese Optiken bekommen.
Viele haben inzwischen aus dem Hause Ransburg Orion oder GSO (jetzt TS) und berichten positives. Bei Vixen ist mir von Außreißern im negativem Sinne bisher nichts begegnet. Meade macht m.W.n. Schmittnewton - eine Sonderform des Prinzps Newton über deren Qualität ich allerdings nichts zu berichten weiß.
Zu Celstron Newtons liest man recht wenig. Ein Sternfreund von mir hat den 150/750 Celstron, der soweit gut ist.
CS
 
hallo Volker!
Eigentlich ist Sven und Antares nichts hinzuzufügen. Nur noch ein Kommentar zu den Celestronnewtons (200 f1000). Dies sind schwarze Synta-Reflektoren.
Generell eigendlich recht brauchbare Teile, keine Spitzenqualität aber zeigen eine ganze Menge an Deepsky-Objekten und Planeten.Auf einer EQ6 gibt es keine (überhaupt keine!) Stabilitätsprobleme. Die Mechanik ist robust, der Okularauszug ist einfach und nach etwas Justage ganz gut zu verwenden. Die Optik ist recht justageunempfindlich, du solltest allerdings doch auch ein Chesireokular oder Laser einkalkulieren.
Überraschend gut ist der 10 X 50 Sucher, sowohl optisch als auch die Fassung.
Außerdem sind die Dinger im Moment so billig, daß du beim Astrohändler nicht frech werden darfst, sonst bekommst du einen nachgeschmissen.

Klaus
 
Hi Antares
Nett dass Du wieder bei mir reingeschaut hast und Dich mit meiner Problemlösung beschäftigst. Meine Liste konzentriert sich Dank deiner / eurer Mithilfe mittlerweile schon merklich.
Bei Orion dachte ich eigentlich an die Leichtbauvariante aus England = TS? Daneben gibt es nach Deiner Aussage GSO (Taiwan?) China Reflektoren wollte ich möglichst ausklammern. Celestron scheint preislich im Mittelfeld zu liegen. Vixen ist jedenfalls deutlich teurer.
CS und schönen Abend noch
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Klaus
Auch Dir vielen Dank für Deine nette Zuschrift. Du bestärkst mich in meiner Meinung, dass die EQ6 Montierung die richtige Wahl ist. Ein 10 x 50 Sucher ist natürlich deutlich besser als ein 6 x 30 und Dein Hinweis auf Laser oder Chesireokular ist für mich wertvoll. Da ich noch nicht absehen kann ob ich mich evtl. langfristig sogar im Fotobereich tummeln werde vereinfacht das die Entscheidungsprozedur sicher nicht gerade.
Gruss
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hi Volker,
Celestron ist mit hoher Warscheinlichkeit Synta und damit auch asiatisch.
Orion soll aus England kommen.
Vixen ist japanisch.
Zu Orion kann ich zumindest etwas berichten. Der Standart-OAZ ist nicht wirklich gut, da würde ich wenigstens den TS Crayford haben wollen.
Die Tuben sind recht dünn, der Sucherschuh ist wohl nicht kompartibel zu anderen.
GSO hab ich selbst. Da gefällt mir der OAZ etwas besser ist aber auch noch lange nicht top. Die Tuben sind etwas dicker als bei Orion. Die FS sind teilweise zu eng gefaßt und erfordern Nacharbeit, wie eigentlich die meisten dieser Geräte. Wenn Du in dieser Region einkaufen willst, wirst Du keine Top Geräte bekommen. Kleiner Verbesserungen oder Korrekturen erwirbt man da schon mit. Die Spiegel sind i.d.R. gut, wobei ich teilweise den hohen Strehlwerten skeptisch entgegen stehe.
CS
 
Hi Antares
Wirklich klasse wie Du dich mit deinen Beiträgen um meine und die Probleme anderer Mitglieder kümmerst. Dieses Forum wird dadurch erst zu dem was es ist.
Deine sehr detailierten Ausführungen helfen mir mit Sicherheit bei meiner Auswahl weiter. Vor allem dabei, meine Erwartungen und díe Realität zur Deckung zu bringen - danke.
Ein Hauptproblem sehe ich aber jetzt schon ganz deutlich: Die eigenen Wünsche und der finanzielle Spielraum driften z. T. stark auseinander.
CS - Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
 
Hi Volker,
danke. Dieses Problem kennen wohl alle hier.
Man wird einen Kompromiß eingehen müssen - was die meisten wohl auch tun. Und sie beobachten auch und sind zufrieden.
Optisch und mechanisch perfekte Teleskope kosten nach wie vor richtig viel Geld.
Ob das möglich oder erforderlich ist, muß dann jeder für sich entscheiden.
Etwas pauschal kann man vielleicht sagen, das man ob der Preisentwicklung ein 90% perfektes Rohr zu mittlerweile moderaten Preisen bekommt. Jedes weitere Prozent mehr müssen wir überproportional höher bezahlen.
CS
 
Hi Antares
Wie Recht Du hast.....
Das erinnert mich an den Hi End Bereich bei HiFi Geräten. Auch da wird es an der Spitze richtig teuer und jedes % Steigerung der Leistungsfähigkeit bewirkt (gegen Ende des konstruktiv Möglichen hin) quasi eine Verdoppelung der Investition - traurig, aber wahr.
Also wieder was dazu gelernt: "nicht nach den Sternen greifen" - besser nur anschauen - und sich statt dessen mit weniger zufrieden geben (= Preis / Leistungs-Kompromiss). So werde ich mit jeder Zuschrift ein Stückchen schlauer...
CS Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />
 
Hi, Volker

Mal praktisch. Wenn ich es richtig sehe, bist Du auf einen 8er Newton schon so in etwa eingeschossen. Tolle Sache, hab ich auch.
Ich hab ihn als Dobson in f 6 und so würd ich das Teil für den Anfang auch anschaffen und mit dem Beobachten loslegen. Tipps zu weiterem Zubehör hast Du ja schon reichlich.
Den Ausbau mit der Montierung würd ich mir für später aufheben und im Hinblick darauf wäre ein Leichtbau-Newton (z.B. TS)nicht schlecht, denn auch die beste Montierung freut sich, wenn sie weniger zu tragen und zu bewegen hat.
so bleibst Du am Anfang locker unter Deimen gesteckten Preisrahmen, erkennst Deine Vorlieben und investierts möglicherweise erst Mal in Okulare und Filter (wie ich), bevor Du Dich mit einer guten Montierung auseinander setzt.
Die geringen Mehrkosten für eine Rockerbox (Dobson-Montierung (Sieh Dir so was Mal an - geschickte Hände bauen solche Teile locker auch selbst)sind kein rausgeworfenes Geld, da für schnelle Einsätze so ne Rockerbox ideal ist.
Mein Dobson hat mit Pyrex-Spiegel 350 € gekostet. Da kann man keine Top-Qualität erwarten (Dafür kriegst Du nicht Mal nen High-End Hauptspiegel), aber die optische und mechanische Qualität ist überraschend gut und ich geb ihn nie mehr her. Die kleinen, von Antares angesprochenen Verbesserungen muß man halt selbst machen, aber das ist keine Hexerei.
Was wichtiges noch zum Schluß. Rückgaberecht bei Nichtgefallen unbedingt garantieren lassen - und nicht nur für zwei Wochen. Ausgiebig testen und wenn möglich einen erfahrenen Hobbyastronomen zu Rate ziehen. dabei auch nicht gleich die Nerven verlieren. Ich habe zum Beispiel bei den beiden ersten Beobachtungsnächten die Cassini-Teilung in den Saturnringen nicht gesehen. Obwohl ich ein wenig über Wetter, Seeing usw. weiß, konnte ich den aufkommenden Zweifeln wenig entgegen setzen. Dann kam aber, nach der obligatorischen Regenpause, die Nacht mit den richtigen Bedingungen. Farbunterschiede in den Ringen, Cassini wie ausgestanzt, am Planeten helles Band, dunkles Band und "rauchige" Polkappe. Alles Topp.

Gruß, *entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Volker,

also ich habe mich ja in den letzten 2 Jahren so "geistig auf den Dobson zubewegt" in der Form, daß ich eigentlich ein Freund einer parallaktischen Montierung bin, die für mich eigentlich immer so eine Art "Vorbedingung" für ein Teleskop war. Ich habe dann aber in den letzten Jahren halt auch öfters mal diesen oder jenen Dobson dem Himmel nachgeschubst und war's soweit zufrieden.
Also der günstigste Einstieg in bezug auf die Optikleistung ist ein Dobson allemal.
Die Frage, ob Du jetzt erstmal einen Dobson kaufst, oder gleich ein System mit Montierung, ist eigentlich kaum zu beantworten. Wenn Du stets visuell beobachtest, wirst Du am Dobson Deine Freude haben und die Schubs-Arbeit am Dobson ist mit dem eingesparten Montierungsgeld gut bezahlt, oder mit stattdessen gekauften Edel-Okularen gleich noch "belohnt".
Aber es passiert einem auch schnell, daß man sich auf die Fotografie stürzt. Das habe ich bei unserer "lokalen Rausfahrtruppe" dem AVR im letzten Jahr recht deutlich gesehen. Der eine hat seinen Dobs eben nachträglich parallaktisch Montiert, der andere hat was kleines parallaktisches dazugekauft. Die Webcam macht den Einstieg wohl so verlockend. Wenn Dir das auch passiert, dann ist es günstiger, gleich eine parallaktische Montierung zu kaufen.
Was den eigentlichen Newton angeht, da ist es der EQ-6 noch relativ egal, ob sie den leichten von Orion oder den schwereren von TS/GSO oder auch nen Skywatcher trägt.
Insofern würde ich meinen, doch den deutlich teureren Orion erstmal auf Seite zu lassen und zum GSO/TS zu greifen. Du sagst ja selbst, daß Du auch aufs Geld schauen willst.
Wenn Du Dich mal so bei den verschiedenen Sternguckern umsiehst, die schon eine Weile dabei sind, dann findest Du bei denen nämlich kaum Leute, die "nur" ein Teleskop haben. Viele haben für diesen oder jenen Nischen-Zweck sich noch ein spezielles Röhrchen zugelegt, und der Anschaffungswiderstand ist gering, wenn eine ordentliche Montierung dasteht, auf die man nur noch die Optik schnallen muss. Und da würde es mich nicht wundern, wenn Du vielleicht nach einem Jährchen den Gedanken hast, doch für Deepsky-Fotografie einen 200/800 Newton anzuschaffen und ein Lidl-Teleskop als Leitrohr... Oder vielleicht einen kleinen Maksutov, der nicht nur Leitrohr spielt, sondern auch gleich Reiseteleskop?

Man weiss ja nicht, was kommt... Vielleicht ist es deshalb ganz gut, mit so einem 8" f/6 Dobson ein Gerät auf die Montierung zu schnallen, welches günstig ist aber eine bekanntermassen solide Abbildungsleistung bringt. Es könnte ja sein, daß es nicht das Teleskop für die Ewigkeit ist. Und auf eine EQ-6 passt ja leider auch noch ein 10" Dobson oder ein 12" Orion-Leichtbau... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven
Ich bin immer wieder angetan von der Zuwendung und Intensität - in Form jedes Beitrags hier im Forum - der sich mit meiner Problemlösung auseinandersetzt. Das hilft mir einen vorschnellen Fehlkauf zu vermeiden, indem ich die komplexe Materie von vielen Seiten zu betrachten und daher besser zu verstehen lerne. Durch den Verkauf eines meinen Vorstellungen nicht entsprechenden Geräts würde ich sonst unnötigerweise viel Geld verlieren. Ich bemerke mittlerweile aber auch selbst, dass es mit nur einem Skop längerfristig wahrscheinlich nicht getan sein wird.
Heute habe ich übrigens an einem "Astro-Stammtisch" des Köln/Bonner Astrotreffs, der Eifel Twister und der VSB teilgenommen und auch hierbei viel Neues und Wissenswertes aus der Praxis erfahren.
Nochmals vielen Dank für die vielen neuen Aspekte Deines Beitrags
CS Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Hallo Günther
Du hast Dir viel Mühe mit deinem Beitrag gemacht. Vielen Dank hierfür.
Ich bin mir mittlerweile klar darüber, dass ich an einem 8" Gerät (ob es nun ein Dobsom, wie von Dir empfohlen wird oder ein klassischer Newton wird, das ist noch nicht endgültig entschieden) mit f/4-6 offensichtlich nicht vorbeikomme. Der deep sky Bereich erscheint mir zu wichtig, um ihn bei meiner Teleskopauswahl nicht entsprechend zu berücksichtigen. Dein Argument des geringen Einstandspreises eines Dobsoms hat schon Gewicht. Vor allem unter dem Aspekt der ersparten Kosten von deutlich mehr als 500 €, für eine EQ5-6 oder Vixen GP-GPDX Montierung, für die man einem Menge an Okularen, Filtern, Star pointer, Colimator etc. kaufen kann. Ich werde das in meinen Entscheidungsprozess gerne mit einbringen. Mit Hobby-Astronomen habe ich heute bereits Kontakt aufgenommen und schon die eine oder andere Einladung erhalten. Du siehst, die Sache entwickelt sich zusehends. Auch für Deinen Hinweis zum Kauf bei einem Fachhändler und der schriflichen Zusicherung der Rückgabe, bei Nichtgefallen bin ich Dir dankbar.
Dass aller Anfang (bezgl. der Erkennung von schwachen Objekten) schwer sein wird, wurde mir von anderer Seite auch schon bestätigt - mal sehen.....
Clear sky und viele Grüsse
Volker <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hallo Volker

Keinesfalls wollte ich jemandem, der nun schon die Notwendigkeit einer leistungsstaren Montierung erkannt hat und sich an die entsprechenden Ratschläge halten will, diesen löblichen Entschluss ausreden.
Ich dachte lediglich - Step by Step - wäre, evtl. auch für Dich, eine sinnvolle Alternative zum Komplettkauf....Upps? Da wärst Du der erste, der nach der Anschaffung komplett ist!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gruß, *entfernt*
 
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