Hallo Horst,
Stathis hat das mal schön gezeigt, wie er die Widerstände einpackt, damit die Wärme hauptsächlich in den Spiegel geht - scheint aber offline oder in den Tiefen irgendeines Forenarchivs zu stecken. Es war simpel: Alufolie als Reflektor, Klebeband gegen Kurzschluss (ggf. Schrumpfschlauch über den sauber gelöteten Anschlüssen der Widerstände) und vielleicht etwas "Schnellisolationsmasse Girlpower(TM)" (Nagellack) und das dann mit etwas wie Gaffertape auf die Spiegelreückseite geklebt.
Weil ich beim 18er gerne alles an 12V wollte, habe ich dünnen Kupferdraht auf die Kanten der Spinnenbleche geklebt. Auch da wieder Lerneffekt: Spulendraht ist mit irgendeinem Harz lackiert, an dem kein Kleber haftet. Soll mit Aceton abgehen, andere brennen das runter - Kupferdraht aus dem Bastelladen ist dünn und unlackiert - da hält der Sekundenkleber. Bei blechspinnen kann die Spinne einen Pol liefern, bei Carbonspinnen braucht man zwei Drähte und bei Drahtspinnen ist hoffentlich die Spinne selbst der Draht. 12V hat auch den Vorteil, dass man mit ein paar 1/4W Widerständen bei normalen Ohm-Werten an die gewünschte Leistung kommt. 0,75W = 0,75VA, also 0,75VA/12V=0,0625A, 12V/0,0625A=192 Ohm. Nimmt man 4x 50 Ohm 1/4W. Toleranz für 14V ergibt dann 0,84VA, ist also bei typischen 12V Spiegeln auch im Rahmen.
Wenn man den Rechenveg versteht, kann man auch 12V*12V/0,75W direkt rechnen. Kann sich ja jeder einsetzen, was er braucht, also 0,5W bei 14V, oder für 9V Blockbatterie oder 2x1,2V NiMH-Akkus... Den Widerstand dann auf drei oder vier Widerstände aufteilen und schauen, dass man bei 1/4W Widerständen eben auch pro Widerstand nicht mehr belastet.
Clear Skies
Sven