Explore Scientific Prototypen Photokina

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Ist doch alles sehr akademisch.

Als Globale Firma wäre es (wirtschaftlich) DUMM wenn nicht der Marktanforderung entsprochen würde sondern dem "Traum" einiger Wenigier die sich dann doch nur entsprechende Spazialprodukte vom ihrer Meinung nach kompetenterem Fachmann holen.

Die Karbon/Alu Diskussion erinnert mich an was ich mal gehört habe, nämlich dass ein Pferdebesitzer gesagt haben soll, dass Menschen nie in einer Dampfeisenbahn fahren werden - denn das sei viel zu gefährlich.

Jedes Teleskop hat seinen Markt - dieses hier in Karbon ist eben einfach nichts für Euch.
Ein Teleskop aus Alu ist eben nix für Leute die auf eines aus Karbon wert legen!

Also Geschäftsmann würde ich diese Diskussion meinem Vertriebsmitarbeiter untersagen!

Aber wie gesagt, ist nur meine Meinung.

Gruß
Ernie
 
Hallo Santik,

wir haben bis jetzt noch keine Gewichtsobergrenze für die Montierung gefunden. Mit dem 14" ACF ist die Montierung sehr stabil. Wir werden jetzt im Laufe der Tests in den nächsten Monaten immer mehr draufpacken, und dann prüfen ob es funktioniert. Die Montierung hat ein Eigengewicht von 32kg, und der 14" ACFR Tubus hat mit den Befestigungschienen und dem Leitrohr auch so 30kg+x. Der 16"f/4,5 Newton auf dem Bild auch, da muß aber erst eine stabile Schiene montiert werden. Aufgrund der außerordentlich guten Erfahrungen mit 14" schätze ich, daß die Versuche mit 16" ACF auch positiv sein werden. Schau mer mal.

Wir haben natürlich noch keine Preise für die Montierung. Target Price, also das was wir uns eigentlich vorgenommen haben ist ca. 20% unter der CGE-Pro bei erheblich höherer Leistung. Ob das machbar ist, weiß ich aber erst Mitte nächstes Jahr.

Clear skies

Tassilo
 
Verwunderung über die Verwunderung

Hallo Karsten,

alle hier reden über eine Optik, die bereits ausgekühlt ist und nun langsam im Laufe der Nacht Temperaturänderungen ausgesetzt ist. Nur Du nicht. Wir wissen alle, daß eine Optik sich verändert, wenn sie vom warmen Zimmer in die kalte Nacht gestellt wird. Da aber in dem Zustand keiner die Optik für hoch aufgelösten Fotografie benutzt, ist es egal. Es ist schon klar, was Du sagen willst. Es geht nur an der Diskussion vorbei.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Torsten,

wenn ich schreibe, daß die Linsendaten nicht bekannt sind, dann heißt das, daß ich nicht darüber reden will. Das ist vertraulich, wie bei jeder anderen Firma auch.
Außerdem das schlicht eine Vereinfachung, wie sie ständig in der Technik gemacht wird. Man überprüft, ob man eine sehr aufwendige Simulation machen muß, oder das System als "black box" betrachten kann.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Torsten,

1) Ohne Begründung glaube ich gar nix, vor allem wenn es den nachvollziehbaren Grundüberlegungen wiederspricht. Wie aber bereits oben geschrieben: Macht bitte euren eigenen temperaturkompensierten FrostApothread auf.
2) In Technik und Wissenschaft ist es allgemein üblich, wenigstens eine Quelle für eine Behauptung zu nennen, wenn man schon keine eigene Begründung liefern kann.

Clear skies

Tassilo
 
Hi Tassilo

wird es für den Refraktor einen "dazupassenden" Reducer und oder Flattener geben (vielleicht gar in 3"-Ausführung)???

lg
tom
 
Hallo Tom,

der Prototyp wurde erst eine Woche vor der Photokina fertig. Wir werden jetzt erst testen, und dann über nötiges Zubehör diskutieren und dann steht die Entwicklung dieses Zubehörs auf dem Programm. Ob der f/8 überhaupt einen Fielflattner braucht, muß ja erst noch geklärt werden. Der 127mm f/7,5 braucht den Fieldflattner (der ja mitgeliefert wird) eigentlich auch nur bei S/W Aufnahmen. Die geringere Auflösung von Farbchips kann die geringe Randunschärfe bereits nicht mehr richtig zeigen.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Sven

Endlich wieder mal, nach all den sehr kurzen ED´s ein etwas "entspannter" ED-Refraktor der aufgrund seiner optisch/mechanischen Dimensionen (6") für viele Refraktorianer sicher interessant ist. Eine justierstabile Linsenfassung vorausgesetzt.

Wenn die Linsenfassung genau so schrottig ist, wie die des William Optic FluoroStar FLT-158 Triplett APO, dann wird man daran wohl nicht viel Freude haben.

Man wird sehen ;)

Gruß Uwe
 
Carbon sells

Zitat von MeadeEurope:
1) Ohne Begründung glaube ich gar nix, vor allem wenn es den nachvollziehbaren Grundüberlegungen wiederspricht. Wie aber bereits oben geschrieben: Macht bitte euren eigenen temperaturkompensierten FrostApothread auf.
2) In Technik und Wissenschaft ist es allgemein üblich, wenigstens eine Quelle für eine Behauptung zu nennen, wenn man schon keine eigene Begründung liefern kann.
Hi Tassilo,

die Quellen habe ich ja genannt (Christen und Petrunin). Die genauen Fundstellen mag ich jetzt nicht ergoogeln (u.a. müsste im Yahoo-Forum von TEC und bei cloudynights etwas zu finden sein). Als Laie und ohne Kenntnis der Linsendaten sowieso muß ich mich letztlich entscheiden, wem ich glauben mag. Im Zweifelsfalle entscheide ICH mich für die beiden genannten.

Ich will die Diskussion hier auch nicht endlos weiter führen. Ich bin mir sicher, das Teleskop wird sich MIT CARBON besser verkaufen. Insofern bist du marketingtechnisch auf dem richtigen Wege...

mfg
Torsten
 
Re: Carbon sells

Hallo Torsten,

ich hab die Sache noch mal gründlich durchdacht und muss mich tatsächlich korrigieren.
Meine Aussage.

Auch die Brennweite einer Linse ändert sich nach dem Ausdehnungskoeffizienten des jeweiligen Glases.

Muss bei Linsen noch um den Temperaturkoeffizienten der Brechzahl erweitert werden und die lautet dann also.

Auch die Brennweite einer Linse ändert sich nach dem Ausdehnungskoeffizienten des jeweiligen Glases und dessen Temperaturkoeffizienten der Brechzahl.

Für Spiegeloptiken ist aber meine obige Rechnung korrekt, nur bei Linsen muss eben noch der Temperaturkoeffizient der Brechzahlen zusätzlich mit rein gerechnet werden.
Ich hab das mal in Oslo anhand einer Linse durchgespielt.
Der Temperaturkoeffizient der Brechzahl bewegt sich laut Glaskatalog üblicherweise so um die -5x10^-6/K
Ich habe eine Linse mit 892mm Brennweite eingegeben und die Brechzahl sowie den Radius nach den entsprechenden Temperaturkoeffizienten für eine Temperaturdifferenz von 10°C eingegeben.
Dabei ergab sich eine Fokusdifferenz von 0,217mm
ALU ändert seine Länge bei 892mm und 10°C Temperaturdifferenz um 0,205mm
Es ist also richtig das der Alu Tubus besser ist und es wäre sogar wünschenswert das man ein Material mit leicht höherem Ausdehnungskoeffizienten verwendet.

Grüße Gerd
 
Quellen

Hallo Torsten,

"Die genauen Fundstellen mag ich jetzt nicht ergoogeln " - genau das ist aber die Quellenangabe. Und es ist nicht MEIN Job DEINE Begründungen zu liefern.

Clear skies

Tassilo
 
Begründung, endlich

Hallo Gerd,

endlich ein Post mit Fakten, danke. Also das könnte ein Grund sein. Um es genau zu wissen, müssten wir allerdings jetzt wirklich drei Linsen rechnen. Und dann bleibt die Frage, warum mein Gedankengang oben nicht zutrifft. Es sollte sich ja eigentlich der Korrekturzustand auch ändern.

Clear skies

Tassilo
 
OMG

Zitat von MeadeEurope:
Also das könnte ein Grund sein. Um es genau zu wissen, müssten wir allerdings jetzt wirklich drei Linsen rechnen.
Hi Tassilo,

Also ich finde es als potentieller Kunde schon faszinierend, daß ein Hersteller wie Meade hier im Forum auf die Idee gebracht werden muss, mal "drei Linsen zu rechnen" um zu sehen, ob das Tubusmaterial geeignet ist. Wenn das euer erster Refraktor im Sortiment wäre, dann könnte ich's ja noch irgendwie verstehen. Aber so... ?)

mfg
Torsten
 
Re: Begründung, endlich

Hallo Tassilo,

ja für den konkreten Fall müsste man es natürlich auch anhand der verwendeten Optik durchrechnen um es genau zu wissen.
Man könnte aber auch den praktischen Weg gehen und es einfach messen.
Ihr habt ja schon einen Prototypen, hier ließe sich der Fokus bei unterschiedlichen Temperaturen doch einfach ausmessen.
Natürlich könnte man es auch noch mal theoretisch gegenrechnen und beide Ergebnisse vergleichen.

Weiß man den exakten Ausdehnungskoeffizienten der nötig ist um den Fokus-shift zu kompensieren könnte man auch darüber nachdenken Ausgleichstäbe mit den passenden Koeffizienten einzubauen.
Bei Spiegeloptiken würde man hier Invar nehmen, für Refraktoren wäre dann natürlich ein anderes Material zu nehmen.
Sowas hab ich mal bei einem TBM 152 gesehen.
Man könnte so trotz Carbontubus den Fokus-shift vollständig kompensieren.
Damit könnte man sich ja auch werbewirksam von der Konkurrenz abheben.

Grüße Gerd
 
Re: Carbon sells

Hallo Daniel,

Du musst Dich aber nicht auf meine Angaben verlassen, am besten Du misst einfach mal nach.
Das könntest Du doch auch an Deinem APO mit Alutubus problemlos machen.
In welche Richtung driftet denn der Fokus wen es kälter wird?
Wird er kürzer dann zieht sich ja der Tubus nicht schnell genug zusammen, das würde meine letzte Rechnung bestätigen.
Wird er hingegen länger dann zieht sich folglich der Tubus zu schnell zusammen, dann wäre der Ausdehnungskoeffizient des ALU zu hoch.
Zumindest das sollte doch rauszukriegen sein.

Mit ner Messuhr und Thermometer wäre auch mehr drin.
Miss den exakten Fokusunterschied bei 2 verschiedenen Temperaturen (Messuhr), das Teleskop sollte natürlich vollständig an die jeweilige Temperatur angepasst sein.
Ermittel die Längendifferenz Deines Tubus für die entsprechende Differenz der beiden Temperaturen.
Hierzu Tubuslänge (es reicht hier der grobe Wert auf volle mm) * 0,000023 * Temperaturdifferenz.
Addiere nun die gemessene Fokusdifferenz und die eben ermittelte Längendifferenz des Tubus.
Hier natürlich das Vorzeichen der gemessenen Fokusdifferenz beachten.

Jetzt hast Du den Wert für den Fokus-shift der Optik bei der entsprechenden Temperaturdifferenz
Teile diesen Wert durch die Tubuslänge und die Temperaturdifferenz und du erhältst den erforderlichen Ausdehnungskoeffizienten für das Tubusmaterial um den Fokus-shift der Optik vollständig zu kompensieren.
Dieser Wert wäre jetzt sehr interessant denn den können wir ja nun direkt mit den Ausdehnungskoeffizienten von Carbon und ALU vergleichen.

@Torsten
Warum denn so grantig zu Tassilo, Du kannst ja gerne auch mal nachmessen, dann müssen wir hier nicht „theoretisieren“

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Carbon sells

Zitat von Gerd_Duering:
Warum denn so grantig zu Tassilo, Du kannst ja gerne auch mal nachmessen, dann müssen wir hier nicht „theoretisieren“
Hi Gerd,

Grantig? Nicht wirklich, jedenfalls nicht gegen Tassilo persönlich. Höchstens gegen Hersteller von Carbon-Foto-Apos, die uns Kunden einen Bären aufbinden wollen. Meade ist da ja nicht der einzige.

Was das Nachmessen angeht: Das habe ich bei meinen Teleskopen durchaus schon getan. Wenn man elektrische Fokussierer mit Steppermotor und Temperatursensor verwendet, dann fällt das ja quasi nebenbei mit ab. Aber was bringt es in diesem Falle, wenn ich jetzt z.B. die Werte von einem TAK FSQ nenne?

mfg
Torsten
 
Re: Carbon sells

Hallo Torsten,

Aber was bringt es in diesem Falle, wenn ich jetzt z.B. die Werte von einem TAK FSQ nenne?
auch wenn es speziell zum neuen Explore Scientific nicht die passenden Werte sind liefert es doch zumindest eine allgemeine Aussage und Du hast ja schließlich auch Carbon grundsätzlich abgelehnt und nicht nur speziell hier.
Mich würde schon interessieren ob das Alu beim FSQ den Fokus-schift der Optik jetzt überkompensiert also der Ausdehnungskoeffizient zu hoch ist oder umgekehrt.
Und wenn wir nach dem von mir oben geschilderten Muster auch noch rauskriegen könnten wie er denn idealerweise sein sollte könnte man die Frage Carbon oder Alu auch aus der praktischen Messung eindeutig beantworten.


Grüße Gerd
 
Re: Begründung, endlich

Hallo Tassilo,

was wir bei der ganzen Sache auch noch nicht berücksichtigt haben ist der Flattener der bei der Fotografie natürlich noch dazukommt.
Es müsste also das komplette System aus Triplet vorne und Flattener hinten bezüglich Fokus-shift untersucht werden.

Grüße Gerd
 
Re: Carbon sells

Zitat von Gerd_Duering:
Mich würde schon interessieren ob das Alu beim FSQ den Fokus-schift der Optik jetzt überkompensiert also der Ausdehnungskoeffizient zu hoch ist oder umgekehrt.
Hi Gerd,

beim FSQ korrigiert der Alutubus immer noch zu wenig (ca. 60 µm pro Grad). Wobei ein FSQ mechanisch wie optisch schon eine eher ungewöhnliche Konstruktion ist. Schau dir mal den Tubusaufbau hier an:

http://astrosurf.com/ilizaso/Takahashi FSQ-106ED/FSQ.htm

mfg
Torsten

 
Re: OMG

Hallo Torsten,

sorry, aber da muß man schon mal folgendes sagen:

1) Wie ja oben schon genannt, muß man auch bei Alu meistens nachfokussieren. Ob die Diskussion hier dann wirklich praxisrelevant ist, muß sich zeigen. Die allermeisten Sternfreunde arbeiten montierungsbegrenzt. Da ist geringes Gewicht einfach wichtiger als (fast) alles andere. Man müßte (wenn Gerds Rechnung sich so bewahrheitet) also mit Carbon nur öfter nachfokussieren, hätte aber die ganze Zeit die Vorteile der besseren Schwingungsdämpfung und geringeren Durchbiegung des Tubus sowie der geringeren Montierungsbelastung. Das muß dann jeder selber wissen, wo er seine Schwerpunkte setzt. Wie so oft in der Technik.

2) Es gibt schon seit langem Apos mit Carbontubus, z.B. TMB und die von Officina Stellare. Bei denen wurde aber nie so eine Diskussion geführt. Nur bei mir sucht Ihr immer das Haar in der Suppe. Das muß schon mal gesagt werden. Warum soll ich als einziger solche Zahlen bringen? Das sehe ich nicht ein.

Clear skies

Tassilo
 
Temperaturkompensation

Hallo Gerd,

damit sind wir natürlich mitten in der "temperaturkompensierter FrostAPO"- Thematik, die ich in dieser Prototypeninfo nicht haben will. Im Gegensatz zu Spiegeloptiken müssten wir in diesem Fall eine höhere Längenausdehnung anstreben, ohne die Steifigkeits - und Gewichtsvorteile von Carbon zu beeinträchtigen. Das könnte man dann durch z.B ein Kunststoff-Drehteil von definierter Länge machen, das zwischen Okularauszug und Kamera kommt. Durch die erheblich höhere Ausdehnung des Kunststoffs kann man so mit einem vergleichsweise kurzen PVC-Zwischenstück auf Null kommen. In der Praxis ideal, allerdings kauft das dann wieder keiner, weil alle "So viel Geld für einen Apo mit Plastik" schreien.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Carbon sells

Hallo Tosten,

60um/Grad ist sehr viel, da müßte man den ganzen Tubus aus Nylon machen, um das zu stabilisieren. In Deinem Fall würde es dann aber auch keinen proaktischen Unterschied machen, ob Carbon oder Alu. Mit Carbon kämen ca.n 75um/Grad heraus, wenn mich hier nicht alles täuscht.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Peter,

die Tests laufen noch. 30kg waren bis jetzt überhaupt kein Problem, wir werden bei den Tests in den nächsten Wochen und Monaten immer weiter die Belastung erhöhen, bis wir die Grenze erreicht haben. Ich tippe mal auf 40kg+ mit Stativ und 60kg+ mit Säule, aber das muß erst noch wirklich getestet werden. Und dafür laufen die Arbeiten demnächst an, wir werden für die Montierung eine schwere Säule aufbauen (schon vorhanden), und eine Kuppel drumrum bauen.

Clear skies

Tassilo
 
Re: Carbon sells

Zitat von MeadeEurope:
60um/Grad ist sehr viel, da müßte man den ganzen Tubus aus Nylon machen, um das zu stabilisieren. In Deinem Fall würde es dann aber auch keinen proaktischen Unterschied machen, ob Carbon oder Alu. Mit Carbon kämen ca.n 75um/Grad heraus, wenn mich hier nicht alles täuscht.
Hi Tassilo,

da muss ich dir recht geben: Beim FSQ reisst es der Alu-Tubus auch nicht heraus.

Das kann aber bei etwas normaleren Refraktorkonstruktionen anders aussehen. Von Kollegen mit dem TEC 140 (Alutubus) höre ich z.B., daß die nicht nachfokussieren müssen. Und auch die Rechnung von Gerd weiter oben mit der Einzellinse ergibt ja eine nahezu vollständige Kompensation durch Alu. Um nachrechnen (oder nachmessen) am konkreten Teleskop kommt man da wohl nicht herum.

Ich behaupte ja auch nicht, daß Aluminium das Temperaturproblem löst. Meine These ist, dass Carbon am Refraktor erst recht nicht die Lösung ist. Leider wird es aber oftmals als solche verkauft.

Für mich ist beim Fotografieren ein temperaturabhängiger Fokus eines der lästigsten Probleme überhaupt. Ein Kilo mehr oder weniger hingegen ist mir völlig egal. Wer "montierungsbegrenzt arbeitet" hat eh nicht verstanden, worauf es bei der Astrofotografie ankommt. Also ich würde einen vollständig temperaturkompensierten APO gerne kaufen, egal aus was der Tubus gemacht wird, meinetwegen auch Nylon.

mfg
Torsten
 
Der Aspekt Tubusseeing kam bisher gar nicht zur Sprache:

Kohlefasertuben in Sandwich Bauweise isolieren weitaus besser als Metalltuben. In (größeren) Metalltuben bilden sich durch die unterschiedliche Infarotabstrahlung der Außenhaut von Himmel zu Boden und der fehlenden Isolation zur Innenwand kleine "Tornados".

p.s.
Zitat von TorstenK:
Wer "montierungsbegrenzt arbeitet" hat eh nicht verstanden, worauf es bei der Astrofotografie ankommt.
Demnach hätten vermutlich 95% aller mobil agierenden Astrofotografen nicht verstanden, worauf es bei der Astrofotografie ankommt. Gewagte These
 
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