Erweiterung in der Astrofotografie

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Danke für deine Tipps Ulrike!
Also von der Montierung her wird es sicher in Richtung EQ6 gehen da ich ungern zwei oder dreimal kaufen möchte. Der Lacerta 72/432 wird mir immer wieder empfohlen also dürfte der auch was an sich haben. Steht definitv auf meiner Liste. Die Brennweite würde mir auch sehr zusagen.
Was den ganzen "Kleinkram" betrifft muss ich dann so und so mit der Zeit schauen was ich wirklich benötige. Kann ich gerade schwer einschätzen aber ja, da hast du sicher recht, das wird auch einiges an Geld kosten.

Software besitze ich Adobe Photoshop und Lightroom. Zusätzlich noch DeepSkyStacker und paar andere.
Hi Klemens,

die EQ6 war für mich nie ein Thema, da ich mobil unterwegs bin. Da bist du mit deiner Gartensternwarte ziemlich privilegiert :). Ein Vereinskollege ist auch mit der EQ6 mobil, aber eben gerade noch so. Kommt drauf an, wie kräftig man ist. Mit der EQ 5 fühle ich mich momentan sehr wohl; vielleicht würde ich auch noch eine HEQ5 tragen können. Und dann gibt's ja noch die Montierungen von iOptron, die nicht viel wiegen, dafür aber recht viel tragen können (zumindest auf dem Datenblatt). Aber ich schweife ab...

Falls du dir den Lacerta zulegen möchtest, dann bitte gleich mit Flattener. Den brauchst du ohnehin. Frag am besten bei Tommy Nawratil nach; der ist auch hier im Forum unterwegs. Ich weiß nicht, ob der Tipp schon kam, aber schau dich mal bei astrobin.com um. Da kannst du auch ein bestimmtes Equipment ins Suchfeld eingeben (zB den Lacerta 72/432) und siehst dann Fotos, die die Mitglieder dort mit diesem Equipment geschlossen haben.

Bezüglich des "Kleinkram": Ja, den brauchst du. Das fängt mit einem Flattener an und hört bei diversen Verkabelungen und Adaptern auf, die man nicht mal eben daheim rumliegen hat. Vielleicht hast du auch schon einiges, da du ja schon länger fotografierst. Ich hab damals praktisch jede Schraube dazu kaufen müssen, weil ich bis dato mit der Fotografie gar keine Berührungspunkte hatte.

Mit Photoshop/Lightroom und DSS kann man schon mal gut starten. Ob du dir später noch eine andere Software antun möchtest, kannst du ja dann immer noch entscheiden.

CS,
Ulrike
 
Nun stellt sich mir aber die Frage, was ist sinnvoller und würde für mich den besten Nutzen bringen. Sollte man das Geld eher in neues, besseres, Glas investieren oder macht es Sinn eine Astrokamera zu kaufen um mit dem vorhandenen Glas bessere Ergebnisse erzielen zu können. Dass der Skywatcher für größer Teleskope nicht die beste Lösung ist, ist mir durchaus bewusst. Eine neue, bessere Montierung steht ebenso auf meiner gedanklichen Liste. Für jetzt muss dieser reichen. Eventuell noch eine Guide Cam.

zunächst würde ich in eine Montierung investieren, da diese die Basis für ein zukünftiges Teleskop wäre. Darauf würde ich ein gebrauchtes 400-500mm Beroflex anbringen, falls Du kein Objektiv dieser Brennweite hast und mich mit Autoguiding auseinandersetzen.
Wenn das klappt, würde ich mir überlegen, welche Motive ich fotografieren möchte und mir dann ein Teleskop mit der entsprechenden Brennweite kaufen.

Gruß
Ronald
 
Wenn Du Dir einen Eindruck darüber verschaffen willst, welchen Ausschnitt Du mit einem bestimmten Teleskop in Kombination mit einer bestimmten Kamera (Chip) erhälst, so kann man die entsprechende Funktion z.B. in Stellarium oder SkySafari nutzen: da wird dann ein Rechteck eingeblendet, das den Bildausschnitt zeigt. Da bekommt man ein Gefühl dafür, welche Objekte damit gelingen oder auch nicht. Insofern wird's über kurz oder lang sicherlich auch noch auf ein Teleskop mit höherer Brennweite hinauslaufen. Aber der Lacerta APO ist sehr "gutmütig", insofern eine gute Wahl. Neu kostet der bei Teleskop Austria inkl. Flattener knapp 700 EUR. Schau auch hier mal auf dem Gebrauchtmarkt. Ich hatte meinen für rund 400 EUR inkl. Flattener gebraucht kaufen können.

Das Thema Nachbearbeitung von Aufnahmen ist ja auch nochmal eine zeitfüllende Aufgabe, in die man viel Energie (und auch Geld) investieren kann. PixInsight ist z.B. eine auf Astrofotografie spezialisierte Software, die häufig verwendet wird. Das Bedienkonzept ist etwas "speziell", aber sie ist sehr sehr mächtig. Es gibt aber auch noch diverse andere auf Astrofotografie spezialisierte Programme. Häufig kann man sich auch Demoversionen herunterladen und sie erstmal testen. Hilfreich ist es zudem, wenn man z.B. in einer Gruppe Gleichgesinnter (z.B. im Astronomieverein) unterwegs ist und sich dann auf die Software konzentriert, die die Kollegen auch verwenden: dann hat man Ansprechpartner für Fragen).

Manche nutzen kostenlose Tools wie Gimp oder preiswerte Bildbearbeitungssoftware wie Affinity Photo (das übrigens mittlerweile auch eine Stacking-Funktion für die Astrofotografie mitbringt), um ihre gestackten Aufnahmen weiterzubearbeiten, man muss also nicht unbedingt zu Photoshop (und einem Softwareabo, womit ich persönlich auf "Kriegsfuß" stehe) greifen.
Die Nachbearbeitung kann die eigenen Aufnahmen um einiges voranbringen und so manches Detail "herauskitzeln" (gutes Ausgangsmaterial natürlich vorausgesetzt). So ist man auch an den bewölkten Abenden gut mit dem Hobby beschäftigt, und auch das macht für mich den Reiz aus, dass es so vielfältig ist. :)
 
Ich habe von meinem Newton alles unnützes Zeug abgebaut :D Sucherschuh? Gibts nicht mehr. Ich wollte möglichst jegliches Gewicht sparen.
Ich fand es auch irgendwie nicht so klug 1m Brennweite (2m mit Barlow) mit beispielsweise 250mm Leitrohr nachzuführen. Glaube da gibt es auch eine Grenze die man nicht unterschreiten sollte. Und wenn ich mir dann ein 500mm+ Leitrohr draufpappe, belastet das meine Montierung ggf. auch wieder. Ich habe außerdem mal gelesen, dass Metalltuben sich gerne mal ein Stück verziehen wenn sie in eine andere Lage geschwenkt werden.

Meine Kamera ist komplett mit Filterrad, OAG und Komakorrektor verschraubt, die Guidingkamera ist im Fokus befestigt und das ganze Lager ich in einer wasserdichten Transportkiste, mit zurechtgeschnittenen Würfelschaumstoff. Drinnen noch ein größeres Silicagelsäckchen. So kann auch kein Staub auf die optischen Flächen geraten, da das einzig "offene" optische Bauteil die erste Linse des Komakorrektors ist (Wenn ich den Verschluss aufschraube).
Thorsty,
ich möchte mir auch einen OAG anschaffen, was kannst du da denn einem Anfänger empfehlen? Ich möchte auch aus Gewichtsgründen auf ein Leitrohr verzichten wg meines Rückens und der Schlepperei dann damit. Wird ja alles nicht weniger im Lauf der Zeit ;)
LG & CS
Roland
 
Jeder hat seinen eigenen Weg in die Astrofotografie einzusteigen. Gibt welche die gleich alles so kaufen damit sie Ruhe haben und dann gibt es so einen wie mich wo Stückchenweise aufgestockt wird.
Hätte ich alles auf einmal gekauft wäre ich wahrscheinlich nicht mehr bei dem Hobby. Wäre da glaub ich überfordert gewesen.
Ist jetzt durch die neue Montierung schon wieder viel zum erlernen und zum verstehen. Komakorrektor habe ich mich bis dato nie beschäftigt weil ich eben bis jetzt keinen Newton hatte. Aber man merkt.....auch der kostet 300€ - und das zählt zum Kleinkram :p.

Ich hatte mit dem StarAdventure viel Freude und konnte viel lernen. Vor allem war ich mit dem Ding um einiges flotter beim aufbauen. Keine Stromversorgung, kein Staralignment usw. Aufstellen, einnorden,scharf stellen und schon konnte es los gehen :).

Der Star Adventurer wird mir auch sicher erhalten bleiben. Gerade auf reisen macht sich der wirklich gut da er angenehm klein und kompakt ist. Für Fotos der Milchstraße oder anderen größeren Objekten reicht der im Moment schon aus. Siehe die wenigen Fotos in meiner Galerie :)

Hi Klemens,

die EQ6 war für mich nie ein Thema, da ich mobil unterwegs bin. Da bist du mit deiner Gartensternwarte ziemlich privilegiert :). Ein Vereinskollege ist auch mit der EQ6 mobil, aber eben gerade noch so. Kommt drauf an, wie kräftig man ist. Mit der EQ 5 fühle ich mich momentan sehr wohl; vielleicht würde ich auch noch eine HEQ5 tragen können. Und dann gibt's ja noch die Montierungen von iOptron, die nicht viel wiegen, dafür aber recht viel tragen können (zumindest auf dem Datenblatt). Aber ich schweife ab...

Falls du dir den Lacerta zulegen möchtest, dann bitte gleich mit Flattener. Den brauchst du ohnehin. Frag am besten bei Tommy Nawratil nach; der ist auch hier im Forum unterwegs. Ich weiß nicht, ob der Tipp schon kam, aber schau dich mal bei astrobin.com um. Da kannst du auch ein bestimmtes Equipment ins Suchfeld eingeben (zB den Lacerta 72/432) und siehst dann Fotos, die die Mitglieder dort mit diesem Equipment geschlossen haben.

Bezüglich des "Kleinkram": Ja, den brauchst du. Das fängt mit einem Flattener an und hört bei diversen Verkabelungen und Adaptern auf, die man nicht mal eben daheim rumliegen hat. Vielleicht hast du auch schon einiges, da du ja schon länger fotografierst. Ich hab damals praktisch jede Schraube dazu kaufen müssen, weil ich bis dato mit der Fotografie gar keine Berührungspunkte hatte.

Mit Photoshop/Lightroom und DSS kann man schon mal gut starten. Ob du dir später noch eine andere Software antun möchtest, kannst du ja dann immer noch entscheiden.

CS,
Ulrike

Die EQ6 werde ich mir mal in nächster Zeit live anschauen. Hab so eine Nachführung noch nie live gesehen und kann so auch nicht einschätzen wie sperrig die ist. Im Garten wird es sicher kein Problem sein die mal eben schnell auf die Terrasse zu stellen und irgendwo anders. Ob ich die dann mal eben so schnell in den Kofferraum werfe wie den Star Adventurer wird sich zeigen.

Der Lacerta steht definitiv auf meiner Liste und ja, auch gleich die Variante mit dem Flattner. Trotzdem danke für den Hinweis! Astrobin durchforste ich im Moment auch ordentlich um zu sehen was so mit welchem Teleskop möglich ist. Da fehlt mir noch etwas das Gefühl. Wenn ich mir so diverse Videos auf YouTube anschaue und was da alles für Equipment benötigt wird, glaube ich gerne das ich da noch ordentlich was dazu kaufen muss :ROFLMAO: Grundsätzlich habe ich schon einiges aber ich glaube, dass ich doch vieles benötigen werde, da wir hier von einem sehr speziellen Gebiet reden.

Betreffend Software muss ich mich wirklich noch schlau machen was man hier so verwenden kann und soll. Ob jetzt zB Sequence Generator Pro, phd, usw usw. da gibt es ja noch massig zu entdecken.

zunächst würde ich in eine Montierung investieren, da diese die Basis für ein zukünftiges Teleskop wäre. Darauf würde ich ein gebrauchtes 400-500mm Beroflex anbringen, falls Du kein Objektiv dieser Brennweite hast und mich mit Autoguiding auseinandersetzen.
Wenn das klappt, würde ich mir überlegen, welche Motive ich fotografieren möchte und mir dann ein Teleskop mit der entsprechenden Brennweite kaufen.

Gruß
Ronald

Die Montierung steht eindeutig ganz oben auf meiner Liste. Da wird es wohl die EQ6 bzw. eine Variante davon werden. Guiding ist ebenso eines der Top Themen für mich. Vor allem auf deswegen, da ich dies bei meinem Star Adventurer ebenso verwenden und probieren möchte. Da schaue ich gerade was ich so am Gebrauchtmarkt finde.

Wenn Du Dir einen Eindruck darüber verschaffen willst, welchen Ausschnitt Du mit einem bestimmten Teleskop in Kombination mit einer bestimmten Kamera (Chip) erhälst, so kann man die entsprechende Funktion z.B. in Stellarium oder SkySafari nutzen: da wird dann ein Rechteck eingeblendet, das den Bildausschnitt zeigt. Da bekommt man ein Gefühl dafür, welche Objekte damit gelingen oder auch nicht. Insofern wird's über kurz oder lang sicherlich auch noch auf ein Teleskop mit höherer Brennweite hinauslaufen. Aber der Lacerta APO ist sehr "gutmütig", insofern eine gute Wahl. Neu kostet der bei Teleskop Austria inkl. Flattener knapp 700 EUR. Schau auch hier mal auf dem Gebrauchtmarkt. Ich hatte meinen für rund 400 EUR inkl. Flattener gebraucht kaufen können.

Das Thema Nachbearbeitung von Aufnahmen ist ja auch nochmal eine zeitfüllende Aufgabe, in die man viel Energie (und auch Geld) investieren kann. PixInsight ist z.B. eine auf Astrofotografie spezialisierte Software, die häufig verwendet wird. Das Bedienkonzept ist etwas "speziell", aber sie ist sehr sehr mächtig. Es gibt aber auch noch diverse andere auf Astrofotografie spezialisierte Programme. Häufig kann man sich auch Demoversionen herunterladen und sie erstmal testen. Hilfreich ist es zudem, wenn man z.B. in einer Gruppe Gleichgesinnter (z.B. im Astronomieverein) unterwegs ist und sich dann auf die Software konzentriert, die die Kollegen auch verwenden: dann hat man Ansprechpartner für Fragen).

Manche nutzen kostenlose Tools wie Gimp oder preiswerte Bildbearbeitungssoftware wie Affinity Photo (das übrigens mittlerweile auch eine Stacking-Funktion für die Astrofotografie mitbringt), um ihre gestackten Aufnahmen weiterzubearbeiten, man muss also nicht unbedingt zu Photoshop (und einem Softwareabo, womit ich persönlich auf "Kriegsfuß" stehe) greifen.
Die Nachbearbeitung kann die eigenen Aufnahmen um einiges voranbringen und so manches Detail "herauskitzeln" (gutes Ausgangsmaterial natürlich vorausgesetzt). So ist man auch an den bewölkten Abenden gut mit dem Hobby beschäftigt, und auch das macht für mich den Reiz aus, dass es so vielfältig ist. :)

Ich nutze gerade die Seite telescopius.com. Die haben etwa die gleiche Funktion. Man kann den Sensor der Kamera und die benutzte Brennweite eingeben und sieht bei den gewählten Objekten den Bildausschnitt.

Thema Teleskope habe ich nun mehrere Favoriten ins Auge gefasst. Da wäre zum einen der schon mehrmals genannte APO Lacerta 72/432 oder aber die Skywatcher Newton 200PDS / 250PDS.

Nachbearbeitung ist definitiv ein großes Thema und, wie auch für dich Markus, liegt hier für mich auch ein besonderer Reiz. Das kommt natürlich auch von dem Hobby der Landschaftsfotografie. Danke für den Tipp mit PixInsight. Muss ich mir mal eine Demo runterladen. Ich hatte für meine bisherigen Aufnahmen den Astro Pixel Processor als Demo in Verwendung. Hat mich etwas erschlagen um ehrlich zu sein :ROFLMAO:
Da gibt es garantiert noch viel zu entdecken für mich aber im Moment konzentriere ich mich mal auf die Beschaffung des geeigneten Materials :)
 
Thema Teleskope habe ich nun mehrere Favoriten ins Auge gefasst. Da wäre zum einen der schon mehrmals genannte APO Lacerta 72/432 oder aber die Skywatcher Newton 200PDS / 250PDS

Nicht O D E R - braucht man beide! :cool:
250er PDS auf EQ6 wurd schon oft diskutiert... Ich persönlich finde die EQ6(R) zu schwach für den Klopper (Sternwarte windgeschützt).
 
Thorsty,
ich möchte mir auch einen OAG anschaffen, was kannst du da denn einem Anfänger empfehlen? Ich möchte auch aus Gewichtsgründen auf ein Leitrohr verzichten wg meines Rückens und der Schlepperei dann damit. Wird ja alles nicht weniger im Lauf der Zeit ;)
LG & CS
Roland
Aus irgendeinem Grund habe ich das hier völlig überlesen, sorry.

Ich verwende derzeit den TSOAG16. Mit dem bin ich bisher sehr zufrieden, aber es gibt eine Problematik, die ich gerade versuche zu klären:
Wenn man wenig Backfokus hat, also z.B. 55mm wie bei mir und man verwendet auch noch ein Filterrad, dann muss der OAG direkt auf das Filterrad geschraubt werden, also folgende Reihenfolge: Komakorrektor, OAG, Filterrad, Kamera. Nun habe ich gerade das Problem, dass der Ring mit den drei Öffnungen für das Prisma nur genau so fest geschraubt werden kann, dass das Prisma eine Ecke des Sensors verschattet. Das sollte man vermeiden. Hat man noch Platz im Bereich des Backfokus, kann man mit verschiedenen Abstands- und/oder Abstimmringen den OAG auf den korrekten Winkel bringen. In meinem zukünftigen Setup ist dafür jedoch kein Platz mehr. Nichtmal mehr für einen 0,3mm Abstimmring :( (Ich nehme das Maß sehr genau, da 0,5mm meine Bilder schon ruiniert hatten.)

Ich versuche nun gerade zu klären, ob die OAGs von ZWO genau auf dieses Problem hin gefertigt wurden. Das also das Gewinde des OAG auf das Gewinde des Filterrades angepasst wurden. Ich kann mir das allerdings nicht vorstellen. Das wäre ja eine Ultrapräzisionsarbeit, jedes Gewinde exakt gleich zu schneiden. Erstaunlicherweise habe ich die Problematik aber auf beiden Seiten des Filterrades. Der OAG sitzt auf beiden Seiten exakt um 60° verkehrt. Sonst hätte ich das Filterrad einfach drehen können, hätte natürlich dann auch alle Filter drehen müssen.

Sobald ich dazu etwas weiß, gebe ich hier nocheinmal bescheid.

Es gibt auch noch ein zweites Problem, welches ich nicht verschweigen kann: Bei 55mm Backfokus, ist der Prismenschaft schon zu lang. Man kommt mit der Guiding-Kamera nicht mehr in den Fokus. Ich habe mir das alles genau ausgemessen und habe kurzer Hand die Säge angesetzt und den Schaft gekürzt, danach die offene Fläche wieder geschwärzt. Dabei muss man auch noch aufpassen das (nicht gerade günstige) Prisma zu beschädigen.

Ich verwendete übrigens früher den TSOAG9. Allerdings muss ich ehrlicherweise zugeben, das mir dieser Off-Axis-Guider sehr "wackelig" vorkam. Es hängt dann eben doch schon ein gutes Gewicht daran, mit einigem an Helbelkraft.

Haha, dann viel Spaß mit Pixinsight. Ich find's genial, aber dagegen wirkt der Astro Pixel Processor ja fast aufgeräumt ;)

Dazu kann ich nur wärmstens die Youtube-Tutorials von @frasax (Frank Sackenheim) empfehlen. Ich arbeite aktuell auch noch mit APP, erarbeite aber zwischenzeitlich jedes Bild auch nocheinmal mit PI nach seinen Tutorials. Meiner Meinung nach hat PI vor allem in der Kalibrierung der Sternfarben meilenweit die Nase vorne. Aber ja, das Programm erschlägt einen erstmal. Vielleicht auch öfter als ein mal :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu kann ich nur wärmstens die Youtube-Tutorials von @frasax (Frank Sackenheim) empfehlen. Ich arbeite aktuell auch noch mit APP, erarbeite aber zwischenzeitlich jedes Bild auch nocheinmal mit PI nach seinen Tutorials. Meiner Meinung nach hat PI vor allem in der Kalibrierung der Sternfarben meilenweit die Nase vorne. Aber ja, das Programm erschlägt einen erstmal. Vielleicht auch öfter als ein mal :D
Kann ich nur so unterschreiben! Ich hatte mir auch zunächst eine Probeversion von Pixinsight zugelegt und es dann nach einer Weile zur Seite gelegt. Ich war am Anfang dann doch ziemlich erschlagen davon. Später habe ich es dann aber doch gekauft und angefangen, überwiegend mit Franks Tutorials zu lernen. Die photometrische Farbkalibrierung ist ziemlich genial - besser kann man das eigentlich nicht machen. Es sei denn, man lässt wie ich die Sterne ausbrennen. Dann nützt auch die beste Farbkalibrierung nichts :rolleyes:

Viele Grüße,
Ulrike
 
Kann ich nur so unterschreiben! Ich hatte mir auch zunächst eine Probeversion von Pixinsight zugelegt und es dann nach einer Weile zur Seite gelegt. Ich war am Anfang dann doch ziemlich erschlagen davon. Später habe ich es dann aber doch gekauft und angefangen, überwiegend mit Franks Tutorials zu lernen. Die photometrische Farbkalibrierung ist ziemlich genial - besser kann man das eigentlich nicht machen. Es sei denn, man lässt wie ich die Sterne ausbrennen. Dann nützt auch die beste Farbkalibrierung nichts :rolleyes:

Viele Grüße,
Ulrike
Hast du mal versucht mit den Belichtungszeiten etwas herunter zu gehen?
 
Ja, die Videos von Frank Sackenheim sind klasse und sehr empfehlenswert. Darüber hinaus kann ich die Bücher "Mastering PixInsight" von Rogelio Bernal Andreo, sowie das Buch "Inside PixInsight" von Warren A. Keller empfehlen.
 
Hast du mal versucht mit den Belichtungszeiten etwas herunter zu gehen?
Ich habe gerade erst mit dem Guiding begonnen und habe bei meiner ersten Aufnahme drei Minuten belichtet. Tiefer möchte ich da eigentlich nicht gehen (eher hatte ich mir vorgenommen, die Einzelbelichtungszeiten noch zu erhöhen, um nicht noch zusätzliches Rauschen reinzuholen). Da könnte ich das Guiding auch ganz sein lassen. Eine Möglichkeit wäre noch, mit der ISO-Zahl runter zu gehen, obwohl ISO 800 jetzt auch nicht die Welt ist.
 
Ich habe gerade erst mit dem Guiding begonnen und habe bei meiner ersten Aufnahme drei Minuten belichtet. Tiefer möchte ich da eigentlich nicht gehen (eher hatte ich mir vorgenommen, die Einzelbelichtungszeiten noch zu erhöhen, um nicht noch zusätzliches Rauschen reinzuholen). Da könnte ich das Guiding auch ganz sein lassen. Eine Möglichkeit wäre noch, mit der ISO-Zahl runter zu gehen, obwohl ISO 800 jetzt auch nicht die Welt ist.
Also die beiden dicken Brummer, ja. Das lässt sich aber kaum vermeiden, die anderen Sterne sind glaub nicht ausgebrannt. Generell glaube ich, dass dem Bild ISO400 aber ganz gut getan hätte.
Als Tip vielleicht noch: Wenn man sehr große Sterne im Bild hat und möchte die im finalen Ergebnis "sauberer" haben, einfach mal noch 10-20 Bilder mit nur 60 Sekunden machen. Das als eigenes Bild stacken, in Photoshop über das "richtige" Bild legen, voll maskieren und nur die Sterne durchzeichnen die so "unsauber" sind. Das wirkt Wunder. Ggf. Ebenensichtbarkeit etwas runter drehen so auf 70-80%.
 
Ah, danke dir dafür! Werde ich beherzigen. Warum nur ISO 400 aus deiner Sicht?
 
Für mein persönliches Empfinden ist das Bild recht hell. Es wundert mich eigentlich ein bisschen, weil ISO 800 eigentlich wirklich nicht so viel ist und du auch nur 180 Sekunden Belichtungszeit/Bild hast. Meine DSLR-Zeit ist schon eine ganze Weile her...aber ich glaube ich hatte damals sogar 240 Sekunden und mehr belichtet.
Aber vielleicht täuscht mich auch nur mein subjektiver Eindruck. Ich habe das Objekt selber noch nie vor der Kamera gehabt, deswegen kann ich es nicht so gut einschätzen.
 
Hi Ulrike,
Ah, danke dir dafür! Werde ich beherzigen. Warum nur ISO 400 aus deiner Sicht?
eine generellere Antwort:
Der Sensor zählt mit der Rate seiner Quanteneffizienz die das Pixel treffende Photonen, egal welche ISO/Gain Einstellung. Das ist das Signal.
ISO/Gain bewirkt eigentlich nur, dass das Signal vor dem ADC hochskaliert wird. (Das Wort "Eigentlich" deswegen weil DSLM/DSLR noch zusätzlich irgendwelche "schlaue" Verarbeitung mit dem Signal machen.)
Wenn jetzt die gezählten Photonen eines hellen Sterns schon so viel sind, so dass sie deutlich über der Hälfte der Menge der vom Sensor überhaupt pro Pixel zählbaren Photonen sind, dann besteht die Gefahr dass das ISO/Gain so hochskaliert, dass die Zahl oben einfach am maximalen Wert endet und damit abgeschnitten wird.

Aber ob jetzt ISO400, ISO800, ISOxxxx wirklich besser sind für deine Kamera, dein Objekt, dein Himmel, musst du mM selber testen.

Gruß
Peter
 
Zum Thema "Gain" (="ISO") und Belichtungszeit wird in diesem Video übrigens auch eingegangen:

...die Frage ist, ob es sinnvoll ist >90 Sekunden zu belichten. Das folgende Youtube-Video fand ich ganz interessant: es ist ein Mitschnitt eines Vortrags vom Autor der Sharpcap-Software und behandelt das Thema "richtige" Belichtungszeit und was dahintersteckt

 
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