Erfahrungsbericht Taurus Dobson N 504/2150 T500 Standard SMH

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Bevor ich mir nachträglich ein DSC-system installieren würde, würde ich das Celestron Starsense -Platesolving System, das mit der Handykamera arbeitet an meinen Dobson adaptieren. Nun sind nur 200 Objekte in der Software nicht viel, aber es werden eine ganze Menge Sterne angeboten, die man anfahren kann. Die Software dahinter basiert wohl auf einer abgespeckten Skysafari.
Ich war überrascht wie gut und simpel das System funktioniert und mit etwas Geschick, lässt sich ein praktischeres Handyhalter-Spiegelsystem selbst herstellen.
Schade, dass dies nur als Gesamtteleskop von Celestron angeboten wird. Aber selbst da ist man mit "nur" 180 Euro mit dabei.

Gruß Horst
 
Hallo,

ich bin neu hier und habe euren Thread sehr interessiert gelesen. Aktuell nutze ich ein C8 für die visuelle Beobachtung (Anfänger), stoße aber schon an ziemliche Grenzen in meinem Garten (in der Nähe von Mainz, SQM 19.92). Die Grenzhelligkeit ist ehr 3.5 mag als 4 mag. Das Leo Triplett M66 konnte ich mehr erahnen als wirklich sehen. Es ist mir klar, dass ein dunkler Himmel entscheidend ist, aber ich möchte auch schon in meinem Garten mehr sehen.

Daher bin ich nach einiger Überlegung zu dem Schluss gekommen mir ein Dobson Teleskop zuzulegen. Da ich lieber gerne schon zu Beginn in etwas besseres Equipment investiere, bin ich auf den Taurus gestoßen und da stellt sich auch mir die Frage, welches Größe und Ausstattung (aktuell T400, mit Spiegelheizung und DSC).

Könnt Ihr mir bitte eure Erfahrung mitteilen, speziell, was kann man bei welcher Größe wie erkennen?
Beispiele:
M51 - Spiralarme - zu erahnen - T500 - SQM 21.5
M27 - Hantelstruktur - gut sichtbar - T400 - SQM 20.5, mit OIII Filter deutlich besser
M42 - Struktur - sehr gut sichtbar - T400
...

Das würde mir sehr weiterhelfen eine Vorstellung zu bekommen, was man mit so einem Teleskop sehen kann.
Ich habe mal die Seite von Spacewalk Telescopes besucht und da gibt es schon sehr tolle Zeichnungen. Wenn man nur etwa annähernd ähnliche Resultate erzielen könnte, wäre ich schon sehr zufrieden.

Viele Grüße und CS,

Martin
 
Hallo Martin,
in Mainz ist der Himmel so schlecht geworden, da kann man fast nur noch Mond und Planeten und Sonne kucken.
In dem Lichtsumpf wird auch ein 20" nur ein my seiner Möglichkeiten nutzen können.
Mit einer transportablen Lösung vllt von 10 oder 12" und dann in den Taunus mit 5,5 bis 6 mag wärst Du m.E. besser bedient.
CS vom Mainzer Stadtrand
 
Hi Martin,

Könnt Ihr mir bitte eure Erfahrung mitteilen, speziell, was kann man bei welcher Größe wie erkennen?
Beispiele:
M51 - Spiralarme - zu erahnen - T500 - SQM 21.5
M27 - Hantelstruktur - gut sichtbar - T400 - SQM 20.5, mit OIII Filter deutlich besser
M42 - Struktur - sehr gut sichtbar - T400
...
ach, das ist immer schwierig. ;)
Ich habe ja den Taurus 20 Zöller und auch einen 12 Zöller und 6 Zöller (und ein praktisch unbenutztes C8 ;) ).
Nach meinem Empfinden sind die Unterschiede nicht so stark. Klar, eine frühere Erfahrung war, erst im 12 Zöller sind alle Messier Objekte klar erkennbar.
Aber im 6 Zöller kann man auch schon einige Messier Galaxien zweifelsfrei sehen.
Der 20 Zöller ist halt nochmal eine Steigerung zum 12 Zöller. Aber Spiralarme habe ich noch nie deutlich gesehen. Wenn dann vielleicht die Erahnung einer Struktur.

Ich bin auch kein Beobachtungsweltmeister. Da gibt es ja Menschen, die sehen die schwächsten Details. Ich weiss, ich sehe da nichts. ;)

Im 20 Zöller siehst du natürlich deutlich eine Hantelstruktur bei M27.
Farbe? Bin mir nicht sicher. ;)

M42 ist natürlich extrem auffällig im 20 Zöller.

Das würde mir sehr weiterhelfen eine Vorstellung zu bekommen, was man mit so einem Teleskop sehen kann.
Ich habe mal die Seite von Spacewalk Telescopes besucht und da gibt es schon sehr tolle Zeichnungen. Wenn man nur etwa annähernd ähnliche Resultate erzielen könnte, wäre ich schon sehr zufrieden.
Du musst aufpassen. Zeichnungen zeigen schon das "echte" Aussehen im Okular im Gegensatz zu Fotografien. Aber das sind Experten, die stundenlang ein Objekt beobachten und dadurch sozusagen ein Aufsummierung der Details im Gehirn machen.

Im Moment bin ich mit EAA mit dem 12 Zöller beschäftigt. Der 20 Zöller ruht im Lager.
Aber den will ich auch zu einem EAA Gerät ausbauen.
Und mein Endziel ist, wie eigentlich gedacht, EAA nur zusätzlich zur visuellen Beobachtung zu nutzen.
Dazu werde ich eine Umschaltung mittels Okular-Schieber zwischen EAA-Kamera und Okular realisieren.

Gruß
Peter
 
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