First Light Curved Spider

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Re: Spinnendynamik

Hi Stathis,

Aber natürlich würde sie das, wenn die Seile richtig angeordnet sind, so wie sie es bei Milne Clive z.B sind.
Aber ich sehe schon, du traust dem Braten immer noch nicht...

Doch, doch. Ich sah halt nur das konkrete Bild. Und dieser Version traue ich nicht (ist aber teilweise verdeckt).

Wenn dir die Kräfte bekannt sind, bzw. vorallem ihre Richtungen und du daraus die Seilposition bestimmst, dann hast du im Idealfall alle Kräfte auf Zug zurückgeführt und Seile sind dafür perfekt.

Die Betonung liegt also auf: wenn die Seile richtig angeordnet sind.

Dies widerspricht keiner Theorie im Maschinenbau <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Is aber eben auch nicht trivial. Und 1 Bogensekunde ist *extrem* wenig.
 
Hi Walter,

Deinen schönen Ausführungen ,muss man noch zufügen, dass das auge (und auch der Film) eine Schwellenempfindlichkeit hat, so dass eine leichte Anhebung des Hintergrundes viel weniger auffällt als die sichtbaren Spikes, weil sie evtl. unter der Sichtbarkeits-Schwelle bleibt.
Durchsichtige Grüße und
cs
jorgos
 
Hallo Werner,

das Foto Deiner gebogenen Spinne weiter oben in dieser Diskussion und Deine praktische Erfahrung mit Carbonfaser-Speichen veranlassen mich, diese länger zurückliegende Diskussion wiederzubeleben.

Ich habe mich jetzt entschlossen (auch als eine Folge meiner Beteiligung an dieser Diskussion und des damit verbundenen Nachdenkens), für meinen geplanten Dobson zwei Hüte zu bauen, die alternativ verwendet werden können. Einer soll eine 3fach-Spinne mit geraden und sehr dünnen Speichen bekommen und einen größeren Fangspiegel für größte Gesichtsfelder und evtl. Fotografie tragen, der andere eine Spinne mit nur zwei gebogenen Speichen, deren jede einen Bogen über 90° haben muß. Das wird sozusagen die Planetenspinne mit geringerer Obstruktion durch einen kleineren Farngspiegel.

Dieser weite Bogen und die Tatsache, daß es nur zwei statt wie bei Deiner Spinne drei Speichen sind, werden etwas dickere Speichen erfordern, damit die Sache stabil genug wird und der Fangspiegel nicht schwingen kann. Nun ist Deine Erfahrung gefragt: Da auch ich die Spinne aus Carbonfasergewebe erstellen möchte, wüßte ich gern, welche Dicke nach Deiner Erfahrung wohl dafür nötig sein wird. Deine Spinne hat, wie ich lesen konnte, 1,8 mm dicke Speichen bei einer nicht angegebenen, aber von mir auf vielleicht 2 cm geschätzten Tiefe. Die Tiefe (Breite des „Blechs“) ist zwar nicht sehr relevant, aber auch nicht ganz zu vernachlässigen. Meinst Du, daß man bei einem 250-mm-Spiegel (vorn freier Durchmesser ca. 280 mm) und zwei 90°-Bögen mit max. 3 mm Dicke ausreichende Stabilität erhält? Oder könnte man vielleicht sogar auf nur 2,5 mm Dicke gehen?

Hast Du die äußersten Gewebelagen zur Erhöhung der Torsionsstabilität diagonal orientiert? Und wie viele Gewebelagen welcher Dicke konntest Du in 1,8 mm Dicke unterbringen?

Mir ist klar, daß eine 3er-Spinne stabiler wäre, aber ich will für eine Variante gar keine allseitige Gitterrohr-Umhüllung (Tubus), sondern asymmetrisch nur auf einer Seite zwei Carbon-Rohre von je 35 mm Außendurchmesser benutzen, die für den Fall, daß die Konstruktion nicht verwindungssteif genug werden sollte, durch weitere Carbonrohre von nur 14 mm Ø gegen Torsion abgestützt werden. Deshalb auch nur die 2er-Spinne mit Befestigung am Ende der beiden 35-mm-Carbonrohre.

MfG Walter E. Schön
 
Hi all,

Was mir an den gebogenen Spikes gar nicht gefällt, ist die mechanische Unstabilität, weil man Torsion und Kippung des Sekundärspiegels SS nicht afangen kann, ohne gigantische Materialdicke einzu setzen.
Bei hochgeöffneten, photographisch benutzten Kameras ist das tödlich.
Bei digitalen Bilder müsste man doch die spikes durch WEgrechnen der PSF beseitigen können.
Eine normale 4-er Süpinne ist doch schon zu wackelig. Man muss dann (nach meinem Freund Lutz) in einer Richtung zwei Spike-Blätter gegen Verdrehen anwenden.
Das sieht dann wie ein Doppelkreuz mit weggelassenenem einen Blatt aus.
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Die Punkte musste ich machen, weil die blanks nicht dargestellt werden.

torsionsfeste Grüße und
cs
jorgos
 
HI all,
nun ist es doch eine Proportionalschrift, die mir ein Schnippchen schlägt und die spikes versetzt. Mal sehen, ob´s jetzt klappt:

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Vielleicht sollen die spikes ja so aussehen!
Gruß
Jorgos
 
Hallo Walter

Erst mal was zur gebogenen Spinne, also die Stabilität der Spinne ( 3 Arme ) ist ausgesprochen hoch, ich habe nur mal versucht durch Handeingriff (verdrehen der Arme) den Laserpunkt auf dem Spiegel um 5 mm zu verschieben,ist nur durch große Krafteiwirkung möglich.http://home.t-online.de/home/wm.stein/porta4.jpg
Die Abmessungen der Spinnenarme sind, Dicke 1,8 mm Stärke 24 mm, Durchmesser Hut 260 mm. Für eine zweiarmige Spinne und 280 mm Hut sehe ich Stabilitätsprobleme. Ich würde nach meiner Erfahrung nur eine dreiarmige Spinne verwenden. Die Abmessungen von 1,8 mm Dicke und 30 mm Stärke sind ausreichend. Je nach Gewebe sind dies 6 Lagen Kohlefaser bei 200 g /m². Ich habe keine Fasern "Diagonal" laminiert da die Festigkeit so mehr als ausreichend ist, aber ganz wichtig ist die einwandfreie Verbindung Spinnenarme mit Hut, nur so wird die Einheit absolut steif.Die Befestigung des Hut's mit nur zwei Kohlefaserrohren von 35 mm wird gegen verdrehen nicht steif genug sein, wenn schon unsymetrisch dann vielleicht ein einziges Rohr von 100 mm Durchmesser, oder besser doch gleich 6 Stangen, ich selbst habe dafür aus dem Angelzubehör 6 Angelruten CFK-GFK Gemisch erstanden, so hat man 6 leicht konisch zulaufende Rohre mit Durchmesser 6x 21-29mm 6x 19-16mm und noch 12 weitere dünne Rohre für Versuche und das alles für 6x 5,95 Euro. Für weitere Fragen besser tel. 02652/6929

Gruß Werner
 
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