Hase_von_Mars
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Es gab in Vergangenheit ein paar Bemerkungen und Fragen zu diesem Fernglas. Hier ein kurzer Testbericht.
Verarbeitung und Ausstattung
Herkunftland ist nicht auszumachen, da nirgends vermerkt. Ich kann China nicht ausschliessen, zumal ein Anbieter den einen Fernglas mit gleichen Merkmalen 20 Euro billiger als Meade als "Eigenmarke" anbietet und nach dem Foto zu urteilen handelt es sich um das gleiche Modell (inkl. Bresser-Logo).
Alle beweglichen Teile sind angenehm zu bewegen also weder zu fest noch zu locker. Die Ränder der Gummierung schauen stellenweise heraus, das macht mir aber nichts aus, weil ich das Glas nur für Astronomie also bei wolkenfreiem Wetter verwende.
Dioptrieeinstellung war für mich ausreichend (3 bzw 3,5 Dioptrien).
Keine rote sondern grünliche Beschichtung.
Absolute Schwachstelle ist der mitgelieferte Stativadapter. Dieser ist aus einem recht elastischen Kunststoff. Selbst auf einem soliden Stativ dreht sich das Fernglas in der horizontalen Ebene, eindeutig wegen der Elastizität des Adapters.
Noch etwas: oft wird empfohlen, bei Ferngläser dieser Masse und höher einen Stativ zu verwenden. Achtung: gemeint sind nicht die üblichen Billigmodelle aus dem Foto-Discounter. Mein alter Velbon CX440 war überfordert, mit einem Slik Pro 400DX bin ich nun zufrieden. Der kostete aber nochmals soviel wie das Fernglas
.
Was man damit sieht
Meine Beobachtungen wurden bei relativ aber nicht total klarem Himmel gemacht, vom Balkon im Zentrum einer 15000 Einwohner-Gemeinde. Also nicht wirklich ideal.
Verarbeitung und Ausstattung
Herkunftland ist nicht auszumachen, da nirgends vermerkt. Ich kann China nicht ausschliessen, zumal ein Anbieter den einen Fernglas mit gleichen Merkmalen 20 Euro billiger als Meade als "Eigenmarke" anbietet und nach dem Foto zu urteilen handelt es sich um das gleiche Modell (inkl. Bresser-Logo).
Alle beweglichen Teile sind angenehm zu bewegen also weder zu fest noch zu locker. Die Ränder der Gummierung schauen stellenweise heraus, das macht mir aber nichts aus, weil ich das Glas nur für Astronomie also bei wolkenfreiem Wetter verwende.
Dioptrieeinstellung war für mich ausreichend (3 bzw 3,5 Dioptrien).
Keine rote sondern grünliche Beschichtung.
Absolute Schwachstelle ist der mitgelieferte Stativadapter. Dieser ist aus einem recht elastischen Kunststoff. Selbst auf einem soliden Stativ dreht sich das Fernglas in der horizontalen Ebene, eindeutig wegen der Elastizität des Adapters.
Noch etwas: oft wird empfohlen, bei Ferngläser dieser Masse und höher einen Stativ zu verwenden. Achtung: gemeint sind nicht die üblichen Billigmodelle aus dem Foto-Discounter. Mein alter Velbon CX440 war überfordert, mit einem Slik Pro 400DX bin ich nun zufrieden. Der kostete aber nochmals soviel wie das Fernglas
Was man damit sieht
Meine Beobachtungen wurden bei relativ aber nicht total klarem Himmel gemacht, vom Balkon im Zentrum einer 15000 Einwohner-Gemeinde. Also nicht wirklich ideal.
- Jupiter
Sieht deutlich nach Planet aus, hat also eine gewisse Dicke. Subjektiv: Nadelkopf-Grösse. Keine Monde. - Mond
Natürlich hat der ganze Mond im Bild Platz. Für jemand, der aber noch kein Gerät mit dieser Vergrösserung in die Hand hatte, dennoch sehr schön. Ziemlich klares Bild. Man sieht Krater ab 100 Km Durchmesser recht deutlich (Plato, Hevelius, Darwin, bei Grimaldi ist die Doppelkrater-Beschaffenheit sichtbar). - Sterne
Ich konnte Sterne bis ca. Mag 8 ausmachen. Epsilon Lyrae war deutlich als zwei Punkte mit Raum dazwischen sichtbar. Unterhalb von Wega waren die 5 M-förmig angeordneten Sterne mit Mag 6,9 bis 8,0 gut sichtbar. - Deep Sky
Habe nicht versucht.