Firstlight, gestern Abend. Ist Tellrad besser??

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akbulut

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Hi Sternenfreunde,

nach dem ich Gestern Mittag hier, über einige Probleme berichtete
die ich bei der Einstellung und suche von Objekten hatte ist
es mir gelungen, dank der besseren Wetter Gestern Nacht, die Jupiter zu beobachten.

Hierbei habe ich auch die Sucherfernrohr besser einstellen können.
So dass, wenn ein Objekt genau in mitten der Fadenkreuz des suchers liegt
auch sofort in der Tele. zu sehen war. Es bedarf aber noch einiges an Übung und die
Einstellung muss noch präzise erfolgen.

Nach dem ich die Jupiter, ohne den Monti. fein aufgestellt zu haben, beobachtet und dabei
meine Sucher und Tele. aufeinander abgestimmt habe versuchte ich die Monti. genauer zu
positionieren, um mit drei sterne Alignment die Goto testen zu können.

Das Fixieren der Achse gestaltete sich ein wenig schwierig da ich die Polarstern mit mühe
sehen konnte, mit der blöde polsucher Beleuchtung sah ich weniger als ohne, das liegt aber
auch daran das ich mitten in Darmstadt wohne. Ich habe die mitten in der Fadenkreuz positioniert.

Meine drei sterne Alignment danach funktionierte anscheinend nicht 100%

ich musste ,nach der Alignment, immer ein wenig nachhelfen um die gewünschte Objekt ins Bild zu bekommen.

Frage ist ein Tellrad besser zu handhaben statt Sucher oder einer Sucher mit rotlicht in der Mitte.


Gruss.

Taner.
 
Hi Taner

Ich bin auch nicht richtig warm geworden mit dem Sucher, deshalb ich mir einen Telrad geleistet und bin ganz begeistert.

Das Ausrichten ist viel einfacher und Du siehst ohne Vergrösserung in den Himmel.

Ich denke wenn man aber lichtschwächere Objekte suchen will dann hast Du mit Telrad alleine ein Problem -> Du siehst die Objekte nicht direkt, d.h. Du musst Starhoppen.

Eine Kombination aus Telrad und 8x50 Sucher ist sicher eine gute Lösung.

Schau mal bei einem Astrokollegen durch einen Telrad und beurteile selbst ob es Dir gefällt oder nicht.
Ich hatte die Gelegenheit bei Nico in der Nähe von Wien mal durchzuschauen und wusste ... DAS muss ich haben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Und wenn Du mehrere Teleskope hast dann kauf einfach noch ein paar Bases dazu und Du kannst einfach den Telrad hin und her wechseln.

lg

Mathias
 
Re: Firstlight, gestern Abend. Ist Tellrad besser?

Hallo,

ich verstehe die Frage nicht so ganz genau.

Mit einem Telrad kannst Du nur "peilen" und es soll den Sucher ersetzen.
Das hat aber nichts mit dem Polsucher oder der Ausrichtung der Montierung zu tun. Deshalb bin ich etwas verwirrt.

Bei einer GOTO ist es sehr wichtig, dass die Basis, auf der die Azimutale Achse dreht (falss du eine ALT-AZ-GOTO hast) in der waagerechten steht. Du musst den Statikkopf genau mit der Wasserwaage einrichten. Das sollte man allerdings bei allen Stativen.

Jetzt zum Telrad:
Ich habe bisher einen 6x30 und einen 8x30 Sucher gehabt.
Problem: Das Fadenkreuz sieht man eh nicht und das Gesichtsfeld ist vieeeeeel zu klein.
Bei einem 8x50 Sucher sieht man nur mehr Sterne, die einen verwirren und es hilft auch nix.

Daher habe ich mir ein Telrad zugelegt und habe seitdem absolut KEINE Probleme mehr mit dem Auffinden.

Dunkle Objekte wie z.B. M51 sieht man auch im Sucher nicht und ein Stern ist dort auch nicht in der Nähe, aber mit der Peilung "etwas unter dem letzten Deichselstern vom Wagen" kommt man da ganz gut hin.
Du kannst Dir auch die Telradkreise im richtigen Maßstab auf Folie malen und auf die Sternkarten im Karkoschka legen.
Dann weisst Du, wie weit du von mit blossem Auge sichtbaren Sternen wegpositionieren musst. Geht sehr einfach und ich nutze es immer wieder.

Aber damit hast du das Objekt der Begierde auch nicht direkt im Zentrum deines Okulars, aber mit minimalem "rumdobsen" (auch an parallaktischen oder Alt-Az Montis) findest Du es recht schnell. Wichtig ist dabei, die geringste Vergrösserung bzw. Dein "längstes" Okular zu verwenden. Mit 30x findet man auch kleine Kugelhaufen und Galaxien als "matschigen Stern".
Zu den Gotos:
Die Gotos, die keine Encoder nutzen, sondern nur "mitzählen" lassen eine abolut genaue Positionierung Aufgrund des Getriebespiels technisch gar nicht zu.
Fährt die Goto z.B. von rechts ans Objekt, bleibt sie ganz woanders stehen, als wenn sie von links an das Objekt fährt.
Das Getriebespiel merkst Du, wenn Du abwechselnd links-rechts oder oben-unten drückst. Bewegen wird sich da erstmal nix, bis das Getriebe greift.

Jedenfalls bin auch ich begeistert von meinem Telrad. Ein Sucher kommt bei mir nicht mehr dran. Kann es nur jedem empfehlen.
 
Hallo Taner,

wenn Du den Schwerpunkt auf "GoTo" legst, spielt es primär keine Rolle ob von Dir ein Sucher oder Telrad verwendet wird. Zum Unterschied gleich mehr. Zu Beginn wird der "GoTo-Computer" anhand zwei oder drei Refrenzsterne kallibriert. Da diese in der Regel helle, bekannte Sterne sind, reicht auch ein kleiner (einigermaßen guter) Sucher aus. Beim Aufsuchen der Referenzsterne gibt es naturgemäß noch Abweichungen beim automatischen Finden der Sterne, weil die Montierung noch nicht exakt justiert ist. Aus diesem Grund musst Du den Referenzstern nachpositionieren und bestätigen. Welches Teleskop verwendest Du?

Ob Sucher oder Telrad? Am besten beides, wenn man ohne GoTo arbeitet. Parallel ein Übersichtsokular und mit etwas Übung findet man sehr schnell, viele Objekte am Firmament. Die Vor- und Nachteile beider Systeme liegen auf der Hand. Ein Sucher ist bereits ein kleines Fernrohr und auch lichtschwächere Objekte können bereits direkt identifiziert werden. Nachteil, kleinerer Himmelsausschnitt als mit dem bloßem Auge. Beim Telrad kann man sich schnell und unkompliziert am Himmel orientieren. Im Gegenzug sind aber lediglich die Objekte zu sehen, die auch dem bloßem Auge zugänglich sind. Sind keine Sterne zur Orientierung in der Nähe, ist ein wenig Übung beim Auffinden angesagt. Unter diesem Aspekt verwende ich bei meinem Dobson beides.

Liebe Grüße, Christoph Lohuis.

2. Praktischer astronomischer Samstag (PaS) am 17. Juli 2004 in Neuenhaus
 
Hallo,

zur Frage ob Sucher oder Telrad ( es gibt auch noch andere Peilsucher, die ähnlich dem
Telrad funktionieren, aber etwas billiger sind und nicht so groß ), kann ich nur sagen,
daß man eher beides braucht. Ich habe zum Beispiel Probleme, so über meinen Sucher zu
peilen, daß der gewünschte Stern immer im Sucher ist. Da ist ein Peilsucher von Natur aus
besser. Auch wenn man genau weiß, wo ein Objekt steht, und man das Fernrohr nur auf diesen
Punkt am Himmel richten will, ist ein Peilsucher schneller. Für Gegenden, in denen aber nur schwache
Sterne stehen, oder bei schlechten Sichtbedingungen, ist ein 8x50 Sucher oft die einzige
brauchbare Methode. Fazit: Du wirst beides brauchen, falls du ohne GOTO arbeiten möchtest,
bei GOTO sollte aber ein kleiner Sucher für die hellen Alignment Sterne lang ausreichen.
Ich persönlich finde GOTO Teleskope, die dann noch mit diversen Suchern ausgestattet sind etwas
lustig.
Zur Einnordung mit Polsucher kann ich auch nur bestätigen, daß die immer etwas unangenehm ist.
Die Helligkeit der Polsucherbeleuchtung sollte regelbar oder so dunkel wie möglich sein, so
daß man die Markierungen gerade noch sieht. Ich hab auch schon mal auf einen falschen Polarstern
eingenordet, daß merkt man dann aber schnell :-). Den Polarstern genau in die Mitte des Polsuchers
einzustellen ist übrigens nicht ganz korrekt, da hat man knapp 1° Fehler von der wahren Position
des Himmelsnordpol eingestellt. Ich weiß nicht, wie dein GOTO funktioniert, und ob diese Mißweisung
durch die Kalibration an den Eichsternen ausgeglichen wird.
 
Ok Leute,

danke für die antworten. Es ist aber einige Zeit vergangen seit dem ich
die Probleme die ich hatte, gepostet habe und in dieser Zeit hat sich einiges
geändert einige probleme haben sich geklärt andere wiederum nicht.
Und so andere kannte ich gar nicht, obwohl die bei mir auch existierenden.
-> Paralellität der Polsucherrohr zu der Stundenachse.
Mein dank geht den leicht angetrunkenen jungs aus Hamburg die ich auf der ITV
getroffen hatte.

@rincewind
>ich verstehe die Frage nicht so ganz genau.
>Mit einem Telrad kannst Du nur "peilen" und es soll den Sucher ersetzen.
>Das hat aber nichts mit dem Polsucher oder der Ausrichtung der Montierung zu tun.
>Deshalb bin ich etwas verwirrt.

Der Sucher war gemeint nicht der Polsucher.

Mein Sucher war nicht richtig focusiert gewesen, ich wusste auch nicht dass mann diese
einstellen kann. Mittlereweile weiss ich wie das geht und habe es auch richtig eingestellt
so mein Blick klarer ist, vorher habe ich irgendwelche diffuse flecken gesehen.

@Antonius_Recker
>Die Helligkeit der Polsucherbeleuchtung sollte regelbar oder so dunkel wie möglich sein,

So ein einstellbaren benötige ich auch, dass Problem ich es muss auch in meine Polbeleuchtung
passen zumindest einigermasen.

@Christoph_Lohuis
>wenn Du den Schwerpunkt auf "GoTo" legst, spielt es primär keine Rolle

anscheinend doch zumindest zur Alignment, ich hatte hier schon große probleme die sterne in die
Fadenkreuz zu positionieren aus oben genannten gründen, nun habe ich ja die richtig eingestellt.

Irgendwie klappt es mit der blöde GoTo nicht so richtig, ich weiss nicht genau ob das was mit der
Polarstern Einstellung zu tun hat. Ich hatte gedacht wenn mann es in die Mitte der Polsucher fadenkreuz
stellt sollte es für visuelle zwecke auch funktionieren aber das tat Sie nicht. Es positionierte nicht
richtig. Wobei ich inzwischen gemerkt habe das mein Polsucher nicht parallel zu stundenachse ausgerichtet
war, als ich die stundenachse gedreht und dabei durch die polsucher geschaut habe, hat es nur geeiert
diese habe ich mittlereweile richtig eingestellt wenn ich wieder mal raus gehe werde ich es nochmal
ausprobieren.

Kann mir jemand mit einfachen worten erklären wo ich die polarstern auf der Fadenkreuz und den umliegenden
Kreis positionieren soll. Irgendwie verstanden habe ich diese nicht. Denn ich kann ja den Polsucher drehen
wenn es falsch eingestellt ist eiert der Polarstern auf meine polsucher oder meine Montierung wie auch immer.
 
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