thludwig
Aktives Mitglied
Hallo zusammen.
Eins vorweg: ich möchte keine wirkliche Astrofotografie betreiben mit superscharfen, detailreichen Bildern mit stundenlanger Belichtungszeit . Ich möchte - ohne für meine Zwecke übertrieben großen finanziellen Aufwand z.B. einer ZWO - hie und da mal einen Schnappschuss von Mond, Planeten machen und - wenn ich eine Plattform mit Nachführung habe - vielleicht auch mal Sternhaufen, Nebel, Galaxien mit relativ kurzer Belichtung....EAA light sozusagen.
Ich habe mir eigentlich für das Mikroskop eine Okular-Kamera YW500U3 gekauft, wo sie erstaunlich gute Ergebnisse liefert. Es handelt sich um eine 5MP-Kamera (USB3.0) mit 1/2.5" CMOS-Sensor. Spezifikation am Ende des Postings. Beispielbild vom Mikroskop im Anhang.
Da die EQ-Plattform noch etwas auf sich warten lässt, wollte ich sie einfach mal an der Sonne im Teleskop testen.
Ich habe einen 2"-Adapter auf den c-mount-Anschluss der Kamera geschraubt und losgelegt.
Heute Morgen um kurz 7 hab ich schon mal versucht, die tiefstehende Venus einzufangen, was mir allerdings nicht wirklich gelang...ich komme mit dem Sucher mit 90°-Einblick echt nicht zurecht und freue mich auf den Telrad.
Also hab ich mir heute Mittag mal die Sonne vorgenommen...zuerst den Rand.
Naja, leidlich scharf, aber da ist sie vielleicht schon mit der Helligkeit überfordert bzw. ist das Hitzewabern am Rand (nennt man das so?)?
Das zweite Bild hab ich von den ARs gemacht....leider ist mir beim Speichern des Bildes die Mühle abgestürzt...weg.
Jedenfalls war das sehr unscharf, deutlich unschärfer als mit einem 15mm-Okular, mit dem ich sogar die Umgebung (Penumbra?) der ARs deutlich gesehen habe.
Ich denke mal, da ist die kleine Kamera völlig überfordert, am Mond oder den Planeten wird das vielleicht besser. ich erwarte ja auch keine Wunder.
Meine Fragen allerdings:
ich hab jetzt nur die Kamera in die Okularaufnahme gesteckt, die Vergrößerung war ohne Okular immens und ich hätte gerne weniger gehabt. Gibt es eine "negative Barlowlinse", die also verkleinert nicht vergrößert?
2"-Okulare haben ja ein Innengewinde für Filter....was für ein Gewinde ist das? Das ist nicht zufällig das gleiche Gewinde, das sich oben z.B. an einem Baader Hyperion Zoom-Okular befindet, oder? Mein Wunschdenken ist, dass das passt und ich die Kamera mit dem Hyperion Zoom kombinieren kann, um zumindest 24mm Brennweite und damit hoffentlich eine Verkleinerung des Bildes zu haben.
Haut das hin? Was wären eure Tipps?
Gruß
Thorsten
Spezifikation der Kamera
Modell: USB 3,0 5,0 MP
Interface: USB 3,0
Auflösung: 2592x1944
Sensor Typ: 1/2.5" true color CMOS
Pixel Größe: 2,2 umx 2,2 um
SNR:35dB
Dynamic Range:64dB
Empfindlichkeit: 64dB
Rahmen Rate MJPG: 2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Rahmen Rate YUV422:2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Farbe: Farben
Auto Weißabgleich: Hand/Auto
Exposition: Hand/Auto
Bild Format: JPG/BMP/PNG/GIF
Bild ausgang: USB 3,0 UVC
Eins vorweg: ich möchte keine wirkliche Astrofotografie betreiben mit superscharfen, detailreichen Bildern mit stundenlanger Belichtungszeit . Ich möchte - ohne für meine Zwecke übertrieben großen finanziellen Aufwand z.B. einer ZWO - hie und da mal einen Schnappschuss von Mond, Planeten machen und - wenn ich eine Plattform mit Nachführung habe - vielleicht auch mal Sternhaufen, Nebel, Galaxien mit relativ kurzer Belichtung....EAA light sozusagen.
Ich habe mir eigentlich für das Mikroskop eine Okular-Kamera YW500U3 gekauft, wo sie erstaunlich gute Ergebnisse liefert. Es handelt sich um eine 5MP-Kamera (USB3.0) mit 1/2.5" CMOS-Sensor. Spezifikation am Ende des Postings. Beispielbild vom Mikroskop im Anhang.
Da die EQ-Plattform noch etwas auf sich warten lässt, wollte ich sie einfach mal an der Sonne im Teleskop testen.
Ich habe einen 2"-Adapter auf den c-mount-Anschluss der Kamera geschraubt und losgelegt.
Heute Morgen um kurz 7 hab ich schon mal versucht, die tiefstehende Venus einzufangen, was mir allerdings nicht wirklich gelang...ich komme mit dem Sucher mit 90°-Einblick echt nicht zurecht und freue mich auf den Telrad.
Also hab ich mir heute Mittag mal die Sonne vorgenommen...zuerst den Rand.
Naja, leidlich scharf, aber da ist sie vielleicht schon mit der Helligkeit überfordert bzw. ist das Hitzewabern am Rand (nennt man das so?)?
Das zweite Bild hab ich von den ARs gemacht....leider ist mir beim Speichern des Bildes die Mühle abgestürzt...weg.
Jedenfalls war das sehr unscharf, deutlich unschärfer als mit einem 15mm-Okular, mit dem ich sogar die Umgebung (Penumbra?) der ARs deutlich gesehen habe.
Ich denke mal, da ist die kleine Kamera völlig überfordert, am Mond oder den Planeten wird das vielleicht besser. ich erwarte ja auch keine Wunder.
Meine Fragen allerdings:
ich hab jetzt nur die Kamera in die Okularaufnahme gesteckt, die Vergrößerung war ohne Okular immens und ich hätte gerne weniger gehabt. Gibt es eine "negative Barlowlinse", die also verkleinert nicht vergrößert?
2"-Okulare haben ja ein Innengewinde für Filter....was für ein Gewinde ist das? Das ist nicht zufällig das gleiche Gewinde, das sich oben z.B. an einem Baader Hyperion Zoom-Okular befindet, oder? Mein Wunschdenken ist, dass das passt und ich die Kamera mit dem Hyperion Zoom kombinieren kann, um zumindest 24mm Brennweite und damit hoffentlich eine Verkleinerung des Bildes zu haben.
Haut das hin? Was wären eure Tipps?
Gruß
Thorsten
Spezifikation der Kamera
Modell: USB 3,0 5,0 MP
Interface: USB 3,0
Auflösung: 2592x1944
Sensor Typ: 1/2.5" true color CMOS
Pixel Größe: 2,2 umx 2,2 um
SNR:35dB
Dynamic Range:64dB
Empfindlichkeit: 64dB
Rahmen Rate MJPG: 2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Rahmen Rate YUV422:2592*1944 @ 25fps,1920*1080 @ 60fps,1280*720 @ 60fps, 640*480 @ 60fps
Farbe: Farben
Auto Weißabgleich: Hand/Auto
Exposition: Hand/Auto
Bild Format: JPG/BMP/PNG/GIF
Bild ausgang: USB 3,0 UVC