First Light mit dem Mak 127

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Porkas

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Hallo zusammen...

Also ich habe hier mal meine ersten Eindrücke niedergeschrieben mit meinem neuen Mak, wenn das im falschen Board ist bitte korrigieren, danke :-)


Kurzer Beobachtungsbericht mit dem Skywatcher Maksutov 127/1500

Am 27.2.2008 kam das Paket so gegen 15:00 Uhr bei mir an ..freude..pur..
Also Ausgepackt und geschaut ob der Mak an die Montierung Vixen New Polaris zu
befestigen geht, geht leider nicht ohne Bastelarbeit weil der Mak nur über einen
Fotogewindeanschluss verfügt. Eine Schraube würde durchgehen aber die
Führungsschiene ist etwas zu breit um den Mak direkt an der Vixen New polaris zu befestigen.
Also musste Ich eine Adapterschiene aus Holz basteln, die aber nur eine
Provisorium werden sollte um den Mak noch heute Abend einsetzen zu können.
Lange Rede kurzer Sinn, also die Breite und Länge ausgemessen, den Lochabstand
Ausgemessen und runter in die Bastelwerkstatt. Nach 10 min war die Holzschiene
Fertig und Ich konnte den Mak nun provisorisch an der Vixen New Polaris
und meiner Fensterbankmontierung befestigen. Eine Fotogewindeschraube müsste reichen für heute Abend dachte ich. Leider waren dicke Wolken am Himmel, kurze Zeit später hatte ich aber Glück und eine grössere Wolkenlücke zeigte sich und der Saturn war auch zu sehen, also schnell die Fensterbankmontierung mit Mak ins Badezimmer getragen, Fenster auf, 90 Grad Zenitspiegel mit 25mm Okular rein, Leuchtpunktsucher befestigt und durchgeschaut. Das Scharfstellen ging sehr leicht, und war Spielfreier als am OAZ vom Refraktor, schon hatte ich den Saturn im Okular. Der Saturnring war auch schon zu erkennen. Dann noch das 10mm Okular rein und Saturn in 150 Facher Vergrößerung ist schon klasse anzusehen wie ich finde. Dann das Plössel 7.5mm und 6.5mm hinterher, hat aber nicht mehr viel verändert finde ich. Die beste Ansicht finde ich mit dem 10mm Okular, jedenfalls konnt ich Saturn ca. 1 Stunde beobachten durch meinen neuen Mak. Alles in allem, bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Teleskop, musste allerdings feststellen das der Mak etwas schwerer ist als der Skywatcher Refraktor 102/500 aber dafür kippelt der Mak nicht beim scharfstellen in höheren vergrösserungen, das ich allerdings auf das Spiel in meiner Montierung zurückführe. So das waren meine ersten Erfahrungen und nun warte ich noch auf besser Wetter :-)

viele Grüsse
Porkas

 
Hallo Porkas,

schönes Firstlight trotz der Wolken :super:

Das mit dem Holzprovisorium habe ich auch schon dann und wann gemacht, ist nicht sooo stabil aber besser als zwei Wochen auf die Schiene warten und gar nicht beobachten ;)

Viel Spass
Benny
 
Hallo Porkas,

schon mal nicht schlecht für den Anfang, Gratulation. Wie Antares schon schreibt, aus der Wohnung heraus wird es unterhalb von 10mm Okular nicht besser, da siehst Du mehr Luftwirbelungen denn einen Planeten. Aber es sollte ja auch nur mal ein erster Test sein, da macht man alles, um überhaupt was zu sehen.

CS
Winfried
 
Hallo Porkas,

herzlichen Glückwunsch zum First-Light.

Vorweg mal eine Warnung, komme niemals auf die Idee, den Mak zu zerlegen. Er ist danach nicht mehr vernünftig kollimierbar!

Leider habe ich den Mak vor kurzem zwecks Veloursauskleidung zerlegt und jetzt stehe ich da.
Da hilft mir wahrscheinlich jetzt nur ein Umbau der Kollimationseinrichtung weiter...
So wie Skywatcher beim 127-Mak diese gelöst hat, ist einfach hirnrissig.

Gruß Norbert

 
Hallo Porkas,

na fein!
Du bemängelst den OAZ beim Refraktor. Schau Mal nach den beiden kleinen Madenschrauben ober und unterhalb der Feststellschraube am OAZ.
Die fallen kaum auf und ich habe das sogar schon überlackert gesehen. Mit einem winzigen Imbus-Schlüssel kann man über diese Schrauben den OAZ etwas "straffer" machen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zitat von NGC_2024:
Vorweg mal eine Warnung, komme niemals auf die Idee, den Mak zu zerlegen. Er ist danach nicht mehr vernünftig kollimierbar!

Leider habe ich den Mak vor kurzem zwecks Veloursauskleidung zerlegt und jetzt stehe ich da.
Da hilft mir wahrscheinlich jetzt nur ein Umbau der Kollimationseinrichtung weiter...
So wie Skywatcher beim 127-Mak diese gelöst hat, ist einfach hirnrissig.
Hallo Norbert,

ja, ist "hirnrissig". Ich hatte auch das Problem mit der Kollimation - guck Dir den Thread mal an.
(Bitte unbedingt auch den Link von Wolf anschauen.)

Gruß
Matthias
 
Hallo Matthias,

Bilder deines Umbaus hast du nicht zufällig zur Hand?

Ansonsten werde ich wohl auch noch 3 Druckfedern einbauen (ähnlich einer Newton Spiegelzelle), damit im entspannten Zustand die Spiegelzelle immer nach hinten gedrückt wird.


Gruß
Norbert
 
Hallo alle miteinander,

es ist vollbracht!
Der Mak ist jetzt umgebaut und nun kinderleicht kollimierbar!

Leider ist mir bei der Aktion das Fett, auf welchem der HS gelagert ist, mit Spänen etwas verunreinigt worden, so dass ich da wieder etwas Nachschub bräuchte.

Im Board weiß keiner, was man für die HS-Spiegel-Lagerung am besten für ein Fett nimmt?

Zu meinem Umbau.
Ich habe ähnlich wie hier:
http://www.tbrumm.de/Optimierung_Skywatcher_Mak_127.htm
den "Klapperring" fest mit dem Tubus verschraubt.
(Allerdings habe ich am Tubus Langlöcher "gebohrt", wudurch man noch ein wenig Freiheit bei der Positionierung hat)

Zur Vorgehensweise, damit man nix messen braucht:
(es wurden von außen 3 Löcher durch Tubus und verschraubtem Ring gebohrt, und danach in die Löcher des Rings 3 Gewinde geschnitten, ganz wichtig ist es, mit einem Dremel alles schön entgraten)

Allerdings auf das Versetzen der Druckschrauben habe ich verzichtet und stattdessen 3 Druckfedern (ähnlich wie in einer Newtonspiegelzelle) eingebaut, welche zw. dem Ring und der Rüchwand eingesetzt sind und mit jeweils einer Schraube gegen verrutschen gesichert sind).
Somit braucht man beim Kollimieren nur noch an den 3-Zugschrauben drehen, die Druckschrauben braucht man nur noch zum fixieren!

Was nun noch folgt ist eine Auskleidung der inneren Blendrohre mit Velours, damit ist dann der Mak perfekt!

Eventuell schraube ich die Spiegelzelle nochmals ab und mache ein paar Fotos für Nachbauer...

Gruß und frohe Ostern
Norbert
 
Nachtrag:
Die Auskleidung mit Velours ist nun auch abgeschlossen.

Das flaue Bild ist weg, im Vergleich mit einem 80er Spektiv ist das Bild selbst am Tage nur unwesentlich "kontrastärmer"!.

(Der ultimative Test ist z.B. die Beobachtung dunkler Gebäudedetails (z.B. dunkle Dachziegel) gegen einen strahlend hellen Himmel, wo auch billige Ferngläser gnadenlos ausgesiebt werden.)

Alles in allem kann ich somit den Mak als kompaktes leichtes Mond u. Planetengerät nur empfehlen, wenn man ihn entsprechend optimiert!

Mit den SCs wird es sich daher ähnlich verhalten, d.h. es kann somit durchaus sein, dass ein halb so grosser perfekter Refraktor einem C8 von der Stange zeigt wo's langgeht!

Gruß Norbert
 
Hallo nochmal,

anbei die versprochenen Bilder des optimierten Maks:
(ich hoffe, die sind nicht zu groß)
Man sieht da schön die mit Druckfedern optimierte Spiegelzelle...

Link zur Grafik: http://www.asamnet.de/~reuschln/fotos/SKM127_Meniskus.JPG

Link zur Grafik: http://www.asamnet.de/~reuschln/fotos/SKM127_Tubus_innen.JPG

Link zur Grafik: http://www.asamnet.de/~reuschln/fotos/SKM127_Spiegelzelle_1.JPG

Link zur Grafik: http://www.asamnet.de/~reuschln/fotos/SKM127_Spiegelzelle_2.JPG

Link zur Grafik: http://www.asamnet.de/~reuschln/fotos/SKM127_aussen.JPG

Gruß Norbert
 
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