Basti_fantasti
Aktives Mitglied
Hallo,
Nach langen Überlegungen sollte es nun doch ein 8‘‘ werden und nicht ein 12‘‘ Dobson. Und nun ist Er endlich da.
Bis jetzt habe ich keine praktischen Erfahrungen in Sachen Astronomie. Ich bitte daher, fachlich unrichtige Aussagen, zu entschuldigen.
Datum: Donnerstag 25.09.2008
Zeit: 20:20 – 22:00 Uhr
Ort: Simmersdorf Siedlung (123m)
Grenzgröße: 5 mag (Ursa Minor)
Seeing: mittel
Gerät: 8‘‘ Galaxy Dobson
Okulare: 42mm ICS, 9mm ICS
Zusammen mit Andrea, meiner Freundin, war es nun soweit. Das Firstlight meines neuen 8‘‘ Dobson. Tagsüber war es größten Teils bewölkt, doch Abends verschwanden die Wolken endlich und wir nutzten die Chance.
Das erste Objekt der Begierde war M31, die Andromeda Galaxy. Bei noch nicht ganz ausgekühltem Spiegel ein helles Zentrum mit einer, im ansatz erkennbaren, milchigen Scheibe drumherum.
Dann mal auf die Wega gehalten und intra- und extrafokal war es dann zu sehen: es wabbelte noch ganz fürchterlich.
Dann der Versuch M57, den Ringnebel in der Leier, zu finden. Aber irgendwie biss ich mir daran die Zähne aus. Ok, dann halt was Anderes.
Da fiel mir ein heller Bereich zwischen Kassiopeia und Perseus auf. Ich hatte noch keine Ahnung was mich dort erwarten würde. Und durch das 42mm Okular erkannte ich es. Ich hatte es schon auf vielen Bildern gesehen. Es war h und chi. Der Doppelsternhaufen war wunderschön und sah so aus wie ich ihn von Illustrationen kannte. Dann versuchte ich kurtz das 9mm Okular an diesem Objekt aber das großflächige Gebilde verlor seine Stucktur und löste sich im 9ner nur in einzelne sterne auf.
Dann noch mal zu M31 zurück. Jetzt war schon ein wenig mehr zu erkennen. Sie kam mir jetzt ein wenig heller und flächiger vor. Die Scheibe um das Zentrum war deutlich zu sehen. Und auf einmal sah ich etwas, was mir vorher total entgangen war. M110 war dort zu finden wo sie auf meinem Andromedanebel-Desktop-Hintergrundbild zu sehen war. Warum ich sie nicht gleich bemerkt habe?
Nach diesem Erfolg wollte ich den Ringnebel nicht verloren glauben. Ich griff zur Sternenkarte und zum Deep Sky Reiseführer und erkannte meinen Fehler. Bei meinem ersten Versuch M57 zu finden hatte ich ganz offensichtlich Leier mit dem Delphin verwechselt. Hätte ich besser aufgepasst hätte ich bemerkt, dass ich Wega, die ich vorher schon im Visier hatte in der Leier Liegt und mir wär dieser Anfängerfehler nicht passiert. Noch schnell ein Blick auf die Karte: aha, zwischen Gamma und Beta muss ich suchen. Den mitlerweile beschlagenen Lichtpunktsucher zwischen Sulafat (Gamma) und Sheliak (Beta), und da war er auch schon. Auf dem ersten Blick ein unscharfer Stern zwischen all den scharf fokussierten. Dann bilde ich mir ein etwas blau- violettes zu erkennen. Jetzt war die Zeit für mein 9mm Okular gekommen. Der Ring erschien mir in der Mitte leer. Es war kein Zentralstern zu sehen. Bei längeren Betrachten fiel auf, dass das Objekt aus zwei überlagerten Ellipsen zu bestehen scheint, die genau 45° zueinander verdreht sind. Farbe war durch das 9mm nicht mehr zu erkennen.
So, Schatzi wurde kalt und wir mussten auch langsam ins Bett. Beim abbauen bemerkte ich, dass ich auch zu frieren begann. Also schnell rein.
Alles in allem war die erste Nacht mit dem 8‘‘ ein voller Erfolg. Ich habe beeindruckende Sachen gesehen. Der Ringnebel hat mir am meisten imponiert. Und ich werde ganz sicher nie wieder die Leier mit dem Delphin verwechseln.
Nach langen Überlegungen sollte es nun doch ein 8‘‘ werden und nicht ein 12‘‘ Dobson. Und nun ist Er endlich da.
Bis jetzt habe ich keine praktischen Erfahrungen in Sachen Astronomie. Ich bitte daher, fachlich unrichtige Aussagen, zu entschuldigen.
Datum: Donnerstag 25.09.2008
Zeit: 20:20 – 22:00 Uhr
Ort: Simmersdorf Siedlung (123m)
Grenzgröße: 5 mag (Ursa Minor)
Seeing: mittel
Gerät: 8‘‘ Galaxy Dobson
Okulare: 42mm ICS, 9mm ICS
Zusammen mit Andrea, meiner Freundin, war es nun soweit. Das Firstlight meines neuen 8‘‘ Dobson. Tagsüber war es größten Teils bewölkt, doch Abends verschwanden die Wolken endlich und wir nutzten die Chance.
Das erste Objekt der Begierde war M31, die Andromeda Galaxy. Bei noch nicht ganz ausgekühltem Spiegel ein helles Zentrum mit einer, im ansatz erkennbaren, milchigen Scheibe drumherum.
Dann mal auf die Wega gehalten und intra- und extrafokal war es dann zu sehen: es wabbelte noch ganz fürchterlich.
Dann der Versuch M57, den Ringnebel in der Leier, zu finden. Aber irgendwie biss ich mir daran die Zähne aus. Ok, dann halt was Anderes.
Da fiel mir ein heller Bereich zwischen Kassiopeia und Perseus auf. Ich hatte noch keine Ahnung was mich dort erwarten würde. Und durch das 42mm Okular erkannte ich es. Ich hatte es schon auf vielen Bildern gesehen. Es war h und chi. Der Doppelsternhaufen war wunderschön und sah so aus wie ich ihn von Illustrationen kannte. Dann versuchte ich kurtz das 9mm Okular an diesem Objekt aber das großflächige Gebilde verlor seine Stucktur und löste sich im 9ner nur in einzelne sterne auf.
Dann noch mal zu M31 zurück. Jetzt war schon ein wenig mehr zu erkennen. Sie kam mir jetzt ein wenig heller und flächiger vor. Die Scheibe um das Zentrum war deutlich zu sehen. Und auf einmal sah ich etwas, was mir vorher total entgangen war. M110 war dort zu finden wo sie auf meinem Andromedanebel-Desktop-Hintergrundbild zu sehen war. Warum ich sie nicht gleich bemerkt habe?
Nach diesem Erfolg wollte ich den Ringnebel nicht verloren glauben. Ich griff zur Sternenkarte und zum Deep Sky Reiseführer und erkannte meinen Fehler. Bei meinem ersten Versuch M57 zu finden hatte ich ganz offensichtlich Leier mit dem Delphin verwechselt. Hätte ich besser aufgepasst hätte ich bemerkt, dass ich Wega, die ich vorher schon im Visier hatte in der Leier Liegt und mir wär dieser Anfängerfehler nicht passiert. Noch schnell ein Blick auf die Karte: aha, zwischen Gamma und Beta muss ich suchen. Den mitlerweile beschlagenen Lichtpunktsucher zwischen Sulafat (Gamma) und Sheliak (Beta), und da war er auch schon. Auf dem ersten Blick ein unscharfer Stern zwischen all den scharf fokussierten. Dann bilde ich mir ein etwas blau- violettes zu erkennen. Jetzt war die Zeit für mein 9mm Okular gekommen. Der Ring erschien mir in der Mitte leer. Es war kein Zentralstern zu sehen. Bei längeren Betrachten fiel auf, dass das Objekt aus zwei überlagerten Ellipsen zu bestehen scheint, die genau 45° zueinander verdreht sind. Farbe war durch das 9mm nicht mehr zu erkennen.
So, Schatzi wurde kalt und wir mussten auch langsam ins Bett. Beim abbauen bemerkte ich, dass ich auch zu frieren begann. Also schnell rein.
Alles in allem war die erste Nacht mit dem 8‘‘ ein voller Erfolg. Ich habe beeindruckende Sachen gesehen. Der Ringnebel hat mir am meisten imponiert. Und ich werde ganz sicher nie wieder die Leier mit dem Delphin verwechseln.