Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Hallo Christian,


wie ich geschrieben habe:
Sterntest an einem weißen Stern zweiter Größe.
Fokal, 5 Wellenlängen extrafokal, 5 Wellenlängen intrafokal.
Das veranstalte ich mit allen Optiken die ich in die Finger kriege
wenn das Seeing es zuläßt.
Der weiße Stern sieht beim 4"f/10 FH fokal zitronengelb aus.
Drumherum gibt es einen blauvioletten Schein.

Übrigens war der alte 80/1200mm Vixen ein FH der für mich gut genug
farbkorrigiert war. Ein 100mm FH sollte dann um f/18,75 haben
um ebenso wenig Farbfehler zu zeigen.
Also in etwa so wie Conradi das auch als Minimalkriterium gefordert hatte.

CS,Karsten
 
!

Hallo Christian,
@Kurt: Setzen wir die Grenze für Beugungsbegrenzt ab >= 0.8 Strehl an. Die schafft der TAL 100 locker mit Sahne obendrauf. Das ist ein präzise gerechnetes und gebautes optisches Instrument und kein Missthaufen! Hattest du schon mal einen solches Fernrohr auf deiner Bank? Wäre mal interessant... lg
ich hatte mal einen 4" f/6 FH- Chinesen auf dem Prüfstand. Der war zu meiner Überraschung tatsächlich nahezu perfekt beim Foucaulttest in AC, allerdings nur bei grün. Sehr wahrscheinlich kann man das von dem TAL ebenfalls erwarten. Ob dieser aber bei der polychromatischen Bewertung der Strehlzahl auch auf >=0,80 kommt wage ich zu bezweifeln. Aber wie auch immer, auf die Trennbarkeit von Doppelsternen hat das keinen Einfluss.

Ich wollte mit meinem vorangegangenen Beitrag auch nur deutlich machen dass dieser Test nicht ausreicht um die opt. Qualität für die Abbildung auf der Achse zu beschreiben.
Man kann aber sagen: wenn Strehlzahl OK dann trennt das Ding auch garantiert Doppelsterne am Limit nach dem RKriterium nach Lord Rayleigh. Das tut es aber auch wenn S < 0,80!

Gruß Kurt


 
Zitat von KaStern:
Hallo Christian,


wie ich geschrieben habe:
Sterntest an einem weißen Stern zweiter Größe.
Fokal, 5 Wellenlängen extrafokal, 5 Wellenlängen intrafokal.
Das veranstalte ich mit allen Optiken die ich in die Finger kriege
wenn das Seeing es zuläßt.
Der weiße Stern sieht beim 4"f/10 FH fokal zitronengelb aus.
Drumherum gibt es einen blauvioletten Schein.

Übrigens war der alte 80/1200mm Vixen ein FH der für mich gut genug
farbkorrigiert war. Ein 100mm FH sollte dann um f/18,75 haben
um ebenso wenig Farbfehler zu zeigen.
Also in etwa so wie Conradi das auch als Minimalkriterium gefordert hatte.

CS,Karsten
Hi. Dass die Farben im Sterntest zu sehen sind ist wohl klar. Zu welchem Ergebnis bist du denn in deinem Sterntest gekommen?



@Kurt: Welchen poly Strehl hatte denn der 4" f/6 FH- Chinese nun genau? Du hast den polychromatischen Strehl doch gemessen, oder?




Wie dem auch sei. Die Optik des TAL ist unbestreitbar ausgezeichnet, wenn man die leichten Einschränkungen des Systems mit berücksichtigt. Das konnte ich durch Durchgucken bestätigen. :/ Praktisch zeigt der alles, was man sich für 4Zoll wünscht.

 
Hallo Christian,

Dass die Farben im Sterntest zu sehen sind ist wohl klar. Zu welchem Ergebnis bist du denn in deinem Sterntest gekommen?

wenn das klar ist, warum fragst du?
Ich habe dann beim TAL einen Grünfilter beim Sterntest verwendet.
Damit war der Sterntest quasi perfekt. Das ist bei einem gut gefertigeten
nicht zu lichtstarken FH aber auch nicht anders zu erwarten.
Kurt hatte mal einen 120/1000mm Synta FH. Der war im grünen Licht
auch annähernd perfekt, aber am Planeten trotzdem nicht der Bringer.

CS, Karsten
 
Re: !

Hallo Christian,

@Kurt: Welchen poly Strehl hatte denn der 4" f/6 FH- Chinese nun genau? Du hast den polychromatischen Strehl doch gemessen, oder?

nein, damals hatte ich noch kein Bath- Weißlichtunterferometer und den passenden Filtersatz. Aber bei einem derartigen FH muss man den Poly- Strehl auch gar nicht mehr messen weil naturgemäß grottenschlecht. Außerdem wäre der Stundenlohn für eine derartige Messung höher als Wert des Refraktors. Gerd Düring hat mal Poly- Strehls für FHs gerechnet, hab aber leider die Zahlenwerte vergessen.

@ Karsten,

Kurt hatte mal einen 120/1000mm Synta FH. Der war im grünen Licht
auch annähernd perfekt, aber am Planeten trotzdem nicht der Bringer...

Richtig, diesen hatte ich einmal mit meinem auf 5" abgeblendeten 8" f/5 Newton an Jupiter und Mars verglichen und danach ungehend verkauft...Der 8" Newton hatte bei diesem Versuch einen 30 mm Fs, also ca 25% Obstrukion bei Abblendung auf 5".

Ich will ja niemanden das TAL 100 RS für Mond- und Planetenbeobachtung ausreden. Das Preis- Leistungsverhältnus scheint mir auf jeden Fall OK zu sein. Nur sollte man direkte Vergleiche mit farbreinen Teleskopen ähnlicher Öffnung vermeiden :cool:

Gruß Kurt
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: !

Hallo Christian,

es ist tatsächlich am einfachsten den Polystrehl per OSLO zu bestimmen.
Ein 6" f/15 hat zum Beispiel 64%

Es gibt aber zwei Probleme:
Es ist nicht so einfach eine Untergrenze für die Praxis festzulegen.
Also wieviel Strehl braucht es nun wirklich um dieses oder jenes zu sehen?

Und es ist nicht sicher, ob ein anderes Vergleichs-Teleskop den Papier-Strehl auch praktisch in dieser Nacht und in diesem Moment auch zeigt.

Gerade da sehe ich bei den (längeren!) Achromaten den riesen Vorteil, dass die vom Design (sehr easy!), der Fertigungsqualität und der Toleranz gegen alles und jedes die besten Geräte sind.

Deshalb wenden sich viele von Newtons ab, die guten sind eher selten. Das Design ist genial - die Umsetzung oft mangelhaft.

cs Kai
 
Schade Kurt, dass du im gleichen Satz, in dem du den Achro lobst ihn gleich wieder runtermachst. Was hätte ich auch anderes von dir erwarten können. Und doch, du möchtest es ausreden! Das ist ja der Punkt, warum du überhaupt hier postest. Das gleiche gilt für Karsten. Eure Art das Hobby zu betreiben ist echt n bisschen schief. Wenn ihr Freude daran habt, bitteschön.

Karsten, toll, dass du den Sterntest für gut befindest, du hattest ja auch keine andere Wahl. Bei welcher Gelegenheit hattest du denn das Glück bei einem TAL100 einen Sterntest machen zu können? Kannst du diese Referenz auch angeben?



Solltet ihr nun keine Erfahrungen zum TAL100RS mehr beisteuern können, dann wäre es besser ihr lasst es, hier weiter zu posten. Nur das Ding runtermachen is nich. ;) Mit eurem verächtlichen Blick durch Achros seht ihr ja wirklich nur die Fehler, da kommt einem ja der kalte Kaffee hoch.
 
Hallo Christian,


hier geht es nicht darum irgendwem etwas auszureden oder ein Teleskop schlecht zu machen. Teil der Fragestellung war

Ist das für Deep Sky und Mond/Planeten geeignet?

und da kann man zurecht sehr unterschiedlicher Meinung sein. Ich würde keine 300,- Euro für (vorsicht Ironie) 4" Öffnung mit Restfarbfehler ausgeben wenn 8" farbreine Öffnung nicht mehr kosten.

Aber: dem einen Beobachter geht es um schiere sachlich begründbare Abbildungsleistung für's Geld der andere ist bereit ein paar Euro extra für die Faszination Refraktor zu investieren. Es soll ja sogar einige verwirrte Sternenfreunde geben die sich Geräte der Marke ATM zulegen. Ist am Ende des Tages (also nachts) auch relativ egal solange jeder sein Meinung dazu haben und äußern darf. Man sollte nur nicht immer wieder versuchen ein nicht perfektes Teleskop als solches darzustellen.


Viele Grüße Felix
 
Re: !

Hallo Christian,

Schade Kurt, dass du im gleichen Satz, in dem du den Achro lobst ihn gleich wieder runtermachst. Was hätte ich auch anderes von dir erwarten können. Und doch, du möchtest es ausreden! Das ist ja der Punkt, warum du überhaupt hier postest. Das gleiche gilt für Karsten. Eure Art das Hobby zu betreiben ist echt n bisschen schief. Wenn ihr Freude daran habt, bitteschön.

tut mir Leid, aber da hast du mich vollkommen falsch verstanden. Ich verkaufe doch weder Refraktoren noch irgendwelche Spiegelteleskope oder sonstige Dienstleistungen. Aber wenn jemand nach der Eignung eines preisgünstigen FH zur Planetenbeobachtung fragt dann erlaube ich mir doch die Grenzen eines solchen Röhrchens eben wg. seines unvermeidbaren Farbfehlers aufzuzeigen. Den Unterschied zu einem farbreinen Refraktor der hochteuer- Klasse oder einem absolut farbreinen Spiegelteleskop gleichen Kalibers merkt man weniger beim Mond oder bei DS- Trennung, sehr wohl aber bei Venus, Mars, Jupiter und Sonne im Weißlicht. Saturn ist für meinen Geschmack schon etwas zu lichtschwach um bei angemessener Vergrößerung in irgendeinen 4“ Teleskop nennenswerte Farbnuancen zeigen zu können. Dh. man sieht hier mit dem TAL sehr wahrscheinlich auch keine Farbfehler mehr.

Gruß Kurt
 
Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo,
wollte mich nochmal zu Wort melden, ich muss die Beiträge erst noch komplett lesen. Ich verstehe das Problem mit dem Farbfehler, aber SPiegelteleskope haben doch eine Obstruktion durch den Sekundären Spiegel, oder hat man die jetzt überwunden? Ich dachte immer der Refraktor ist der Teleskoptyp mit der besten Abbildung?!
Was haltet ihr denn von den noch farbigeren FHs (102/500 oder 120/600)? Ich habe schon einen alten FH 76/1200 für Mond und Planeten und hatte den TAL100RS als universelleres Gerät für near sky und deep sky angedacht.
Mich reizt halt auch der Retrolook und die metallische Bauweise (ok das Objektiv ist aus Glas). Bringen 100mm Öffnung beim Refraktor soviel mehr als die jetzigen 76mm?
Danke und Grüße
Christian
 

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

das war bei einem ITV am Vogelsberg. Auf eine Seriennummer am Teleskop
habe ich aber nicht geachtet.

Karsten, toll, dass du den Sterntest für gut befindest, du hattest ja auch keine andere Wahl.

Du liest ziemlich selektiv, nicht wahr?
Der Sterntest im grünen Licht war sehr gut, aber im Weißlicht
fand ich den gelblich anstatt weiß erscheineden Stern mit seinem
blauviolettem Saum nicht so gut.

Also ich weis nicht was du hast. Felix formuliert das was Kurt
und ich hier im Thread schreiben ganz kurz und treffend:

Ich würde keine 300,- Euro für (vorsicht Ironie) 4" Öffnung mit Restfarbfehler ausgeben wenn 8" farbreine Öffnung nicht mehr kosten.

Auch ich würde niemandem raten 300 Euro für 4" mit einem Farbfehler
der den polychromatischen Strehl auf unter beugungsbegrenzt drückt
auszugeben wenn er für die gleiche Summe sogar 8" farbreine Öffnung
bekommen kann. Da kann ich Kurt nur zustimmen wenn er schreibt:

Aber wenn jemand nach der Eignung eines preisgünstigen FH zur Planetenbeobachtung fragt dann erlaube ich mir doch die Grenzen eines solchen Röhrchens eben wg. seines unvermeidbaren Farbfehlers aufzuzeigen.

Am schlimmsten wirkt sich der Fabfehler nah meinen Beobachtungen
an Jupiter aus.

CS, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Christian,

... aber SPiegelteleskope haben doch eine Obstruktion durch den Sekundären Spiegel, oder hat man die jetzt überwunden?

das kommt auf die Art des Spiegelteleskopes an.
Es gilt für rotationssymmetrische Spiegelteleskope.
Es gibt auch Spiegelteleskope ohne Obstruktion, die Schiefspiegler.

Die Obstruktion verändert das Kontrastübertragungsvermögen
auf ziemlich spezielle Weise. Dort gibt es MtF-Kurven:

http://legault.perso.sfr.fr/obstruction.html

Ich dachte immer der Refraktor ist der Teleskoptyp mit der besten Abbildung?!

Es kommt auf die Art des Refraktors an. Gute Vollapochromaten
sind bezogen auf die Öffnung kaum zu schlagen.

Bringen 100mm Öffnung beim Refraktor soviel mehr als die jetzigen 76mm?

Das Lichtsammelvermögen steigt um den Faktor 1,73
Das Auflösungsvermögen steigt um den Faktor 1,32
Wie das für das Kontrastübertragungsvermögen ausschaut kann ich
nur annähernd abschätzen. Es steigt durch die größere Öffnung,
aber der stärkere Farbfehler wirkt sich deutlich negativ aus.
Alles in allem denke ich das das Kontrastübertragungsvermögen
des 100/1000nn etwas höher liegt.

Was haltet ihr denn von den noch farbigeren FHs (102/500 oder 120/600)?

Das sind reine Richfieldteleskope, leider wegen des extemen Farbfehlers
unbrauchbar am Planeten.

CS, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Ich denke es ist bei der Entscheidung , welches Fenrrohr, ganz wichtig zu Beachten wer Kauft dies, wer nutzt dies.

Hier tümmeln sich überwiegend Leute rum, die mit einem Fernrohr umgehen können, die einen Newton perfekt Justieren können, die wissen, WANN ein Newton mehr zeigen kann.

Draussen in der großen Welt gibt es jedoch eine Mehrheit von Amateueren, die sich auf Neuland bewegen , denen all diese Erfahrung fehlt, die ein wartungsfreies Fernrohr kaufen möchten, es rausstellen, guggen und zufrieden sein wollen.

Diese Mehrheit an Leuten können nicht oder wollen sich nicht mit der Justierung eines Newton beschäftigen !!!!

Und ein dejustierter Newton , egal wie Groß zeigt am Planeten weniger als ein gut justierter guter 4" Fraunhofer, das ist nun mal Fakt.

Wir haben derzeit abends ca. - 5° Celsius, der Arbeiter kommt nach Hause, leicht Müde, isst mit seiner Familie zu Abend und möchte noch gerne etwas den superklaren Sternhimmel beobachten, vor allem Jupiter, der draussen so schön strahlt.

Also stellt er mal schnell sein Fernrohr raus, weiss das er etwas warten muss mit dem Auskühlen, hat auch schon mal was von Seeing gehört.

Im 4" Refraktor kann er relativ schnell einen einigermasen guten Jupiter sehen, im 8" Newton dagegen nur wischiwaschi, weil die Kiste nun mal ewig länger kühlt und sich vielleicht beim Rauschleppen schon wieder leicht dejustiert hat ( denn so ganz Justagestabil sind die Billigkisten nun mal nicht )
Dieser Familienpapa ist mit seinen Umständen sicherlich mit dem Refraktor besser bediehnt . Dieser Familienpapa stellt eine Mehrheit der kaufenden Amateurastronomen dar.

Aber auch unter den Erfahrenen Amateurastronomen gibt es einen Personenkreis die klein = fein vorziehen, vor Groß= manchmal besser und die einfach die Bildästethik eines guten Refraktors vor der Power eine großen Newton vorziehen.

 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

hallo Markus,

natürlich ist der Einsatzzweck vor der Kaufentscheidung zu berücksichtigen, ein Newton ist auch nix für Naturbeobachtung, und ja klar muss man einem Newton-Anwärter sagen dass das Ding justiert werden muss. Das kann man aber lernen und es dauert keine Minute wenn mans im Griff hat.

Wenn jemand ein Fahrrad hat sollte er ja auch lernen dass man das hie und da aufpumpen muss. Das macht dein "müder Arbeiter" ja auch ohne lang zu fluchen.

Finden muss er den Jupiter auch erst noch, und ein Okular muss er auch noch einsetzen, und dann, oh Gott, dann muss auch noch scharfstellen.

Diese Mystfiziererei eines hochsimplen geometrischen Vorganges der zB mit Laser ruckzuck erledigt ist wenn man mal die Schrauben gefunden hat, die finde ich wirklich übertrieben.

Wenns einer partout nicht will dann soll er halt kein Fahhrad benutzen, keine Frage! Zu Fuss ist es auch nicht schlecht. Aber es entgeht ihm halt was.

lg Tommy

 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Markus,

Und ein dejustierter Newton , egal wie Groß zeigt am Planeten weniger als ein gut justierter guter 4" Fraunhofer, das ist nun mal Fakt.

Ich dachte immer es werden nur bestens justierte dreimal geprüfte und gegendurchgeguckte Teleskope verkauft... ;)

Im 4" Refraktor kann er relativ schnell einen einigermasen guten Jupiter sehen, im 8" Newton dagegen nur wischiwaschi, weil die Kiste nun mal ewig länger kühlt und sich vielleicht beim Rauschleppen schon wieder leicht dejustiert hat ( denn so ganz Justagestabil sind die Billigkisten nun mal nicht )

Ich gehöre ja zu den Beobachtern die an Newtons aus China selten etwas wirklich gut finden, aber so schlecht wie du das jetzt darstellst sind diese günstigen Newtons nun auch wieder nicht. Damit ein 8" Newton an Jupiter weniger zeigt als ein 4" fast-FH muß man den Newton schon vom Balkon schmeißen.

Aber auch unter den Erfahrenen Amateurastronomen gibt es einen Personenkreis die klein = fein vorziehen, vor Groß= manchmal besser und die einfach die Bildästethik eines guten Refraktors vor der Power eine großen Newton vorziehen.

Es gibt auch Amateurastronomen die begreifen daß dieser letzte Absatz der Mythenbildung dient.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Markus, ich finde, hier hast Du eine wirklich sehr schön Antwort geschrieben. Genau so ist es bei mir auch, zwei Kinder Frau und Arbeit, irgendwo muß das Hobby noch dazwischen passen. Auch ich habe "nur" einen einfachen 102mm ED (den alten Meade ED) aber mir hat er immer gute Dienste geleistet. Zwei Venustransite und einen Merkurtransit fotografisch ergfolgreich fotografiert und beobachtet, reichlich Mondfotos und auch Sonnenflecken sind gut zu dokumentieren. Für Mondfinsternisse ebenfalls klasse geeignet. Den 4 "Refraktor werde ich bestimmt nicht mehr abgeben, wie Du geschrieben hast, schnell und unkompliziert zu handhaben, für mich persönlich war es ein gelungener Kauf. Das schließt natürlich nicht aus, sich später zusätzlich noch einen z.B. größeren Spiegel zuzulegen, mehr Leistung bedarf dann doch mehr Öffnung.
So ein 4zöller kann wohl gut als "Familienfernrohr" bezeichnet werden.
Viele Grüße Olaf.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Zitat von MLudes:
...denen all diese Erfahrung fehlt, die ein wartungsfreies Fernrohr kaufen möchten, es rausstellen, guggen und zufrieden sein wollen.

Diese Mehrheit an Leuten können nicht oder wollen sich nicht mit der Justierung eines Newton beschäftigen !!!!

Markus,
ich stimme dir da voll und ganz zu!
Mein erstes "ernsthaftes" Teleskop war der 4" F/10 FH von Vixen auf der GP. Damit habe ich sehr gerne beobachtet - ein wirklich nettes Gerät! Es ist unkompliziert und man kann sofort loslegen - praktisch wartungsfrei! Das Teil hat mir jedenfalls Spaß gemacht!

Wenn der Wunsch dann in Richtung mehr Öffnung geht, hat man meist schon einiges an Erfahrung, so dass man sich auf das Thema Newtonjustierung bzw. Newtonbeherrschung (Streulichtunterdrückung, Mechanik, Temperaturanpassung...) stürzen kann.
Und:
Wenn die Newtonjustierung so einfach wäre, wäre das Board "Teleskoppflege, -bedienung" nicht voll von Beiträgen mit Justierungsproblemen und Fragen darüber...

Gruß
Matthias
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hi Tommy

wieviel Radfahrer sind Unterwegs die weder am Fahrrad noch Zuhause eine Luftpumpe haben ? Ich schätze mal mehr ohne als mit. Von Flickzeug wollen wir erst gar nicht reden. Auf einer Lokalen Radtour sind wir Leuten begenet die auf einem 2 wöchigen Radurlaub waren und einen Platten bekamen, die waren Hilflos.

Viele Teleskop-Kunden wissen nicht mal welche Okularbrennweiten Sinnvoll sind für Ihr Teleskop und du erwartest gleich das Sie mit einem Laser umgehen können, wissen was ein Chesire ist oder wie man die Justierschrauben bediehnt ???

Sorry die von jenen du redest sind Jene die sich auskennen oder reinknien, aber eben nicht die Masse und die Masse will ein Teleskop rausttellen, durchkucken und fertig.

Ich bin Mitglied in 2 Astronomievereinen und immer wieder stelle ich fest das einige der Clubmitglieder mit total dejustierten SC oder Newtons beobachten.
Wenn wir dann öffentliche Beobachtungen machen , steht da ein 10" SC und daneben ein 4" Fraunhofer, was glaubt du durch welches Teleskop die leute den Jupiter besser finden ?

Etliche kaufen sich zum beobachten ein ETX 70 oder wenn Sie mehr Geld ausgeben ein ETX 90, ja dank Handy können Sie die Steuerung bediehnen, und sind sogar happy mit dem was sie sehen .

Nochmals wir reden hier nicht von den eingefleichten Beobachtern die wissen was sie wollen, sondern von jenen Schnellspechtlern, die die Masse ausmachen und jene brauchen ein Wartungsfreies Teleskop und hier hat der Refraktor klar den Vorteil.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hi Felix

ein gut Justierter Newton kommt nicht zwangsläufig gut Justier nach Versand beim Kunden an, stimmts ?

Ein Newton kann eine sehr gute Optik haben, hat er oft auch, aber wenn er nicht gut Justiert ist, leidet seine Abbildungsfähigkeit.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

hallo Markus,

" ... brauchen ein Wartungsfreies Teleskop und hier hat der Refraktor klar den Vorteil." volle Kanone d'accord!

Ich bemühe mich aber, jedem Fragenden zuerst eine umfassendere Auskunft zu geben, und ihm die möglichen Perspektiven zu anzureissen. Wenn es kleine Kinder gibt, Naturbeobachtung gefragt ist, oder Zweifel bestehen dass man sich mit Justage befassen will - eh klar dass der Refraktor die erste Wahl ist. Schnellspechteln klammer ich mal aus da ich immer wieder sehe dass die Refraktoren auch ihre Zeit brauchen.

Eine Perspektive ist mir jeder Mensch wert, so wie dir ja sicher auch. Und ich werde immer gegen die Mystifizierung der Justage Stellung beziehen. Jeder kann das lernen, es ist einfach und nicht schwierig! Wie das Fahrradfahren - erst fällt man auf die Nase, aber kann mans erst mal, ists ein Klacks :-)

lg Tommy
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Ja Markus, genau so ist es.
Mit sachlicher und individueller Beratung haben viele Beiträge hier im Forum nix mehr zu tun.
Gerade Anfänger und vor allem Kinder sind mit einem Spiegelteleskop oft überfordert. Eine schlechte Justage, die Ungeduld bei der Auskühlung des Spiegels sorgen sicher mehr für Frust, als ein schwacher Farbsaum um Venus oder helle Sterne.
Im Gegenteil: Meine Söhne haben mit vorliebe durch den vier Zoll Refraktor geschaut und das 114er Spiegelteleskop eher stiefmütterlich behandelt.
Ausgerechnet der Anblick des hellen (bunten;-)) Sirius war ein Schlüsselerlebnis für meinen damals elfjährigen Sohn. “Der Funkelt ja wie ein Diamant!” Waren seine Worte. Ihn hat es nicht im geringsten interessiert, als ich ihm erklärte, dass dieses Funkeln und die Farben nicht durch den Stern verursacht werden sondern durch die Atmosphäre der Erde und das Fernrohrobjektiv. Man lernt eben nicht nur etwas über die Sterne, sondern auch etwas über die Eigenschaften des Mediums, welches uns Hobbysternegucker die Informationen dieser Objekte “übermittelt”. Das Licht!
Dieses, ich sage mal: AHA-Erlebnis, war auch nicht durch den Anblick der Mondschatten auf Jupiter oder das diffuse Leuchten des Ringnebels zu toppen!
Einzig die Saturnringe und vielleicht noch die Mondkrater konnten da mithalten.
Niemand kann mir erzählen, das es vergleichbare Reaktionen bei Neueinsteigern oder gar Kindern hervorruft, wenn man ihnen irgend einen verwischten Nebelflecken zeigt, seien auch noch so viele Strukturen darin zu erahnen! Diese farblosen, sehr lichtschwachen Himmelsobjekte sind zweifellos sehr interessant! Aber doch eher für Fortgeschrittene die sich intensiver mit der Astronomie beschäftigt haben. Für Anfänger sind diese Gebilde immer eine Enttäuschung wert, da sie solche Galaxien und Nebel vorrangig von detailreichen und bunten Hochglanzbildern her kennen.
Es gibt zahllose Beobachtungsobjekte für z.B. Vierzöller! Sogar für noch kleinere Teleskopöffnungen. Auch Nebel Galaxien, so das man schon einen Überblick über die Vielfalt des Universums erlangen kann.
Wer das Haar der Berenike auf einem Gesteinsbrocken auf dem Marsboden finden will, wird wohl mit keinem Teleskop zufrieden sein. :/
Wir sind im besten Fall Hobbyastronomen. Auch wenn sich einige zu höheren berufen fühlen, die Zeit der großen Entdeckungen für Amateure ist (Bis auf wenige Ausnahmen) vorbei. Uns bleibt hauptsächlich der Genuss am Sternenhimmel und die Wissensvermittlung an die mehr oder weniger interessierte Bevölkerung und an unsere Kinder.
Ein 6”-8” Dobsen ist zweifellos ein guter Einstieg in die Astronomie. Wer damit umgehen kann und dessen Nachteile akzeptiert (Oh ja, die gibt es, wie bei jedem anderen Teleskoptyp), wird sicher lange damit glücklich und zufrieden sein.
Wer aber einen anderen Weg in das Hobby wählt, aus welchen gründen auch immer, sollte auch von der Forengemeinschaft (Sorry für diesen utopischen Ausdruck) akzeptiert und nicht als beratungsresistenter Kleinscherbenbesitzer diffamiert werden.

Und noch etwas an die Händler und Hersteller: Diese Wackeldackelkonstruktionen sind ein wichtiges Argument gegen Einsteigerrefraktoren, wie überhaupt gegen Teleskope mit kleineren Öffnungen. Ich kann mir nicht vorstellen das es nicht möglich sein soll, statt einer wackeligen äquatorialen Montierung eine stabile Azzimutale zu ähnlichen Kosten anzubieten (Die z.Z. angebotenen sind z.T noch schlimmer!) Wegen mir auch ein bissl teurer! Bei der Entwicklung des F6 Newton ist man doch auch auf die Wünsche und Erfahrungen der “Astrogemeinde“ eingegangen (Auch wenn nicht alles perfekt gelungen ist.) . Sollte das bei einer stabilen Montierung für Einsteigerteleskope nicht auch möglich sein?

VG, Michael
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Im Laufe von 25 Jahren habe ich gesehen das man oft mit einem kleinen guten Refraktor beginnt, wobei 4" schon zu den großen zähltö. Bleibt man dabei weil man spaß hat kauft man sich was größeres , egal ob Newton oder SC, ein Großteil der Leute behält aber den Refraktor .

In meiner Sternwarte stehen große geräte, im Haus ein 10" Dobson , auf meiner AZ Montierung ein kleiner Refraktor.

Gerade jetzt wo es saukalt ist, stelle ich oft den Refraktor als erstes raus, sehe ich dann das Seeing taugt was, gehen ich zum großen Gerät, sehe ich der Refraktor hat schon Probleme , lass ich es sein.

Manchmal reicht das Seeing gerade aus für den Refraktor aber nicht für die große Öffnung, dann macht der Refraktor auch spaß.

Ich habe einen neuen Kunden in Shanghai, die sehr viel Öffentlichkeitsarbeit betreiben, die haben nun den neuen APM 152 ED und vorher bereits einen 180 mm F/10 Istar Achromaten.

http://www.cloudynights.com/ubbthreads/attachments/5525423-istar side walk 17 nov 2012 8R.jpg

Bei solchen Events kommen Linsenteleskop oft besser an da diese wie ein Fernrohr aussehen was das VOLK als Fernrohr kennt.
Dieser große Achro ist garantiert sehr Bunt, aber warum steht dort kein Dobson ?
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Markus,


einerseits stimmt es was Du sagst, keine Frage. Andererseits sollte man das nicht zu absolut darstellen, meistens wird der Newton zum Blecheimer degradiert und beim Refraktor über ebenso systemeigene Schwächen hinweggesehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Da wäre es angebracht das etwas realistischer darzustellen. Es bringt nichts immer davon zu reden daß Newtons vollkommen dejustiert durch die Lande geistern und alle unfähig sind die Dinger zu justieren. Ein typischer Einsteigernewton liegt meistens irgendwo zwischen 6"f5 bis 6"f8 oder etwa 8"f6. Einen solchen Newton nicht perfekt aber brauchbar zu justieren bekommt fast jeder nach kurzer Hilfe hin. Oder: Wenn das alles sooo schwierig ist, wie norden dann solche Beobachter die Montierung ihres Refraktors ein - dieses Plus an Komfort wird ja gerne angeführt. Grob oder gar nicht?

Daß man als Händler nicht jeden Kunden an die Hand nehmen und betreuen kann ist klar, aber wenn man den Leuten den Mut nimmt sich mal mit einem Newton zu befassen lernen sie dieses Telekopsystem und seine Vor- und Nachteile nie selber kennen und es werden vom Hörensagen bekannte Gerüchte weitergetragen.

-> Newtons sind immer Gurken

-> haben keinen Kontrast

-> leiden immer unter Seeing

-> Obstruktion macht blind

-> Refraktoren sind nie zu toppen

-> Farbfehler ist egal...

-> u.s.w.

Wer sich deswegen nie an was anderes als einen 4"f10 Refraktor traut weiß doch gar nicht was er verpaßt! Klar KANN ein dicker Newton die totale Enttäuschung sein wenn denn alle Umstände widrig genug sind, ein farbreiner 8-Zöller kann aber an Planeten zum Schlüsselerlebnis werden, von größeren Öffnungen gar nicht zu reden. Aber da erzähle ich Dir ja nix neues.



Viele Grüße Felix

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Felix,

ich weiß nicht ob wir vom selben Forum sprechen.
Der Trend einen Teleskoptyp herab- oder heraufzuloben ist hier eher ein anderer.

So subjektiv sind halt die Wahrnehmungen ;)

VG,
Michael
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hallo Makus,

... Draussen in der großen Welt gibt es jedoch eine Mehrheit von Amateueren, die sich auf Neuland bewegen , denen all diese Erfahrung fehlt, die ein wartungsfreies Fernrohr kaufen möchten, es rausstellen, guggen und zufrieden sein wollen.

Diese Mehrheit an Leuten können nicht oder wollen sich nicht mit der Justierung eines Newton beschäftigen !!!!...

so so, die preiswert- Refraktoren sind demnach bestens kollimiert so dass der User sich damit nicht herumschlagen muss? Schön wärs :applaus:. Merkwürdigerweise war die Mehtheit der mir gelandeten Refraktoren dieser Klasse überwiegend schlecht justiert. Bekanntlich wird dadurch die Abbildungsqualität jedes Teleskops erheblich gemindert. So etwas bei Refraktoren ;) wieder zu kurieren ist nach meiner Einschätzung für Laien unzumutbar bis unmöglich. ?)

Mein Tipp: Wenn jemand mit einem ca, 4" Refraktor beim fokalen Sterntest und ca. 150x Vergr. kein sauberes Airydisk mit Ring drumherum erkennen kann dann nicht lange fackeln sondern zurück an Lieferenten schicken.

Gruß Kurt

 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hi Felix

mit deinen Argumenten hast du natürlich auch recht.
Es gibt ja auch jene Anfänger die einen Newton kaufen und damit zurecht kommen, es sind aber wiederum jene die sich damit beschäftigen wollen uns es auch tun.
Dies findet der Verkäufer im Gespräch raus ( oder auch nicht ) , der Beginner der Online kauft leider nicht.

Ganz sicher wird beim Teleskopkauf auch nicht immer die richtige Entscheidung getroffen, mal vertut sich der Verkäufer, mal der Käufer , wäre dem nicht so, gäbe es nicht soviele Gebrauchtteleskope.

Es gibt die Kunden die nach Ersterfahrung vom Refraktor auf das Spiegelteleskop umsteigen, aber genaus umgekehrt.

Der uralte Spruch : Öffnung ist nicht alles, stammt nicht von mir, und ist bestimmt auch nicht Gedankenlos erfunden worden, sondern muss einen Hintergrung besitzen.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wo vermehrt Billigteleskope gekauft werden, bekommen wir häufiger Anrufe von Leuten die auf Ebay, Amazon etc rumstöbern und verloren sind, denn in der Werbung sind alle perfekt. Das dem so nicht ist, wissen zumindest auch die Mehrheit dieser Käuferschichten und deswegen rufen die an.

Der Kreis schliest sich.
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Hi Kurt

die Refraktoren dieser Klasse gibt es bei:

- Vixen , du sagst überwiegend dezentiert ????
- Synta , du sagst überwiegend dezentriert ???
- TAL, du sagst überwiegend dezentriert ?

Meine Erfahrung zu diesen Marken:

Vixen von 100 sind mindestens 99 sauber zentriert

von den heutigen Synta 102/1000 sind mindestens 95 sauber zentriert

TAL > gilt das gleiche wie für Synta

als Optikdoktor kommen logischerweise nur diese wenige %%% zu dir
 
Re: Erfahrungen mit TAL100RS

Fast 100% der Newton-Reflektoren sind bei Anlieferung dejustiert. Ist leider KEIN Reklamationsgrund und muss vom Kunden, ob er will bzw. kann oder nicht, selbst erledigt werden. Und eben immer mal wieder.

Jetzt kommt: Ja aber einen Newton kann man wenigstens justieren.

Gegenargument: Aber einen Refraktor braucht man bei sachgerechten Umgang sein Leben lang nicht justieren!

Der nächste bitte: Da haben wir es doch! Wenn man eben nicht sachgerecht mit dem Teleskop umgeht und der Refraktor z.B. runter fällt? Dann kann mein selbst nix mehr justieren! Den Newton schon!

Und wieder ein anderer: Genau so kann auch der Spiegel des Newton durch unsachgemäßen Umgang zu Bruch gehen! Oder ein teures Okular des selben ebenfalls runterfallen. Was dann. Kann man selbst auch nix machen und womöglich war es teurer als der Newton selbst!

Und wieder einer: Der Newton muss aber viel viel doller runterfallen ehe ... usw. usw.!

Weitere Vorschläge zur Diskussion? Außer: Ätsch bätsch ich habe Recht!


Sorry, aber es wird langsam :totlach2: !

Was wollte der Fragesteller gleich noch wissen? Ach ja, sicher schon vergrault!
 
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