Orion12
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Das Versenden von Tütensuppen oder anderen Lebensmitteln zum Mars mag unter enormen technischen Aufwand möglich sein, wird aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht stattfinden.
Ohne einen unabhängigen ökologischen Zyklus wird eine solche Mission nicht funktionieren - wobei wir schon bei der nächsten Berufsgruppe wären, die unverzichtbar ist:
Biologen, Landwirte, Tierpfleger, Agrarwissenschaftler.
Doch, sie ist schlüssig, weil Demografen ermittelt haben (vgl. Wikipedia), dass 2050 etwa 9,2 Mrd. Menschen auf der Erde leben werden und die Bevölkerung dann leicht sinkt, jedenfalls ist dies die wahrscheinlichste Var.
Auf keinen Fall wird die Bevölkerung künftig exponentiell wachsen.
(Selbst wenn wir den unwahrscheinlichen Fall des expoentiellen Wachstums von derzeit 6,6 Mrd. Menschen [das ist die Zahl, die ich derzeit kenne] mit einer Wachtumsrate von 2% pro Jahr annehmen müssten wir 2100 ca. 40 Mrd. Menschen versorgen.
Welche Konzepte hätten wir? Wir können nicht 30 Mrd. davon auf den Mars aussiedeln, er würde keine Lösung gegen Überbevölkerung sein.)
Ja, das ist schon richtig - weil es alternative Möglichkeiten außer Brot zur Nahrungsversorgung und z.B. Pferde zur Fortbewegung gab.
Gab es kein Brot, schlachtete man Vieh und statt des Autos kann man auch zu Pferd vorankommen.
Stürzt aber im Raumschiff der Bordcomputer ab, gibt es kaum andere Möglichkeiten, die Mission zu retten, als jemanden dabeizuhaben, der die Anlage und die Programmierung bis ins letzte Detail kennt.
Missverständnis: Wenn ich ein gut eingerichtetes Grundstück hätte, welches auch im Grunde groß genug für mich ist und zudem die Möglichkeit hätte, es zu vergrößern, weil das Land draußen keinem gehört, dieses aber völlig wild und unerschlossen ist (irgendwelche großen Felsen, die ich abtragen müsste oder eine Steilküste), würde ich zunächst mal fragen: "Lohnt sich das? Eigentlich brauche ich es im Moment doch nicht."
Ökologie und Ökonomie müssen sich nicht notwendig widersprechen.
Auf die Größe kommt es gar nicht an, siehe letzter Absatz, sondern um das Verhältnis von zusätzlichem Nutzen und Aufwand.
Der Jupiter ist, auch wenn er eine feste Oberfläche hätte, kein besiedelbarer Körper (Druck, Gravitation, Temperatur, Magnetfeld...)
Hätten wir einen Planeten von der Größe Jupiters zur Besiedelung zur Verfügung und könnten wir ihn unter vertretbarem Aufwand "terraformen", würde auf jeden Fall die Gravitation so hoch sein, dass er doch nicht für Menschen in Frage kommt, im Gegenteil: je größer, desto ungeeigneter.
Fazit: nicht zu klein (wie Mars) aber auch nicht riesig. So bleibt doch wieder nur die Erde als Lebensraum übrig, von einigen Forschungsstationen auf dem Mars oder dem Mond abgesehen.
---
Die Installation und Betreuung leistungsfähiger Teleskope halte ich für eine sehr interessante Angelegenheit, z.B. könnte ich mir den Mond als guten Standort hierfür vorstellen.
Da sind bemannte Missionen sicher auch sinnvoll und durchführbar, auch deren Versorgung von der Erde. Das sind immer noch sehr naheliegende Entfernungen im Vergleich zu Reisen zu anderen Planeten.
Was das Ziel und der Nutzen der ISS ist, erschließt sich mir nicht. Zur weiteren Eroberung des Alls trägt sie wohl nicht bei. Allenfalls einige Forschungsarbeiten unter Bedingungen der Schwerelosigkeit rechtfertigen ihren Einsatz.
Und die Menschen brauchen wie zu allen Zeiten ein technisches Prestigeobjekt, eine Art zeitgemäßes Weltwunder zur Orientierung und Motivation zu dem man ehrfürchtig aufblicken kann.
Ohne einen unabhängigen ökologischen Zyklus wird eine solche Mission nicht funktionieren - wobei wir schon bei der nächsten Berufsgruppe wären, die unverzichtbar ist:
Biologen, Landwirte, Tierpfleger, Agrarwissenschaftler.
Deine Argumentation ist nicht schlüssig. Das würde das Problem Überbevölkerung nur hinaus zögern. Irgend wann ist einfach Schluss. Sieh es doch endlich ein.
Doch, sie ist schlüssig, weil Demografen ermittelt haben (vgl. Wikipedia), dass 2050 etwa 9,2 Mrd. Menschen auf der Erde leben werden und die Bevölkerung dann leicht sinkt, jedenfalls ist dies die wahrscheinlichste Var.
Auf keinen Fall wird die Bevölkerung künftig exponentiell wachsen.
(Selbst wenn wir den unwahrscheinlichen Fall des expoentiellen Wachstums von derzeit 6,6 Mrd. Menschen [das ist die Zahl, die ich derzeit kenne] mit einer Wachtumsrate von 2% pro Jahr annehmen müssten wir 2100 ca. 40 Mrd. Menschen versorgen.
Welche Konzepte hätten wir? Wir können nicht 30 Mrd. davon auf den Mars aussiedeln, er würde keine Lösung gegen Überbevölkerung sein.)
Die Menscheit hat auch nicht mit Mechatroniker und Bäcker angefangen. Da hat auch jeder mehreres (nicht richtig) gemacht. Und trotzdem scheint es dem Überleben der Spezies Mensch nicht geschadet zu haben.
Ja, das ist schon richtig - weil es alternative Möglichkeiten außer Brot zur Nahrungsversorgung und z.B. Pferde zur Fortbewegung gab.
Gab es kein Brot, schlachtete man Vieh und statt des Autos kann man auch zu Pferd vorankommen.
Stürzt aber im Raumschiff der Bordcomputer ab, gibt es kaum andere Möglichkeiten, die Mission zu retten, als jemanden dabeizuhaben, der die Anlage und die Programmierung bis ins letzte Detail kennt.
Wie viel Lebensraum brauchst du denn? Muss dein Grundstück um 200? 500? 1000? Prozent anwachsen, bis dein Hunger gestillt ist?
Missverständnis: Wenn ich ein gut eingerichtetes Grundstück hätte, welches auch im Grunde groß genug für mich ist und zudem die Möglichkeit hätte, es zu vergrößern, weil das Land draußen keinem gehört, dieses aber völlig wild und unerschlossen ist (irgendwelche großen Felsen, die ich abtragen müsste oder eine Steilküste), würde ich zunächst mal fragen: "Lohnt sich das? Eigentlich brauche ich es im Moment doch nicht."
Ökologie und Ökonomie müssen sich nicht notwendig widersprechen.
Dir wäre wohl nicht mal der Jupiter groß genug, wenn er eine feste Oberfläche hätte?
Auf die Größe kommt es gar nicht an, siehe letzter Absatz, sondern um das Verhältnis von zusätzlichem Nutzen und Aufwand.
Der Jupiter ist, auch wenn er eine feste Oberfläche hätte, kein besiedelbarer Körper (Druck, Gravitation, Temperatur, Magnetfeld...)
Hätten wir einen Planeten von der Größe Jupiters zur Besiedelung zur Verfügung und könnten wir ihn unter vertretbarem Aufwand "terraformen", würde auf jeden Fall die Gravitation so hoch sein, dass er doch nicht für Menschen in Frage kommt, im Gegenteil: je größer, desto ungeeigneter.
Fazit: nicht zu klein (wie Mars) aber auch nicht riesig. So bleibt doch wieder nur die Erde als Lebensraum übrig, von einigen Forschungsstationen auf dem Mars oder dem Mond abgesehen.
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Die Installation und Betreuung leistungsfähiger Teleskope halte ich für eine sehr interessante Angelegenheit, z.B. könnte ich mir den Mond als guten Standort hierfür vorstellen.
Da sind bemannte Missionen sicher auch sinnvoll und durchführbar, auch deren Versorgung von der Erde. Das sind immer noch sehr naheliegende Entfernungen im Vergleich zu Reisen zu anderen Planeten.
Was das Ziel und der Nutzen der ISS ist, erschließt sich mir nicht. Zur weiteren Eroberung des Alls trägt sie wohl nicht bei. Allenfalls einige Forschungsarbeiten unter Bedingungen der Schwerelosigkeit rechtfertigen ihren Einsatz.
Und die Menschen brauchen wie zu allen Zeiten ein technisches Prestigeobjekt, eine Art zeitgemäßes Weltwunder zur Orientierung und Motivation zu dem man ehrfürchtig aufblicken kann.
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