Eure Erfahrungen mit der Hauptspiegelbelüftung

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Hi Andreas,

alles klar!
Das ist dann nicht nur sehr effektiv sondern auch ganz sicher sehr ansehnlich und kompakt.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Andreas,

schön, dass Du meine Bemerkung mit Humor nimmst :)

Mich würde sehr interessieren wie Du das bei den Justierschrauben realisiert hast. Vielleicht kannst Du ja mal ein Bild rein stellen?

Vielen Danke & CS
Basti
 
Hallo Namensvetter!
Ich schließe mich dem Wunsch nach einem Bild an, dann kann ich mir das besser vorstellen :)

So allgemein:
Mein Spiegelträger (6" Newton) lässt zur Tubuswand (hat 184mm Durchmesser) umlaufend so 2mm Luft. Da der HS hinten flächig auf dem Träger aufliegt, ist das der einzige Luftspalt an dem was aus dem Tubus raus kann. Reicht das, oder ist´s damit eh verlorene Liebesmüh eine Tubus-Entlüftung zu überlegen?

Danke und CS
Andreas
 
Hallo andreas,

auch davon bräuchte man Bilder, um sinnvolle Ratschläge zu auszutüfteln.
Flächig auf Trägern aufliegende Spiegel sind thermisch "arm dran". Da steckt viel Optimierungspotenzial für Dich.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günter!
Da kommen Sie - als Anhang, weil ich´s noch nicht schaffe Bilder in den "Fließtext" reinzukriegen.
Bild 1 (Innenansicht ohne HS):
Flächig war vielleicht der falsche Ausdruck - ein paar Stege und Rillen sind schon da (drüber Gummischeibe, die hier fehlt). Wollte nur Ausdrücken, keine Punktlagerung oder so was.
Bild 2 (Rückansicht HS-Träger vom Rahmen gelöst):
Auf dem Loch liegt noch eine Gummischeibe. Da innenseitig ein umlaufender Steg ist, "dichtet" das sozusagen ab.
Bild 3 (Lücke)
Das ist der Spalt, der für den Luftabzug bleibt, wenn´s saugt. Ich habe mal weißes Papier dazwischen gelegt, damit es deutlicher sichtbar ist (2mm).

CS und Danke Andreas
 

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Hallo Andreas,

feiner massiver Guss!
Solche Spiegelzellen sind Schutzbauten, aber der Leistungsentfaltung des Teleskops hinderlich.

Der Spalt bringt dem Lüfter wenig, immerhin haben wir ein Loch nind er Mitte (80 mm schätze ich).

Gummimatten raus, drei Auflagepunkte aus Kork am Rand der Zelle oder mit Plopp gerechnet auf den Stegen näher zur Mitte. Ich denke, eine Randlagerung reicht dem 6" Spiegel aus, das wird keine ultradünne Pizza sein.
Dann kann der Spiegel wenigstens auch von hinten Luft kriegen und das sollte die Temperaturangleichung schon erheblich begünstigen. Bei der Gelegenheit noch Velours innen in die Blechröhre, nicht nur gegen Streulicht, sondern auch wegen ihrer leicht isolierenden Wirkung.
Die Anpassungszeit und die Abbildung im Hoch- und Höchstvergrößerungsbereich wird sich so m.E. schon deutlich verbessern lassen.

Wenn Du wirklich eine efektive Lüftung willst (ich würde sie wollen) sehe ich drei Wege:
1. Ausfräsen der tiefliegenden Segmente der Zelle zwischen den Stegen.
2. Abstand schaffen zw. Zellenboden und Spiegelrückseite mit Abstandsklötzchen, Verlängerung der Halteklammern, Justier und Konterschrauben. Der Lüfter saugt dann durch dann mittlere Loch. Der Fokus wandert nach außen, da muss man, z.B. mit dem Programm "MyNewton", mal schauen, wie das mit dem FS und dem OAZ passt.
3. Eigenbau einer auf den Tubusabschlussring angepassten Spiegelzelle aus drei Stegen.

In allen drei Fällen kann man auf die Konterschrauben verzichten, wenn man die Justierschauben auf starken Federn lagert.
Ebenso muss der Lüfter etwas Abstand zur Spiegelrückseite haben (etwa 3 cm oder mehr wären anzustreben) und den Tubus komplett hinten abdichten (bis auf die Lüfteröffnung) um wirklich einen gleichmäßigen Luftstrom um den Spiegel und durch den Tubus zu erzeugen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Basti_fantasti:
Mich würde sehr interessieren wie Du das bei den Justierschrauben realisiert hast. Vielleicht kannst Du ja mal ein Bild rein stellen?

Hallo,
Bilder müsste ich erstmal machen. Bitte um Geduld.
Das mit den Justierschrauben ist einfach: Die Scheibe schließt bündig mit dem Tubus ab. Der Lüfter sitzt oben darauf und die Schrauben ragen hindurch.

CS
Andreas
 
Hallo Günther!
Vielen Dank für deine konkrete Rückmeldung. Das war wieder mal sehr effektiv für´s weiterdenken :applaus:
Spiegel hat so 20mm Dicke. Plop ist schon wieder so eine Sache, die ich nicht kannte - mal sehen ob ich genug davon verstehe um das Ganze zu bedienen. Läuft jedenfalls nach dem ersten Eindruck.

Ansonsten finde ich Version 1 mit dem Ausfräsen von (zumindest einigen) tiefer liegenden Elementen ganz reizvoll. Vor allem weil die Lage des Spiegels mal so bleibt. Ich will nicht am OAZ/FS schon die nächste Baustelle aufmachen. Das Fräsen muss ich aber machen lassen. Da stoße ich an meine technischen Grenzen. Mal sehen wen ich da finde...
Vielleicht reichen auch kreisrunde Löcher je 30 mm in den sechs großen tiefen Flächen? Das ließe sich leichter machen.

Die Sache mit dem Lüfter und der Abstand ist klar. Da gibt es ja viele Ideen zum Umsetzen. Was mir noch etwas Gedanken macht, sind die Masse der erhältlichen Lüfter. Da muss ich mich noch einlesen...

Auch das mit den Druckfedern muss ich noch mal recherchieren. Da gibt´s ja massenhaft Versionen von Federn.
Ähm, auch wenn´s ne dumme Frage ist: Wo kommen die hin? Nach meiner Vorstellung doch zwischen Tubusring und HS-Zelle (also zwischen die beiden Teile die in Bild zwei zu sehen sind?). Das hätte ja zunächst den Effekt, dass der HS ein Stück weiter nach hinten rückt, oder? (eben die Federlänge).
Das wäre dann schön auszugleichen mit den besagten Klötzchen aus irgendwas auf der HS Zelle, die den Spiegel wieder "heben". Das ist ja sowieso beabsichtigt, damit der Spiegel von hinten Luft kriegt. Denke ich da richtig?

Mein Bauch sagt mir Druckfedern mit 10-15mm Länge und so 50% max. Kontraktion (mehr hab´ ich nicht gefunden) und einem Durchmesser so von 6-7mm Durchmesser - und halt recht kräftig.

So, und mein Bauch sagt mit jetzt auch: heißer Kaffee und zweites Frühstück :)

Grüße und CS
Andreas
 
Und schon wieder ne Frage - sorry:
Weiß jemand aus welchem Material die Spiegelzelle ist. Ist das Gusseisen? Ich frag deswegen, weil die o.g. Löcher könnte ich selbst fabrizieren - in Grauguss und das krieg ich noch mit meinem Lochschneider hin. Jenseits von Grauguss wird´s enger und ich hab ja nur einen Versuch.
Vielleicht weiß es ja jemand.
CS Andreas
 
Hi Andreas,
die Federn (idealerweise Tellerfedern) kommen an die Justageschrauben zwischen Tubusabschluß und Spiegelträger, so daß Du sie zusammendrückst, wenn Du die Justageschrauben anziehst. Sie sollten schon recht stabil sein.

Das Material der Spiegelzelle ist i.d.R. ein recht billiger Aluminiumguss - ziemlich ekelig zu verarbeiten, frisst schnell.
 
Hallo Ralf!
Danke für´s mitlesen - oh mann oh mann - ständig neue Facetten :)
Aluguss ist gut und schlecht:
+ = :) krieg ich bearbeitet
- = :( frisst schnell
Das übliche zur Minimierung? Langsamere Drehzahl, schmieren, Lochbohrer rein/raus und säubern - muss nur durch 4mm durch - da müssten die Späne noch rauskommen.

Hab jetzt mal Tellerfedern gegoogelt...
Verstehe ich das richtig, dass die Federlänge durch wechselseitiges aufschichten der einzelnen Teller verändert wird? Da ergeben sich ja eine ganze Menge Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich Länge, eingefederter Länge, Kraft...

CS Andreas
Andreas
 
Hallo,
hier noch ein Bild von dem Lüfter meines 8"GSO.
Es ist das original Teil, nur umgedreht und abgedichtet.

Gruß und klaren Himmel
Andreas
 
Hallo Andreas,

wie Du die Zelle perforierst ist letztlich wurscht, Hauptsache viele möglichst große Löcher und die Stege bitte stehen lassen. ;)
Dann kannst Du den Lüfter mit mindestsns 20, besser 30 mm Abstand zur Zelle montieren, die Lösung von Andreas ist z.B. sehr schön. Wichtig ist halt, dass die Sache dicht ist und der Lüfter den Abstand hat, seinen Sog aufbauen zu können.

Ich empfehle 120 mm Langsamläufer mit regelbarer Drehzahl (Poti), z.B. "Noiseblocker".
Außerdem würde ich die Platte oder den Lüfter (auf der Platte) entkoppeln, also z.B. mit einem Hohlkörpergummi unterlegen (Tesa-Moll Fensterdichtband z.B.).

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Günther!
Dann kriegt das Teil kreisrunde Löcher. Die Löchern kann ich selber :)
Die Lösung von Andreas S. schaue ich mir nochmal genauer an. Hat was...
So langsam nimmt´s Formen an.

@Ralf:
Jo, das sind Druckfedern mit angelegten Enden. Mächtige Teile - hast du Erfahrungswerte (die hier schätze ich auf mindestens 18x30mm). Da kann man ja Flipper spielen - müssen die so fett ausfallen?

Ich hab da ein M5 in Alu. Ich hätte da etwas Angst, dass ich mir bei zu großem Druck das eingeschnittene Gewinde weg schneide...

CS
Andreas

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nein, die müssen natürlich nicht so groß, es ging nur um die Bauform.
 
Hallo zusammen,

anstatt der Federn kann man auch Gummischlauch über die Schrauben stecken und dann beim anziehen etwas breit drücken.
Bei solchen flexiblen Verbindungen hab ich mit 5 mm Stücken schwarzem Benzinschlauch aus dem KFZ Bereich auf M5-M6 Schrauben gute Erfahrungen gemacht. Die Gummis müssen dann alle 3 - 4 Jahre getauscht werden... das ist alles.

Gruß

Micha
 
Hallo Thomas,

für den 8" F/6 habe ich einen Eimer im Obi gefunden. Das ist ein PlastikPapierkorb, also nicht bei den Haushaltseimerns, sondern eher beim Bürobedarf zu finden.

Gruß
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