Hallo Matthias,
Du holst ihn ab, das ist gut. Eine Justierhilfe ist, so weit ich weiß, dabei und dann lass Dir auch die Justierung kurz erklären/zeigen. Nachlesen wirst Du das nochmal, aber wenn man Dir den Ablauf, die Handgriffe und die Auswirkungen schon am Gerät gezeigt hat geht das viel leichter.
Zu den Okularen ist zu sagen, dass das 42er Weitfeld nur unter bestem Alpenhimmel eine gute Entscheidung wäre.
Das erste Aufsuch- und Weitfeldokular in 2" sollte in etwa die AP liefern, welche der visuellen Grenzgröße des Himmels am bevorzugten Beobachtungsplatz entspricht.
DFas kann man z.B. recht gut am kleinen Wagen feststellen (Kartenausdrucke mit den Angaben zur Helöligkeit der Sterne machen, auch die gängige Literatur bietet den kleinen Wagen genau zu diesem Zweck relativ häufig mit den entsprechenden Angaben an (Karkoschka, DS-Reiseführer pp).
Im Zweifelsfall wäre ein Okular welches etwa 5 mm AP bietet das "Arbeitstier" für alle Bedingungen, also genau 30 mm, wobei 27-35 mm auch okay sind.
Wenn man sicher ist, für sehr gute Bedingungen und/oder Nebelbeobachtung mit Filter später noch ein Okular mit größerer AP anzuschaffen bleibt man lieber bei 30 mm oder drunter, wenn man auf lange Sicht mit einem Okular dieser Klasse auskommen will geht ein wenig höher, bis max. 35 mm.
Danach richtet sich dan auch die weitere Abstufung.
Z.B. ist 30, 20, 9 mm okay, denn Du wirst langfristig zw. 20 mm und 9 mm sowie darunter noch Okulare setzen. Das kann z.B. dann auf ca. 13 mm und 5-6 mm hinauslaufen. Was das genau wird würde ich an Deiner Stelle aber erst nach ersten gewonnenen Erfahrungen und selbst erkannten Wünschen an die Okulare entscheiden.
Ich habe mich z.B. endgültig für 38, 28, 17, 12, 9, 7-4, 3,5 mm entschieden. Das sind 5 Festbrennweiten und ein modifiziertes Zoom. Nur 6 Okulare für alle erdenklichen Anwendungen eines 8" F/6 Dobsons unter 5-6 Mag Himmel (ganz selten +6 Mag).
Gruß und CS
*entfernt*