Hallo Stephan,
ich habe das noch nicht ausprobiert, ein nicht unter Spannung stehendes Netzteil anzuschließen. Ich stecke erst das Netzteil in die Steckdose und dann schließe ich den Timer an den USB-Stecker an.
Wird wohl so sein, das sich da ein Kondensator entlädt. Es ist sicher nichts schlimmes. So schnell kann die Kapazität nicht runter gehen, außer du produzierst einen Kurzschluß.
Ach ja, die Prozentangabe entspricht nicht der richtigen Kapazität in dem Akku. Es ist eine simple Spannungsmessung am Akku. Leer (3,3V) = 0%, Kapazität <10% (3,5V) = 10%, Voll (Ladeschlußspannung 4,2V) = 100%. Es könnten aber noch ein paar Millivolt mehr als 100% rein passen. Der Ladechip regelt das nach dem Muster für Li-Ion Akkus. Er wartet auf einen kleinen Spannungseinbruch am Ende der Ladephase, dann schaltet sich der Timer ab. Erst jetzt ist der Timer zu wirklich 100% geladen.
Einige werden auch einen Einbruch zwischen 80 und 90% beobachtet haben, bzw. manchmal springt die Anzeige da zwischen 80 und 90% hin und her. Auch das ist normal. Ab dem Zeitpunkt wird auf einen niedrigeren Ladestrom umgeschaltet. Das kann sich ein paar Mal wiederholen, bis sich die Spannung stabilisiert hat.
Wenn ich eine echte Kapazitätsanzeige in den Timer implementieren wollte, dann würde das nur unnötig Geld kosten, weil ein Spezialschaltkreis verwendet werden muß, der den Strom in beide Richtungen (laden und entladen) vom Akku registrieren muß. Außerdem altern Akkus, so das da eine komplizierte Berechnung nötig ist, wie viel Kapazität der Akku noch aufnehmen kann. Das ist wirklich nicht nötig, das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen
Thomas