Phil123
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich interessiere mich schon länger für Astronomie und alles, was mit dem Weltall zu tun hat. Über die letzten Jahre hab ich immer mal wieder kleine Versuche gestartet, mich mit unserem Nachthimmel auseinanderzusetzen. Anfangs hab ich mal mit mäßigem Erfolg eine partielle Mondfinsternis fotografiert, dann hab ich mir irgendwann die Stellarium-App geholt und mich allgemein einfach ein bisschen mit den Sternbildern und allem, was man so mit dem bloßen Auge sehen kann, beschäftigt. Mittlerweile beobachte ich regelmäßig mit einem 10x50 Fernglas und konnte neben zahlreichen Sternen und den galileischen Monden Jupiters auch schon einige Deep-Sky-Objekte sehen (natürlich die Andromeda-Galaxie, aber auch bspw. M8 und M20, viele Sternhaufen, etc.). Jetzt möchte ich den nächsten Schritt gehen und mir ein gescheites Teleskop zulegen, um noch mehr sehen zu können.
Zu meiner Erwartungshaltung: Es geht mir rein um die visuelle Beobachtung. Mir ist klar, dass ich keine Astro-Fotos sehen werde. Ich will einfach das, was ich bisher auch sehen konnte, etwas heller, detaillierter und natürlich auch in höherer Vergrößerung sehen können. Dass ich bei DSOs keine tollen Farben sehen werde und die auch in einem Teleskop nicht auf einmal so hell wie der Mond werden, ist mir klar.
Zu den Beobachtungsverhältnissen bei mir: Bortle 4 bis 5 ist wahrscheinlich, wo ich hauptsächlich beobachten werde. Für Bortle 3 muss ich schon ein gutes Stück fahren. Immerhin hab ich ein paar dunkle Felder hier im Umfeld, wo keine störenden Straßenlaternen sind.
Beim Budget würde ich vorerst gerne bei ~500-600 Euro bleiben.
Ich hab schon einiges an Recherche betrieben und tendiere daher aktuell zum Skywatcher Classic 200p Dobson. Das scheint für mich aktuell der Preis-Leistungs-Sieger zu sein und wird ja auch hier im Forum regelmäßig erwähnt und empfohlen. Nicht allzu schwer und sperrig, trotzdem mit 8" gutes Lichtsammelvermögen und eine solide Dobson-Montierung. Das alles zu einem bezahlbaren Preis. Ich würde mir für den Anfang vermutlich einen variablen Polfilter und eine 2x Barlow-Linse dazu kaufen, um den Mond und die Planeten besser beobachten zu können (der Mond ist ja teils schon durch das Fernglas unangenehm hell). Lustigerweise hab ich mir auch schon vorgenommen, eine EQ-Plattform zu bauen (aber lieber erstmal eins nach dem andern), wenn ich das Teleskop dann habe (insbesondere damit ich besser mit anderen gemeinsam beobachten kann, ohne dauern nachschubsen zu müssen). Dass früher oder später bessere Okulare, vor allem mit größerem Blickfeld, dazukommen müssen, ist mir auch bewusst.
Jetzt die Fragen an euch: Klingt das nach einem vernünftigen Plan? Gibt's noch anderes Zubehör, das ich nicht vergessen sollte oder Dinge, die ich beachten muss? Sollte ich beim variablen Polfilter eher auf 2" zurückgreifen, damit ich länger was davon hab? Oder sind da ein paar normale Farbfilter eh besser?
Ich danke euch bereits im Voraus für eure Hilfe!
Beste Grüße und Clear Skies! (wie man ja hier wohl zu sagen pflegt)
Phil
ich interessiere mich schon länger für Astronomie und alles, was mit dem Weltall zu tun hat. Über die letzten Jahre hab ich immer mal wieder kleine Versuche gestartet, mich mit unserem Nachthimmel auseinanderzusetzen. Anfangs hab ich mal mit mäßigem Erfolg eine partielle Mondfinsternis fotografiert, dann hab ich mir irgendwann die Stellarium-App geholt und mich allgemein einfach ein bisschen mit den Sternbildern und allem, was man so mit dem bloßen Auge sehen kann, beschäftigt. Mittlerweile beobachte ich regelmäßig mit einem 10x50 Fernglas und konnte neben zahlreichen Sternen und den galileischen Monden Jupiters auch schon einige Deep-Sky-Objekte sehen (natürlich die Andromeda-Galaxie, aber auch bspw. M8 und M20, viele Sternhaufen, etc.). Jetzt möchte ich den nächsten Schritt gehen und mir ein gescheites Teleskop zulegen, um noch mehr sehen zu können.
Zu meiner Erwartungshaltung: Es geht mir rein um die visuelle Beobachtung. Mir ist klar, dass ich keine Astro-Fotos sehen werde. Ich will einfach das, was ich bisher auch sehen konnte, etwas heller, detaillierter und natürlich auch in höherer Vergrößerung sehen können. Dass ich bei DSOs keine tollen Farben sehen werde und die auch in einem Teleskop nicht auf einmal so hell wie der Mond werden, ist mir klar.
Zu den Beobachtungsverhältnissen bei mir: Bortle 4 bis 5 ist wahrscheinlich, wo ich hauptsächlich beobachten werde. Für Bortle 3 muss ich schon ein gutes Stück fahren. Immerhin hab ich ein paar dunkle Felder hier im Umfeld, wo keine störenden Straßenlaternen sind.
Beim Budget würde ich vorerst gerne bei ~500-600 Euro bleiben.
Ich hab schon einiges an Recherche betrieben und tendiere daher aktuell zum Skywatcher Classic 200p Dobson. Das scheint für mich aktuell der Preis-Leistungs-Sieger zu sein und wird ja auch hier im Forum regelmäßig erwähnt und empfohlen. Nicht allzu schwer und sperrig, trotzdem mit 8" gutes Lichtsammelvermögen und eine solide Dobson-Montierung. Das alles zu einem bezahlbaren Preis. Ich würde mir für den Anfang vermutlich einen variablen Polfilter und eine 2x Barlow-Linse dazu kaufen, um den Mond und die Planeten besser beobachten zu können (der Mond ist ja teils schon durch das Fernglas unangenehm hell). Lustigerweise hab ich mir auch schon vorgenommen, eine EQ-Plattform zu bauen (aber lieber erstmal eins nach dem andern), wenn ich das Teleskop dann habe (insbesondere damit ich besser mit anderen gemeinsam beobachten kann, ohne dauern nachschubsen zu müssen). Dass früher oder später bessere Okulare, vor allem mit größerem Blickfeld, dazukommen müssen, ist mir auch bewusst.
Jetzt die Fragen an euch: Klingt das nach einem vernünftigen Plan? Gibt's noch anderes Zubehör, das ich nicht vergessen sollte oder Dinge, die ich beachten muss? Sollte ich beim variablen Polfilter eher auf 2" zurückgreifen, damit ich länger was davon hab? Oder sind da ein paar normale Farbfilter eh besser?
Ich danke euch bereits im Voraus für eure Hilfe!
Beste Grüße und Clear Skies! (wie man ja hier wohl zu sagen pflegt)
Phil