Erfahrungen mit TAL100RS ?

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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Werner

unsere Beobachtungen fanden auf dem ITT auf der Emberger Alm statt, ich wusste nicht das ich sowas extra erwähnen muss, aber natürlich war das Zubehör Top, natürlich waren die Optiken perfekt justiert, nach Tage und Nächte Draussen stehen, waren die geräte natürlich ausgekühlt, du weisst wie wir dort beobachten.

Gerds AS 130 ( Backnagner ) und Uwes APQ 130 , beides Spitzenegräte, jedes für sich.

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

ich glaube du hast meinen Hinweis etwas mißverstanden. Klar auf dem ITT. Das hattest du ja vorher erwähnt. Es ging Gerd und auch mir darum, daß man evtl. Seiteneffekte von vornherein ausschließen sollte. Dazu gehört z.B. dass auch die Okulare beide die gleiche Temperatur haben müssen, da sonst das Ergebnis dadurch beeinflußt werden könnte.

Aufgrund deiner Anmerkung gehe ich davon aus, dass diese Seiteneffekte offenbar ausgeschlossen werden können.

Gruß
Werner
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Werner

wenn ich so einen Vergleich schreibe, kannst du Grundsätzlich davon ausgehen, das wir Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht A mit B, sonst macht ein Vergleich überhaupt keinen Sinn.
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Hans-Peter,

o.k, nun verstehe ich besser wie du das meintest. Ja, unter diesen Voraussetzungen hat man unterschiedliche Grundgesamtheiten.

Viele Grüße
Werner

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Markus,

dann ist es ja gut. Ich wollte deinen Test doch gar nicht in Frage stellen. Nun sind die Theoretiker gefragt.

Gruß
Werner
 
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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Markos,

Du erreichst nun den erbärmlichen Höhepunt der Hetzjagd.

Du kennst kein unbelüftetes 16er SC? Läuft der Lüfter dauernd, mit Solarstrom, nicht abschaltbar, unkaputtbar?
Selbst wenn er dran ist, er muss nicht laufen.
Und Wenn so eine 16er Käseglocke nicht passend temperiert ist und vor sich hinblubbert dann zeigt sie sehr enttäuschende Performance. Sie ist nicht zu gebrauchen.

Wer schreibt, dass der 8-zöller belüftet werden musste?
Nur Du.
wie ich das sehe, sollte man das aber immer tun, es hilft in den allermeisten Nächten, wenn der Tubus zu eng und/oder nicht isoliert ist. Es hilft den Teleskop, nicht dem Seeing.
Woher nimmst Du fallende Temperaturen in starkem Maße? Aus DEINEM Hirn.
Alle folgenden Schlüsse erbrechen sich ohnehin geradezu nur und ausschließlich an dem Umstand, dass Du kein unbelüftetes 16er SC kennst.
Ich sage Dir, dass das selbst mit Lüftung unter umständen lange dauern kann.

Gerd könnte mal nette Bildchen von Okularen an F/10 und an F/6 zeigen. Er ist nicht Al Nagler, aber wo es passt, hat er schon und immerhin kann er mindestens Mal eine Barlow mit Komakorrektur rechen.

Gruß
*entfernt*
 
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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Günther

wenn jemand wie Sven einen Vergleich schildert und explizit sagt der Newton wurde zwangsbelüftet, dann frage ich dich warum der SC nicht ?

Du hast wohl noch NIE durch einen 16" SC geschaut , oder ? Nein glaube ich dir nicht, sonst würdest du sowas nicht schreiben.

Zudem , Sven schreibt von beugungsbegrentztem Seeing , also 0.56" und da performed sogar ein unguter 16" SC gut. Also deutlich besser als gut brauchbar.

Wer schreibt das der 8" belüftet werden musste ? Nun Sven schreib er wurde zwangsbelüftet, lies einfach . Wenn ich was zwangsbelüfte hat es wohl seinen Grund.

Nochmals lese bitte

Bei einem beugungsbegrentzten Seeing von 0.56" braucht auch ein zu enger Tubus keine Belüftung, da steht die Luft, da gibt es keine Schlieren, rein gar nichts.

Wenn Sven schreibt der Newton hat beugungsbegrenzt performed, so kann ein normaldenkender Mensch davon ausgehen, das die Optik voll duchtemperiert sein muss, sonst kann sie das nicht. Wenn er dann noch einen Vergeeich zu einem 16" SC macht, dann kann ein normaldenkender Mensch davon ausgehen, das der Newton nicht schon stundenlang auskühlen durfte und der 16" SC gerade 2 minuten vorher von +20° daaneben gestellt wurde und somit auch schon ganz gut durchgekühlt sein musste und somit nicht blubbert.

Wenn jemand wie Sven einen Vergleich schildert, gehe ich davon aus das ein Teleskopberater drauf achtet das die Bedingungen für beide Teleskope gleich sind, also beide gleichlang draussen standen. Wenn dies nicht der Fall wäre, müsste er als Teleskopberater sagen, hey den 16" SC haben wir gerade nachträglich von drinnen nach draussen geschleppt und der blubbert noch, dann wäre sein Vertgleich aber noch unsinniger.

Da laut Sven der Newton dennoch zwangsbelüftet werden musste, stimmen viele Dinge nicht in seinen Aussagen.

Du dagegen liest nicht mal nen Hauch von dem was geschrieben ist und stürzt dich einfach drauf um irgentwas zu schreiben.

Gerd kann keine Okulare rechnen, frag ihn, ich habs getan, du sicherlich nicht, und wieder behauptest du irgentwas nur um was gesagt zu haben.

Lass es gut sein oder überlege und lies bevor du so dieser Diskussion stellung beziehst und bleib bitte nett

Und bevor du weiterhin beim 16" SC von dahin blubbern redest bei 0.56" Seeing , schau einfach mal durch...danach darfst du dich an dieser Diskussion wieder beteiligen, ok ?

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Leute,

noch eine nunmehr passende Geschichte aus dem richtigen Leben hintendran.
Es begab sich vor vielen Jahren, es mögen etwa 10 sein, dass auf unserem Hausberg, der Sackpfeife, ein Verein zum öffentlichen Abend bat und zahlreiches Publikum erschien. Auch versierte Hobbyastronomen aus dem benachbarten Siegerland waren zugegen.
Nach einem erbaulichen Fachvortrag wurde zur Beobachtung geschritten und neben zwei weiteren Teleskopen gab es dort ein 12" SC und einen 8" Newton-Dobson. Wie so häufig bei solchen Anlässen war der Himmel nicht eben berauschend, denn leichter Dunst machte Deep-Sky beobachtungen annähernd unmöglich. Gut, dass Sichelmond und Saturn zumindest zeigenswert erschienen.
Solche kühlen Wetterlagen mit leichtem Dunst nannte ein mir bekannter versierter Beobachter immer "Planetenwetter".

So weit, so gut, das gute 12er SC wollte nicht und es kann durchaus, wie ich von einer anderen Gelegenheiten her weiß. Fragt mich nicht, ob da ein Lüfter dran, an oder aus war, das Bild war und blieb bei höheren Vergrößerungen unbrauchbar obwohl die Teleskope schon zeitig, vor der Veranstaltung, aufgebaut waren.
So fanden sich denn die interessieten und gerade die versierten Beobachter schließlich zur Beobachtung am 8-Zöller ein, weil der nun wirklich einen Saturn wie aus dem Lehrbuch präsentierte. Ein älterer Herr vom Gastverein setzte sich dann auch ans Teleskop und kommentierte den Umstehenden was er sah und auf was sie denn bei einer nochmaligen Beobachtung an diesem Abend achten könnten, denn ein solches Bild sähe man nicht alle Tage sondern eher sehr selten.

Als Schmankerl am Rande sei erwähnt, dass ich später(ich meine es war dieser Herr) zur Seite genommen und angesprochen wurde.
Mir wurde die Ansicht unterbreitet, dass da ja wohl ein Lomo-Spiegel drin sein müsse.
Man muss dazu wissen, dass man den Teleskop trotz einiger Umbauten seine chinesische Herkunft noch deutlich ansah.
Ich konnte die Leute überzeugen, dass dem nicht so ist, sondern dass ich lediglich mit kontrollierter Lüftung und einer Tubusisolierung für thermische Beherrschung sorge und außerdem mit Taukappe und Velours Steu-/Störlicht begegne.

Das Spieglein stellte sich später als in etwa beugungsbegrenzt heraus und macht heute noch einem jungen Mann sehr viel Freude.

Gruß
*entfernt*

PS Markus zu Deinem zur Schau gestellten Unverständnis:
Wenn man kann, belüftet man einfach. Einen Newton, wie ein SC. Warum der Newton belüftet war und das SC nicht, ist völlig Wurscht für den von Sven geschilderten Sachverhalt.
Dass Du daraus Unstimmigkeiten für den Sachverhalt konstruieren willst, ist Deine Sache und dazu musst Du Unterstellungen in die Schilderung einbringen die Du Dir im Umkehrschluss niemals gefallen lassen würdest.
Deinen Hinweis, dass man Dich lesen soll muss man hier wieder einmal ganz klar mit dem wichtigen Zusatz versehen: ....damit man weiß, wie Du das was Andere schreiben interpretiert haben willst unbd in welche Kerbe Deinesgleichen hauen müssen damit das auch in Deine Wunschrichtung läuft.
 
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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Gerd,

... Ist die Okularverträglichkeit also der einzige Aspekt?...

das weiß ich nicht. Bei meinerm Versuch mit dem 6" f/6,7 OMEGON hatte ich eine 2x Barlow mit 12mm Plössl 5x Powermate mit 32mm Plössl sowie ein "gebarlowtes" NIKON 7 mm eingesetzt. (Kurzbrennweitge Okus mit geringem Augenabstand mag ich nicht, ganz gleich was da für ein Herstellername draufsteht). In dem parallel stehenden auf 6" abgeblendeten Kutter wurden Plössl 20 mm, 32mm sowie ein Kellner 25 mm eingesetzt. Das Planetenbild im OMEGON war nur dann brauchbar wenn es möglichst genau in Gesichtsfelddmitte lag. Außerhalb der Achse wurde es schnell bunt. Im Kutter gab es diesen Effekt nicht. Mein Eindruck war eben: insgesamt besseres Planetenbild im Kutter.

...Kurt vielleicht machst Du ja mal einen Versuch.
Platzier um Luftschlieren zu erzeugen eine Wärmequelle im gleichem Fokusabstand im Strahlengang einer schnellen und einer langsamen Optik und schaue ob sich hier Unterschiede zeigen...

Sorry, dafür fehlt mir wegen für mich interessanterer Projekte die Zeit. Aber folgendes ist bei mir sicher: Wenn ein Okular ausgekühlt ist dann beschlägt es sofort und wird damit unbrauchbar. Das ist mir schon häufig genug passiert.

Was ich aber machen werde: 2 gleiche Okus bei unterschiedlicher Temperatur lagern. Eines in der Kiste bei Außentemperatur, das andere in meiner Hosentasche und dann beide schnell nacheinander im extra/itrafokalen Sterntest einsetzen. Optisch relevante okularthermisch bedingte müssten dabei sichtbar werden, sofern es diese gibt.

Gruß Kurt


 
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Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

... Bei einem beugungsbegrentzten Seeing von 0.56" braucht auch ein zu enger Tubus keine Belüftung, da steht die Luft, da gibt es keine Schlieren, rein gar nichts...

Das tut die Luft aber in einem nackten 8" Newton Blechtubus oder noch dickeren SC gerade nicht, ruhig stehenbleiben. Weil nämich die himmerwärts gerichtete Teilfläche des Tubus wg. IR- Abstahlung deutlich stärker abkühlen kann als die zum Boden gerichtete. Aber vielleicht irre ich mich, weil evtl. ausgerechnet bei Seeing 0.56" der Tubus gar nicht IR abstahlt :blush:.

Gruß Kurt
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Günther

und wieder versuchst du mit einer Storry vom Thema abzuweichen warum ?

Lies bitte nochmals Wort für Wort vor was Sven schrieb.

Keine Angaben was beobachtet wurde, also allgemeine beobachtungen:

"Es sind ein paar wenige, entscheidende Beobachtungen, anhand deren man erlernen kann, wie sich Optiken unter gegebenen Bedingungen verhalten. Es ist spannend, wenn ein 8" SC in einer thermisch guten Nacht und dank guter Justage ein 130er Starfire Dublett versägt. Es ist spannend, wenn ein unbelüftetes 16" SC praktisch gar nichts zeigt, während ein zwangsbelüfteter 8" Newton an seiner theoretischen Grenze kratzend stehende Planetenbilder abliefert."

Nun lesen wir wort für wort vor was du gerade schreibst das da ist :


Saturnbeobachtung :
" das Bild war und blieb bei höheren Vergrößerungen unbrauchbar "


lies ganz langsam , kannst du den Unterschied sehen ?

Sven schreibt : das 16" SC zeigt bei Beugungsbegrentztem Seeing von 0.56" bei den Beobachtungen von Himmelobjekt praktisch gar nichts, ....gefolgt von einer besseren Beschreibung in einer nachfolgenden mail " ich erwarte schon, dass verstanden wird "zeigt nichts"="sehr enttäuschende Performance". Das 16" SC war an dem Tag nicht zu gebrauchen."


Was lese ich und wohl alle ausser dir ?

Du Beschreibst bei deinem Vergleich die Beobachtung von Saturn bei höheren Vergößerungen im SC war unbrauchbar, was wiederum implentiert, das die Beobachtungen beim SC bei niedirgen bis mittleren Vergößerungen ok waren.

Das Glaube ich dir !

Sven schreibt aber was ganz anderes wie du, er schildert das sämtlich Beobachtungen, also bei allen Objekten, bei allen Vergößerungen sehr enttäuschend waren, unbrauchbar.

Das ist ein riesen Unterschied zwischen diesen beiden Aussagen.

Du redest von Planetenwetter , Planetenwetter haben wir bereits bei 1.5" Seeing , Sven dagegen beschreibt ein Seeing von 0.56" , also absolut perfektes Seeing, wie ich es slbst bisweilen nur in Florida kennen lernen durfte und da haben alle Teleskop performed und wie , egal ob 4" oder 30", egal ob Newton, Linse, oder SC.


Beide, weder Sven , noch du schreiben etwas über die Justage, die gerade bei SC gerade bei Planeten ganz wichtig ist und die sich gerade bei diesen Hauptspiegelfokusierenden SC bereits durch ein drehen des Fokusierknopfes bzw. einen Himmelschwenk so verstellen kann das ein Planet nicht mehr gut aussieht.

Du beschreibst die Saturnbeobachtung, sagst aber nichts zum Justagezustand. Sven dagegen beschreibt nichts was beobachtet wurde, also geht die Allgemeinheit zu recht von etlichen Objekten aus.
Und auch ein etwas dejustiertes 16" SC zeigt an vielen Objekten vieles und bei einem Seeing von 056" sogar sehr sehr vieles.

Also lass dir bitte ne neue Geschichte einfallen, diese ging daneben.


Nochwas zum Belüften : Berichte ich als Teleskopberater von einem Vergleich zweier Teleskope mit Lüfter , schalte bei einem den Lüfter an, beim anderen nicht, was soll dann eine solche Vergleichsbeobachtung ? Gerade Sven gehört zu den absoluten Verfechtern Vergleichsbeobachtungen stets mit vergleichbarem Equipment zu machen . Gerade hier verzichtet er darauf ? Sehr sehr merkwürdig meinste nicht auch ?

Ist ungefähr so als wenn Auto-Motor-Sport 2 unterschiedlich große Autos mit Sportmodus vergleicht, beim kleinen den Sportmodus einlegt beim goßen nicht und dadurch das kleine Auto das große Versenkt, das in Svens vergleich nicht mal den Motor starten konnte.


Fällt echt icht leicht bei einer solchen Diskussion sachlich zu bleiben, aber ich versuchs :-)
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

okay du hast gewonnen.
Ich sehe es jetzt auch. Es ging ja in diesem ganzen Thread um ganz allegemeine Beobachtungen und Sven bezieht sich natürlich mit seiner Aussage auf niedrige und mittlere AP.
Ganz klarer Fall, die Seeinganfälligkeit hängt niemals an der Vergrößerung, also muss man Sven unterstellen, dass er sich nicht auf höhere Vergrößerungen bezieht.

Natürlich erwähnt Sven den Umstand, dass das SC nicht belüftet war, nicht als Erklärung für den Umstand, dass es nichts zeigte, sondern zur Irreführung über dessen tatsächliches Potenzial. Er weiß ja nicht mal dass es da Lüfter gibt.
Das ist ja von ihm nicht anders zu erwarten.

Es fällt mir wie Schuppen aus den Haaren, danke für die Aufklärung.

Du bist echt genial!

Gruß
*entfernt*
 
Erfahrungen mit Seeing

Hallo Kai,

Hier der Link zu meinen eigenen Seeing Messungen:
---> klick

klasse Link, deine Untersuchung kannte ich noch nicht.
Die Ergebnisse finde ich Aufgrund meiner Praxiserfahrungen sehr glaubwürdig.
Man sieht auch im Okular wie das Seeing variiert und wenn man geduldig beobachtet
kann man auch die besten Phasen nutzen. Das ist genau das was ich weiter oben
zum Ausdruck bringen wollte.

Noch etwas:
Meine ruhigsten Beobachtungsnächte waren alle leicht bis ziemlich diesig.
Ich vermute daß die IR-Abstrahlung dann geringer ist was die Ausbildung
von starken Temperaturgradienten in Bodennähe behindert.

Gruß, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Karsten, ich möchte dich bitten, diese Verlinkungen hier bitte doch zu unterlassen. Auch finde ich es unhöflich gegenüber den hier Mitlesenden und Mitschreibenden, dass du hier immer mit neuen Zwischenüberschriften kommst. Damit kommt das Thema doch immer nur weiter vom eigentlichen Thema ab.

Warum musst du den Markus auf so eine Art und Weise hier angreifen? Ist das nötig? Das führt doch zu rein gar nichts, außer, dass es persönlich wird. Wen interessiert in diesem Zusammenhang, was er irgendwo anders geschrieben hat?

Wenn das deine letzten Mittel der Argumentation sind, dann ist das wirklich nicht schön. (gelinde gesagt) So ein Verhalten ist es meiner Meinung nach wert, es einem Moderator zu melden. Das gehört sich ganz und gar nicht.

Also, versucht alle mal ein bisschen sachlicher zu bleiben bitte.


Viele Grüße,
Christian


 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Markus Versuch erst gar nicht hier noch zu argumentieren, bitte ist ja total lächerlich das Ganze.

Natürlich haben die ATM-Newton-Pusher recht: Wir Unwissenden Laien sitzen jahrelang vor unseren völlig überteuerten Teleskopen und schaun uns traurig die verwaschenen Objekte an, dabei fehlte die ganze Zeit nur ein banaler PC-Lüfter und eine aufgekleisterte Isoliertapete. Jetzt nach dieser ganzen Zeit fällt es allen plötzlich wie Schuppen von den Augen!
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Markus,

was soll ich Dir dazu sagen? Das war ein 16" Gerät aus dem Hause Meade und an dem Abend waren eine ganze Reihe Sternfreunde in der Nähe von Dülmen (Münsterland) versammelt. Karsten war auch anwesend und Rüdiger Maaß hatte das SC mitgebracht. Ich würde für 16" nicht die Hand ins Feuer legen es war aber das deutlich größte Gerät an dem Abend und mindestens mein 12-Zöller war auch noch da.
Wir haben noch an dem Gerät herumgezaubert, ob man per Sterntest was über die Justage herausfand, haben gerätselt, ob ggf. der Zenitspiegel dejustiert war - im Endergebnis war das Gerät nicht zu einer brauchbaren Abbildung zu bewegen.

Es geht dabei auch nicht darum, ob das Gerät "beispielhaft" war - es geht darum: Man muss sowas einfach mal erlebt haben. Es reicht nicht, von einem Gerät oder einer Bauart immer nur irgendein Einzelstück zu kennen sondern es ist unheimlich interessant und erhellend, die ganze Spanne und vor allem auch die verschiedensten Fehler kennenzulernen. Und vor allem konnten die anderen Geräte an dem Abend den Nachweis erbringen, dass das Seeing wirklich gut war. An dem Abend war auch der Vergleich mit meinem damals noch von schlechter Parabel betroffenem 12" zum 90er Strehl 8" interessant. Auch diesen Direktvergleich der Bilder halte ich mir im Kopf warm. Dasselbe Detail wie bei 8" nur das Bild wie mit einem Grauschleier überzogen. Ohne den direkten Vergleich wäre das wohl nicht einmal aufgefallen.

Mag sein, dass Du da mit 16" nun bohren und nerven willst - das ist aber so dermaßen unwichtig! Es geht einfach darum, gute und schlechte Teleskope zu kennen und noch mehr darum, die Erfahrung gewonnen zu haben, welche Änderungen jeweils welche Eigenschaften verändert haben.

Jedenfalls, was Deine Widersprüche in meinen Aussagen angeht: Ich erwarte dass man mich verstehen will. Merke ich, dass man mich missverstehen will, ist klar, wo lang der Hase läuft. Und gegen das absichtliche Missverständnis ist kein Kraut gewachsen.

Clear Skies
Sven
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Kurt,

bitte keine PN mehr; wir sollten öffentlich weiter diskutieren.

Ich schätze Deine Fachkompetenz und respektiere Deine Leistungen, aber Du hast es aus meiner Sicht nicht nötig, Dich an einem solchen unangebrachtgen Shitstorm gegen FH Refraktoren zu beteiligen. Auch die Verbrüderung mit Karsten, Günter und Sven ist nicht seriös, da diese als uneinsichtige Refraktor Gegner bekannt sind.

Viele Grüße + Frohe + Gesegntete Weihnachten an alle!

Andreas
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Sven,

ja an diesen Beobachtungsabend erinnere ich mich noch gut.
Ich wußte nicht mehr welche Öffnung das SC hatte, ich hätte
spontan auf 12" getippt. Jedenfalls deutlich mehr als mein 8" Teleskop.
Das SC-Teleskop zeigte kaum mehr als 2 flaue Streifen auf Jupiter.
Das war wirklich ziemlich ernüchternd. Und ja, ich kann nicht sagen
was letztendlich der Grund für diese schlechte Performance gewesen ist.
O.K., das typische Spiegelshifting war vorhanden und es nervte mich.
Der Sterntest war auch nicht berauschend, aber auch nicht soo schlecht.
Am gleichen Abend war da ein VC200L welches Jupiter besser abbildete.
Es war auch ein 10"f/5 GSO auf der Wiese der Jupiter besser zeigte als mein 8"f/6.

Ja das war ein wirklich netter Abend mit bestimmt 20 Leuten auf der Wiese.

Viele Grüße, Karsten
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Kai,

die Seeing-Messung hier halte ich endlich mal für technisch vernünftig durchgeführt (was visuelle Ansprüche anbelangt). 1/75s ist dazu geeignet, während die sonst im Sekundenbereich liegenden Zeiten für Astrofotografen nicht auf den visuellen Beobachter übertragbar sind.
Wie weit nun der Messwert die kleinsten beobachtbaren Details angibt oder eher nur eine Relation dazu darstellt, scheint mir schwer feststellbar. Dazu müsste man eigentlich eine eigene Beobachtungsreihe machen anhand eines Beobachtungsziels dessen Winkelausdehnung sich dokumentieren lässt (z.B. Erkennbarkeit von Olympus Mons).

Interessant wäre es, um mal auf Karsten zu reagieren und an Markus' Beitrag denkend, eine alternative Messung mit einem geschlossenem Volltubus mit einerseits hoch liegender, andererseits niedrig liegender Teleskopöffnung. Bodennahes Seeing ist ja nicht erst in diesem Thread postuliert worden.

Dass es Nächte mit selten gutem Seeing gibt, kann ich bestätigen. So ab 8" Öffnung fällt das auf und ich erinnere mich an eine solche Begebenheit die um die Mars Opposition 1990 gewesen sein muss. In jener Nacht gelangen am 12-Zöller der Sternwarte Ennepetal erstaunlich gute Fotos (chemisch), soweit ich weiß sowohl im Newton Setup mit f/5 als auch im Cassegrain-Setup mit f/20. Der Vereinskamerad Michael Schlünder erzielte damals den 3. Platz im SuW-Fotowettbewerb.
Andererseits ist meine Beobachtung aber auch, dass man als geübter Beobachter gute Chancen hat, auch in "normal guten" Nächten viel zu sehen, wenn man bereit und in der Lage ist, mit Geduld auf einen ruhigen Moment zu warten. Den gibt es immer wieder - und übrigens wäre das Ziel, lange und entspannt am Okular zu bleiben einer der Einsatz-Zwecke eines Binos, die ich für wirklich sinnvoll halte, wenn der jeweilige Beobachter dadurch einen Vorteil hat.

Clear Skies
Sven
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Sven

ich habe keine Probleme wenn verallgemeinerte Beobachtungen berichtet werden,nicht von anderen Leuten.
Aber gerade du, der sogar in diesem Thread Okulare bei dem AS-APQ vergleich hinterfragst, dich muss ich darum bitten genaue Angaben zu machen, denn du bist derjenige der andere immer wieder drauf stupst es so zu tun

und dann stellst du einen so verallgemeinerten Beitrag rein.

Bröckchenweise bringt du weitere Infos zum Vorschein , zuerst entspannst du deine verallgemeinerte Aussage geringfügig, nun fügst du hinzu, das Ihr das Gefühl hattet irgentwas sei mit dem 16" SC nicht in Ordnung gewesen. Warum schreibst du diese nicht gleich beim ersten beitrag, dann wäre ich genauso ruhig gewesen wie die letzten Tage.

Beenden wir diese Diskussion hiermit und freuen uns auf Weihnachten, bevor Karsten noch weitere Untote ausgräbt :-)

wünsch auch dir ein paar schöne Weihnachtsfeiertage
 
Re: Erfahrungen mit "Sachlichkeit"

Hi Karsten

gibs auf, du verstehts das bis heute nicht.

Freu dich das dein toller 8" Newton mal wieder schön aufgemöbelt wurde im vergleich mit einem 16" SC das nun dieser Stunde als Problemkind bekannt gegeben wurde :-)

dennoch, auch dir ein paar schöne Weihnachtsfeiertage ( ist ernst gemeint )
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Hallo Gerd,

wer spricht denn von einer Kippe? Achso, wir sind wieder beim Aussagen umdrehen.

@Markus: Wenn jemand sagt, ein Okular ist für f/8 gerechnet, dann ist das doch wohl stets so aufzufassen, dass die Spots die es bringt bis f/8 kleiner als die Beugungsscheibchen sind. Danach gehen die Spots über das Beugungsscheibchen hinaus, also kann das Okular an einem beugungsbegrenzten Teleskop nicht mehr beugungsbegrenzt abbilden. Es gibt nun noch die Möglichkeit, da mit RMS dran schön zu rechnen (also den verbleibenden Kontrast darzustellen).

Wenn jedoch die Spots für f/5 auch noch gut wären, würde auch ein Al Nagler sagen "das Okular ist für f/5 gerechnet".
Wie weit sich ein Beobachter über sowas hinweg setzt, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und gerade bei Deepsky-Objekten mit der stark herabgesetzten Auflösungsfähigkeit der Netzhaut, kann ein Beobachter bei Nebeln und Sternchen an der Wahnehmungsgrenze gar nicht erkennen, ob das Okular gut ist - denn um an die Grenzvergrößerung für eine derart herabgesetzte Auflösungsfähigkeit der Netzhaut zu kommen, müsste man dann schon wieder recht abstruse Vergrößerungen ansetzen.

Übrigens stört es mich sehr, dass derlei Bedingungen bei so schnoddrig hingeworfenen Kommentaren hübsch ignoriert werden. Ich denke ja nicht, dass das einfach Unwissenheit ist.

Clear Skies
Sven
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Ach ja Leute,

die Justage, den Rüffel hab ich ja ganz verbammelt, Entschuldigung.
Meine Teleskope versuche ich diesbezüglich im mir möglichen Bestzustand zu halten und der war an dem Abend auch gegeben.
Das 12er SC war zuvor wohl mal justiert, aber da es dann auf der Wiese stand und das unruhige Bild keine Hochvergrößerung zugelassen hat konnte ich es dort mit meinen Methoden auch nicht dahingehend prüfen.
Ich hielt die Unterlassung der entsprechenden Hinweise für verzeihlich, da die Beschreibung des Gesehenen für mich in logischer Konsequenz dieses Ergebnis bringt.

Gruß
*entfernt*
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Noch ein letztes Wort von mir :

Sowohl Sven wie auch Karsten die sich als gehobene Beobachter präsentieren, vor allem Karsten auch ein Experte im Sterntest, können bei einem perfekten Seeing um die 0.6 " an einem 16" SC nicht sehen, ob das Dejustiert war oder astigmatisch ?

Sorry , aber da hörst bei mir echt auf. Das kann man sogar bei einem Seeing über 1 Bogensekunde einfachst an einem Sterntest sehen und dauert ein paar Sekunden.

Ne Dejustage oder Asti die dermasen reinhauen sieht man auch an Planeten, dazu braucht man nicht mal einen Stern.

ich frage mich nun ernsthaft , wieviel die beiden wirklich von dem Verstehen was Sie hier Jahrein Jahraus raushängen lassen.

Die Ausreden die hier nach und nach präsentiert werden, sind einfach nur lächerlich

oder die beiden wissen es tatsächlich nicht, das heisst wiederum für mich, auf all deren Aussagen kann ich gar nichts mehr geben, wenn man so einfache Dinge nicht feststellen kann.

 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Günther

jetzt aber, wie kommt es wenn die die Argumente ausgehen, das du dich immer auf die gleiche Art und Weise verabschiest ? Bockisch und mit Hohn

kein schöner Zug

auch dir schöne Weihnachtsfeiertage
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Och Markus, wenn's doch einfach nicht gelangt hat? Ein Gerät, das einfach nicht zur Ruhe kommt, wird sich weder sterntesten noch interferometrieren lassen. Das ist bekannt. Laber nicht so ein Zeug daher, bloß weil Dir das nicht passt. Du hast in Deibem Forendasein schon so viel Widersprüche produziert um immer das hochzuheben, was gerade in Deiner Lagerliste stand, dass ich mich da eigentlich mit Dir gar nicht unterhalten bräuchte. Ich grinse nur immer wieder über Deinen Takahashi-Slalom. Das ist wie Blütenblätter auszupfen: Alle dejustiert - prima Teleskop - alle dejustiert - super Optik - schlechte Fassung - kein besser korrigiertes Gerät am Markt... und so weiter.
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Sven

du folgst gerade deinem Kumpel Karsten, indem du vom Thema abzulenken versuchst.

Bei 0.56" Seeing , ich wiederhole dich immer wieder, gibt es weder Blubbern noch kein zur Ruhe kommen.

Ich vemute mal das du in einem kommenden Posting endlich deine Aussage bezüglich beugungsbegrenzter Luft revidierst, sonst kommst du aus diesem Kreis nicht raus.

Ich war bisweilen freundlich, also unterlasse böse Worte wie Labbern , ok ?

Du gibst mit Kartsne vor der Guru zu sein und dann präsentiert ihr beide sowas lächerliches ...und wehe jemand kommt euch auf die schliche, dann habt Ihr nichts anderes mehr in der Hand zur Argumentation ausser Müll zu kehren, den Ihr ebenfalls nicht verstanden habt.

Nach diesem Thread gehört Ihr beide für mich auf die Liste der Weltverbesserer , die noch nie unter Ihrem eigenen Tisch gekehrt habt.
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Sowohl Sven wie auch Karsten die sich als gehobene Beobachter präsentieren, vor allem Karsten auch ein Experte im Sterntest, können bei einem perfekten Seeing um die 0.6 " an einem 16" SC nicht sehen, ob das Dejustiert war oder astigmatisch ?

Ach sieh mal an, M.L. wieder mit seinen an den Haaren herbeigezogenen Unterstellungen.
Ich schrieb weder etwas von Asti noch von Dejustage.
Was ich erwähnte ist das Spiegelshifting und dieses führt beim SCT zu Dejustage
und diese Dejustage führt zu Koma.
Das sieht man auch im Sterntest, aber dieser Grad an Dejustage
kann keineswegs die überaus schlechte Performance des damaligen
Meade SCT erklären.

Da du hier wieder mal Forenmitglieder persönlich angreifst,
wie das leider deine altbekannte Art ist wenn dir die Sachargumente ausgegangen sind,
würde ich gerne wissen ob du versuchen willst diesen Thread

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/620985/

noch zu toppen.
 
Re: Erfahrungen mit guten Teleskopen

Nach all den “Bandwürmern” und “Duftmarken” welche sich mit und OHNE mein Zutun durch das Forum winden, wünsche ich ebenfalls ALLEN ein schönes Weihnachtsfest und vielleicht die Größe auch mal eigene Fehler einzugestehen. Ich fange damit an: Es war ein Fehler von mir, einen Link zu einem anderen Thread zu setzen. Es war auch ein Fehler einen Geck auf Svens Kosten zu machen.

VG,
Michael
 
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