€ vs. $

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Hallo zusammen

Klar , das sieht man doch am Ölpreis , der wird auch in Dollar abgerechnet :erschreck:

Mal im Ernst , der Dollarkurs ändert sich täglich , der Benzinpreis auch . Sind aber auch nur ( im Schnitt ) 4 Sorten . Welcher Händler könnte den für evtl. 50 oder mehr Artikel TÄGLICH die Preise anpassen ?? Und was würde Dir das als Kunde bringen ? In Wirklichkeit werden diese Wechselkursschwankungen durch Preissteigerungen mehr als wettgemacht .
Auch meine Firma ( ehm. ich arbeite nur dort ) arbeitet im Internationalen Handel . Und ich kann dazu nur sagen : STABILE Kurse sind am Besten . JEDE Kursschwankung ist nachteilig . Heute bin ich im Vorteil , morgen der Kunde . Am Ende sind beide 'Verlierer' .
Die Europäische Wirtschaft hat ja gerade den großen Vorteil , das alle mit dem gleichen Geld bezahlen . Wechselkurse und Wechselgebühren haben keinen Einfluß und davon profitieren Händler UND Kunde .

Gruß Det
 
Hallo Det,

Das sehe ich etwas anders!

Wenn der Dollarkurs steigt dann bekommt man immer gleich zu hören das die Preise nach oben Korrigiert werden müssen und da erwarte ich als Kunde das es umgedreht auch geht. Es muss ja bei Produkten wie Astronomisches Zubehör nicht gleich Täglich reagiert werden aber gerade in Zeiten des Internethandels sollte eine Tendenz klar zu sehen sein!

Das der Benzinpreis trotz des Starken Euro Kurses immer weiter steigt ist einfach nur eine unverschämte Abzockerrei denn hier hat der Kunde nicht die Möglichkeit billiger Einzukaufen weil Komischerweise alle Anbieter den gleichen Preis (mit Regionalen Schwankungen) haben.

Astronomische Grüße
Ulf
 
Hallo Ulf!

ich sehe das genauso wie Du und halte einen Vergleich mit einem hauptsächlich anderen Einflüssen unterliegenden Gut wie Erdölprodukten für nicht passend.

Ich möchte dazu ermutigen, im Ausland, auch außerhalb der EU, zu bestellen. Konkret habe ich sehr sehr gute Erfahrungen mit Bestellungen in den Staaten, der Schweiz und sogar Australien gemacht. Entweder, weil es den entsprechenden Artikel in Deutschland überhaupt nicht gibt (Siebert Glaswegkorrektoren) oder weil sie im Ausland zwischen 50 und 100% günstiger waren - wohlgemerkt: mitsamt Versand, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer!

Der Service in den angegebenen Ländern ist länderübergreifend übrigens Spitze: kostenlose Nachlieferungen aus "down under", Sonderanfertigungen nach eigenen Maßen in den Staaten...

Klare Nächte!
Michael
 
Hallo,

dieses Thema wird hier immer wieder mal angesprochen. Man kann dann regelmäßig die alte Wahrheit bestätigt finden, daß die Klage des Kaufmanns Gruß ist. Die hier vertretenen Astrohändler (und einige andere Mitglieder) pflegen viele Gründe zu haben, weshalb im internationalen Vergleich die deutschen Preise so erstaunlich hoch sein müssen. Konkrete Zahlen wie z.B. über die tatsächlichen Auswirkungen von Steuerbelastung, Bürokratiekosten, Währungskursrisiko etc. bekommt man allerdings nie genannt. Insbesondere wird auch nicht nachvollziehbar begründet, warum man den günstigen Dollarkurs nicht an die deutschen Kunden weiterreicht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ich kann mich nur der Aufforderung anschließen, im Ausland zu kaufen. Meine Erfahrungen mit dem Versandhandel im europäischen Ausland und mit Selbstimport aus USA waren bisher sehr positiv.

Jopari

 
Hallo Michael
Die Artikel , die 100% günstiger sind , nehme ich sofort . :/

Aber zurück zum Thema .
Der Kauf im außereuropäischen Ausland ist ein Risiko , das sollte hier nicht verschwiegen werden .
Schön wenn Ihr so gute Erfahrungen gemacht habt . Leider nicht Standard . So sind 2 Sendungen von mir aus den USA nicht angekommen . Auf Mails und Schreiben hat der Händler ! nicht reagiert .
Außerdem sind neben den Frachtkosten auch noch 19% MWST und Zoll zu berappen . Mag ja sein , das das eine oder andere Paket so durchgegangen ist . Aber wenn's auffällt , wird es teuer . Warenwert lt. Herstellerliste !! + Fracht + MWST und darauf der Zoll . Den Zoll muß man übrigens auch bezahlen , wenn man die Annahme verweigert !! ( Die MWST bekommt man dann aber zurück) .
Wer mal bei eBay die Bewertungen der (Elektronik)Händler aus Hongkong liest , wird staunen . Das MP3-Player Schnäppchen für 9,95 Euro kostet dann schnell mal 40 Euro für MWST und Zoll .
Anfang des Jahres gab es mal eine Beispielrechnung in einer Motorradzeitung . Es ging um einen Selbstimport einer Harley . Durch den Dollarkurs in USA rund 9000 Euro billiger als in 'D' . Leider kosteten Fracht , Gebühren , Zoll und MWST zusammen 10500 Euro ....

Wer also Glück hat und seine Sendung kommt an und ungesehen am Zoll vorbei , kann durchaus ein Schnäppchen machen . ICH allerdings kaufe nix mehr im Ausland , dafür habe ich genug Leergeld ( 'ne, kein Schreibfehler) bezahlt .
Noch eines : Wer nun glaubt , das er über eBay-USA und Bezahlung per Paypal besser da stünde , irrt . Die Garantie von Paypal gilt nur beim Kauf in D/A/CH , sonst NIRGENDS .
Gruß Det
 
hallo leute,
ich beobachte dieses und ähnliche themen schon eine ganze weile. und ich bin der meinung, dass man im nichteuropäischen ausland sehr sehr günstig einkaufen kann.

kleines beispiel:

man bestellt sich beim besuch in den staaten einfach online ein okular seiner wahl ins hotel (oder ins haus oder was weiß ich wo man gerade wohnt). der versand läuft in den usa fast immer zum nulltarif ab und dauert max. 3 tage.

sagen wir das okular seiner träume ist ein 26er nagler. das kostet in den usa zur zeit etwa 520 $ (bar kralle). man muß das gute stück nur irgendwie stoßfest im koffer verstauen (vorsichtshalber natürlich ohne originalverpackung und rechnung) und zwischen schmutziger badehose und sinnlossouveniers nach deutschland bringen. in deutschland kostet erwähntes okular so um die 670 €. ach ja, es gibt den televue-rabatt ja mittlerweile auch hier - also ca. 580 €.

legt man den momentanen umrechnungskurs von ca. 1,4/1 zugrunde, so kommt man auf etwa 370 € für ein in den usa erworbenes nagler 26. macht eine ersparnis von 210 € oder 36 %.

nun kommen bestimmt wieder leute mit erhobenem zeigefinger und dem argument von fehlender gewährleistung und fehlendem service. ich glaube bei televue-produkten kann man da getrost drauf verzichten.

und der einwand mit dem bösen zoll? da lach ich drüber. statistisch gesehen werden wieviele urlauber kontrolliert? selbst wenn da die zöllner nen okular neben der unterwäsche finden, wissen viele nichtmal was das ist. und wenn doch, ist es ein gebrauchtes "erbstück" von opa harry aus den staaten. ein geschenk eben....

das minimalrisiko von geschätzten 0,25% wäre mir die ersparnis von 210 € bei diesem einen okular wert.


ich will hier niemanden zu etwas anstiften, aber das beispiel zeigt, wo und wie in deutschland (oder europa) etwas falsch läuft....

grüße,
trecker
 
Hi trecker,

bin sehr geneigt Dir zuzustimmen.

Wenn man z.B. direkt online oder via ebay bei einem internationalen Händler/Hersteller direkt ordert und der Preis in USD lautet, kann trotz Einfuhrabgaben (Zoll und Einfuhrumsatzsteuer) ein weitaus günstigerer Preis als bei deutschen oder europäischen Händlern bei rumkommen.

Einige Infos findet ihr hier:
Einfiuhr im Postverkehr

Abgabenfestsetzung


Wenn man nu bei einer seriösen Company (nicht privat) ordert, sehe ich auch bzgl. Gewährleistungen und sonstigen "Abwicklungen" nur äusserst geringe Risiken.
Und wenn das nun genügend viele Sternenfreunde machen (eben vorher mal durchkalkulieren, ob und wieviel günstiger das kommt), dann kommen auch hier die (Listen-)Preise endlich in Bewegung ... ;)

Der EURO wird wahrscheinlich bis nächstes Frühjahr noch an die 1,52 rankommen und sich dann anschliessend bei 1,43-1,45 "einpegeln" ... sagt mir mein "Börsianerbauch" ;)

 
Zitat von Jopari:
.... Insbesondere wird auch nicht nachvollziehbar begründet, warum man den günstigen Dollarkurs nicht an die deutschen Kunden weiterreicht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. .....

Hi Jopari,

man darf aber u.U. nicht ausseracht lassen, dass die hiesigen Händler bestimmte Bestände z.B. an in USD gehandelter Ware vor geraumer Zeit zu einem etwas höheren USD-Kurs erstanden haben, und somit selber nicht unmittelbar von einem mittlerweile fallenden Kurs profitieren, zumindest nicht was eben diese "Altbestände" betrifft ...

Andererseits stimme ich Dir bei folgendem Zitat voll zu:

.... Ich kann mich nur der Aufforderung anschließen, im Ausland zu kaufen. Meine Erfahrungen mit dem Versandhandel im europäischen Ausland und mit Selbstimport aus USA waren bisher sehr positiv. ....

Eigene positive Erfahrungen habe ich bisher nur beim Kauf von "Nicht-Astroware" sammeln können ... es gibt eben auch andere "Dinge", die hierzulande deutlich "überteuert" auf den Markt kommen ... warum auch immer ?) ;)

Und solange man nicht kommerziell grössere Chargen ordert, sondern "Einzelstücke" zur privaten Nutzung "erhält" ... und insbesondere dann, wenn diese "Dinger" dann noch zollwertmässig unter der Pauschalierungsgrenze von 350 EUR bleiben, ist das selbst mit Einfuhrabgaben (Pauschale) noch sehr "schnäppchen-like" :cool: ;)


EDIT: kauft -> "erhält"
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen
Ja super . Da wird jetzt also empfohlen seine Ware lieber zu schmuggeln , als LEGAL bei einem Händler zu kaufen . Klasse Idee . Warum beschwert Ihr Euch eigendlich über die Händlerpreise ?? Der Händler muß die Gebühren , die Ihr ja 'umgeht' , zahlen . Er kann sich nicht um Zoll und MWST herumdrücken . SO kann ich nicht vergleichen . Außerdem wird hier noch der Flugpreis nach USA 'vergessen' . Nicht jeder hier fliegt regelmäßig in die Staaten und kann sich seine Sachen mitbringen . Außerdem , wer erwischt wird , dem geht es an den Kragen . Sich da auf die Dummheit der Zöllner zu verlassen , besonders in den USA , erscheind mir eher kindisch . Wer das Risiko eingehen will , das sein gesamtes Gepäck beschlagnahmt wird und er ein paar Tage im Knast sitzt , weil der Zöllner das 'Erbstück von Onkel Harry' als Teil von einem Zielfernrohr identifiziert . Bitte , Euere freie Entscheidung .
Aber vergleicht dann bitte nicht Schmuggelware ( ohne Garantie und mit hohem Risiko ) mit legaler Ware (ohne Risiko und mit Garantie) .
Beim Versand kommt ja noch hinzu , das der Händler einfach gar nicht liefert oder die Sendung 'abhanden' kommt . Da Erfüllungsort und somit Gerichtsstand der Sitz des Händlers ist , gibt es kaum Chancen sein Geld zurück zu bekommen !!

Ich kaufe jedenfalls nichts mehr im Ausland . Bei 2 Käufen in den USA habe ich rund 150 Euro (Warenwert und Porto) in den Sand gesetzt . Und dann die Sachen nochmal in 'D' gekauft . Außerdem : Ihr wedet Euch doch sicher an die Probleme mit den SpeersWalers-Zooms erinnern ?? Viel Spaß beim Umtausch der geschmuggelten Teile direkt in Kanada !

Ein Tipp noch an die von Euch , die Schmuggel als akzeptabelen Weg des einkaufens halten : KLAUT doch die Sachen einfach !! Das Risiko ist zwar noch höher , aber der 'geldwerte Vorteil' ist unüberbietbar .

Gruß Det

P.S. Bevor sich jemand beschwert : Der vorherige Abschnitt ist als IRONIE zu verstehen , NICHT als ernstgemeinter Vorschlag .
 
Hallo zusammen,

Zitat von bikerdet:
Warum beschwert Ihr Euch eigendlich über die Händlerpreise ??

Mich stört die Intransparenz daran. In der Regel kosten identische Produkte hier das Gleiche in Euro wie dort in Dollars. Woher die rund 50 Prozent Aufschlag kommen bzw. wer daran verdient, wird aber nie von kompetenter Seite erklärt. Schwammige Argumente wie "Bürokratie, Zoll, Steuern, Transport" etc. gibts immer zuhauf, aber konkrete Auskünfte? Wieviel US-Steuern spart man beim Export aus USA? Sind die Großhandels- bzw. Herstellerpreise für Europa anders als für USA? Wer macht überhaupt die Endkundenpreise, die Hersteller oder die Händler? Und wie sieht das Ganze für Fernostprozenten aus? Kostet es den Händler in Europe tatsächlich mehr als den in USA, dieselbe Taiwan- oder Chinaware abzunehmen? Und warum sind identische Teile anderswo in Euroland gewöhnlich günstiger als in Deutschland? Das sind so die Fragen, die mich bewegen, und wenn mir endlich mal aus berufenem Munde eine glaubwürdige Antwort zuteil würde, dann könnte ich mich ja vielleicht auch mit den deutschen Preisen anfreunden. Solange ich darauf weiter warten muß, bleibe ich bei meiner Ansicht, daß man größere Anschaffungen besser im Ausland tätigt.

Jopari
 
Hi Det,

kannst Du mir mal verdeutlichen, wo in meinem Post eine Empfehlung zum Schmuggeln enthalten ist ????

Es geht hier um die legalen Möglichkeiten, günstig Ware aus dem Ausland zu beziehen - und welche zusätzlichen Kosten zum eigentlichen Kaufpreis und Versand hinzukommen (können) ... und ich habe dabei explizit empfohlen, nur bei renommierten Firmen oder Händlern die Ware zu erstehen.

Dein "Horrorszenario" kann (theoretisch) auch beim Versandhandel mit hiesigen oder EU-Händlern eintreten. Theoretisch ja sogar auch beim Handel hier in Biete/Suche ... ;)

Wenn Du von Nagler in den US ein Demo-Oku erstehst, und es gibt nur irgendein geartetes Problem, bin ich mir sicher, dass die Company alles tun wird, um Dir weiterzuhelfen.

Übrigens gibt es bei www.zoll.de auch Tipps, wie man mit Reparatur- oder Retoursendungen verfahren soll ... :)

Ansonsten verstehe ich Dein "aufgeregtes" Post so ganz und gar nicht ?) ... ich habe jedenfalls bei legalen "globalen Geschäften" (mit seriösen Companies) noch keine Probleme gehabt, weder was die Einfuhrabgaben betrifft, noch was die Qualität der Ware und die gesamte Abwicklung betrifft ... :)



 
Hallo,

Zitat von bikerdet:
Die Artikel , die 100% günstiger sind , nehme ich sofort . :/
Hihi ... na wie Du siehst war es schon spät, als ich das gepostet habe. Was ich eigentlich meinte: die Waren sind in Dtl. zum Teil um 100% teurer - sprich doppelt so teuer.

Das Thema Risiko - ich habe bisher nur versichert versenden lassen. Das ist nicht sonderlich teuer, erspart aber auch Unannehmlichkeiten.

UND: ich habe bisher immer versteuert und verzollt. Das schmerzt zwar jedes Mal auf dem Zollamt ;), ist aber nur rechtens und tut der Ersparnis keinen so großen Abbruch. Sprich: es ist immer noch günstiger.

CS!
Michael
 
Zitat von Quentchen:
Hi Det,

kannst Du mir mal verdeutlichen, wo in meinem Post eine Empfehlung zum Schmuggeln enthalten ist ????

Gerne :
Z.B. hier :
man muß das gute stück nur irgendwie stoßfest im koffer verstauen (vorsichtshalber natürlich ohne originalverpackung und rechnung) und zwischen schmutziger badehose und sinnlossouveniers nach deutschland bringen.

und hier :
und der einwand mit dem bösen zoll? da lach ich drüber. statistisch gesehen werden wieviele urlauber kontrolliert? selbst wenn da die zöllner nen okular neben der unterwäsche finden, wissen viele nichtmal was das ist. und wenn doch, ist es ein gebrauchtes "erbstück" von opa harry aus den staaten. ein geschenk eben....

Klar , das Du niemanden zu schmuggeln anstiften willst . Wie hies es in einem anderen Post : 'Ein Schelm der böses dabei denkt' . Übrigens werden bei Flugreisen ALLE Gepäckstücke kontrolliert , schon vergessen ??


Und noch eines zum 'versicherten Versand' : Klaro , jeder der noch alle Sinne beisammen hat , bucht versicherten Versand . Aber was machst Du , wenn nix kommt und der Händler antwortet nicht mal mehr ?? Da Du nicht der Auftragsgeber bist , kannst Du nicht mal eine 'Sendungsverfolgung' beantragen .

Naja , mir wäre es ja eigendlich auch egal , wie Ihr Eure Sachen beschafft . Ich fand nur die 'kein Problem' Aussagen etwas übertrieben , schließlich habe ich es anders Erfahren .
Gruß Detlef
 
Hi Detlef,

Du hast wohl gerade dauerhaft 'ne EP von 0,0003mm ... :biggrin:

Mach mal Deine Äuglein auf, und schaue mal auf WEN Du Dich da beziehst ... ;)

Und dann darfst Du: :mauer:

Ich fühle mich nachwievor nicht angesprochen :huhu:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gemeinde...

wir sollten etwas Ruhe walten lassen.

Sehen wir uns mal die momentane Situation an: eur/usd = 1,45. Ok, was wollen wir denn kaufen...

Wenn mal so einem Angebot wie z. B. den Televues nachgehen will (Okluare, zeitlich befristet mit Rabatt) sieht es so aus:

Nagler 5 / 7 / 9 mm = 252 $ = (ca.) 175 €.

http://www.buytelescopes.com/search...&manufacturer_id=&max_price_nr=&min_price_nr=

Wer kauft / wer kauft nicht ? Alles unsere eigene Entscheidung. Sowohl die US-Händler haben "Garantie" und Kulanz wie unsere Händler auch. Ob der persönliche Kontakt und die Beratung den (momentanen !!!) Mehrpreis wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich erinnere mich noch an 2001 wo der USD so unter 0,90 € war...

Zählt einfach die Einfuhr und den Zoll drauf, dann muss jeder wissen ob er es hier oder dort kaufen will.

Für nahezu alles kann sich jeder bei den bekannten Online Shops kundig machen. Die Preise sind transparent und öffentlich...

Wer jetzt nicht in die USA reisen kann um dem Händler in die Augen zu sehen, sorry, dafür kann weder das Forum etwas noch die deutschen Händler. Über Erfahrungen und Empfehlungen mit ausländischen Händlern / Shops haben wir schon viele Bytes geschrieben.

2 cents

Der Joachim
 
Viel Glück !

Bei Scope City im Showroom in San Diego war ich auch mal(1999 war das). Gute Bestückung im Lager, frag immer nach, ob die für Dich interessanten Teile wirklich "in stock" sind oder nicht...(ggf. einfach anrufen und reservieren). Der Hammer waren die gebrauchten Zeiss & Leica - Teile. Die lohnt es wirklich nur sehr sehr selten in den USA zu kaufen. Na ja, Angebot und Nachfrage.

Der Joachim
 
Zitat von joachim_ober:
.....Wer jetzt nicht in die USA reisen kann um dem Händler in die Augen zu sehen, sorry, dafür kann weder das Forum etwas noch die deutschen Händler. Über Erfahrungen und Empfehlungen mit ausländischen Händlern / Shops haben wir schon viele Bytes geschrieben.

Hi Joachim und allerseits,

wenn man nicht gerade selber den Überseetrip antreten kann, hat man vielleicht 'nen vetrauenswürdigen Kollegen dort auf Dienstreise bzw. Freunde, die dort urlauben ...
Um Probleme bei der Einreise zu vermeiden, kann das Teil (wenn nicht mehr als 350 EUR wert wg. Pauschaleinfuhrabgabe) ja als "Geschenkpäckchen" auf die Reise in die Heimat geschickt werden. Setzt allerdings auch Vertrauen in die Post-Services voraus ... :schwitz:

Ich habe bis vor 'ner Weile in einem internationalen Konzern gearbeitet, wo einige gute, alte Kollegen für mehrere Jahre in die USA "abkommandiert" waren ... mein Kumpel hat mir dann so 2 mal pro Jahr zum Geburtstag und zu Weihnachten ein "Geschenk" (damals war ich noch nicht astro-infiziert, das waren diverse HighTech-Teile) nach meiner "Wunschliste" zugeschickt ... ich habe mich meistens dadurch revanchiert, dass ich "Gleichwertiges" an seine Tochter überwiesen habe ... :)

Leider sind die Kollegen wieder im Lande ... und ich (gottseidank ?) ) nicht mehr bei dieser mittlerweile arg "kränkelnden" Company ... ;)

Ich bin der Meinung, dass u.U. auch (mal) "der kleine Mann" sich einen Vorteile aus der Globalisierung verschaffen soll, wenn sich die Gelegenheit ergibt ... natürlich legal, aber mit allen (gerade noch) erlaubten Tricks ... :cool:

Übrigens kennt jemand die Story von dem Re-Import eines "äusserst" bekannten deutschen Schmerzmittels aus Frankreich, wo trotz manueller Umverpackung (Beipackzettel, Aufkleber) dieser re-importierende Grosshändler das Zeug hier an die Apotheken immer noch deutlich billiger vertickern kann, als es die hiesigen Grosshändler mit "Direktbezug" können ... ???

Seltsam, was da manchmal so abgeht, bei der "Preisbindung" (oder Preisbildung) hierzulande ... ?)




 
Hallo Ralf,

d'accord ! Ich habe auch das "Vergnügen" bei einem amerikanischen (zum Glück nicht kränkelnden) Konzern zu arbeiten. Einfach durch das 1-2 pro Jahr drüben sein für einige Wochen relativiert sich das mit der Globalisierung...

Man muss es sich halt auch mal so vorstellen: Shop/Versandhändler wie scope city & co. bedienen das gesamte Land vergleichbar mit der Größe der EU. Versenden, Kulanzanfragen und alles per Post / Internet ist dort ganz normal und defacto problemlos. Ich erinnere mich noch an den kleinen Stores bei San Diego und Seattle wo der "Internet PC" ganz selbstverständlich im Verkaufsraum steht.

Grüße und viel klaren Himmel.

Der Joachim
 
Muss den Beitrag noch mal kurz aufwärmen...

Habe heute in der Zeitung gelesen, dass der Chinesische Yuan (oder wie das auch immer geschrieben wird) direkt an den Dollar gekoppelt ist. Also müsste das auf die chinesischen Produkte die gleiche Auswirkung haben.

Nur mal so.

Grüße
Michael
 
Hi Michael,

meines Wissens drängen "alle" die chinesische Regierung den Yuan aufzuwerten, damit es denen so geht, wie uns jetzt mit dem Euro: Exporte werden "erschwert", da die Waren dann - in den üblichen Auslandswährungen der China-Importeure umgerechnet - teurer werden würden.
Dann stöhnt nicht nur unsere Euro-Exportindustrie ... ;)

Profitieren würden vor allem die US-Exporteure ... deren Waren umgerechnet im importierenden Ausland günstiger werden ... wie wir es ja an den Astro-Artikeln sehen.

Der Haken bei der G'schicht:
Wenn die "Gelben" uns nicht mehr mit ihrem Billigzeugs so überschwemmen können, geht bei denen das Wachstum zurück (hat wieder Effekte auf unseren Export), oder - was ich für eigentlich schlimmer halte - bei denen beginnen dann noch drastischer die Negativ-Globalisierungeffekte wirksam zu werden, wie wir sie ja hier schon kennen: Löhne drücken und sonst wo es (noch) geht "Kosten einsparen" ... warum auch immer ;)

Langsam wacht die (westl.) Welt auf ... erkennt die "Gelbe Gefahr" ... was die jahrzehntelang nicht mit ihrem Partei-Kommunismus geschafft haben (uns "in die Knie zu zwingen"), schaffen die jetzt 10 mal besser und effizienter mit ihrem in jeder Hinsicht rücksichtslosen Staatskapitalismus.

So, nu genug Semi-OT ;)
 
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