Federn für Hauptspiegeljustage

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DeltaElite

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An meinem 12" Dobson ist der Hauptspiegel mit 3 Federn gelagert die wohl den Spiegel von den Justageschrauben hochdrücken sollen. Allerdings sind diese dazu viel zu schwach. Sobald der Spiegel aufliegt werden die Federn komplett zusammengedrückt. Im Grunde bekommt man den Spiegel nur mit den Konterschrauben nach oben und muß von da an dann wieder nach unten einjustieren. Wenn ich den Dobson dann ein Paar mal rein und raus getragen habe und nachjustieren mußte bin ich blitzschnell wieder am unteren Anschlag angekommen.

Ich würde den Spiegel daher gerne mit etwas stärkeren Federn um die Justageschrauben "schwebend" halten, damit ich auch wirklich das Justagepotential der Schrauben auch nach oben nutzen kann ohne jedesmal die Konterschrauben einsetzten zu müssen.

Wenn ich einen 6kg Spiegel habe, was bräuchte man dann für Federn, damit der Spiegel auch tatsächlich etwas "Gegenwind" gekommt und nicht gleich bis Anschlag "runterfällt"? 20N?

Gibt es Erfahrungswerte was man da für Federn nimmt und wo man sie herbekommt?
 
Moin $name!

Es gibt von "Bob's Knobs" für die GSO-Dobsons stärkere HS-Federn zu kaufen, allerdings zu Apothekerpreisen - der Vorbesitzer meiner Ex-12"-Lightbridge hatte die montiert. Wenn Du eine der bisherigen Federn zu einem Eisenwarenladen mitnimmst und dem Verkäufer schilderst, was Du brauchst, bekommst Du bestimmt stärkere Druckfedern für wenig Geld.
 
Habe gerade mal in den einschlägigen Onlnie-Shops von Federherstellern gesucht. Das ist ja grauselig! Alles was von der Größe (Länge, Durchmesser) und Kraft (also >20 <50N) liegt ist so unsagbar teuer.

Für 3 passende Federn mit Versandkosten fast 20€. Mal sehen ob es einen Eisenwarenladen mit Federn im Rhein/Main-Gebiet gibt.
 
Moin!

So einen Klöterkram kauft man ja auch nicht "übers Internet" (tm)! :o

> Mal sehen ob es einen Eisenwarenladen ... im Rhein/Main-Gebiet gibt.

Na, das wird's ja wohl noch geben. Sonst fährste eine Hinterhofwerkstatt (Motorrad-, Fahrrad- oder Autoreparatur) an und fragst einfach mal. Da kriegst Du schon Tips, falls sie sowas nicht da haben, keine Bange.
 
Hallo Kurt, danke für den Tip.

Dort ist es zwar etwas günstiger, aber dennoch mit Versand 16€.

Da sind die umgerechnet 12,85€ incl Versand von Bobs Knobs gar nicht mal so schlecht...und ich muß mir nicht nen Wolf überlegen ob die Dinger nun passen werden oder nicht.
 
Hallo,

Zitat von DeltaElite:
Habe gerade mal in den einschlägigen Onlnie-Shops von Federherstellern gesucht. Das ist ja grauselig! ist so unsagbar teuer.

Also ich habe mir zu meinem 10" Galaxy-Dobson die passenden "fetten" Federn bei meinem Händler (Intercon-Spacetech) geholt.

Als Stammkunde bekam ich die 3 Federn geschenkt!

Also, ran an deinen Händler :blush:
 
Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Ach was ein Ärger. Heute sind die Federn gekommen. Echt starke Teile, aber...

Sobald ich den Tubus kippe wandert der Laserpunkt ca. 2mm aus der Mitte. Lege ich ihn wieder in die Waagerechte ist er wieder zentriert. Habe jetzt alles versucht: justage waage- und senkrecht, bei 45°. Habe sogar ewig lange mit den Konterschrauben gefrimmelt.

Der Punkt wandert trotzdem.

Was kann das sein? Tubusdurchbiegung?
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

sind FS und Spinne richtig fest?
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Wandert der Laserpunkt auch auf dem HS oder nur am Laser?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Nein, der Laserpunkt bleibt exakt mittig im HS. Wandern tut er nur auf dem Laser
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Dann verkippt nur der HS. Läge es am Tubus und/oder FS, würde der Laserpunkt auch auf dem HS wandern.

Bei meinem 16"er f/4,5 sind auch Druckfedern verbaut. Die 3cm dicken Rändelmuttern zum Justieren sind nur mit rel. hohem Kraftaufwand reinzudrehen, derart hoch ist der Federdruck. Vielleicht sind Deine Federn noch zu schwach.

Ab welcher Neigung aus dem Zenit runter zum Horizont wandert der Laserpunkt denn raus? Ab ca. 70° - also ca. 20° über dem Horizont - sehe ich bei meinem Newton auch eine Verschiebung des Laserpunktes am Laser. Ist mir aber egal, da ich bei Zenitstellung justiere und in der gegend von 20° und darunter eh durch so viel Atmosphäre schauen müßte, daß die leichte Dejustage vermutlich gar nicht auffallen würde.
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

So, habe gerade nochmal genau nachgesehen:

- Keine Änderung der Situation wenn der Spiegel maximal tief gedreht, also die Federn maximal eingefedert sind.

- Der Laser hüpft nicht, sondern er bewegt sich kontinuierlich und zwar von unten von der Spiegelzelle her beobachtet wandert er auf der abgeschrägten Sichtfläche von rechts nach links. Wenn ich also bei fast Zenith-Ausrichtung justiert UND gekontert habe dann wandert er ab ca. 75° erkennbar aus und zwar nach links, also weg vom OAZ. Geht der Tubus zurück in Ausgangsstellung wandert er wieder ins Loch.

- Justiere ich z.B. bei 45° dann wandert der Punkt nach rechts, also hin zum Fangspiegel, wenn ich den Tubus Richtung Zenith bringe. Lege ich den Tubus in die Waagerechte, dann wandert der Punkt von rechts über das Loch nach links wieder weg vom OAZ. Bringe ich ihn wieder in 45° dann ist der Punkt (meist) wieder exakt im Loch.

- Bei all den Versuchen blieb (bis auf minimalste Abweichungen die ich wohl nur wegen des Kreuzlinienlasers des HoTech erkennen konnte) der Punkt auf dem Hauptspiegel exakt mittig.

Was mich bei der Sache stört. ist dass der Punkt wandert obwohl ich "gekontert" habe, was ja beim GSO eigentlich gar kein kontern ist.

Vermutlich sind die Federn einfach zu schwach. Mal sehen was Bobs-Knobs dazu sagt.
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo,

was mich erstaunt ist, dass der Hauptspiegel auch mit erfogter Konterung scheinbar nicht fest genug ist.

Denn wenn Du die Justierschrauben ganz reingedreht(also Federn ganz zusammengedrückt) hast, ist die Federkraft ja egal, da nicht mehr vorhanden.

Wenn jetzt der Rücklaufstrahl des Lasers beim Schwenk von der Horizontale in die Vertikale noch immer stark abweicht(wie bei dir), kann es doch nur an einem zu locker in der Spiegelfassung liegendem HS liegen.

Prüfe doch bitte mal, ob die HS-Halteklammern evtl zu locker sitzen oder ob der HS in der Spiegelfassung seitlich hin und herrutscht.

Ich vermute mal Ersteres.

NB: Bei meinem Hauptspiegel sind als Auflagepunkte sowie als seitliche Anschläge, 3 dünne ca. 1mm starke Korkplättchen 20x20mm untergelegt bzw. in die Fassung eingeklebt..
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Werner48,

naja, die "Konterung" bei GSO ist ja eher eine "Verspannung", da die Konterschrauben mit 60° Versatz zu den Justageschrauben sitzen.

Aber letztendlich kann es ja nur noch das von Dir Genannte sein. Wie feste darf man denn die Halteklammern ziehen? Da habe ich mich bisher nicht drangewagt weil ich Angst hatte die Optik zu verspannen, ist also noch Factory-like.

Seitliche Anschläge hat der Spiegel übrigens nicht.
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Leute,

Die HS Halteklammern sollten nur so fest angezogen werden, dass man eine Papierecke noch ohne sie vom Blatt abzureißen, wieder darunter hervorziehen kann, dann passt das.
Verspannung ist schlimmer als sehr leichte Dejustage.
Auch ein lockerer HS, auf Korkplättchen gelagert, bewegt sich im Normalfall bei Beobachtungsschwenks nicht. Der Tubus sollte natürlich nicht wie ein Schüttelbecher gehandhabt werden.

Die Konterung bei GSO über Kreuz ist unsinnig. Die Zelle wird verspannt und damit auch der HS, bzw seine Lagerung.
Oft sind in den HS-Zellen, neben den Justierschrauben sogar noch die Löcher für die richtige Anordnung, allerdings ohne Gewinde. Diese Gewinde müsste man schneiden und kann dann gleich auf besser verfügbare metrische Schrauben umstellen.

Wenn die Zelle und der Spiegel nicht wandern, dann biegt sich der Tubus. Das ist meine Vermutung, da die GSO Tuben sehr dünn und weich sind. Die 12" Tuben sind zumindest grenzwertig.
Gib dem Tubus mal einseitig Druck und schau was mit dem Laser passiert.
Gib auch mal einseitig Druck auf den OAZ, auch er kann den Tubus schon bei Lastwechsel verbiegen. Das lässt sich noch leicht mit einem Verstärkungsblech beheben.
Eine gleitende Verkippung des Lasers im OAZ schließe ich mal aus!?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Zitat von *entfernt*GMS:
Oft sind in den HS-Zellen, neben den Justierschrauben sogar noch die Löcher für die richtige Anordnung, allerdings ohne Gewinde. Diese Gewinde müsste man schneiden und kann dann gleich auf besser verfügbare metrische Schrauben umstellen.

Hat bei mir schon metrische Schrauben (M6). Leider keine Bohrungen vor Ort vorhanden.

Wenn die Zelle und der Spiegel nicht wandern, dann biegt sich der Tubus. Das ist meine Vermutung, da die GSO Tuben sehr dünn und weich sind. Die 12" Tuben sind zumindest grenzwertig.

Ist zumindest auf dem Weg vom Fangspiegel zur Mittenmarkierung nix von zu sehen.

Gib dem Tubus mal einseitig Druck und schau was mit dem Laser passiert.
Gib auch mal einseitig Druck auf den OAZ, auch er kann den Tubus schon bei Lastwechsel verbiegen. Das lässt sich noch leicht mit einem Verstärkungsblech beheben.

Tubus und OAZ werden gar nicht angefasst, sondern die tubusbewegung erfolgt nur per Griff an der Rückseite der Spiegelzelle. Siehe Bild hier: Bild Spiegelzelle

Eine gleitende Verkippung des Lasers im OAZ schließe ich mal aus!?
Affirm. Durch HoTech nicht möglich.

 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hi,

Du sollst ja absichtlich mal mehr Druck auf Tubus und/oder OAZ bringen um zu sehen, ob es eventuell Verbiegungen sein können.
Wie willst Du das sonst feststellen oder ausschließen?
Ich wette fast, es liegt genau da dran. Ich habe schon OAZ-Verstärtkungsbleche zwecks Justagestabilität eingebaut.

Gruß
*entfernt*
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
Du sollst ja absichtlich mal mehr Druck auf Tubus und/oder OAZ bringen um zu sehen, ob es eventuell Verbiegungen sein können.
Wie willst Du das sonst feststellen oder ausschließen?
Ich wette fast, es liegt genau da dran.
das ist doch bereits geklärt. Der Laserpunkt rührt sich auf dem Hauptspiegel kein bischen, also kann's nicht am Tubus, Auszug und Fangspiegelhalterung liegen.

Gruß,
Markus
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Markus,

wenn der Laser sich auf dem Hauptspiegel kein bischen rührt, dann kann sich auch der Hauptspiegel nicht rühren, denn das würde dann auch so aussehen als würde sich der Laser bewegen.

Nichts ist geklärt oder Du weißt etwas was ich nicht weiß.

Wenn man mal bedenkt, dass wir für den Laser bis zum HS den halben Lichtweg haben und dann am Laser, nach dem ganzen Lichtweg doch sehen, dass der Laserpunkt abschmiert, sollte man in Erwägung ziehen, dass wir nach dem kompletten Lichtweg den doppelten Auschlag direkt vor unserer Nase sehen und erst so überhaupt wahrnehmen, dass etwas passiert.

Der OAZ zieht in senkrechter Stellung am Tubus und an seinen Halteschrauben/Löchern.
Das ändert sich in Richtung Waagrechte, dann drückt er eher auf den Tubus und seine Befestigung.

Gruß
*entfernt*





 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Kurze Zwischenfrage:

Nachdem Bobs Knobs auf meine Schilderung der Problematik und der Anfrage nach der Federkraft/Federrate den Kaufpreis erstattet hat ohne auf die Frage zu antworten, würde ich jetzt gerne herausfinden welche Federkraft ich momentan vorliegen habe. Dann könnte ich versuchen stärkere Federn zu finden, soweit es überhaupt stärkere Federn gibt.

Aber wie messe ich jetzt aus, welche Federkraft meine Federn haben? Tipps?
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Günther,

wenn der Laserstrahl auf sich selbst zurückprojeziert durch Neigen des Tubus 2mm wandert, sollte man auch am Hauptspiegel eine Bewegung des Laserstrahls feststellen können (1mm?), wenn sich der Tubus, der OAZ oder der Fangspiegel bewegt.

Wenn sich jedoch nur der Hauptspiegel bewegt, und zwar nur neigt, sieht man am Hauptspiegel keine Bewegung des Laserstrahls. Die Neigung des Hauptspiegels braucht nach meiner Rechnung nur 0,075° auszumachen, um den Laserstrahl auf 1,5m Distanz die 2mm Bewegung produzieren zu lassen. Mit bloßen Auge sieht man diese Bewegung des Hauptspiegels nicht. Deswegen nimmt man ja den Laser.

Würde sich der Hauptspiegel auf eine Art bewegen, so daß man den Laserstrahl auf dem Hauptspiegel wandern sieht, sich also der Hauptspiegel unter dem Laser seitwärts bewegt, würde ich vorschlagen, eine andere Spiegellagerung in Erwägung zu ziehen, die dies verhindert. Das ist hier aber offensichtlich nicht der Fall.

Gruß,
Markus
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Markus,

theoretisch ja.
Nur wie soll denn bitte diese "Neigung" des Spiegels in der (mir bekannten GSO-) Spiegelzelle praktisch passieren. Das Ding wird ja nicht auf den Kopf gestellt.
Das geht nicht, selbst wenn der Spiegel ohne Halteklammern darin ruht.
Der Spiegel kann der Schwerkraft folgend in der Zelle nach unten rutschen (wen da entsprechendes Spiel ist), aber in normalen Beobachtungssituationen wird er sich nicht selbsttätig von seinen Lagerungspunkten einseitig abheben und (s)eine plane Auflage verlassen.

Die ganze Zelle mag einen Federdruck folgen, wenn die Klemmung nichtgreift. Dann wären die Federn (gerade bei der schlechten über Kreuz Klemmung) eher zu stark.

Übrigens, was solls. was ich vermute ist ja einfach zu überprüfen.
So lange vergeuden wir unsere Zeit.

Gruß
*entfernt*
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Markus,

theoretisch ja.
Nur wie soll denn bitte diese "Neigung" des Spiegels in der (mir bekannten GSO-) Spiegelzelle praktisch passieren. Das Ding wird ja nicht auf den Kopf gestellt.
Das geht nicht, selbst wenn der Spiegel ohne Halteklammern darin ruht.

da muss ich Dir wiedersprechen. Gut, kenne jetzt nicht die GSO-Halterung aber bei meinem Galaxy-Dobson ist es durchaus so, dass wenn die HS-Halteklammern zu lose(sagen wir mal mit > 0,2 mm Spiel)sind, dass der Spiegel beim Schwenken in die Horizontale, mit der oberen Seite leicht nach Vorne kippen kann.
Dies würde genau den Fehler ergeben, welchen der Threadstarter hier anführt.
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Werner,

jou er kippt irgendwann, wenn er auf dem Rand steht und vornüber will. Das ist Physik.
Demnach wäre die Beobachtungssituation auf dem höchsten Berg der Umgebung und dann auf letzte Rille in den Horizontdunst und in den Skyglow rein tatsächlich gefährlich ohne Halteklammern.

Das Problem mit dem wandernden Laserpunkt tritt hier aber anscheinend gleitend und viel früher auf.

Wenn mir hier vorgerechnet wird, wie man auf 1,5 Meter Distans eine sichtbare Laserbewegung von 2 mm durch Verkippung erzielen kann, dann halte ich es aber zuerst mal lieber mit der praktisch erfahrenen und erfahrbaren Tatsache, dass diese dünnen Weißblechdosen bei Bewegung ein Eigenleben entwickeln.
Wenn sich der OAZ (das kann das Innenrohr sien, die Basis am Rohr oder das Tubusrohr selbst nur einen Hauch bewegt, ist unten am Spiegel sehr schnell eine Differenz von einem Millimeter erreicht und das sieht man nicht zwingend aus der Distanz. Oben sieht man dann schon zwei Millimeter Differenz, denn wir reden dann von der Fehlersumme aus drei Metern Weg.
Die Aussage, dass das bei der Bewegung nach unten gleitend passiert würde auch zu dieser Vermutung passen und nicht zu einem kippenden Spiegel, da der erst dann reagieren kann, wenn die Physik ihn dazu veranlasst. Das passiert dann auch ziemlich plötzlich.

Die Vermutung stützt sich auch auf eigene Beobachtung mit anderen Blechdosen und entsprechende Berichte anderer Nutzer.
Frag Mal Leute, die solche Tuben in Rohrschellen verwenden. Man kann den Justagezustand durch Anziehen und Lockern der Schellen beeinflussen.
Ich rede also von der praktisch naheliegendsten Möglichkeit die mir selbst bekannt ist und von daher warte ich jetzt mal ab ob man da praktisch ran geht um sie zu bestätigen oder auszuschließen.
Ist das ausgeschlossen mache ich mir noch Mal Gedanken.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo,

Zitat von DeltaElite:
Hallo Werner48,
Wie feste darf man denn die Halteklammern ziehen? Da habe ich mich bisher nicht drangewagt weil ich Angst hatte die Optik zu verspannen, ist also noch Factory-like.

Keine Angst, es gibt immer ein Erstes Mal und sei es zu dem Zeitpunkt, wo man sich entschließt eine HS-Spiegelreinigung zu machen :cool:

Also markiere die Spiegezelle Aussen mit einem Filzstift, damit du diese beim Wiedereinbau in die selben Löcher des Tubus bringst.
Entferne die Montageschrauben (rund um den Tubus angeordnet). Ziehe die Halterung nach hinten aus dem Tubus.

Vorsicht! HS-Oberfläche nicht mit bloßen Fingern berühren! Gegebenenfalls Spiegeloberfläche mit einen entsprechend zugeschnittenen Stück Papier abdecken.

Jetzt die Befestigungsklammern leicht lösen, ein Stückchen sauberes Blatt (Drucker-)Papier unter die Gummiklammer( also zwischen Spiegeloberfläche und Halteklammer) schieben und mit einen kleinen feinen (evtl Uhrmacherschraubendreher) die Halteklammer nur soweit anziehen, dass das Papier mit möglichst wenig Kraftaufwand unter der Klammer herausgezogen werden kann!

Das Ganze für alle Halteklammern wiederholen.

NB: Lasse Dich hier im Forum nicht ob der verschiedensten Ratschläge verwirren, gehe zielgerichtet vor. Wenns Das nicht war, hast du zumindest Erfahrungen im HS-Ein-/Ausbau gesammelt :super:
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
Ich rede also von der praktisch naheliegendsten Möglichkeit die mir selbst bekannt ist und von daher warte ich jetzt mal ab ob man da praktisch ran geht um sie zu bestätigen oder auszuschließen.
Ist das ausgeschlossen mache ich mir noch Mal Gedanken.

genau so sollten wir es machen. Bin mir sicher, dass "DeltaElite" den Fehler aufspürt, behebt und wir dann ein Feedback von Ihm bekommen :cool:
 
Re: Federn sind drin und der Laserpunkt wandert

Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
Der Spiegel kann der Schwerkraft folgend in der Zelle nach unten rutschen (wen da entsprechendes Spiel ist), aber in normalen Beobachtungssituationen wird er sich nicht selbsttätig von seinen Lagerungspunkten einseitig abheben und (s)eine plane Auflage verlassen.
ich sehe das auf
http://www.bobsknobs.com/Newt/page45/NewtPri.html
ganz unten doch richtig, daß bei der GSO-Spiegelzelle das Gewicht von Spiegelzelle und Spiegel Kraft auf die Druckfedern auswirkt? Dann müssen die Druckfeder so stark sein, daß sie durch das Gewicht nicht nachgeben. Das läßt sich gar nicht bewerkstelligen, sie geben immer nach, und sei es nur minimal. Die Federn müssen ausreichend stark sein, damit sie so wenig nachgeben, daß die dadurch auftretende Dejustierung tolerabel bleibt.

Wenn der Newton geneigt wird, verlagert der Hauptspiegel ja sein Gewicht und übt damit weniger Kraft auf die Federn aus, wodurch sich die Spiegelzelle hebt. Je stärker die Feder, desto weniger sackt die Konstruktion unter Last ein und desto weniger hebt sie sich wieder bei Entlastung.
Das sieht mir nach einer Fehlkonstruktion aus.

Gruß,
Markus
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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