aro
Aktives Mitglied
Gestern habe ich den MAK in den Hof gestellt und mich mal an Deepsky versucht, nachdem ich vorgestern den Io-Durchgang und den GRF am Jupiter beobachten konnte (mit 12.5 Plössl, mit 7er HR planetary wurde das Bild auch nicht schärfer).
Meine allerersten Gehversuche mit dem neuen Teleskop hatte ich hier beschrieben.
Aber zurück zu gestern:
Beobachtungszeit: 20.45 - 21.45
Temperatur: -1°C
Ort: Innenstadt Ratingen, Großraum Düsseldorf
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT (MAK 127/1500)
Okular: Skywatcher SuperPlössl 32mm
M31:
Zuerst mal zur Andromeda-Galaxie als Startpunkt. Nur der Kernbereich war im Okular als ovaler Nebel erkennbar. Die Randbereiche (auch die, die im Okularausschnitt hätten zu sehen sein sollen) habe ich nicht erkennen können.
M32:
Ein kleiner Hops zu M32. Auch hier der Kernbereich zu erkennen. Obwohl der Anblick nicht gerade prächtig war, bin ich doch zufrieden mit der neuen Optik: Mit dem Lidlscope hab ich M32 nicht gesehen. Also eine Steigerung.
Jetzt zu M81 und M82:
M81 als ovaler Nebelfleck erkennbar. Bei M82 ist die Kantenlage gut zu erkennen. Auch diese Objekte habe ich bisher nicht gesehen/gefunden. Keine Hubble-Bilder aber trotzdem Glücksgefühl.
M35:
Der offene Sternhaufen in den Zwillingen ist ein prächtiger Anblick: Dutzende Sterne im gesamten Okularausschnitt.
M36-38:
Noch ein Schwung offene Sternhaufen. Kleiner und konzentrierter als M35.
M45:
Zum Schluss noch die Plejaden. Es passt nicht das gesamte Objekt in den Okularausschnitt, aber die Vielfalt von Sternen unterschiedlicher Helligkeit ist auch im Teleskop (in dem man immer nur einen Ausschnitt sehen kann) ein prächtiger Anblick.
Fazit:
Meine ersten Galaxien nach der Andromeda-Galaxie.
Ich vermute, dass die Einschränkungen bei M32, M81, M82 (wenig Struktur, nur Kernbereiche sichtbar) mehr durch den Stadthimmel als durch die Teleskopöffnung und das Öffnungsverhältnis kommen. Ich werde das vielleicht mal in der Elfringhauser Schweiz oder am Niederrhein ausprobieren.
Da ich kein versierter Starhopper bin, war ich über die Computermontierung froh, sonst hätte ich vermutlich lange gesucht und das ein oder andere Objekt nicht gefunden. Ich weiß, dass GoTo hier zumindest kontovers diskutiert wird, sehe für mich jedoch momentan eine Menge Vorteile. Für Gelegenheits-Spechtler, die mal abends für eine Stunde rausgehen, schätze ich diese Computer-Unterstützung.
Am Ende noch eine Frage :help:
An M1 (Krebs-Nebel) und M33 (Dreiecks-Galaxie) hab ich mir die Zähne ausgebissen. Nichts zu sehen. Braucht man dafür einen deutlich dunkleren Himmel als für z.B. M81/M82 oder was könnte sonst schiefgelaufen sein?
CS,
Achim
Meine allerersten Gehversuche mit dem neuen Teleskop hatte ich hier beschrieben.
Aber zurück zu gestern:
Beobachtungszeit: 20.45 - 21.45
Temperatur: -1°C
Ort: Innenstadt Ratingen, Großraum Düsseldorf
Teleskop: Celestron Nexstar 127 SLT (MAK 127/1500)
Okular: Skywatcher SuperPlössl 32mm
M31:
Zuerst mal zur Andromeda-Galaxie als Startpunkt. Nur der Kernbereich war im Okular als ovaler Nebel erkennbar. Die Randbereiche (auch die, die im Okularausschnitt hätten zu sehen sein sollen) habe ich nicht erkennen können.
M32:
Ein kleiner Hops zu M32. Auch hier der Kernbereich zu erkennen. Obwohl der Anblick nicht gerade prächtig war, bin ich doch zufrieden mit der neuen Optik: Mit dem Lidlscope hab ich M32 nicht gesehen. Also eine Steigerung.
Jetzt zu M81 und M82:
M81 als ovaler Nebelfleck erkennbar. Bei M82 ist die Kantenlage gut zu erkennen. Auch diese Objekte habe ich bisher nicht gesehen/gefunden. Keine Hubble-Bilder aber trotzdem Glücksgefühl.
M35:
Der offene Sternhaufen in den Zwillingen ist ein prächtiger Anblick: Dutzende Sterne im gesamten Okularausschnitt.
M36-38:
Noch ein Schwung offene Sternhaufen. Kleiner und konzentrierter als M35.
M45:
Zum Schluss noch die Plejaden. Es passt nicht das gesamte Objekt in den Okularausschnitt, aber die Vielfalt von Sternen unterschiedlicher Helligkeit ist auch im Teleskop (in dem man immer nur einen Ausschnitt sehen kann) ein prächtiger Anblick.
Fazit:
Meine ersten Galaxien nach der Andromeda-Galaxie.
Da ich kein versierter Starhopper bin, war ich über die Computermontierung froh, sonst hätte ich vermutlich lange gesucht und das ein oder andere Objekt nicht gefunden. Ich weiß, dass GoTo hier zumindest kontovers diskutiert wird, sehe für mich jedoch momentan eine Menge Vorteile. Für Gelegenheits-Spechtler, die mal abends für eine Stunde rausgehen, schätze ich diese Computer-Unterstützung.
Am Ende noch eine Frage :help:
An M1 (Krebs-Nebel) und M33 (Dreiecks-Galaxie) hab ich mir die Zähne ausgebissen. Nichts zu sehen. Braucht man dafür einen deutlich dunkleren Himmel als für z.B. M81/M82 oder was könnte sonst schiefgelaufen sein?
CS,
Achim